Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 26 (1965)
- Issue
- 2097 (2.1.1965)
- Date
- 1965-01-02
- Page
- [Seite 3] (sequence 3)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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'abado, 2 de Er.ero de 1365 LA SEMANA ISRAELITA Año XXVI. — N? 2097 Die Ausdrucksweise der Diktatoren zeichnet sich durch ihre vulgäre Form aus Ton und Inhalt der Reden, die Hitler gehalten hat, waren gleich primitiv, anspruchslos und .populär*. Er versuchte Gegner nicht nur lächerlich zu machen, er wurde auch burschikos und vergass die einfachsten diplomatischen Gebote des Anstands. General Nasser Präsident der Vereinigten Arabischen Republik, hielt eine Rede und .schickte* die Amerikaner ,zum Teufel*. Natürlich lächelten die Amerikaner, aber selbst den Grossen ist schon manchesmal das Lächeln vergangen, weil die Stiche einer Mücke mitunter lästig sein können. Die internationalen Unruhestifter können doch nur ihre vielseitigen Störungsaktionen unternehmen, weil sie von den anderen geduldet werden Auf dem Rücken der anderen sucht Nasser seine Erfolge. Nur weil die Grossmächte sich feindlich gegenüberstehen, ist eine solche politische Negativ. Erscheinung überhaupt möglich. Seit einiger Zeit ist es an den israelischen Grenzen wieder unruhiger geworden. Zwar haben die Zwischenfälle niemals ganz aufgehört, aber ihre Häufigkeit und Intensität hatte nachgelassen. Neben den Syrern sind jetzt auch die Transjordanier .lebhafter* geworden. Der Vorwand ist die Umleitung der Jordanwasser und das Besiedlungsprojekt für den Negew. Fine Wüste urbar zu machen und ihr neues Kul turland abzugewinnen. ist in den Augen Nassers ein Ver brechen, jedenfalls wenn Israel ein solches Unterneh men durchführt. Aber kein arabischer Staat ist hierzu in der Lage. Und vielleicht gerade deswegen wird dieser Plan zur Zielscheibe des anti-israelischen Angriffe gemacht. König Hussein von Transjordanien war ein erbitter ter Feind Nassers. Denn der ägyptische Diktator-General wollte schon längst diesen, MOEBELHAUS WATERMANN Das Haus der 3 Geschäi te mit der grössten Auswahl. SARMIENTO 1147 T. 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Sein Besuch hat offensichtlich in Eonn einen stärkeren Eindruck hinterlassen, denn die Bundesrepublik betonte erneut, keine Beziehungen zu Israel aufnehmen zu wollen. Dass Hussein auch erreichte, dass Deutschland keine wirtschaftlichen Verbindungen zu Israel unterhält ist nicht anzunehmen. Keine dritte Macht wird englischen und französischen Truppen aus der Suez-Kanal - zone vor acht Jahren der russische Vizepremier, Alexander Shelepin, gesprochen und beteuert, dass die neue sowjetische Regierung die bisherige Politik Krutschews und die russische Freund Schaft zu Aegypten fortsetzen werde. Er sagte: ..Das russische Volk ist mit Euch, in guten wie in schlechten Zeiten“.,.. Die Lage in Aegypten verschlechtert sich von Tag zu Tag. Deswegen wird Nasser aggressiver. Aegypten werde keine Einmischung in seine Politik oder Verhältnisse als Preis für die amerikanische Hilfeleistung zahlen, meinte LA SEMANA ISRAELITA SEMANARIO INDEPENDIENTE Bs. Aires — PUEYREDON 2190, 1? izq. — T. E. 83-2613 2. Januar 1935 28. Tewet 5725 Die arabische „Befreiangsarmee (t 2fr* ' í-V* . .. :;:V'Á NEUE SIEDLUNG: Der Aufbau eines Landes ist keine leichte Sache. Arbeit, Schweiss und Energie schaffen neue Dörfer und Städte in Israel um des jungen Hussein habhaft zu werden, der sich von Revolution zu Revolution und zur Ueberraschung Nassers und aller anderen Staatsleute an der Regierung halten konnte. Plötz. lieh steht Hussein auf Seiten Nassers. Er versorgt die Geschäfte für ihn, besonders wenn es sich um die anti-jüdische und anti-israelische Propaganda handelt. Es ist nicht wesentlich, welche Vorteile Nasser seinem königlichen Reisenden versprochen hat. Jedenfalls tauchte Hussein in Europa auf und .unterhandelte* für die arazische Sache, wie sie von Nasser verstanden wird. In Europa, so dachten die arabischen Machthaber, würde ein König Eindruck machen. Die Amerikaner halten nicht viel von den Monarchen, aber die Europäer sind darin anders. Hussein erschien vor de Gaulle, dem alten Mann mit der grossen Zukunft. Frankreich ist der einzige ernste Bundesgenosse, den Israel hat. Das wissen die Archer, denn die französische Freundschaft zu Israel hat sich bewährt. Hussein konnte keine Erfol Teppichhaus - M. Hochberg UNERREICHTE AUSWAHL AN HANDGEKNüPFTEN TEPPICHEN IN ERSTKLASSIGEN QUALITÄTEN EUER JEDES GEMUETLICHE HEIM. Eigene Fabrikation — Unverbindliche Vorführung Auf Wunsch Zahhinggsrleicliternngen * ‘'CKINENTEPPICHE IN ALLEN FARBEN UND .•'.•E33F-2I, AUSLESEN VON APPARTEMENTS MIT Ri-IIM WCLLENEM VELOUR, v '-•■•kuuf an Private nur Emr.si-.-.g ura S;-. ¡: teg von 3—13 Uhr im Aiustellyngnhr.üs Oüe ÄrSür’/.EGUi 2323 »eh; 52-2393 4 Qwr-J-ar vc« Station Urgulza auf die Frage eingehen, aus welchen Gründen die antiisraelische (und antijüdi. sche) arabische Aktion, auch auf dem Gebiet des Boykotts in letzter Zeit neu entfacht worden ist. Dagegen haben einige Politiker und Journalisten auf die grossen Schwierigkeiten hingewiesen, mit denen Nasser in seinem eigenen Lande zu kämpfen hat. Die verstärkte Hetzpolitik ist also weiter nichts als ein nasseristischer Ablenkungsmanöver. Wenn man die Gründe dieser neuen Aktivitäten kennt, bannt man noch nicht die Gefahr. Diese bleibt auch dann bestehen, wenn man weiss, warum der Gegner angreift. Aber die internationale Politik könnte entsprechend alarmiert werden. Dies müsste umso eher der Fall sein, weil die nasseristischen Angriffe sich keinesfalls auf Israel beschränken. In einer Rede, die Nasser in Port Said hielt, beschimpf, te er die Vereinigten Staaten von Nordamerika, dass sie nicht sofort die von Aegypten dringend reklamierten Lebensmittel geschickt haben. Wenn den Amerikanern die Bedingungen nicht Zusagen, die Aegypten für die Zahlung vorgeschlagen hat, sollen sie zum Teufel gehen... Man kann aus die sem Erguss Nassers unschwer sehen, welche Sprache zu führen'er sich heute bereits erlauben zu können glaubt. Und er wird Recht behalten, wenn die Amerikaner nicht endlich einmal in der Form reagieren, wie es im Inter esse einer westlichen Politik erforderlich ist. Nasser. Er machte keinen Hehl daraus, dass er Waffen für die Kongo-Rebellen schickt. Er werde dies auch weiterhin tun... Dies ist nicht nur ein Affront gegen die USA, sondern ebenso gegen die offi. zielle Politik der Vereinten Nationen, die sich — bisher ohne grossen Erfolg — um die Befriedung des Kongo bemüht. Dass Nasser den Aufständischen Waffen liefert, London. — Sowjetische Waffen werden für die Ausrüstung der „Armee zur Befreiung Palästinas“ verwendet, deren Schaffung Kürz lieh von der „Organisation für die Befreiung Palästinas“ angekündigt wurde und von 13 Mitgliedstaaten der Arabischen Liga gebildet wird, wie der „Daily Telegrajh“ aus Beirut mitteilt, der sich auf offizielle Quellen der arabischen Befreiungs-Organisation beruft. Die Nachricht aus Beirut besagt, dass die Mehrzahl der für die „Befreiung^ Armee“ bestimmten Waffen aus den Depots sowjetischer Waffen in Aegypten und Irak geliefert wird, die Moskau durch modernste militärische Ausrüstungen zu ersetzen versprochen hat. Ein anderes Kabel aus Beirut meldet, dass Aegypten und Irak ihr Einheitskommando aufgestellt haben, das die Union beider Länder vorbereiten soll. Eine jede der beiden Regierungen hat 25 ist eine Herausforderung. Wie widersprüchlich und sinnlos die westliche Politik ist, kann man daraus erkennen, dass es nicht nur russische, sondern auch amerikanische und möglicherweise deutsche Waffen sind, die für den grausamen Bürgerkrieg im Kongo zur Verfügung gestellt werden. Mit Beunruhigung sind die Augen der westlichen Welt nach Washington gerichtet. Wie weit kann sich ein Land, das mit den grössten inneren Schwierigkeiten zu kämpfen hat, in seinen Provokationen herauswagen, ohne dass der Westen mit einer klaren Politik entwertet. Nicht nur für Israel, für alle demokratischen und den Frieden liebenden Völker wird die Entscheidung von richtunggebender Bedeutung sein, auf die man bisher vergeblich gewartet hat. .Mitglieder für dieses Einheitskommando ernannt, an dessen Spitze von ägyptischer Seite Präsident Nasser und von irakischer Seite Präsident Aref stehen sollen Daa auf dieses Einheitskommando bezügliche Abkommen zwischen Kairo und Bagdad wurde im vergangenen Mai bekannt gegeben. „Die Armee zur Befreiung Palästinas“, die im September auf der arabischen Spitzenkonferenz in Alexandrien gebilligt wurde, besitzt schon Schulungslager für die arabischen Flüchtlinge auf der Sinai-Halbinsel, im Gaza. Streifen und in Syrien, wie es in der Nachricht heisst. Die militärischen Instruktoren sind hauptsächlich Aegypter Iraker und Syrer Algerien soll ebenfalls Waffen zu schicken bereit sein und angeboten haben, eine gewisse Zahl von arabischen Flüchtlingen innerhalb seines Territoriums in ihrem, Gebrauch auszubilden. (ITA) Um die Verjaehrungsfrist New York. — Nach seinen Gesprächen mit den höchsten Beamten der Deutschen Bundesrepublik in Bonn, erklärte Br. Nacihum Goldmann bei seiner Rückkehr in die USA, es bestehe Grund zur Annahme, dass die Verjährungsfrist für Kriegsvei brechen, die im Mai 1965 abläuft, um zumin. dest vier Jahre verlängert werden dürfte. Verschiedene Minister hätten diese Mögt lichkeit in Aussicht gestellt, weil „etwas getan werden! müsse“, um die Weltmeinung zu beruhigen und die Proteste zum Schweigen zu, bringen, die gegen den Beschluss der Bonner Regierung, den Termin der Verjährung aufrecht zu erhaP ten, von allen Seiten laut geworden sind. (OJI) In c-.ei chon l-’p.c te Nasser dis USA mul E3ldr 9 W c;;! .1 c;,1: aus j hn- ''■'-'Ln hr 'ii. i'-.n v, rven. /.;:Ti te er sich err b vor ihm ItíÍo au c-hen Vora.i'rr.ilurnerung an den Rückzug der ESTUDIO JURIDICO INTERNACIONAL Br. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE ★ ALLE ENTSCHÄEDIGUNGSFRAGEN Wiedergutmachung Lastenausgleich Rückerstattung BUEROSTUNDEN: DIENSTAG, MITTWOCH und FREITAG von 16—18 Uhr T. E.: 83 - 2613 ★ Dr. Günter Frey ASUNTOS ARGENTINOS Y SUDAMERICANOS r:-m '•b-L! ' *; i! \ . ff f f Fií*'! f & ^*1 I rilaos íc L m - PKEYBREBOU 2! D6 esq. Av. LAS MERAS