Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2106 (5.3.1965)
- Date
- 1965-03-05
- Page
- [Seite 6] (sequence 6)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/9616703-9614788-9614874--3757-9614880- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
9 — fhNH 5 <*• Mm! de MÜS JttBISCHE WOCHENSCHAU Año XXVI. — N» 21 (Mi Gemeinden und V er eine Israel hilft der USA-Armee NUEVA COMUNIDAD ISRAELITA JRaMso Bum Hart Sinagoga Cbaku Wekmw Secretaria: ARCOS 3819 T. E. /3-3189 ARCOS 2319 T. E. 73-0281 GOTTESDIENSTE CHAIM WEIZMANN- SYNAGOGE: Täglicher Gottesdienst; Morgens: 7 Uhr Abends: IS Uhr Sonntags u. siaatl. Feiertage Morgens: 7 Uhr 30 Abends: 19 Uhr 30 Gottesdienste: Schabbos P'KUDE Freitagabend: 19 IÄ Ansprache Schabbosmorgen: 8 Uhr 36 Monchah: 18 Uhr 40 Ausgang: 19 Uhr 04 Servicio Religiooo de la Juventud: Viernes a las 19 horas en la Casa de la Juventud. Beginn der Gottesdien* ste am ScKabbosmorgen 3- Grado A: Martes y Jueves de 17 a 18.50 horas- 4- Grado A: Martes y Jue. ves de 17 a 18.50 horas. 5- Grado: Lúnes y Miércoles de 17 a 18 50 horas. Clases del Domingo: 1. Grado C: de 9.30 a 10.40 2. Grado B: de 9.30 a 10 40 3. Grado B: de 10.40 a 12-00 4. Grado B: de 10.40 a 12 00 Curso de Egresados: 10-40 a 12 horas. von Herrn Leon Schmechov und Frau VERMIETUNG UNSERER RAEUME für jegliche Festlichkeiten. Auskunft im Sekretariat. DER MIKROSKOPISCHE FEIND ASOCIACION RELIGIOSA CONCORDIA ISRAELITA' Moldes 2449 1. E. 73-6719! GEBETZEITEN : Círculo Weekend: Wir weisen unsere Gottes, dienstbesucher darauf hin, dass während des Monats März der Gottesdienst am Schabbosmorgen bereits um 8 Uhr 30 beginnen wird. Trauungen: OEKONOMIE: Wir weisen darauf hin, dass am Samstag Abend die Oekonomie geöffnet ist unc Gäste zugelassen sind, j El domingo 7 de marzo se I realizará el Campeonato In. i terno de Natación del C.Wi Suscríbase! (El Sr- Ruschin ¡ está a cargo de las in^rip- I cionesi Schabbos P’KUDEI Freitag, den 5- März: Eingang: 18 Uhr 05 Samstag, den 6. März: Schacharis: 8 Uhr 30 Gemoro Schiur: 16 Uhr 30 Raschi Schiur: 17 Uhr 30 Minchoh: 18 Uhr Ausgang: 19 Uhr 04 Wochentage: Sonntag. Schacharis 7 Uhr Montag bis Freitag Schacharis 6 Uhr 30- Sonntag bis Donnerstag. Minchoh: 18 Uhr 15- Oekonomie im Gemeindehaus : Am Sonnabend finden in unserer Synagoge folgende Trauungen statt: um 20 Uhr 15 Ramón Levy — Raquel Friedmann; um 21 Uhr 15: Jona Moses — Raquel Gies berg; am Sonntag, um 12 Uhr 15: Julio Leybusechoff — Silvia Feldmann; allen jungen Paaren gratulieren wir auch an dieser Stelle recht herzlich. Stundenplan der Religion schule für dar Jahr 1965: I Ausrichtung von Festlich, i keiten aller Art — streng koscher — übernimmt Herr! Siegfried van Geldern. Zu erreichen unter T. E 73-7625 und 791-9407. Festsaele : Vermietung für Festlichkeiten jeglicher Art. Auskunft im Gemeindesekreta.! riat. —:o:— BET ISRAEL Cramer 2979 fei. 73-8922 UNTERRICHT Der Unterricht in unserer Talmud - Tauro . Schule beginnt am Dienstag, den 9. März- BETH HAMIDRASCH CERRITO 774 GEBETZEITEN: Freitag, den 5- März: Eingang: 18 Uhr 05 Samstag, den 6. März: Schabbos PEKUDEI Schacharis 9 Uhr Anschliessend an das Gebet „Raschi Schiur" Gemor Schiur: 17 Uhr 20 Minchoh: 18 Uhr 20 Ausgang: 19 Uhr 04 Wochentage: Von Sonntag bis Freitag: Schacharis 7 Uhr 1- Orad A: Lunes y Miércoles d-1 17 a 18.20 horas. 1 Grr.ckt B: ¿inri«* y Jueves de 17 a 18 Jt) rieras. 2- Grado A: Maltes y Jueves de 17 a 18.50 horas. GOTTESDIENST AM SCHABBAT PEKUDE 5.—6. März: Freitagnachmittag: Mtncha 18 Uhr 45. — Anschliessend Abendgebet. Sonnabend: Morgengottes dienst um 8 Uhr 30. Barmitzva Teodoro Schmechov, Sohn NACHRICHTEN AUS ISRAEL ANLEIHE Hogar Adolfo Hirsch, San Miguel BENOETIGT EINEN INTERNEN ARZT naek Moeglichkeit Geriatra, Deutsch oder jiddisch unerlaesslich. — Gute Wohngelegenheit für Ehepaar. — Detaillierte schriftliche Angebote an ASOCIACION FILANTROPICA ISRAELITA, Cangallo 1479 1? Die „Jasur“-Hypothekenbank gewährte der Stadt Tel Aviv eine Anleihe in Höhe von 6 Millionen IL, für die 9 Prozent Zinsen zu zahlen sind. Auch mitten im Frieden befindet sich die USA Ar - mee im Kriegszustand. Der heimtückische Feind, der ihr zahlenmässig millionenfach überlegen ist, hat aber nichts mit dem Kalten Krieg zu tun. Wenn sich seine hinterhältige Tätigkeit auf die Gebiete solcher Unruheherde wie Sansibar, Tanganjika Uganda, Laos und Südost asien überhaupt, erstreckt, beruht jede Parallele mit dem politischen Geschehen auf reinem Zufall. Weder konventionelle noch Kernwaffen können diesem Feinde etwas anhaben. Das nordamerikanische Verteidigungsministerium ist ratlos. Da werden Riesenbeträge ausgegeben, um dem menschlichen Faktor, der in der modernen, auf technologischem Fortschritt beruhenden Militärstrategie ausschlaggebend ist, die bestmögliche Schulung zukommen au lassen. Was aber nützt die teu erste Ausbildung, wenn die in die Ferne entsandten Soldaten über Nacht von unbekannten Krankheiten dahingerafft werden? Oft fallen von 1000 Soldaten 800 einem geheimnisvollen Fieber zum Opfer- Es schwächt und zehrt sie ab. Wenn Komplikationen eintreten, können sie zu tödlich ausgehenden Hirnhaut- und Gehirnentzündungen führen. Einer der Grundsätze der Strategie ist der Ueberraschungsfaktor. Er spielt auch bei der Medizin, bei der Abwehr gegen Krankheiten, eine bedeutende Rolle. Lässt sich der menschliche Körper I von einer ihm unbekannten | Art von Bakterien oder Viren überrumpeln, so geht die Niederlage widerstandslos vor sich. Haben sich jedoch schon einmal, im Kampf mi; dem betreffenden mikroskopischen Feinde, Abwehrkräfte gebildet, so kann der Eindringling leicht zurückgeschlagen werden- Diesem j Grundsatz untersteht auch I die Bekämpfung von Epidevoii HAIM MASS nen“, so hauptsächlich, weil Prof. Goldblum in den elf vergangenen Jahren seiner Forschungstätigkeit schon seinen Mann gestellt hat Mit den ihm kürzlich als Sti pendium gewährten 50 000 Dollar zusammen belaufen sich die ihm von den USA erteilten Zuwendungen aui annähernd 200000 Dollar Prof. Goldblum, dessen Wiege vor 43 Jahren in Polen stand, Ist zweifellos heute der bedeutendste Virusjäger Israels- Auf seinem Gebiet — der Jagd nach Viren, die von Arthropoda (Gliedert iisslern) übertragen werden, ist er sogar einer der bekanntesten Spezialisten der Welt- Ist es da verwunderlich, dass die Amerikaner ihm gern die Mittel zur Verfügung stellen, seine Forschungen auf dem Gebiet der Arbo-Viren, der arthropodeborne viruses, die z- Bdurch Mücken verbreitet werden, fortzusetzen? später, diesen Virus während einer mysteriösen FieberepL demie in der Küstenebene Israels wieder antraf- Diesmal hatte der Virus junge Soldaten der israelischen Armee in ihren Uebergangslagern angegriffen- Dabei stellte sich auch heraus, dass die sesshaften Einwohner dieses Gebietes gegen den Virus immun waren. Später fand Prof. Goldblum, dass sich diese Immunität auch aut artverwandte, lebensgefährliche Krankheitsurheber erstreckte. WEITVERBREITETE FAMILIE „Die Arbo-Viren sind eine weitverbreitete und verschiedenartige Familie“, erklärte Prof. Goldblum, auf dessen Namen die Hebräische Uni- „PAZNON" Die Treibstoff-Gesellschaft „PAZ“ hat eine Tochtergesellschaft unter dem Namen „PAZNON“ gegründet, die eine Reihe von Gaststätten — jeweils neben den PAZ Tankstellen — an allen Hauptstrassen des Lande« in Betrieb nimmt. Wenn es das Verteidigungsministerium der USA für angebracht hielt, den jungen | Jerusalemer Mikrobiologen j Prof- Goldblum mit der Auf- | gäbe zu betrauen, „den i Feind zu entlarven und die j Strategie der Abwehr zu pla. versität mit Recht stolz ist „Es gibt etwa 150 bekannte I Abarten, und sie haben die j Welt, wie es die Menschen j tun, in Einflussbereiche geteilt. Daher sprechen wir von amerikanischen Viren und ' russischen Viren, vorderasiatischen und südostasiati | sehen und natürlich auch 1 afrikanischen..." 1 Der israelische Wissen- ' schaftler kam im Laufe der | Jahre mit zweien dieser Abarten in engeren Kontakt' dem berüchtigten Polio-Virus, der die Kinderlähmung verursacht, und — als er ein Vakzin dagegen suchte —• dem Virus des West-Nil.Fiebers, der schon vor 25 Jahren in Uganda isoliert werden konnte. Goldblum machte die Bekanntschaft dieser Viren in den USA, wohin er sich 1951 zur Ausbildung begeben hatte. Er assistierte in Pittsburgh dem Erfinder des Salk Vakzins, Dr. Jonas Salk, und erforschte in der Yale-Universität den Virus des West- Nil-Fiebers anhand von Blut, proben erkrankter Aegvpter Wie gross W'ar sein Erstaunen als er, mehrere Jahre Diese Entdeckung ist das Leitmotiv der gegenwärtiJen Forschungsarbeit. Das Ziel ist natürlich, eine geschwächte Form des West-NiLVirus zu züchten, um sie als Vakzin gegen die gefänrlichen Formen des Tropenfiebers zu verwenden. Israel eignet sich dafür auch deshalb gut, weil es am Scheideweg zwischen Asien und Afrika liegt und sich oft die Viren beider Kontinente in das kleine Mitte 'rland „verfliegen". Vor diei Jahren konnte Profes. sor Goldblum sogar einen original israelischen Virus isolieren, der unter dem Geflügel eine verheerende Auswirkung hatte. Zwei Drit tel aller Hühner fielen ihm damals zum Opfer- Eäne ähnliche Geflügel-Epidemie hatte auch vor fünf Jahren unter den Truthähnen Israels ge. wütet- Prof. Goldbium, der bisher noch keine Zeit hatte sich dem Studium dieser beiden Abarten systematisch zu widmen, hält sie vorläufig auf Eis. Durch das Interesse der Amerikaner wird nun auch indirekt die mikrobiologische Forschung Israel« gefördert. Ghana und IsraaJ Tel Aviv. — In Akkra ist vom ghanesischen Handelsminister Djin und vom!sraelisehen Botschafter Arnon unlängst ein Handelsvertrag unterzeichnet worden, der den Handelsaustausch zwi. sehen den beiden Ländern intensivieren soll- Israel wird an Ghana eine Reihe von Produkten liefern, darunter Autoreifen und -schlauche, Kunstdünger, Farbstoffe und Isoliermaterial. Dafür wird es aus Ghana unter anderem Kakaobohnen, Bauholz und andere Erzeugnisse be-_ ziehen. (ITA) BAUTAETIGKEIT ASOCIACION FILANTROPICA ISRAELITA ladt alle Mitglieder und Freunde ein zur Wohllaeligkeits* Vorstellung des Films MY FAIR LADY SONNABEND, DEN 20. MAERZ. UM 21 UHR 40 fan Cln« Metropolitan, Corrientes 1343 Karten durch die Mitglieder unseres Vorstandes jder in unserem Büro CANGALLO 1479 1* — 49-199« — 4» 9535 Im ersten Quartal 1964 wurden Bauten mit einer Gesamtfläche von 1,2 Millionen Quadratmetern, davon 870.000 für Wohnbauten fertiggestellt. In der gleichen Zeit wurde mit der Errichtung von Gebäuden mit einer Gesamtfläche von 1,4 Millionen Qudarabmetem begonnen, von denen 1 Million Quadratmeter für Wohnzwecke bestimmt sind. ARBEITER IN KIBBUZIM KEHILLA PASTEUR 633 T. E. 47 - 909*.99 Die Jüdische Gemeinde von Buenos Aires fordert alle deutschsprechenden Juden auf, der Kehilla als Mitglieder oder Protektoren beizutreten. Jeder Jude, aelter als 18 Jahre, wird aulgefordert, Mitglied zu werden. Es ist die Pflicht eines jeden Juden, der Jüdischen Gemeinde von Buenos Aires als Mitglied anzugehören, Informationen und Antragsformulare in unserem Büro, Pasteur 633, 1. Stock. 125 Fabriken und Erholungsheime, die Kibbuzim gehören, beschäftigen z. Zt.! 6.000 Personen, von denen die Hälfte Lohnarbeiter sind. KARPFENZWHT j Die israelische Karpfen-! zucht ist die ertragreichste I in der Welt; ein Dunam Karpfen-Teich ergibt eine durchschnittliche Produktio. on von 200 kg Fisch. WIR BITTEN ftttÍtttttíUíi UNSERE LESER auf diesem Wege, von der Moegfietilceit direkter Ueberweisung der faelligen Abone-flebühren frdl. flebraueh ntaeben zu wullou Direkte Eiitseackmg des Abono-Betrage« In SCHECK — GIRO — BONO POSTAL LA SEMANA ISRAELITA Pueyrxedón 2190, 1? iaq. Capital WOHNUNGEN „Amidar“, die Wohnbaugesellschaft der Regierung, verwaltet heute 228.000 Wohnungen, in denen 1 Million Menschen, 40 Prozent der Bevölkerung leben. Hierdurch überweise ich Ihnen den Betrag von m$n .. .. .. aus nachstehender Abrechnung. In Erwartung Ihrer Quittung begrüsse ich Sie Jahr 1964:..... m/n 509.— f. u. 2. Quartal 1965: m/n 250.— Jahr 1965: «■neu m/n 500*— (Name) (Adresse) N. B.: Wir bitten, Einzahlungen mi richten an: LA SEMANA ISRAE¬ LITA. (Wir müssen »n» die Erhoehung des Abono-Preises wegen der Steigerung aller Druckkosten Vorbehalten. — (Nicht gewünschte Zahlung bitte ausstreichen) Vier0**-; voll JJD AugchW>w°* fnitl*1* LagerdaS? ^apesius, « Anklag« schwerster?tl ctieB Stoffe *» G Si'-“*; S*ÄS- Verbrecher Q® jrn übrigen h»1 erklärt, d*“!a de W»** und »nen te * Mark stf*®** würden, gnnstigJn theker von Ausctu ragen gs ¡st nicht an üas die Familie Harten Capesius s men Beste« aus eigener Tas« Jen kann. Hinter diesen fegten Korruption ,on Zeugen joe fle neonazast tergrundOrganisa Juden ka Paris. — Der Minister Jean vollzog als persc Präsentant des Charles de Gaul ncHe Eunreihuni Steilung „Die Kampf gegen da: me", die den Kampf des jüdis gegen seine na» tetdräier zeigt sieüling, die roi band für das ,J unbekannten jü( daten" und dem für zeitgenössisc Studien“ verans bringt eine Sam Dokumenten, off richten und Fotos den Nazis im Kr ten Ländern un< süna. Sie will be1 die Juden nicht Vieh zur Schlac führt wurden, so der völligen At W Ären Henk tond leisteten. Öe Botschafter O— «'**. EUJ Tschechoslowaki nee Dutzends i d*i darunter lMKi. die Ver« Ungarn, «ton. Austr ®n, Schweden •toten der z * vor dem \ J® tobekanrv totyrer statt ntor für g ™d Krfegsopf, toy. den zaj “-watne a 7™e der ( 2 &femtei d®. forderte ^nkreichs , 22 ¿¡¡* kurz, Obruar 19 ¿Grossmutt ^Von f« Namen