Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2112 (15.4.1965)
- Date
- 1965-04-15
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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Rabb Jom Haazmaut (Sa»f¡?on (kr v, mS,**»*, Wltte)alter '% über (¡u ä ** mi *8 Vo!^ 'h' L LCEWEHSTEIN >e Chile) iert. Bär hat Juden und Jutentum in jenen Jahrhunter ten, die hoffentlich mit iem Jahr 1948 für immer zu ünde sind, gekennzeichnet. Jas Geheimnis lag darin, iass das jüdische Volk nicht >ereit war, Niederlagen antunehmen. Das ist ihr höchter Dienst in jener Epoche Auflage der „Gesthichten von Benjamin III.“ de Mosclier Seforin wurde in der Sowjetunion geben. Sie enthält Illustrationen von Sehiomo Judawin. «Aus,,Sowjetisch Heimland"). duldsam auf sich unserer Geschichte. Etr war 1 Waren sie wirk so heroisch wie der aktive luldsam? War es Widerstand unserer Tage, gewaltiger geistiger Woher nahmen sie die jen sie ohne mate- Kraft, diese Niederlagen imttel führten. Cecil mer wieder zu überdauern? rieht vom .passiven Was hat verhindert, dass sie nd" der das jüdiin den Jahrhunderten des ittelalter charakteri- Leidens nachgaben? Es war i Besprechungen auf ben, aus dem traurigen Le igkeit dieses Verlages aen^der Verfolgung, in de esen. hrung in NACHT herrschte. Keil das St# Buch mehr und nicht aucl angciBChe11 Theo noch ein Roman aus jene m erschienen, ist ein Schreckenszeit, sondern ein iband herausgegeto auch literarirsch wertvoll ,jnif' Rohren unter Darstellung aus dem Lebet dt 1 anmc»»«—■ ■ vom Lebenwollen d. pin erster Etablkk durch ein grausames Schic ste Kenntnisse 8* ** ««packten Verfolgten. undthemen der e» :o:_ «n Theologie W* Marcel Simon: Die jiic irden. schen Sekten zur Zeit Chi ipiie TheB*n wr(W 5tl> Benziger Verlag, 1964 Z ^nther Klein in eh* rich-Köln. — ns 1964 erschiene^ Die Geschichte des söge Theologie des W» %atjudentums und sein. ” und die HiP0-“* .Sekten. Die Darstellung i ¡Itgeschicht*^*^ tigt^dte^b Und berückslc . ^nen kleüaefi lI8t die neuesten Funddem Haupt^; ^ifrabungen und literai raústenz“ & sehen Hinweise. — und *«2 -:o:_ Fritz Heymann: Der Josej rändelt,' be“ ’PtS »ff1 von Widern, äer bibl^iSn- ^e,ker Verlag. Köln, 19€ ragen #;®rt einem Vorwort von He mg«11. —4«uter* mann Kesten. ®ine Chronik der Abe teuer der Juden. — Eine Z sammenstellung, die ui durch die Geschichte füh Hils«nrw;^E*in“1J die uns von Juden e a erscbi®® _ die Abenteuer erlebte ’ - # ¡t Abenteurer waren. - en, di« i «lisch«® ¡ssiereh' -totiüxichen, i ,Ro»*® * 0* jene Hoffnung, die zu den Wurzeln des Pessach festes gehört. Sie wurden von der Ueberzeugung getragen, dass ihre Leiden als Individuen und als Volk einmal enden werden. Ihre innere Sicherheit war mit dem Vertrauen an das Kommen des Messias verbunden. Im Laufe der Jahrhunderte wurde diese Gestalt mit umfassenden mystischen und theologischen Vorstellungen verknüpft. Aber im Grunde war das Konzept sehr einfach: In unseren Tagen — und nicht in einer fernen Zukunft — werden die Daseinsbedingungen sich zum Guten ändern. Frieden und Gerechtigkeit werden Israel bestimmt sein und in der ganzen Menschheit herr schen, wenn sie ihren Weg des Bösen aufgibt. Diese Hoffnung sah der Jude immer wieder am Pessach bestätigt. Ein Blick in die Hagada des Pftisacnfestes, in den Machsor, in die Auswahl der aus der Thora und den Propheten zur Vorlesung gelangenden Kapitel, befestigten das Vertrauen in die verheissene Befreiung. Er las von Pessach Mizrajim, der Vergangenheit und Pessach der Zukunft. Da bestä tigte sich ihm, „dass das Vertrauen in Gott und die Er fülhing des göttlichen Versprechens unseren Vätern und uns beigestanden hat. Denn nicht einer allein ist gegen uns aufgestanden, um uns zu vernichten, sondern in jeder Generation wandte man sich gegen uns; aber der Heilige, gelobt sei er, befreite uns aus ihrer Hand.“ Und am letzten Tag Pessach hörte er vom Kommen des Messias, der voller Ehrfurcht vor Gott mit Recht und Gerechtigkeit in der Welt herrschen wird. Diese Belohnung wird den tiuden „in dieser Welt“ zuteil werden. In ihr wird schliesslich die Vollkommenheit erreicht. Dieser Optimismus — „trotz allem" — hat dem Juden die Kraft zum Ueberdauem gegeben. & lehnte es ab. den Messias als eine Gestalt der Vergangenheit zu sehen. Weil Israel auf das Kommen des Messias in der Zukunft vertraute. konnte sich diese Idee als eine Quelle der sich stets erneuernden Hoffnung und Kraft erweisen. Auch in unseren Tagen hat dieses Vertrauen in eine bessere Zukunft uns aus der Finsternis zum Licht, aus der Katastrophe zur Wiedergeburt unseres Staates Israel geführt. Wer Israel kennt, weiss. dass alle — religiöse und nichtreligiöse Juden — von der Idee getragen sind, im Staat Israel einen Schritt vorwärts in der Fortentwicklung der Menschheit zur messianischen Zeit hin zu sehen. Um dieses Vertrauens in die Zukunft willen darf die Erinnerung an den Auszug aus Aegypten auch in unserer Mitte niemals verblassen. Mit dem Gedenken an die Befreiung aus Aegypten ringen wir um die Freiheit des Juden in der Welt und in Medinat Israel. Dieses Gedenken soll in unseren Gemeinden und in Medinat Israel die Quelle ständiger. Fortschritts und Ringens um Vervollkommnung sein. Am Jom Haazmaut feiern wir die Befreiung des jüdischen Volkes in unseren Ta gen. Sie wäre nicht möglich gewesen ohne jene Generationen, die sich äusserlich als Sklaven, innerlich als Diener Gottes fühlten. Sie träumten von einer Welt freier Menschen. So führt der Weg von Pessach zum Jom Haazmaut. von KOKT R. GROSSMIANN Vor 25 Jahren winde die Jüdische Wochenschau in Buenos Aiies oegiänitet. Notwendige! weise wurde sie das Spiege/biid der tragischen Geschichtsepoche, die wir durchlebten, durchlitten und zürn Teil überstanden. Nui langsam bittet sich der Vorhang, Hintergründe dieser verworrenen Zeit einer len sich, und wir lernen den tatsächlichen Abiau! der Geschehnisse im Gegensatz zu bequemer Stereo typer Geschichtskiitterung zu verstehen. Die inner nob e und tapfere Jiiö-isehe Wochenschau bat sich nicht erst gestern dieser Aufgabe unterzogen. Menschen lernen im allgemeinen wenig aus der Geschichte. Ansonsten wäre es unmöglich, dass Staatsmänner und Völker schicksalhafte Fehler beinahe von Gene ration zu Generation wiederholen. Das geschah zum Beispiel am 22. April 1941, als die von Adolf Hitler befoh lene Operation Barbarossa begann. Trotz militärischer Siege in den weiten und kalten Räumen der Sowjetunion verlor Hitler - Deutschland den Krieg. Auch Wilhelm II. und sein Generaistsb hatten 1914 den Zweifrontenkrieg riskiert und ihn 1918 verloren. Als Hitler das Signal zum Angriff gegen die überraschten Russen gab. hätten diese vieles darum gegeben, eine Konflagration mit Deutschland zu vermeiden, denn der „Friede“ mit Hitler halte Stalin und Molotow weite Gebiete Polens, Rumäniens und Finnlands gegeben. Die Flut der Bücher über die Hitlerperiode und den zweiten Weltkrieg ebbt nicht ab. In dem Beginnen, positive oder negative Schlussfolgerungen aus jener Periode zu ziehen, kann der Geschichts- und Protokolischretber nicht darauf verzichten, die Wahrheit zu vermitteln, denn er schreibt nicht nur mit seiner Feder, sondern vor adern mit seinem Gewissen. Wer das fast 1100 Seiten starke Buch von Alexander Werth „Russia at War“ 1941—1945, E. P. Dutton « Co., New York, gelesen hat, wird über die allgemein gültige Feststellung hinaus hinzufügen müssen, dass dieser Schriftsteller uns in seinem klassischen Buch eine Menge neuer Erkenntnisse vermittelt, die uns zwingen, allzu billige Schablone auf den Kehrichthaufen der kalten Kriegspropaganda zu werfen. Wer ist Alexander Werth9 Er wurde 1901 im heutigen Leningrad geboren, emigrierte nach der 1917-Revohition mit seinen Eltern nach England. Er studierte an der Universität Glasgow und wurde Journalist. Von 1929 bis 1940 war er in Paris der Korrespondent des Glasgow Herald, des Manchester Guar dian und der Sunday Times Seine Artikel las man in den Zeitschriften The New Statesman und hier in USA in The Nation und Foreign Affairs. Drei Wochen nach Ausbruch des deutsch-russischen Krieges kam er als Korrespondent der Sunday Times in Moskau an, arbeitete für BBC und blieb bis 1948 mit kurzer Unterbrechung in der Sowjetunion, die er erneut 1959—60 besuchte. Alexander Werth schreibt in einem schweren Stil, aber er bringt uns das grosse Geschenk, ein der Landessprache mächtiger Augenzeuge gewesen zu sein, und darüber hinaus beherrscht er die deutsche und französische Sprache und hat einen Hang zur peinlichen Genauigkeit. Wenn er Russland und das russische Volk im Kriege schildert, passt er sich nicht aus opportunistischen Gründen einer vorherrschenden politischen Atmosphäre ah, sondern beschreibt das Miterlebte, das Erarbeitete vollkommen objektiv. Die Sympathie des Lesers wird sich bald an der Seite des angegriffenen russischen Volkes konzentrieren, denn solange in uns ein Funke von Gerechtigkeitssinn glüht, muss sich dieser zugunsten des Angegriffenen entzünden. Russland im Jahre 1939 stand im Zeichen Stalins. Maxim Litwinows erstrebte Politik der kolievtiven Sicherheit hatte in den tragischen Septembertagen 1938 in München ihr de facto Ende gefunden. Die englische Politik unter Neville Chamberlain schwankte, die Polen weigerten sich, im FaPe eines englisch-russischen Bündnisses den Russen den Durchmarsch durch Polen zu erlauben. Waren die Engländer ernsthaft gewillt, das drohende Unheil aufzuhalten? Die Russen misstrauten ihnen, und eines ihrer Argumente war die Erinnei ung an die englische Invasion in den irühen Jahren der bolschewistischen Revolution. Werths Buch vermittelt viele Tatsachen und Indizien dafür, dass Neville Chamberlain keine Allianz mit den Russen wollte: die im Sommer 1939 nach Moskau entsandte englische Militärmission bestand aus drittrangigen Offizieren ohne Vollmachten. Die Bonnet-Ribbentrop-Begegnung in Paris im Dezember 1938 hatte bei den Russen beinahe eine Angstpsychose erzeugt, der Westen könnte Hitler im Osten „freie Hand“ lassen. Auf russischer Seite war Maxim Litwinow durch V. M Molotow ersetzt worden, der sich für eine „realistische Politik" einsetzte. N&ch Alexander Werth kann man nicht annehmen, dass die Russen über die wahren Absichten Hitlers nicht Bescheid wussten. Ihr Abkommen im August 1939 mit dem „faschistischen Todfeind“ war ein gefährliches Spiel, aber Stalin und Molotow glaubten, entscheidende Vorteile zu gewinnen. Soweit aber die russischen Intellektuellen in Frage kamen, haben sie weder ihren Alarm noch ihre Misstimmung über Hitlers Vorgehen in der Tschechoslowakei und Frankreich unterdrückt. Es wurde vielen Russen ba’d klar, dass ein Zusammenprali mit Hitlers militärischer Macht unvermeidlich war. Die Russen wollten Zeti gewinnen, weil ihre Armee, nicht zuletzt durch die Prozesse in der zweiten Hälfte der dreissiger Jahre, reorganisiert werden musste. Als dann die Deutschen am 22. Juni 1941 ziuschiugen, war das Land weder militärisch noch psychologisch auf diesen Angriffskrieg vorbereitet. In den ersten entscheidenden Kriegslagen gab es keine zentrale Führung. Stalin brauchte fast zwei Wochen, bevor er am 3. Juli 1941 zum russischen Volke das erste Mal sprach. Was dann aber geschah und was wir in Werths Buch nachlesen können, war trotz militärischer Niederlagen schlicht ein Wunder: die Russen führten einen patriotischen Krieg, und der Staat war im Innern in all den schweren Jahren nie gefährdet. Stalin mit seinen guten und schlech. ten Seiten wurde die Vater figur, obwohl später die Intellektuellen in ihren patriotischen Aufrufen und Appellen ihn oft nicht mehr er wähntefr. In der Ukraine gab es unter dem Bandenführer Bandera Desertionen. Die russischen Fronten wankten, ja wurden aufgerie ben, aber das Volk schlug zurück. Frauen arbeiteten unter dem Feuer der einschlagenden Granaten, ob in der Kirov - Waffenfabrik Leningrads oder anderswo. Wo die Armeen sich zurückzogen, entstanden Partisanengruppen. Wenn wie in Moskau die Industriebetriebe gefährdet waren, verlagerte man sie in fast 1.700 Eisenbahnzügen in wenigen Wochen. Der russisclie Soldat kämpfte mit einer Verbissenheit ohne gleichen, und er schien zu wissen warum. Eines der stärksten Kapitel schildert die Schlacht um Leningrad. Es vermittelt uns die sagenhafte Haitung der Soldaten und Arbeiter wie der Zivilbevölkerung Tausende und Tausende starben Hungers (im November 1941 altern 11.000); aber Leningrad zeigte eine Moral, die es den Verantwortlichen erleichterte, immer neue Opfer zu fordern. Gewiss gab es auch einige Defaitisten, aber ste waren selten. Die wenigen Lebensmittel, die nach Leningrad entweder auf dem Luftwege oder die Elsstrasse des Ladogasees kamen, gehörten zuerst den kämpfenden Soldaten, dann den Fabrikarbeitern. gefolgt von den Büroangesteliten dann den Frauen und Kindern. Fiir Wrchen erhielten die Frauen 484 Kalorien pro Tag und die Kinder etwas über 600. Nachdem das Chaos der ersten Monate überwunden war, wird der Leser des Ruches von Alexander Wirth die grossen organisatorischen Gaben der Russen entöekken. „General Winter“ hat sicherlich Hit’ers Armeen zugesetzt, aber die russischen Soldaten hatten nicht minder unter ihm zu leiden. Damals kam der Bewegungskrieg zum Stillstand. Hitlerdeuischland verpasste jede Chance, das „unter drückte russische Volk“ zu gewinnen. In den Kapiteln „Ukraine“ (S. 599) und „German Armies in the Soviet Union“ (S. 699) schildert Werth die begangenen Untaten der Deutschen, die die russischen Propagandisten, so der in Deutschland verfemte Ilja Ehrenburg, benutzten, um den Kampfgeist der Russen immer wieder neu aufzupeitschen. Hitler wollte die Krim am Schwarzen Meer zu einem „deutschen Gibraltar“ machen (er entschied das bereits am 16. Juli 1941). Die Bevölkerung in den eroberten russischen Gebieten wurde terrorisiert und misshandelt, und diese traurigen Vorgänge sind sicherlich ein Grund für die heutige russische Haltung gegenüber einem veränderten Deutschland. Die ersten 450 Seiten des Werthschen Buches schildern Niederlagen, Rückzug, Panik, ja Hoffnungslosigkeit. Als die militärische Front Ende 1942 etwa der Linie Lenrngrad-Rzhev-Bryansk (unweit von Moskau)- Orel entlang dem Don bis vor Stalingiad und bei Kräsnoder am Schwarzen Meer folgend, sich stabilisierte, hatten die dezimierten russischen Armeen neue Reserven zur Verfügung, die in der Entscheidungaschlacht um Stalingrad eine grosse Rolle spielten. Stalingrad wurde der Anfang vom Binde, aber Hitler verlor die letzte Chance im Juli 1943 in der Schlacht um Kursk. Von da an bis zur Eiroberung Berlins im Mai 1945 gab es nur noch Rückzüge, die in der totalen Niederlage des Hitlerreiches endeten. Alexander Werth ist als ein geschulter Beobachter Russlands sich durchaus der Gefahren und Risiken bewusst die die Nachkriegswelt im Hinblick auf die gewonneue Macnosvc-iung jvi. jids p..agt. Viele Politiser meinen heute, England habe <-ul der falschen Seite gt»v«rnpit. Der engusche Histo.ikei DaMs BiugcUi hat na.au. geantwortet. „hasst uns Gott lür die aiUitmce A,n„nz ut-nKinr stön.' Es wai John F. Kennedy, der am 10. Juni 196c in seiner berühmten Reue vor Oer American University in Washington davon sprach, dassdi-s ameriicaniscne und russische Volk gemeinsam einen Abscheu vor dem Kriege hätten. Die Vereinigten Staaten und Russland seien nie mit einander in einen Krieg verwickelt gewesen. „Keine Nation in der Gescdichte oes Krieges hat mehr ais die russische wahrend des Zweien Weltkrieges gelitten. Zwanzig Miuioneu ha~en ihr Leben verloren. Millionen von Häusern und Farmen sind niedergebrannt oder zerstört worden. Ein Drittel des Landes und beinahe zwei Drittel seiner Industrie wurden verwüstet.“ Alexander Werth, der uns dieses materia reiche erschütternde Buch über den deutsch-russischen Krieg gegeben hat, zieht am Ende desselben des folgende Fazit: „Trotz alter Enttäuschungen, die dem Kriegsende folgten, bleibt der grausame, aber heldenhafte nationale Krieg von 1941 bis 1945 die furchtsamste und sto'zeste Erinnerung des russischen Volkes — ein Krieg, der trotz aller Verluste Russlands zu einem der mächtigsten Länder der Alten Welt erhoben hat. Beinahe scheint es ein historisches Eoos einer vergangenen Zeit zu sein, das sich niemals wiederholen kann..." In einem künftigen Kriege gäbe es weder Moskau, Leningrad oder Sialingrad; es gäbe keine Helden — und nur Opfer. Literarische Notizen Eine Uraufführung Im polnischen National-. theater in Warschau fand die Uraufführung eines neuen Stückes des jugoslawischen Schriftstellers Djordje Lebovic mit dem Titel „Alleluja“ statt. Das Stück spielt kurz nach der Befreiung aus den Konzentrationslagern in einem militärischen Lazarett unter ehemaligen Häftlingen. Indische Freunde Führende indische Schriftsteller haben in Bombay die Organisation „Indische Freunde Israels“ ins Leben gerufen, um die kulturellen Bande zwischen den Ländern zu stärken und Kontakte zwischen Schriftstellern und Künstlern zu fördern. Die eventuelle Herausgabe einer indisch - israelischen Zeitschrift wurde angekündigt. Eine Todesnachricht In Vermont (USA) starb kürzlich I. Goldschmidt, heute Gokismit-h, Direktor des berliner „Südfilm“ in der Vorhitlerzeit. Von Berlin ging er über England nach Amerika. Eine seiner letzten Arbeiten war die englische Version des Filmes „Wir Wunderkinder“. Akkordeon-Spieler In den letzten zehn Jahren sind in Israel etwa 30 000 Akkordeons verkauft worden. Ein einziger Händler konnte 15000 solcher Instrumente einführen. Manche Akkordeonspieler haben versucht, durch Spielen ernster Musik dem Instrument einen geachteteren Rang zu geben.