Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2097 (2.1.1965)
- Date
- 1965-01-02
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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y Sábado, 2 de Enero de 1965 LA SEMANA ISRAELITA Año XXVI. — N" 2097 — 5 die mm Satz,?rä. uhd Präsident ><Aen orga. •®en der 18 ■anisaüonen der Bon. vorgeworfen «geniiber den dem Rake- VAR oetei- Wissen, ckzurafen, iält. Das auf die der VAR, einem Ver. legen Israel herben einem Te. vom 24, geübt, in uptete, es rscheinlich, ltliche Annicht entrechern in werden heisst es ist „ein und wilem den Behör. dass die. Tausende als .WO rden geiisterijetzt Synmpel )n Tewet Tewet Sch wat Sch wat Sciiwat Sch wat Sctiwat Schwat Aus Sdom am Toten Meer kommen ute Nachrichten. Die Entwicklungsarbeiten die dort seit Jahren vor sich gehen, werden fristgerecht durchgeführt. Während beim Bau des Eafens von Aschdod sehr unangenehme Verzögerungen eintraten, geht der Bau der Dämme und der Fabrik-Anlagen in Sdom termingemäss vor sich, und die Weltbankanleihe in Höhe von 27,5 Millionen Dollar kann in einiger Zeit schon ihre Früchte tragen. Der Bau der neue Fabrik- Anlage ist mehr oder wenige* abgeschlossen, und ietzt laufen die Maschinen versuchsweise an. Noch in diesem Etat-Jahr (bis 31. März 1965) wird die neue Fabrik wenigstens 200.000- Tonnen Pottasche liefern können. Parallel zur neuen Fabrik steigert das alte Werk schnell seine Erzeugung Die ersten Jahre, in denen der Betrieb über 35 000 Tonnen Jahresproduktion nicht hin. aus, kam-, sind längst vergessen. Das an sich errechnete Optimum von 135,000 Tonnen jährlich wurde längst überschritten. Im vorigen Jahre erreichte die Erzeugung rund 180.000 Tonnen, für dieses Jahr wird schon mit wenigstens 200.000 Tonnen gerechnet. Im neuen Werk soll die Erzeugung 1965/66 auf 400.000 Tonnen erhöht werden, und beide (hr Begleiter im Beruf, für die Reise., und bei Fesfüehkeiten ★ MASSKLEIDUNG ★ FERTIGKLEÍDUNG ★ LOHNANFERTIGUNG Ernst Koppel Maipú 982 Tel. 31-7845 DEINE SPARKASSE DEIN HOBBY STAMPS CENTER Allenby Rd. TEL AVIV JUAN JULIUSBURG MALERARBEITEN 13.(148 BLANCO ENCALADA 1646 Betriebe zusammen werden 600.000 Tonnen Pottasche liefern können. Die Bauarbeiten an den Dämmen sind noch nicht abgeschlossen, und der längste Damm mit 22 Kilometern soll bis zum 1. April 1965 fertiggestellt werden. Die amerikanischen Unternehmer, die diese Arbeiten übernommen haben, haben sich in. zwischen bitter beklagt, dass das ganze Projekt für sie mit Verlusten verbunden ist. Die Verluste sind zum Teil auf unrichtige Berechnungen bei dem Ersatz von Maschinen und Material zurückzuführen, Statt für neun Millionen" Dollar musste man für 13 Millionen Dollar Material heranbringen. Aber es gibt einen Punkt in den Klagen der Unternehmer, der für uns sehr unangenehm ist: Die. israelischen Arbeiter stellen übertriebene Forderungen, sie fehlen oft, und ihre Leistung steht hinter der amerikanischer Arbeiter weit zurück. Die nordamerikanische Firma hat alle technischen Voraussetzungen für die Durchführung der Arbeit geschaffen. Hier sind die Fehj ler kaum auf das Konto mangelhafter Betriebs Führung zu buchen, sondern hier upielii -der Faktor Mensch seine Bolle. Die Histadrut und das Produktivitäts-Institut, die doch so sehr an Leistungs - Steigerung interessiert sind, sollten gerade den Fall der Arbeiten am Toten Meer genau prüfen und Wege zur Abhilfe suchen. We?ke am,Toten Meer werden durch die Klagen der Unternehmer über Verluste kaum berührt, da sie einen Vertrag haben, der alle ihre Rechte sichert. Die Firma, die die Arbeiten durchführt, hatte das billig ste Angebot eingereieht, und daraufhin war ihr der Zuschlag erteilt worden. Aber darüber hinaus müssten verantwortliche Stellen doch den Verlust-Klagen der amerikanischen Gesellschaft Aufmerksamkeit schenken, da die Vorgänge am Toten Meer künftige Arbeiten beeinträchtigen können. Schliesslich ist Israel daran interessiert, in guten Beziehungen zu ausländischen Fir- AUTO - REPARATUR . WERKSTATT „BEN0r BEÑO HUTSCHNECKEh Avda. CONSTITUYENTES 4902 (Ecke Monroe) T. E. 51 - 2205 9 0fc <9 <4 © ■BHflrr’® « © fid Irl '.'Sí 9 © V .lfc ft» m tiij W © Mw m H ® 9 © 9 © —0» -& M HÜ © m & 9 feas 9 9 9 9 9 9 © © JAI! ípr*¡!9" i P*» Ss** a a a a 9 « 9 © m m n FUR FR UNSERES VU3 BESS1 men zu bleiben, die derartige Kontrakte im Lande über nehmen. die VERKEHRSWEGE Die Fertigstellung der Werke am Toten Meer und die Aussicht auf 600.000 Tonnen Erzeugung im kommenden Jahr wirft natürlich d,e Frage nach Verwendung und Export der Pottasche auf. Diese Frage ist eng mit der Sicherung der Verkehrsmöglichkeiten verbunden. Der grösste Teil der Pottasche von Sdom müsste über den Hafen von' Aschdod verschifft werden. Wird jedoch der Hafen Ende 1965 bereit sein, um grössere Mengen Pottasche exportieren zu können? Es bleibt die Frage der Verbindung vom Toten Meer n"ch Aschdod. In den Plänen für eine Negew.Eisenbahn ist der Bau einer Zweiglinie nach Sdom vorgesehen, um so das Material billig nach den Ausgangshäfen Aschdod und E.lat befördern zu können Vom Bau dieser Bahnlinie ist noch keine Rede, aber es wäre schon eine wichtige Erleichterung, wenn wenigstens die Abzweigung von der bestehenden Linie von Kfar Menachem bis Aschdod gebaut werden würde. Dann würde die Pottasche per Lastauto bis dorthin geschafft und in die Bahn umgeiaden werden können. Aber auch über den Bau dieser kleinen Zweiglinie, die für Aschdods Entwicklung dringend gebraucht wird, ist ■ noch keine Entscheidung gefallen. Der Zeitpunkt rückt näher, da die Versendung der Güter aus dem Süden selbst zur aktuellen Notwendigkeit wird Im nächsten Jahr darf allem Anschein nach eine er höhte Zitrus - Ernte zu erwarten sein, und die Früchte müssen über Aschdod verschifft werden. Die Phosphat-Erzeugung nimmt zu, und jetzt steht das schnelle Anwachsen der Produktion in sdom bevor. Bis heute Gemeindliche Dienste j Miami.Beach. — Auf der 1 Eröffnungssitzung der Exe- 1 kutive des American Jewish j Committee teilte der Vorsit- ' zende der Kommission für i auswärtige Angelegenheiten j mit, dass ein Programm in Vorbereitung sei, um dem j dringenden Bedürfnis der | südamerikanischen jüdischen ' Gemeinden zu dienen, ihre; kulturelle und erzieherische j Betätigung intensiver zu gestalten, demit sie dev von der Arabischen Liga, extre- , mistischen und neonazistischen Gruppen betriebenen anti j ii dischen Propaganda wirksamer entgegentreten können. (ITA) Das schwerste Problem London. — Auf der Jahreskonferenz im Andenken an Herbert Samuel nannte Dr. Nachum Goldmann, Präsident des Jüdischen Welt, kongresses, das scliwerste jüdische Problem der Gegenwart die Bewahrung des Judentums und seines traditionellen Geistes in guten Zeiten. In Krisenzeiten Jude zu bleiben, so führte ei aus, habe uns die Geschichte der antijüdischen Verfolgungen fehlen die Verkehrswege, um diese Exportgüter billig und schnell aus dem Lande schaf fen zu können, und die Anstrengungen auf dem Gebiet des Verkehrs kommen keineswegs mit denen bei der Rohmaterial-Produktion mit. Jetzt ist es an der Zeit, schleunigst für richtiges Zusammenspiel zu sorgen, da. mit die Israelis sich 1965 nicht der unangenehmen Tatsache gegenübersehen, dass zwar für den Export geeignete Güter vorhanden sind, dass sie jedoch mangels entsprechender Vorsorge nicht verschifft werden können. geiehrt, „aber wir müssen noch lernen, in Zeiten des Liberalismus und des Ueberflusses unser Erbe zu wahren.“ (OJI) Stahlpiaften aus Brasilien Rio de Janeiro. — 10.000 Tonnen Stahlplatten wurden im Hafen von Rio de Janeiro nach Israel verschifft. Es handelt sich um die erste bedeutende Lieferung " von brasilianischem Stahl für Israel. (ITA) Brand in einer •Jeschiwa London. — Ein 35jährlger Jestfhiwa-Stucient, Wolf Katz, fand den Tod in den Flammen, als die Jeschiwa und Talmudschule in stoke Newington, einem nördlichen Vorort von London, in Brand geriet. Ein anderer Schüler erlitt schwere Verletzungen, als er aus ienem 14 Meter hoch gelegenen Fenster sprang. Die Feuerwehrleute befreiten weitere sieben junge Leute aus dem brennenden Gebäude, das trotz aller Bemühungen völlig zerstört wurde. (ITA) Arehaeoiogen aus Japan u i sehe archäologische Expedition unter Leitung von Professor Ghrta, der an der Universität von Tokio Bibelwissenschaft lehrt, wird Ausgrabungen in Israel vornehmen. Die Japaner wollen den bei Chedera auf halbem Wege zwischen Tel Aviv und Haifa gelegenen Tel Zeror untersuchen, wo Tongefässe aus der Zeit der Patriarchen, sowie aus der kanaanäischen und; hellenistischen Epoche gei funden worden sind. Inhaber: Leo Kahn RIO GEBALLQS — S1ERRAS DE CORDOBA CASILLA CORREO 34 Auskunft in Buenos Aires: 76-2009 v. 8—10 Uhr BEKANNT DURCH AUFMERKSAME BEDIENUNG UND HERRLICHE LAGE ALFRED0 STERN ERARBEITEN ALLER ART Depariamentos — Büros — Haeuser — Fabriken Unverbindliche Kostenvoranschlüge für jede Arbeit T.E, 76-7281 y 76-9088 Virrey del Pino 2639