Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2101 (29.1.0965)
- Page
- [Seite 2] (sequence 2)
- Language
- German, Spanish
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'i •* « f? — Viem«**. de Kn«ro de 1965 LA «EMANA ISRAELI TF Año XXVI. — N» 2101 Ufern des Jordan 3 tfeehiuas von Seile W Erfolg geführt haben, denn der bewundernswerte Aufstieg der israelischen Wirt- ' schaltkann von keinem Menschen geleugnet werden, der die Dinge sieht, wie sie Kind. Auch das politische Kesseltreiben brachte der Arabi- Bohen Liga nicht das erwartete Ergebnis, obwohl selbst- 1 verständlich viele für Israel negative Erscheinungen im. I wer noch nicht überwunden weiden konnten. Die ablehnende Haltung des Ostblocks unter russischer Führung muss hier in erster Linie ge; nannt werden, obgleich die! Ostbkx'.klünder diplomatische Beziehungen mit Israel unterhalten. Auch die bisherige Stellungnahme Chinas und Indiens sind auf die arabischen Quertreibereien zurückmu führen. Auf das deutsche Problem sei nur der Vollständigkeit halber hingewiesen, wobei sich die Bundes. deutschen immer wieder auf I ihre unglückselige Hallstein Doktrin berufen, die zwar Israel gegenüber bedenkenlos angewandt wird, für Russland. Polen und alle ande ren europäischen Ostländer . nicht in Betracht gezogen ' wird. Heben diesen beiden politischen und wirtschaftlichen Waffen, die von den Staaten der Arabischen Liga skrupellos benutzt werden, soll nun die Ablenkung der QuellflüSse des Jordan im Libanon h i nzu treten, worin Israel ei. »re Verletzung seiner territorialen Rechte und des Status quo erblickt. rV. Auf der letzten Sitzung der Arabischen Liga in Kairo ist es soi heftigen Auseinandersetzungen zwischen den unmittelbar beteiligten Staaten, vor allem mit dem Libanon gekommen. Denn der Libanon. auf dessen Hoheit» Dr. FREY ABOGADO PUEYRREDON 2)90 1« izq. Baehm. 10—19 Uhr Telefon; 80-6930 REAL PEN Füllhalter REPARATUREN Spezialgeschaeft CORRIENTES 569 T. E. 49-5850 gebiet die entsprechenden Arbeiten luid Anlagen zur : Ablenkung der Jordan.Quell- | flösse vorgenommen weiden müssten, befürchtete — wohl : mit Recht — als erster die Konsequenzen tragen zu müssen. Nach sicheren Mel- : düngen soll der Libanon erklärt haben, sich an die Beschlüsse der arabischen Konferenz nicht gebunden zu fühlen. Vor allem wollte die libanesische Regierung vorher einige westliche Mächte konsultieren, in erster Linie; Frankreich, mit dem dieses arabische Land seit vielen Jahrzehnten in engem Kontakt steht. Der Libanon wollte also nicht die Hauptlast eines Beschlusses tragen, dessen Folgen in erster Linie für den Libanon sehr komploziert sein können,.ohne dass dieses Land von der geplanten Ableitung der WTasser irgendeinen konkreten Nutzen haben würde. Wenige Tage später, nachdem diese liba. nesisehen Bedenken und Ein. wände bekannt wurden, wurde eine zweite Nachricht bekannt gegeben, der Libanon habe den arabischen Plan , akzeptiert, was die Arabische Liga offiziell mitteilte. Die arabischen Länder, vor I allem Aegypten und Syrien, sollen dem Libanon militari, j sehe Hilfe für den Falt eines bewaffneten Angriffes der Isj raelis auf dieses Land zuge- ' sagt haben. 1 V. i Obwohl libanesische Politi- . ker in früheren Jahren des | öfteren als Sprecher der arabischen Sache, vor allem in den UN, vorgeschickt wur. den. ist es verhältnismässig selten zu Grenzzwischenfällen zwischen Israel und dem Libanon gekommen. Sicher- : lieh hätten diese beiden Länder schon längst einen modus vivendi im gegenseitigen Interesse gefunden, da es zwischen ihnen im Grunde genommen keine Konfliktsstoffe gibt. Ob die Tatsache dabei eine Rolle spielt, dass eine knappe Mehrheit der arabischen Bevölkerung des Libanon christlichen Bekenntnissen angehört, also keine Mohammedaner sind, mag dahingestellt bleiben. Aber abgesehen von diesen Gesichtspunkten dürften an dere Erwägungen für die zurückhaltende Stellungnahme der Libanesen in dieser Fra Mahnmal Theresienstadt Unlängst konstituierte sich dem düsteren Hinrichtungsge ausschlaggebend sein, vor ¡ aus tein gegenüber, da Nassers Hunger nach Machtausdehnung natürlich allen arabischen Ländern bekannt ist. Selbst durch die Erklärung der Arabischen Liga, dass der Libanon mit den Ent Schliessungen to Kairo einverstanden sei. dürfte sich an der tatsächlichen Lage und dem libanesisoeben Bemühen, aus diesem Dilemna herauszukommen, wenig geändert haben. VI. Ungefähr gleichzeitig mit diesen arabischen Bekanntmachungen gab Alexander N. Stnelepin, Präsidialmit. giied des Sowjet, eine die Araber ermunternde Erklärung ab, nachdem er kurz zuvor von einem Besuch in Kairo zurückgekehrt war. Shelepin wiederholte mit geringen Varianten die vielen Aeusserungen, die Krutscbew' während seiner Herrschaftsperiode des öfteren abgegeben hatte. Im wesentlichen betonte er die unveränderte Freundschaft des Kreml zur RAU (Aegypten), die russischen Sympathien für die Bemühungen um die arabische Einheit und die Unterstützung bei der Lösung der .Palästina-Frage*. Dann folg ten allgemeine Redensarten über die Förderung der ägyptischen Bemühungen um eine sozialistische Zukunft. | Die Betonung der russischen Unterstützung bei ei- | ner „gerechten“ Lösung der Frage der arabischen Palästina-Flüchtlinge muss als eine Rückendeckung für die Araber bei ihren Jordan Plänen im Libanon aufgefasst werden. , VII. Unter den heute obwalten- , den Umständen muss von ei- I ner Zuspitzung der Lage im Mittleren Osten gesprochen werden. Ob die steigende Anzahl der Zwischenfälle an den Grenzen, das Wiederaufta-uchen arabischer Infilj tränten und die ständigen Drohungen eine systematische Aufhetzung darstellen 1 oder nur zufällige Begleiterscheinungen sind, ist nicht wichtig. Jedenfalls ist die Situation schwieriger gewor- | den. womit Israel allerdings rechnen musste, als es seine Waseranlage nach dem Sü den kl Betrieb setzte. Die von den Arabern seinerzeit : angekündigten Sofort-Massnahmen gegen Israel blieben als selbständiges Ressort, aber unter dem Patronat des Zemtralcomites des Verbandes der tschechoslowakischer» Widerstandskämpfer, eine selbständige Theresienstadt- Kommission, die es sich zur Aufgabe gestellt hat, im einstmaligen Ghetto, den Touristen aus aller Welt zugänglich und verständlich, vor allem ein grosses Denkmal auf dem Ringplatz erstehen und in den Gä-sschen der Stadt an all den vielen Häuschen und Kasernen, in denen Hunderttausende gelebt und gedarbt hatten. Gedenktafeln anbringen zu las. sen. Gedenktafeln werden weiter angebracht werden auf all den Höfen und Böden sowie Kellern, wo insgeheim die Juden ihre Theateraufführungen durchführten. wo sich die SS.Gestapokeller befanden, wo die Asche vieler Tausender von Ghetto-Insassen in die Eger geschüttet wurde. Besonderes Augenmerk wird platz gewidmet werden. Die einzelnen Gedenktafeln sollen in allen Weltsprachen verfasst sein. Auch die einstmalige Kavallerie. Kaserne, der wohl furchtbarste Flekken im Ghetto, wo die Geisteskranken unter gebracht waren und im ersten Stockwerk ein Greisenheim alter Männer aus den verschiedensten Staaten und Ländern vereinte, soll für Zwecke eines „Ghettomuseums“ freigegeben werden. Man will den ganzen gro_ssen Komplex in den damaligen Zustand zurückversetzen, als ein dauerndes Mahn, mal an die Schrecken de« Faschismus. Diese neue Kommission, die sich mit Vehemenz an die Arbeit begab, steht unter dem Vorsitz des Historikers und Angestellten des Staatlich-Jüdischen Museums in Prag, Di-. Karel Lagus. Mitglieder sind Josef Pollak, Josef Patzowstd sowie die Schriftsteller Dr. Josef Bor und F. R. Kraus. LA SEMANA ISRAELITA Semanario — aparece los Viernes. Editado por Estrellas Editorial Ltda. Director: Amoldo W. B. Swarsensky Pueyrreddn 2190 1? izq. T. E. 83-2613 tbono-Preise: Argentinien: $ 500.— pro Jahr Ausl. $ 800.— jährl. oder nicht. Sie liefern sicherlich auch Waffen an die arabischen Länder, wie die in. ternationalen Waffenhändler noch niemals politische Gesichtspunkte berücksichtigten, sondern nur nach kapitalistischen Prinzipinen ihr trauriges Geschäft betreiben. Aber wo ist die Welt, die vom Frieden spricht? Was sagen die grossen Heroen der Freiheit? Warum schweigen sie? Sind sie wirklich ohne Einfluss? Nasser hat offen verkündet, dass er die Rebellen im Kongo unterstützt, dass Waffen über Aegypten und den Sudan zu den Aufständi sehen geschleust werden. Und trotzdem schweigen alle, die es unmittelbar angeht. Auch die UN unternehmen nichts. Man könnte in diesem Verhalten der Westmächte auch eine Stärke erblicken. Sie sehen die Gefahr nicht, die sie selbst ebenfalls treffen müsste. Vielleicht kommen sie zu einer anderen Bewertung der Situation und gelangen aufgrund ihrer Beurteilung der Lage zu anderen Folgerungen. Ot> dies wirklich die Auffassung der westlichen Länder ist. müsste genauer geprüft werden. — Israels Handelsdefizit Jerusalem. — Israels Handelsdefizit belief sich im Jahre 1964 auf 454 Millionen Dollar, somit 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Importe stiegen im Vergleich mit 1963 um 22 Prozent, währen^ die Exporte nur um 4 Prozent Zunahmen. (ITA) 40 Jahre IW0 New York. — Das jüdische Forschungs-Institut IWO beging bei seiner jetzigen dreitägigen Jahreskonferenz sein 40jähriges Bestehen. Das In. st-itut betrachtet es als seine Aufgabe, das jüdische Empfinden unter den USA-Juden zu stärken und hat bisher über 300 Bücher veröffentlicht. Seine Bibliothek in New York enthält die grosste Sammlung jüdischer Bücher und Zeitschriften in •der Welt. | Die Hauptthemen der dies- I jährigen Konferenz waren | die Einstellung der jiidij sehen USA-Jugend zu ihrem ■ Judentum, die Rolle der ( USA-Juden im Kampf um! die Bürgerrechte, sowie As. i pekte der historischen E-nt- : widüAUig des jüdischen Le- ‘ bens (ITA) allem das ägyptische und sy rische Angebot der Waffenhilfe. Jahrelang haben sich die Syrer aller Mittel bedient um den Libanon zu annektieren. Die syrische Waffenhil- Es bleibt die Feststellung, dass das Tauziehen um den Mittleren Osten verstärkte Formen angenommen hat. Durch diese Entwicklung , , . , . . , -wird die Aufrüstung hochge. fe gegen Israel ist ein zwei. | trieben ßne grosse zeit für schneidiges Schwert für die internationalen Waffen- Libanesen, da der Einmarsch Ueferanten ist angebroehen. syrischer Truppen im Liba- | non einer Besetzung des La ndes gleich kä me. In einer ■, ähnlichen Situation befindet ' sich der Libanon den Aegyp i Dabei spielt es gar keine Rolle, ob die Deutschen an Israel wirklich für ungeheu re Beträge Waffen liefern PROPIEDADES FRANKENBERG S. R. L. ierät Sie kostenlos und inverbindlich beim Kauf oder Verkauf von GESCHAEFTEN WOHNUNGEN HAEUSEBN VIRREY DEL PINO 2262 T. E, 73-7887 JUDITH SCHENKOLEWSKI KULTUSSTICKEREIEN Schabbosdeckec - TaiJisbeutel Käppchen Maz zot-Taschen - Hand- und Maschinenstickerei von Bett- und Tischwäsche Dr. P. I. RIVERA 2585 (fr. Bebederol T, E. 73-9155 M0HEL N. PLAKSIN Superi 2719 T. E. 76-6784 u. 76-2312 Confitería NIZA Servicios de lunch de categoría SALON DE FIESTA" ECHEVERRIA 3296, esq. CONDE 76 0286 73-1049 JACOB LAPIDUS dip). Mohel NEUE ADRESSE VTAMONTE 2637 4» B, 46-1716 und 48-2124 NEHME pflegebedürftige Dame oder Herrn IN PENSION 772-9262 Dr. J. P. Kroll Bieber INNERE MEDIZIN o. RHEUMATISMUS Arzt am Hosp. Pirovano Mo., Mitt., Frei., 15—19 Uhr Samst. 14—16 Uhr. 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