Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2076 (7.8.1964)
- Date
- 1964-08-07
- Page
- [Seite 6] (sequence 6)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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fjrapMUMen Zwei junge südafrikanische Juden, beide jetzt in London lebend, haben ihre Selbstbio. graphien geschrieben < Dan Jacobson, „Time of ArrivaJ and Other Essays“. London. 198 S., — Ronald Segal, „Inte Bxile“. London 163. 319 S. Der eine, Dan Jacobson, ist ein Romanschriftsteller und Essayist, geboren 1929; der andere, Ronald Segal, geboren 1932, ist vor allem politischer Schriftsteller und Jour, nalist, engagiert in der Bewegung für Gleichberechtigung der Schwarzen und im Kampf gegen Apartheid, und daher verbannt aus Südafrika. Beide sind sich der schwe. ren Konflikte und der heraufziehenden Krise in Südafrika bewusst, beide verurteilen Apartheid, wenn auch in verschiedenen Graden. Die südafrikanische Szene ist der Schauplatz von Jacobsons Erzählungen; Segal ist der Herausgeber von Fenguins Afrika.Serie, er wirkt literarisch und propagandistisch für die Beseitigung von Rassenvorurteilen. In seiner Autobiographie beschreibt er seine politische Tätigkeit bis zur Flucht aus Südafrika; beide Autoren geben eine Analyse der gefahrenschwangeren Situation, wobei Ja. cobson etwas optimistischer scheint inbezug auf die Möglichkeit eines Sieges der Vernunft. Es ist nicht die Absicht dieses Berichtes, die politischen Probleme Südafrikas zu diskutieren, die ohnedies in zunehmender Weise die Weltöffentlichkeit beschäftigen. Aber diese autobiographischen Schriften haben auch eine betonte jüdische Seite. Im Gegensatz zu europäischen Juden vor 50 oaer 60 Jahren in derselben Si. tuation, verschweigen diese Männer nicht ihre jüdische Herkunft, sondern betrachten sie als einen wesentlichen Bestand ihrer Exisenz. Das mag zum Teil mit den veränderten Zeiten Zusammenhängen, zum Teil mit der Herkunft, denn beider Vorfahren sind, wie die grosse Mehrheit der südafrikanischen Juden, aus Litauen oder Lettland eingewandert. vor ROBERT WELTSCH ln ihren Elternhäusern war die jüdische Tradition eine Selbstverständlichkeit, zum Teil galten die strengen Re. ligionsgesetze der Orthodoxie, doch fast ebenso selbstverständlich war der Zionismus. Line Parallele zu den assi. milierten mitteleuropäischen Juden ist da schwer herzustellen. Trotzdem machen die Kinder eine rasche Assimilation durch, und zwar zur englischen Kultur, die für die kosmopolitisch eingestellten Juden anziehender ist als die enge Welt der Buren. Gesellschaftlich und bewusstseins. massig bleibt das Jüdische für sie eine gegebene Tatsa. che, aber da sie nicht mehr gläubig sind, entsteht für jeden von ihnen, was man in Europa vor 50 Jahren die „persönliche Judenfrage“ ge. nannt hat. Eine eindeutige Antwort darauf aber haben sie nicht gefunden. Beide Schriftsteller sind zu jung, um noch eine vorhitlerische Welt gekannt zu ha. ben. Von der Stätte der Hitler-Katastrophe waren sie geographisch weit entfernt, aber die emotionellen Auswirkungen der Vorgänge haben auch Südafrika erreicht. Die Reaktion des jüdischen Gefühls gegen die Verfolgungen, Entrechtungen und Er. niedrigungen von Juden war eine universale, im ersten Stadium vor allem — so wie ja damals sogar in Deutschland — eine Stärkung des jüdischen Nationalismus; Ent. rüstung und Beleidigung führten zu einem Erwachen des Solidaritätsgefühls sogar bei schon ganz Entfremdeten, geschweige denn bei den noch bewussten litauischen Juden Südafrikas. Diese Welle des jüdischen Nationalismus im Elternhaus bestimmten die Jugenderinnerungen beider Schriftsteller. Dan Jacobsons Vater war mit dem Revisionismus verbunden, Jabotinsky war Gast in seinem Hause in Kimberley im Jahre 1938; 25 Jahre später erinnert sich der junge Mann der Heldenverehrung mit einiger verwunder- „OLÄMENU“ TEL AVIV PCB 3002 ISRAEL NEUERSCHEINUNGEN DES VERLAGES GOLD: Geschichte der Juden in der Bukowina l.9 Groesoktavformat — 180 Textseiten — 42 Bildertafeln 239 Illustrationen Ganzleinenband $ 20.00 — Luxusausgabe $ 35.00 GOLD: Geschichte der Juden in der Bukowina ll.9 Grossoktavformat — 232 Textseiten — 51 Bildertafeln 457 Illustrationen Ganzleinenband $ 20.00 — Luxusausgabe $ 35.00 SUBSKRIPTIONS-EINLADUNG GOLD; Geschichte der Juden in Wien I., Hauptredaktion: Dr. Y. L. Bato» Dr. N. M. Gelber ERMAESSIGTER SUBSKRIPTIONSPREIS: Vor Erscheinen $ 15.—» nach Erscheinen $ 25.— BILDPROSPEKT KOSTENLOS DURCH: Edition „OLÄMENU“ TEL AVIV» P.O.B. 3002. ISRAEL Alle Publikationen erscheinen in deutsener Sprache Die Preise sind in U$A-Dollar angegeben. ten Skepsis. Und er stellt mit Befriedigung fest, dass das EZel-Museum in Israel, in das sein Vater ihn 1959 stolz führte, leer und verlassen war, nicht die Kultstätte, die der Vater offenbar erwartet hatte. Für Ronald Segal war die Judenfrage der Anfang seines politischen Denkens. Während früher, d h. im Europa des Jahrhundertbe. ginns, die Söhne gegen die unjüdisch gewordenen Elternhäuser revoltierten und sich zu einem jüdischen Nationalismus durchringen mussten, war hier die Situation genau umgekehrt. Ein junger Mensch wie Segal wurde in das zionistische Haus schon hineingeboren. Sein Vater war ein führender aktiver Zionist und wurde später Präsident des südafrikanischen Board of Deputies, das Haus war ein Zentrum jüdischer Funktionäre, Zionisten aus allen Ländern, die man auf Kongressen kennen gelernt hatte. Die Mutter war eine eifrge WIZO- Mitarbeiterin und Werberin, aber zugleich beschreibt auch der junge Ronald, der damals ein Kind war, die Atmosphäre des Wohllebens in den reich gewordenen jüdischen Familien, wo die Frauen vor lauter gesellschaftlichen Verpflichtungen keine Zeit für ernste soziale Arbeit hatten. Obwohl er seine Eltern liebt, steht er in unmerklichem Gegensatz zu ihren Lebensformen. Die jüdische Lebensform war für das Kind nicht verpflichtend, innerlich fühlt er sich nicht verbunden. Für eine wirkliche Liebe zum Judentum haben die Eltern nicht gesorgt, trotz ihrer ei. genen unangefochtenen Anhänglichkeit. So stellt er sich heute, im Alter von dreissag Jaoren, rückschauend die Frage, die sich so viele posteu.anzipato rische Juden im neunzehnten Jahrhundert gestellt haben- Bin ich noch ein Jude? Für die osteuropäische Judenheit war in ihrer alten Heimat eine solche Frage ucJenkbar Sie wäre auch siruJos gewesen, denn die jüdische Gz. meinschaft, in der man dort aufwuchs, hatte eine stärkere Kohäsion und war frei von den Einwirkungen der Um weit. Freilich, auch dort wurden die Söhne Actiünnige lösten sich von der Religion der Eltern, aber in ürrer Mehrheit fanden sie eine neuen Ausdruck für ihr Judentum, besonders m politischer Form oder in oen Ideologien des Nationalismus und des Sozialismus. DL osteuro päische Judenhei* hat der Kampf um ihre Emanripa. tion, den die deutsche Jv.den heit hundert Jahre 'ang führte, nicht durchgemacht bei ihr wurde die Emanzipation durch geographische Verschiebung bewirkt, d n. durch Auswanderung in freie Lar der. Die neue Gencratioi der Einwanderer in »me^ka, Westeuropa und unter beson deren Verhältnissen amh in Südafrika ist automatisch in eine Welt der formaler Gleichberechtigung versetz* worden. Die Frage, die sich un.- b». der Lektüre solcher Bekenntnisbücher aufdrängt, ist die ob die durch die histor sehe Episode des Nationaisoziaüs mus in allen Teili.i des Ju. dentums vor sich gegangene Verstärkung des jüdischen Selbstbewusstseins von olei bender Wirkung svin kann oder ob sie sich als »ine blosse Episode erweisen wird. Das gleiche gilt vielleicht noch stärker von d *r Existenz des Staates Israel, die zwar in den ersten Jahren elektri sierend auf die jüdische Ju gend wirkte nun aber zu e' ner gewohnten F»lbs*ver ständlichkeit geworden ist die für das eigene Leben nu. periphere Wirkung bet. Ronald Segal ist als Kind noch mit allen Details der jüdischen Gebräuche verTau* gewesen, aber er hat darin keinen Sinn gefunden, de' ihn befriedigt hätte Er eug net nicht sein Jj den tun? aber es ist für ihn eine exi. stentielle Qualifik.it.cn, soziologische Zugehörigkeit zu einer Gruppe, die Üm sans' weder bindet noch vftrpflich tet. Eän anderes Problem füllt ihn vollständig aus, denn seit dem Sieg der Na tionalisten in Südafrika im Jahre 1948 ist die Rasse "frage dort so brennend gewov den, dass sie im vägl/-her. Leben nicht ignorert werden kann. Sogar die früher a's völlig problematisch h ng<- nommene Anwesenheit der schwarzen Dienerschaft im Haus wird plötzlirh zum Problem. Der Hass gegen die herrschende Parte in Süd afrika hängt freilich, wi.i se‘. ne Selbstanalyse mgib* zusammen mit der Erinnerung an die pronazistisci e und antijiidische Haltung einige-' ih rer Führer während des Krieges. Heute ist die Situation desüdafrikanischen ju-en 'der. logisch komplizierter weii nach ihrem Regierung?? ntritt die Burenpartei ihrj an. tijüdische Haltung aufgege ben hat und die Juden oh wohl rassisch nach Nazi- Standard verschieden den noch als Weisse anerkannt werden und daher zur herrschenden Schicht gehören. Viele von ihnen suid 'eiden schaftliche Gegner von Apartheid, viele sind ¿s nu1im stillen, und viele, wahrste1 »in lieh die Mehrheit, ii iden sich, mit den Tatsachen :.b Segal erzählt in em<-m spä teren Kapitel seifig Buches die Stellungnahme des Rabbiners Dr. Andre Ungar. de mit aller Schärfe di-3 Judenheit angegriffen hat w< ger ihrer Apathie in der F'-age der Apartheid — eine Kon troverse, die später nuc i m einer Auseinanders;tzung zwischen Ronald Segal und Da . Jacobson führte. Rabbi IJn ger, der Südafrika verla ser musste, hatte im Namen reli giös.ethischer Idei n gespro chen. Segal, selbst unrehgiöa. basierte seine Argumentation auf „kulturelle una traditionelle“ jüdische Ge-v-htspunk te. Eis wäre eitel, etvas über die persönliche Zukur ft dieser zwei Schriftste 'sr voraus sagen zu wollen, sov.nh vorn allgemeinen als auch vom jüdischen Gesichtspunkt Beide sind noch sehr jung Ei scheint, dass der s.ne in. liberalen und toleranten Eng land sich als vorwiegend bei. letristischer Schrif:.stc!le. betätigen will. Den anderen wird sein leidensrbaftl "he« politisches Temperament nicht ruhen lassen. Fei'’", sind verstrickt in die südafrikanische nicht m.nd»r a ' in die jüdische Frage Bewuss* oder unbewusst wirf die te tensive Art des jüdischen Ec lebens ihrer Jugeni in ihnen weiter wirken Welche Formen dies annehn.en .vird lässt sich nicht vorausseben Wir fühlen aber, dass so’- chen Phänomenen gegen) beviele alte Begriffe obsolet sind. Neue Bücher Heinrich Heine: Sämtliche Werke, Band V. Kindler-Ver. lag .München 1964. — Soeben erschien bereits der fünfte Band der Sämtlichen Werke Heines (Reisebilder, Erster bis Dritter Teil) in der Kindlerschen Ausgabe, über die wir an dieser Stelle mit Einzelheiten bereits berichtet haben. — LITERATUR Der Dichter der „Fiinl „Das ist schon entsetzlich lange her“ — so beginnt Carl Rössler in seinen Memoiren von einer Zeit zu er. zählen, die unwiderbringlich, verschwunden ist. — Am alten Fleischmarkt in Wien wurde Carl Rössler als Sohn eines Rechtsanwaltes geboren. Der junge Rössler war ein schlechter Schüler, lediglich Deutsch und Geschieh, te interssierten ihn. Beide Lehrverhältnisse — in einem Bankhaus und einem Speditionsgeschäft — endeten mit Herauswürfen. Das Theater war seine innige Liebe schon von der Schulzeit her. Bald wurde er Mitglied eines Dilettanten Theatervereins und trat in kleinen Rollen in Vorstadtgasthäusern auf. Der nächste Schritt des Theaterbesessenen war die Wandlung zum „Autor“ — er begann blutrünstige Stücke zu schreiben; ein Revolutionsdrama „Mirabeau‘< und ein Renaissancedrama „Im Banne der Liebe und des Kaisers“. Im übrigen führte er das Leben eines jungen Wieners, d. h. er sass im Cafehaus, spielte Karten und las Zeitungen. Die Militärzeit ist das näch. ste Kapitel im Leben Rösslers. Nachdem er auf einer Presse für die Einjährig-Freiwilligen .Prüfung vorbereitet worden war, bestand er (zu seiner eigenen Verwunderung) das Examen. Im Oktober 1885 rückte er bei der k. u. k. Feldartillerie ein. Auch während seiner Militär, zeit war er an jedem dienstfreien Abend auf die „Galerie“ im Burgtheater gegangen, Preis des Platzes: 40 Kreuzer. Hier sog der junge Musenanwärter begierig ein, was geboten wurde: die Klas. siker, Lustspiele und Lokal- Zum 100. Todestag von Carl I gossen. Hier erfuhr er zum ersten Male die Darstellung des Hamlet durch Sonnenthal — »u Hause probierte er vor dem Spiegel. Er glaubte, die Nachfolge des grossen Mimen antreten zu können. Durch einen stellungslosen Schauspieler kam er an ein Minia. turtheater. Das ¡Publikum nahm das ungeschickte, stot. ternde Auftreten Rösslers für beabsichtigten Humor und lachte herzlich — der „Komiker“ Rössler war geboren. Im Jahre 1884 ging Rössler nach Deutschland und spielte an vielen Schmierentheatern kleine Rollen. 1887 wurde er Schüler von Alois Wohlmuth in München und hatte Gelegenheit, viele grosse Männer der damaligen Zeit kennen, zulernen. Gastspiele — auch in London — folgten. Wieder nach München zurückge_ kehrt, hing er den Schauspielerberuf gänzlich an den Nagel und schrieb nur noch. Das biblische Drama „Der reiche Jüngling“ entstand, dessen einzige Bedeutung wohl darin liegt, dass in die. sem Opus zum ersten Mal der junge Gustav Waldau auftrat. Um diese Zeit kam Roda Roda nach München. Der frühere österreichische Offizier wurde bald ein Freund Rösslers, ihre Erzählungen aus dem k. u. k. Militärleben brachten sie bald auf den Gedanken, daraus ein Stück zu machen: So entstand der „Feldherrenhügel“. An der Neuen Wiener Bühne uraufgeführt, wurde es bald ein Rie. senerfolg. Plötzlich — nach 19 ausverkauften Abenden — wurde das Stück abgesetzt, polizeüich verboten. Beide Autoren gingen sofort zum Polizeipräsidenten, der erklärte, es habe „oben“ Anstoss erregt. Der Polizeigewaltige wollte auch das Verbot nicht zurücknehmen. Solange die Monarchie existiert — sagte er — werde das Stück nicht gespielt werden. Da drehte sich Rössler um, und ehe er mit seinem Freund den Raum verliess, sagte er: „Na, dann warten wir eben so lange!“ Rössler besuchte seinen Bruder, der im Bankhaus Bieichröder arbeitete, schon in seiner Jugend einmal in der Reichshauptstadt Berlin. Durch seinen Schwager Fritz Mauthner aber fand er Zu. gang zu den geistigen Kreisen der Stadt. Ueber Sudermann gelang ihm der Eintritt in die neugegründete Freie Bühne, Otto Brahm gab ihm am Lessing.Theater eine kleine Rolle. Einmal auch ging er ® Hamlet-G«^1* penliagen. Spät« LArronge an c Theater. Es folg Gastspiel in Am oer in Berlin, s Gsiendtheater, w K Glanzrollen g fer, sich Rössler Wolzogen, um e: Vernehmen am jjaB zu eröffn! noch ein Mäze Mark gefunden das alte Kör Tneater mit jun eröffnet, jung schrieben die Tc den wir bald D lieneron und Bierbaum. Man i nen hervorragen Klavierspieler, Komponist war: < Bald kam diese des Theaters ii ■Vorstellungen g wn ausverk Geist — verlor teesse an dem und schied nässte als Cor gieren — aber kamen hinzu: J und als Autor Mt. Bald ve durch ganz De' Bahm des „Uel ■weitere Kräfte Rainer Maria Gedichte verto: gc wurden), W! und Ludwi «n wir auf d ten. Nach eine tot Straus a sdhed, schwai ök ttaterneb Bt Erweitern •Amten Theati Paicker Strass IM ANTIKEN /0 Die nordwestlichen Ufer des Tiberias-Sees liegen in einer herrlichen Landschaft. Diese Gegend gehörte zum Erbteil des Stammes Naph. tali, der wie es im Segen Moses (Deut XXXin. 23) heisst, „voll vom Segen des Herrn ist“. Dort lagen viele Städte, deren Namen aus den Seiten des Neuen Testaments und der Schriften jüdischer Weisen widerklingen: Magdala, Kfar Nachum (Capernaum), Bet Saida und Korasim. ES war ein Landstrich mit einer wohlhabenden und fleissigen Bevölkerung; hier gediehen Olivenbäume und Korn, und die Fischerei im See war ertragreich. Die Tosefta be. richtet, dass das feinste Mehl für die Schaubrote des Tempels in Jerusalem aus Korasim stammte. All diese Städte besassen zu Zeiten des Tal. muds eine prunkvolle Synvon HANNAH Petor Schenkt Euren Kindern BUECHER IN SPANISCHER SPRACHE AUS DEM VERLAG EDITORIAL CANDELABRO — Pasteur 341 agoge — die Tatsache, dass sie nur wenige Kilometer voneinander entfernt lagen, ist ein weiterer Beweis für den Reichtum dieser Städte. In dieser Landschaft ist jeder Schritt Geschichte. Die Archäologen des Staates Is. rael sind seit drei Jahren dabei, die antike Stadt Korasim freizulegen. Ihre genaue Lage ist seit 1857 bekannt; der englische Altertumsforscher Thompson entdeckte und identifizierte den Ort. Die Ruinen der schönen Syn. agoge aus dem 3. Jahrhundert wurden Anfang des Jahrhunderts durch eine deutsche Gesellschaft ausgegraben. Das antike Korasim lag auf einem kleinen Berg. Die Hau. ser sind sämtlich aus dem einheimischen schwarzen Basaltstein erbaut. Einige Mauern stehen noch bis zu einer Höhe von drei Metern. Die Stadt erstreckte sich über etwa sechs Hektar und be. stand aus vier Stadtteilen. Die Synagoge und die grossen öffentlichen Gebäude lagen im Zentrum, auf der Spitze des Hügels. Obgleich ünt«sie schichti funden noch flu. der ort »na TOtde- Die * Bült«; St4(i dert «reit an Jäh« unser vemichte“ SV“" der w du SÄ ¿fe» < che f^derts aUS>rn* « 1137 Zf« ** Existen V d^n&e,r neu, ^fes ahf die i0^n Synae% teös v°n drei di von toluol 1 «mer