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Jüdische Wochenschau · 1964-08-07 · 2076 (7.8.1964) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2076 (7.8.1964)
Date
1964-08-07
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Als auch noch ein Mäzen mit 10.000 Mark gefunden war, wurde das alte Königsstädtische Theater mit jungen Kräften eröffnet, junge Autoren schrieben die Texte: Da fin. den wir bald Detlev von Ldiiencron und Otto Julius Bierbaum. Man fand auch ei. nen hervorragenden jungen Klavierspieler, der zugleich Komponist war: Oscar Straus. Bald kam diese neue Form des Theaters in Mode, die Vorstellungen gefielen und waren ausverkauft. Doch Wolzogen — ein unsteter Geist — verlor bald das In. teresse an dem Unternehmen und schied aus: Rössler musste als Conferencier fun. gieren — aber neue Kräfte kamen hinzu: Marcell Salzer, und als Autor — Max Rein, har dt. Bald verbreitete sich durch ganz Deutschland der Ruhm des „Ueberbrettl“ und weitere Kräfte kamen hinzu: Rainer Maria Rilke (dessen Gedichte vertont und gesungen wurden), Richard Deh. mel und Ludwig Thoma finden wir auf den Programmen. Nach einem Krach mit Oscar Straus aber, der ausschied, schwand der Ruhm des Unternehmens dahin. Bin Erweiterungsversuch im „Bunten Theater“ in der Köpenicker Strasse schlug fehl. Rössler wandte sich nun ganz der Schreiberei zu. Durch sein Engagement bei Otto Brahm fand er Anschluss an die Autoren jener Jahre. Am wohlsten aber hat er sich immer im Deutschen Theater gefühlt, wo er täglich Bassermann, Irene Triesch, Friedrich Kayssler und Max Reinhardt begegne, te. In einem Buche von Ludwig Börne, einer Episode, die die alte Frau Gudula Rothschild zeigt, die in ihrem Frankfurter Hause auf ihre erfolgreich gewordenen Söhne wartet, fand Rössler ein neues Thema. In Berlin brachten Meinhardt und Bernauer das Stück im Theater in der Königgrätzer Strasse mit Riesenerfolg heraus. Der damals gewaltige Kritiker Paul Schlenther empfahl es allen Bühnen zur Annahme. In ganz Europa wurde es gespielt, in viele Sprachen über, setzt. Rössler selbst ist nie mit einem Mitglied der Fa. milie Rothschild zusammengekommen. Doch hat Baron Henry de Rothschild einmal gesagt, dieses Stück sei das einzige Geschäft gewesen, bei dem mit den Rothschilds viel Geld verdient worden sei, oh. ne dass sie selbst daran be. teüigt gewesen wären. Jahrzehnte später haben die Rothschilds Rössler die Bürg, schaft zur Emigration nach England gestellt. Rössler schrieb weiter Stiik. ke, die zu ihrer Zeit grosse Erfolge waren: „Im Klubsessel“, „Rösselsprung“, „Esele“, „Der pathetische Hut“. Die „Beiden Seehunde“ wurden wieder ein Riesenerfolg — zweimal wurden sie unter dem Titel „S. H. Der Dienstmann“ verfilmt. Auch die berühmt gewordene Reinhardt, sehe „Fledermaus“ fusste auf einer Textbearbeitung Rösslers. Als Romanautor hatte er ebenfalls grossen Erfolg: die „Niemandskinder“ und „Wellen des Eros" erschienen bei Ullstein in hohen Auflagen. 1933 erlitt Rössler einen schweren Nervenzusammenbruch. In Wien fand er im Altersheim der Wiener Kauf, mannschaft Aufnahme; Verwandte hatten dem 70-Jährigen die EXistenzsorgen abge. nommen. Aber er fühlte sich in diesem Kreis nicht wohl: „Es sind alles alte Leut“, pflegte er zu sagen. Doch auch dieses Asyl war nicht von Dauer: 1938 flüchtete er nach London. Hier verbrachte er die letzten Jahre seines Lebens im Kloster Ale. xianer, einem Orden, der alten Menschen Heim und Pflege bietet. Joachim M. Goldstein m KORASIM , HANNAH PETOR „ilie. m ometer von-; lagen, ® eis f«r » Städte. ¡haftist!6hiebt*. W Staates Bjahren d* ,tadt Korahre gena* 1 bekannt, tertumsf«; entdeck« . den 0"- honen i. Jahrhu ■ nfÄ areh «ne »ft au«6- I Die Ha»- aus jnige bis de® jfaii- 2U etref Meten1' ,r und “• 's. Ol die unterste Besiedlungsschichte noch nicht aufgefunden wurde, nimmt man »n, dass der Ort viermal zerstört und wieder aufgebaut wurde. Die Stadt erlebte eine Blütezeit im 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung, »1s Rabbi Jehuda (Hanassi) and mit ihm viele Weise und Gelehrte in Galiläa lebten. Korasim wurde wiederum im Jahre 351 unserer Zeitrechnung vernichtet, wahrscheinlich in einer Revolte gegen den byzantinischen Kaiser Gallus oder durch Angriffe der wachsenden christlichen Gemeinden. Doch während des fünften und sechsten Jahrhunderts bestand die Stadt wiederum. Der christliche Pilger Peter Diakon aus Bayern, der hier im Jahic 1137 weilte, berichtet von der Existenz eines armen jii. disdhen Dorfes auf den Ruinen. Die gegenwärtigen Ausgrabungen konzentrieren sich »uf die Innenstadt um die Synagoge, wo die Ueberreste con drei weitläufigen öffentlichen Gebäuden, eines daicn mit einer Säulenhalle, freigelegt wurden. Von besonderem Interesse ist der Fund eines Schatzes von hunderten von Münzen des 4. Jahrhunderts, d. h. der Regierungszeit des Kaisers Constantius — wahrscheinlich der Synagogenschatz, der in Sicherheit gebracht wurde, als die Stadt in Ge. fahr war. Unter den prunkvollen Steinornamenten der Synagoge befanden sich die Fragmente zweier Löwen, die vielleicht den Altar schmückten. Unter der Synagoge ent. deckte man weitläufige unterirdische Räume, einer da. von war ein Wasserreservoir, zu dem neun Stufen führten. Dies war wahrscheinlich das rituelle Bad. In einem ände. ren Stadtteil fand man die Ruinen von Oelpressen und anderen Spuren handwerklicher Tätigkeit. Das Auftauchen der antiken galiläischen Stadt Kora. sim ist symbolisch für das Wiederaufleben der Gegend mit Hilfe des Jüdischen Nationalfonds. In diesem landschaftlich so schönen Distrikt sollen vier Dörfer um ein Marktstädtchen errich. tet werden; drei davon werden sich mit Landwirtschaft von SCH A LOM REN (HO RI N ln der Stadt Bremerhaven, wo ich auf einer kürzlicben Reise in einer reformierten Kirchengemeinde im Rahmen der „Geselschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit“ über das Thema „Müg. lichkeiten und Grenzen des christlich jüdischen Gesprächs“ zu referieren hatte, erlebte ich eine Ueberra. schung eigener Art. Am Bahnhof wurde ich von dem jungen Pastor S. abge. holt, der mich in das Pfarrhaus seines älteren Amtsbruders W. brachte. Unterwegs begann Pastor S. mich vor. sichtig zu fragen, ob ich bereit wäre, statt in einem Hotel im Pfarrhaus selbst Quartier zu nehmen. Selbstver. ständlich war ich dazu bereit, aber ich fühlte, dass hier noch irgendein „Haken“ sein müsse, und bat daher, mir freimütig zu erklären, welche besondere Problematik meiner harre. Der junge Pastor am Steuer kämpfte offensichtlich mit sich selbst, bis er mir schliesslich gestand: „Es wohnt nämlich noch ein Araber in diesem Haus.“ Die Nachricht wirkte auf mich so schockartig, wie Pastor S. vermutet hatte. Ich war durchaus zu der Begeg. nung mit dem Araber von Bremerhaven bereit, und nun erfuhr ich folgende Geschieh, te: In Deutschland gibt es eine Filiale der „Vereinigung für Zusammenleben der Völker“. Diese von Amerika ausgehende Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, für Auslands - Studenten jeweils einheimische Familien zu finden, die sich der jungen Leu. te in der Fremde annehmen, sie gleichsam für ihre Studienzeit im Ausland zu „adop. tieren“. In Bremerhaven trat man auch an Pastor W., meinen Gastgeber, heran und schlug ihm vor, einen Aus. lands - Studenten aufzunehmen. Pastor W. und seine Frau willigten ein und betonten, dass sie am liebsten ei. nen Israeli nehmen würden. Da aber ein solcher bei der Zentrale in Liibeek/Westfalen gerade nicht „auf Lager“ war, wählte man dort einen jungen Araber, der insofern auch als Israeli galt, da er tatsächlich in Jaffa geboren ist. Allerdings kam dieser Israeli schon mit fünf Jahren mit seinen Eltern auf der Flucht nach Aegypten, und von dort ging seine Wanderung weiter nach Saudi Ara. bien, von wo er jetzt nach Bremerhaven gelangt war. Als ich das Haus betrat, hatte sich mein Landsmann abgeben, währenu das vierte ein Fischerdorf am Ufer des Tiberias-Sees sein wird, es ist bereits eine neue Landstrasse über die Abhänge von Ba. saltstein gelegt worden, die den Distrikt mit der Asphaltstrasse Tiberias—Safed verbindet. Der Bezirk umfasst etwa 22.000 Dunam, wovon 7.000 Futterpflanzen ausserhalb der Saison bedeihendes Obst Blumen, Gemüse und Getreide tragen sollen; der Rest soll aus Weide, und Waldland bestehen. Ausserhalb der Stadt soll die Marmorproduktion aufgenommen werden, wobei die schweren Basaltblocke als Rohmaterial dienen sollen. Das grossartige Mausoleum von Sichren Jakob, das die sterblichen Ueberreste des Barons Edmond de Rothschild birgt, ist zum Beispiel ganz aus dem schwarzen Marmor von Korasim errichtet. Ein anderer Plan für diese Gegend beschäftigt sieh mit der Pferdezucht. Nun wird diese einsame Landschaft um die antiken Stätten, wo einst, wie der Talmud sagt, Wasserbäche zum Antrieb von Kornmühlen flössen, und wo heute kaum eine menschliche An. Siedlung zu treffen ist wieder zu neuem Leben erwachen. aus Jaiia schon zur Begrüssung eingefunden. Einen Moment zögerten wir vielleicht, ob wir uns die Hände reichen dürften. Da ich der Aeltere war, bescnloss ich den Anfang zu machen und diesmal wurde die aus. gestreckte Hand von der arabischen Seite nicht zurückgewiesen. Ich begrnsste den jungen Mann mit den wenigen arabischen Worten, die mir zu Gebote stehen, was ihn sichtlich erfreute. Wir kamen dann rasch ins Gespräch rin englischer Sprache, da das Deutsch des jungen Arabers, das ihm an einem GoetheJnstitut vermittelt wird, noch nicht ausreichend war) und ich musste dem arabischen Studenten von Jaffa und der Situation der arabischen Bürger in Israel erzählen. Einträchtig sa.ssen wir dann beim Abendbrot zusammen: unser christlicher Wirt und seine Gäste, der Moslem und der Jude, und es war wie eine Illustration zu Lessings berühmter Parabel von den drei Ringen. M ON U MEN TA. JUBAJCA Unter dem Titel „Monu. menta Judaica“ zeigt das Kölnische Stadtmuseum eine Ausstellung von ausserordentlicher Bedeutung. Eine Schau, die der Wissenschaft und der Wahrheit dient, und „der breiten Oeffentlichkeit ein Bild der fast 2000jährigen Geschichte und Kultur der Juden am Rhein vermitteln“ will. Sie möchte, um es mit den Worten des Ausstellungsleiters Konrad Schilling zu sagen, „einen Beitrag zum christlich-jüdischen und zum deutsch-jüdischen Selbstver. ständnis leisten“. An einem Sonntag fuhr ich mit einer, Gruppe der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit aus Essen nach Köln, um diese Ausstellung zu besichtigen. Wer das prachtvolle Handbuch mit über 800 Textseiten und zahlreichen Illustrationen zur Hand nimmt sowie den Ka- ProL Max Grünhut Professor Max Grünhut, Prof. em. der Universität Bonn, wurde kürzlich 70 Jahre alt. 1923 kam er an die Universität Jena und dann nach Bonn. 1939 ging er nach Oxford, wo er heute noch als Lehrer für Kriminologie tätig ist. Filmmann wird Maler Der telaviver Filmproduzent Jehoschua- Brandstaetter, bekannt durch Dokumentarfilme, hat sieh, 70 Jahre alt, dem Malen zugewandt. Er zeigte in einer kleinen Ausstellung dreissig Goua. rhes, das Ergebnis seines Altershobbys. Habima ehrt Max Brod Bei einem Empfang der Habima anlässlich des 80. Geburtstages von Max Brod wurde der Dichter zum Ehrenmitglied des Nationaltheaters ernannt und anschlie. ssend ins Goldene Buch des KKL eingetragen. Gedenktafel für Franz Kafka Die Oesterreicbisehe Gesellschaft für Literatur widmete dem Dichter Franz Kaf. ka am Hause Dorotheagasse Nr. 3 in Wien eine Gedenktafel, deren feierliche Enthüllung nunmehr stattfand. Die Festansprache hielt der Präsident des Oesterreichi. sehen PEIN - Klubs, Franz Theodor Clzokor. Rilke auf Hebräisch Motehe Ater hat es unternomvisu, die „Sonette an Or. ta.log dieser grossartigen Ausstellung, wird sich von dieser Leistung, die hier vollbracht wurde, ein Bild machen können. ln der Abteilung für Kultgeräte traf ich sozusagen viele alte Bekannte, vor al. len jene trauliche süddeutsche Sukka, die mein verstor. bener Freund Dr. Heinrich Feuc-hlwanger nach Jerusalem gebracht hat, wo sie im Bezalel-Muser.m stets meine und die Freude meiner Kinder war. Dass diese Laubhüt te von Bayern nach Jerusalem gewandert ist, liegt sozu. sagen in ihrem eigenen Wesen, dass sie nun aber eine „Gastspielreise“ nach Köln unternahm, wer hätte das ge. dacht? Ein evangelischer Theologiestudent erklärte: „In dieser Hütte pflegten die Juden während des Herbstfestes sieben Tage zu woh. nen.“ (Dass man in dieser Hütte in Bayern sicher acht Tage wohnte, gemäss dem Brauch der Diaspora, mag ihm entgangen sein.) Im selben Stile ging es bei allen anderen Kultgegenständen weiter: den Gehetinantel trugen die Juden zum Gottesdienst in der Synagoge, aus der Esther_Roile las man am Losfeste vor, die Fünf Bücher Moses schrieb man auf Pergamentrollen .,. Zum Schluss seiner Darlegungen fragte ich den jungen Mann, warum er denn al. les in der Vergangenheit berichte. Die Juden, sagte ich ihm, haben die ausserordentl liehe Taktlosigkeit begangen, trotz aller Bemühungen ihrer Umwelt sie in die absolute Vergangenheit abzu. schieben, weiter zu existie. ren. Das jüdische Volk lebt, und Cie Religion Israels lebt, und es besteht daher keine Notwendigkeit, von diesem Kult in der Vergangenheit zu sprechen. Der junge Manu war sehr verlegen und versicherte mir, dass „keine böse Absicht“ vorläge, was ich auch gar nicht angenommen hatte. Ater die Gedankenlosigkeit ist es, viel verbreiteter als böpheus“, „Das Stundenbuch“ und eine Reihe von Gedichten von Rilke ins Hebräische zu übertragen. Verleger dieses schwierigen Unternehmens ist der Tarschich.Verlag in Jerusalem. Der Uebersetzer musste, um den Klang der Sprache wiederzugeben, oft zu freier Uebertragung Zuflucht nehmen. se Absichten, die ein falsches Bild ergeben kann. Das, was ich unserem jun. gen Cicerone in Köln nach seinen Darlegungen sagen wollte, fand auf dem Sonnenberg irn Harz im Internationalen Arbeitskreis seine beste Formulierung In dieser Stätte der Bewegung, die unter der kraftvollen Leitung von Walter Schulze steht, dem es gelungen ist, hier Menschen der verschieden, sten Völker und Kulturen miteinander ins Gespräch zu bringen, legt man dem Gast auf den Nachttisch eine Aphorismen-Sammlung: „Gedankenlosigkeit tötet“. Auf dem Sonnenberg mit. ten im Harz macht jeder Kursteilnehmer sozusagen eine Kur gegen Gedankenlosigkeit durch. Das Motto lau. tet: „Miteinander sprechen, Vorurteile überwinden, sich verständigen: die Zusammenarbeit zwischen den Völkern und Gruppen fördern, zur Achtung vor dem Andersdenkenden erzielen und hei. fen, Vorurteile zu überwinden durch seine Arbeit, die allgemeine und die politische Bildung pflegen.“ Das Internationale Haus Sonnenberg und das Internationale Jugendhaus Sonnenberg bei St. Andreasberg im Oberharz hat von 1948 bis 1962 50.000 Menschen aus 77 Nationen an internationalen Tagungen beteiligt. Die Sonnenberg.Briefe zur Völ. kerverständigung, die Sonneuberg - Nachrichten und die Schriftenreihe „Zwischen Gestern und Morgen“ erscheinen deutsch, englisch und französich. Andere Pu. blikationen zuweilen auch in holländischer Sprache, ebenso in skandinavischen Sprachen. Kontakte führen vom Sonnenberg in alle Welt. Ich hatte Gelegenheit, mit einer Gruppe von 12 jungen Israelis auf dem Sonnenberg, mit Deutschen und Dänen zusammenzutrefien und wir waren keineswegs die erste Gruppe aus Israel in diesem Jahr. Nicht bei dieser Gelegenheit aber bei anderen kam es auf dem Sonnenberg auch schon zu Gesprächen israeli. scher Teilnehmer mit arabischen, deren menschliche Bedeutung nicht zu unterschätzen ist. Sozusagen der Sehutzpa. tron des Sonnenbergs ist Martin Buber, dessen dialogische Philosophie, der Gedanke der „Zwiesprache“, die Philosophie des „Ich und Du“, welche die Welt aus der Beziehungslosigkeit des „Ich. Es* lösen will, steht ja im Zentrum der Bemühungen auf dem Sonnenberg. Kin dler-T aschenbücher IN DEN LETZTEN WOCHEN SIND DIE FOLGENDEN BAENDE ERSCHIENEN: Nr 36: HORST MOENNICH: Chronik einer westpreussisehen Familie Nr. 37: C WRIGHT MILLS: Politik und Verantwor uing (Eine Analyse) Nr. 38: ROBERT WALSER: Jakob von Gun ten, Roman Nr. 30/40. ALFRED KANTOROWICZ: Tagebuch, Band I Nr. 41: PAER LAGERKVIST: Gast bei der Wirklichlichkeit (Roman) Nr. 42/43: HERMANN WEBER, Konflikt« im Weltkommunismus (Eine Dokumentation zur Krise Moskau-Peking) Nr. 44/45: WILHELM v. SCHRAMM, Aufstand der Generale (Der 20. Juli in Paris) Nr. 46: MARQUIS DE SADE: Verbrechen der Liebe (Ausgewählte Erzählungen) Nr. 47: LEONHARD FRANK: Bruder und Schwester (Roman) Nr. 48: Nach dem Tauwetter, Neueste Russische Eizäh. lungen. Es kosten: Etafachbanr] DM 2.50 Doppelband DM 3,80. Dreifachband DM 4,80. Bestellungen durch alle Buchhandlungen Kindler Verlag G.m.b.H., München Literarische Notizen o

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