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Jüdische Wochenschau · 1964-12-04 · 2093 (4.12.1964) · p. [Seite 3]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2093 (4.12.1964)
Date
1964-12-04
Page
[Seite 3] (sequence 3)
Language
German, Spanish
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Viernes, 4 de Diciembre de 1964 LA SEMANA ISRAELITA Año XXV. — No 2995 — ¡I Siedlung im Makkabaeerland Das Ohanukkafest hat dieses Jahr in Israel eine besondere Weihe durch einen historischen Akt erhalten: Im Geburtsland der Hasmonäer. Modiin, ist der erste Siedlungspunkt errichtet und den jungen Naclial-Siedlern übergeben worden: „Mevo Modiin“ (Die archäische Form des ursprünglichen Namens ist modernisiert worden). Der Gründung dieses neuen Siedlungspunktes geht eine lange Geschichte voraus. Vor genau zehn Jahren entwickelte der KKL einen timentale Bedeutung. Die Plan, das Land der Makkabäer wieder zum Leben zu bringen. Dieses Projekt hatte keineswegs nur eine sen- Gegend von Modiin stellt das östliche Hinterland von Tel Aviv dar, an der trans. jordanischen Grenze entlang,, und die Berge, die sich jenseits der Grenze erheben, sind nur 25 km von Tel Aviv entfernt. Das Projekt war bis in die kleinster» Details. ausgearbeitet, aber aus sicherheitspolitischen Erwägungen musste seine Ausführung verschoben werden. Nur ein Wahrzeichen wurde vor zwei Jahren errichtet — ein Aussichtsturm' mit einem Amphitheater, das bereits zu einem Sammelpunkt der Jugend des Landes geworden ist. Der Turm, im Sinne der historischen Assoziation, hat die Form einer Fackel und zu Chanukka, wenn die Stafette der Fackelläufer das Cha. nukkalicht in alle Teile des Landes bringt, nimmt sie ihren Auseang nicht weit von jenem Turm, dessen steinernes Symbol auf den Kampf der Makkabäer weist Diese Gegend ist noch durch ein anderes Merkmal mit der zionistischen Ge. von HERBERT FREE DEN, Jerusalem Protest New York. — Mehr als 50 Rabbiner aller Richtungen appellierten an die Sowjetunion und protestierten gegen die Unterdrückungsmassnahmen. die gegen die Juden gerichtet sind. schichte verbunden. Hier wurde vor ungefähr 60 Jahren mit der Pflanzung des Herzl-Waldes der erste Versuch der Wiederaufforstung des Landes gemacht. Heute hat der Herzl-Wald mit seinen hohen, schon längst erwachsenen Kiefern die Grazie und den Charme europäischer Wälder und Zehntausende kommen jeden Sommer, um sich in seinem Schatten zu erfrischen und zu rasten. Die Vergangenheit ist nicht spurlos an diesem l^ald vorübergegangen. Während der arabischen Unruhen winde die sich von Ben Schemen quer durch das Land der Hasmonäer bis zu dieser historischen Reliquie zieht. Ben Zwi war unter den Ersten gewesen, die vor mehr als fünfzig Jahren sich für diese Stätte interessiert hatten. Zwar ist nichts mehr von den sieben Säulen geblieben, von denen Josephus Flavius sprach, als er das Monument beschrieb, das im hellenistischen Stil gehalten, vom fernen Meer aus sichtbar war. mit eingemeisselten Symbolen der Kämpfe Mattatiahus und seiner Söhne. Nur gewaltige Steinblöcke, soll die Regenwasser sammeln. Aber in Israel können wirtschaftliche Erwägungen nicht allein ausschlaggebend für die Gründung von Siedlungen sein. 1.000 Dunam für das landwirtschaftliche Areal von Mevo Modiin sind bereits urbar gemacht, Drainage - Kanäle über 3 km gelegt worden, damit die Winterfluten die Felder nicht überschwem men, und ein Netzwerk von 10 km Strassen gebaut worden, davon 1’4 km Strassen innerhalb der Siedlung. Mevo Modiin ist im selben Stil gehalten wie die anderen vom KKL errichteten Grenzsiedlungen — Alinagor GROSSES AUFSEHEN erregte der Versuch aegyptischer Diplomaten, einen Mann im Koffer vom Flughafen Rom nach Kairo zu verschleppen. Das Bild zeigt den Lieferwagen der Arabischen Luftlinie in Rom, mit dem der mysterioese Koffer transportiert worden ist. MOEBELHAUS WATERMANN Das Hans der 3 Geschät te mit der grössten Auswahl. SARMIENTO 1147 T. E. 35 7033 CABILDO 2614 PAMPA 4979 fast Ecke Triunvirato Eigene Werkstätten Zahlungserleichterunsen Zuvorkommende fach männische Bedienung ein grosser Teil seines Baumbestandes zerstört, und von den ursprünglichen 150.000 Setzlingen haben nur ein Drittel überlebt. Vor etwa acht Jahren begann man nicht nur, die Schäden aus zubessem, sondern mit einer grosszügigen Erweiterung der Forstfläche, die sich jetzt über 4.000 Dunam erstreckt und über eine Million Bäume zählt. Allein 25 km von Pfaden durchkreuzen den Wald, an den sich neuerdings — gepflanzt mit Spenden der nordamerikanisch-zionistischen Arbeiter Organisation „Farband“ — ein ,.Heldenwald“ im Gedenken an die im israelischen Freiheitskrieg Gefallenen an. schliesst. Dicht an der transjordanischen Grenze, aber noch innerhalb des israelischen Hoheitsgebietes liegt die „Begräbnisstätte der -Juden“, wie die Araber die Gräber der Makkabäer nennen. Bis vor kurzem war es unmög lieh, an sie hersnzukommen, da diese Gegend fast Strassen las war. Jetzt trat der KKL den „Derech Hanassi“ gebaut, eine Chaussee nach dem verstorbenen Staatspräi sidenten Ben Zwi genannt, Teppichhaus - M. Hochberg UNERREICHTE AUSWAHL AN HANDGEKNUPFTEN TEPPICHEN IN ERSTKLASSIGEN QUALITÄTEN '’UER JEDES GEMUETLICHE HEIM. Eigen« Fabrikation — Unverbindliche Vorführung Auf Wunsch Zahlungserleichternngen MASCHINENTEPPICHE IN ALLEN FARBEN UND GROESSEN. AUSLEGEN VON APPARTEMENTS MIT REIN WOLLENEM VELOUR. Verkauf an Private nur Samstag und Sonntag von 9—19 Uhr Im Ausstellungshaus Calle ANDONAEGU1 2083 Tel.: 52-2993 4 Quader von Station Urquiza unter denen man jetzt allmählich Grabnischen freilegt, zeugen von dem Familiengrab, das Schimon Hanassi einst errichtet hatte. Ein kleiner Park, der jetzt dort vom Keren Kayemet angelegt wird, dürfte einen neuen Rahmen schaffen. Das Land von Modiin ist überhaupt voll von historischen Reminiszensen. Ueberreste verfallener Terrassen, Jahrtausende alt, sind Ueberbleibsel ehemaliger jüdischer Siedlungen in dieser Gegend, und die Namen einiger Orte wie Bet Nabala, Gimzu und Hadit gehen auf die Tage von Jehoschua und Nechemia zurück. An der Stelle der einstigen Ortschaft Modiin steht heute das arabische Dorf Midia. Als die Vereinten Nationen 1948 zum zweiten Mal die Einstellung des Feuers anordneten, befand sich die is. raelische Armee gegenüber Midia, das im darauffolgeri den Waffenstillstandsvertrag zwischen Israel und Transjordanien ausserhalb der Staatsgrenzen belassen wurde. Der östliche Teil des Modiingebiets war bisher unbebaut, und in der Tat ist es vom wirtschaftlichen Standpunkt fraglich, inwieweit Landwirtschaft hier rentabel sein wird. Der Boden muss von schwerem Gestein gesäubert, muss terrassiert werden, und es fehlen natürliche Quellen für Bewässerung grosser Flächen. En in der Nähe errichteter Staudamm im Korasimgebiet, Maale Ha. gilboa auf dem Gilboaberg und Mai Ami auf den Irron. Hügeln. In den ersten Jahren wird hier eine Gruppe des Siedlerkorps der Armee, „Nachal“, die der religiösen Bewegung Poale Agudat Jisrael angehört, den Grund für die landwirtschaftliche Bearbeitung legen, um dann in ein paar Jahren auch diesen Siedlungspunkt in ein ständiges Dorf umzuwandeln. LA SEMANA ISRAELITA semanario independiente Bs. Aires — PUEYREDON 219«, 1? izq. — T. E. 8S-2613 29. Kislew 2725 4. Dezember 19€ ARABISCHE MISSION Die Zeitung „El Dia“ aus Montevideo hat zu diesem Thema in der vorigen Woche einen Artikel veröffentlicht, den wir seines Interesses halber im folgenden in Uebersetzung wiedergeben: „Erklärungen von überraschender Tragweite haben die Aufmerksamkeit auf eine .Mission1 gelenkt, die einige südamerikanische länder bereist und das ausgesprochene Ziel verfolgt, unsere Republiken aufzufordern, der sogenannten .Arabischen Organisation für die Befreiung Palästin.'.s die dieses Land .retten* will, Hilfe zu leisten. Die Herren Eifas Bandek und Kasern EI-Rimaoui, ehe mals transjordanische politische Funktionäre (Bürgermeister von Belen der eine und Ackerbauminister der andere haben auch erklärt, dass die Araber moderne Waffen besitzen, um einen militärischen Angriff zu entfesseln, cömnit dieser Boden wieder in ihren Besitz gelan ge, .da die Resolutionen der Vereinten Nationen nur dann erfüllt worden sind, wenn sie für den Zionismus günstig waren*. Der Vorfall, der symptomatisch ist für einen erlitten Prozess, der zur bewaffneten Unterdrückung eines unabhängigen, freien und souveränen Staates führten könnte, kann nur als der Ausdruck einer Politik gewertet werden, die sich weigert, die auf dem Recht basieren len Entscheidungen der internationalen Gemeinschaft anzunehmen. Und er muss Jäher als solcher betrachtet werden. Aber die transjordanischen Exfunktionäre bleiben nicht nur bei Worten, sondern sie schicken sich auch an. die Beziehungen zwischen unseren Ländern und dem Staat Israel zu gefährden, wobei sie die Technik anwendeu, I sich zu unzulässigen Unterhaltungen in den Aussenmi-! nisterien einzudrängen Die-! se Unterhaltungen stellen oL ne Abweichung von den in den zwischenstaatlichen Beziehungen geltenden Normen, dar, da sie zustande kommen sollen, um zu Darlegungen zu dienen und Fragen aufzuwerfen, die die nationale Sicherheit und die Unabhängigkeit befreundeter Länder verletzen. Wir glauben, dass es diesen Herren schwer fallen dürfte, einen Mann zu fin. den, der so töricht wäre, seine Regierung blosszustellen mit der Aufmerksamkeit, die er diesen Leuten schenken könnte, welche den Emissären Hitlers ein so williges Ohr liehen, bevor sie zu ihren tragischen Aggressionen übergingen. Hier, in Uruguay, das den Bemühungen der Juden, auf ihrem historischen Boden einen Staat zu errichten, der ihnen in ihrem Unglück Obdach böte und sie vor neuen und grausamen Verfolgungen schützen sollte, von Anbeginn so aufrichtige Bsistimmung leistete, würde es unbegreiflich sein, dass die. se Bannerträger der internationalen Aggression und Fürsprecher des Krieges zwischen dem Völkern ihr© Zweck erreichen und z. B. von dem betreffenden Minister empfangen werden würden. Die FYeundschaft Uruguays mit Israel ist eine Tatsache von weiten historischen Ausmassen und kann nicht den unvermeidlichen Schlichen von Leuten ausgesetzt sein, denen früher oder später — und je später um so schlimmer — die internationale Gemeinschaft ernsthaft zu bedeuten haben wird, dass ihre Pläne im Licht des Rechtes gesetzwidrig sind und widerrechtlich vom moralischen und menschlichen Standpunkt.“ — Herr WILLI KR0NTHAL wird gebeten, sich bei der Administration der JÜDI¬ SCHEN WOCHENSCHAU Pueyrredön 2190,1, zu melden, da eine Rückfrage aus Holland für ihn vorliegt. ESTUDIO JURIDICO INTERNACIONAL Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE ★ ALLE ENTSCHAEDIGUNGSFRAGEN Wiedergutmachung Lastenausgleich Rückerstattung BUER0STUNDEN* 01ENSTAG, MITTWOCH and FREITAG van 16—18 Ufcr T. E.: 83 - 2(13 ★ Dr. Günter Frey ASUNTOS ARGENTINOS ¥ SUDAMERICANOS Erbschaftssachen - Vertraege ~ Ver waltun gen - Miets-, Zivil- und Handelssachen. I. L: 80 - 693C PUEYRGE00N 2190 esq. Av. LAS HERAS m

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