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Jüdische Wochenschau · 1964-07-17 · 2073 (17.7.1964) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2073 (17.7.1964)
Date
1964-07-17
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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•Wkr: IHR «id KUNST /. und zwei Juden »cn ROBERT WELTSCH (^r Innenpo. auch Ereignis, jungen von Mischer Trag. * wie die vernferenzen von d Edwards Be. useitigw Anti- ® Neffen, dem « Wilhelm *he Rolle Eddoch gewöhntet, besonders 1 Historikern, Initiative zur Deutschlands" io weit ging der Einfluss rht. Aber Ed. iie Rolle, die t grossem Gellismus drück- > in seiner Be- Juden. Unter en befanden mehrere jiidi. und Eidward Vales machte s daraus, den chadel zu ärdiese Aristo, n mit Juden seiner zahlrach Frank. Idward dort n mit , dem , an. Noch r war seine mit Baron lltimiilionär, Gründer der Sssin hatte ischen Kr»neine fin/ühj bekommen, ■■¡fen sich ln . m e, und, sagt ius, „Hirsch! inoffizieile nd Vertraute s Besitzer eii Vermögen r Hirsch von krankhaften - erfüllt, aber Abweisungen igen, und ins. Deutschland und auch in Oesterreich-Ungarn (wo Hirsch enorme philanthropische Stiftungen machte) stand ihm der herr. sehende Antisemitismus entgegen. Das war eine Situation ganz nach dem Herzen von Edward: Et beschloss, den hochnäsigen österreichischen Aristokraten eine Lek. tion zu erteilen, indem er mit einer Anzahl englischer Freunde auf Hirschs österreichisches Landgut zu Besuch kam. Im Jahre 1890 kam Hirsch naeh London und wurde überall in der Gesellschaft des Prinzen gesehen, aber zu Edwards grossem Aerger lehnte Königin Viktoria es ab, Hirsch zu einem Konzert im Königspalast einzuladen. Edward war zugleich belustigt und empört über antisemitische Vorurteile, und er machte einen Sport daraus, demonstrativ mit Hirsch zu erscheinen und seinen aristo, kratisehen Freunden Verlegenheiten zu verursachen. Als im Jahre 1894 der russische Kronprinz (der noch im gleichen Jahr Zar Nikolaus II. wurde) in London war, gab Edward für ihn eine Gesellschaft, bei der auch Baron Hirsch anwesend war, der mit dem künftigen Zaren über die Lage der russischen Juden zu sprechen versuchte. Hirsch war damals schon viele Jahre mit seinen KolonL sationspläneri in Argentinien beschäftigt und hatte auch Emissäre nach Russland geschickt. Die Begegnung mit Nikolaus scheint freilich erfolglos gewesen zu sein. Mag. nus erzählt, dass der Zarewitsch einen entsetzten Brief an seine Mutter schrieb, worin er über die „höchst seltsame Gesellschaft“ bei Edward berichtete, bei der „Pferdehändler und unter anderen ein Baron Hirsch“ anwesend waren. Später allerdings wurde Edward Hirschs überdrüssig, da er „seine idealistischen Begeisterungen nicht teilte“. Gemeint ist da vielleicht Hirschs Besessenheit von der Idee einer Hilfe für die russischen Juden. Hirsch starb am 21. April 1896 Ueber das Leben und die Wirksamkeit von Baron Hirsch erschien übrigens soeben eine ausführliche Darstellung aus der Feder von S. Adler-Rudel im Year Book VIII des Leo Baeck-Instituts London. Nach dem Tode Hirschs wurde dessen Testamentsvollstrecker Ernest Cassel (ein aus Köln stammender Jude) Edwards finanzieller Berater und persönlicher Freund. Ihm lag freilich das Schicksal der Juden weniger am Herzen, und als Edward 1907 zum Besuch des Zaren nach Russland fuhr, gab ihm Cassel ein Memorandum über die Auflegung einer russischen Anleihe. Ein Memorandum über die Lage der rus. sischen Juden erhielt der König von Lord Rothschild. Eine andere Episode Von jüdischem Interesse ist die Fühlungnahme zwischen Ernest Cassel und Albert Baliin im Jahre 1908, mit dem Ziel, den sich zuspitzenden Konflikt zwischen England und Deutschland aufzuhalten. Sir Magnus berichtet über diese Bestrebungen; eine genauere Darstellung gibt Edward Ro_ senbaum in seinem Essay über Albert Ballin (Year Book III des Leo Baeck-Instituts, 1958). Eis ist jedenfalls bemerkenswert, dass es zwei Juden, beide Wirtschaftsführer hohen Ranges und beide in einem Vertrauensverhält, nis zu ihrem Monarchen stehend, waren, die das sich nähernde Verhängnis vorausahnten und verhindern woll. ten, Wie wir wissen, reichte ihre Kraft und ihr Einfluss nicht aus, andere Mächte waren stärker, und das Verhängnis brach im Sommer 1914 über Europa und über die Welt herein. 1ER Festspiele in Israel ier, Taschen. Sr.47.- erausgabe diekr seiner®!» en erregt tat, von weiteste11 st werden, pw 1933 »US &ünden jgung [1961 verstor- [„wetter.N^ her, M«®*“ von * -A Ingrid nt ist- - reihe suite la“1« Brie. ^íunieit- *** Warn* ■fer. 5lííeeder »rd’e. Briete” nhcSeite® ■rsonh^plhen vori"sffe ™ppe'- Jerusalem. — Zum vierten Mal finden in Israel internationale Festspiele für Musik und Drama statt, an denen viele in- und ausländische Grössen teilnehmen. Igor Strawinsky, Yehudi und Hepzibah Menuhin, Josef Krips, das Marenzion Sextett und das britische Old Vic Theater sind nur einige davon. Was Sie Festspiele dieses Jahres besonders interessant macht, ist der Umstand, dass die Organisatoren im Gegensatz zur bisherigen Praxis, neben den traditionellen, älteren Berühmtheiten auch viele junge Talente zu Wort kommen lassen und zwar vorwiegend Debütanten aus dem Lande, was den Festspielen einen mehr „israelischen“ Charakter verleiht. Israel wird würdig vertreten sein: neben dem berühmten philharmonischen Orchester wird man das isräeli. sehe Jugendorchester (Gadna) hören und das Symphonieorchester Haifa und das Kol Israel. Rundfunkorchester. Auch drei Chöre, der in Europa bereits erfolgreich gewesene Rinat-Chor, der Tel Aviv- und der Haifa.Chor, werden mitwirken. Unter den Dirigenten figurieren Shalom Roni Riklis, Gary Bertini und Miendi Rodan. Die Liste der Solisten bereichern die jun-% gen Israelis U& Weisel (Cel-* Io), Odeon Partos (Violoncel. list und Komponist), die Pia. nistin Mindru Katz und der Sänger Ephraim Biran. Zu ihnen gesellt sich von israelischer Seite noch das berühmte „Inbal“.Tanztheater der Jemeniten. Zu den Hauptereignissen dieser Festspiele zählt man die Uraufführung eines eigens hierfür komponierten Werkes von Igor Strawinsky: „Abraham und Isaak“, das der Meister persönlich dirigieren wird. (ITA) Zentrum jüdischer Kunst Nach fast fünfzig Jahren der Existenz eines Wanderlebens hat endlich Londons Ben. Uri Kunstgalerie ein ständiges Heim in der Dean Street (Soho) im Herzen der Hauptstadt zwischen Piecadilly und Oxford Street gefunden. Die offizielle Eröffnung bildete ein Ereignis für die jii. dische Gesellschaft. Zahlreiche Persönlichkeiten aus der Welt der Kunst, Musik und Literatur waren anwesend. Ausserdem erschienen auch Vertreter der vielen jüdischen Institutionen, Mitglieder des Parlaments und der Presse. Die feierliche Ausstel. lung von Bildern und Skulpturen, musterhaft verteilt und angenehm beleuchtet, war wirksam und vorbildlich. Plötzlich erkannte man, dass diese vertrauten Namen, deren Werke regelmässig in der Royal Academy und in der Tate Gallery of Modern Art zu lesen sind, eigentlich Juden gehören, und man hatte ein Gefühl des berechtigten Stolzes über die gegenwärtige grosse Rolle der jüdischen Ar. von DORA FRAENKEL tisten in Ehigland. Tatsächlich hatte die grosse Majorität der Künstler, die in der Ben-Uri_Ausstellung vertreten sind, schon längst öfientliche Anerkennung gewonnen. Einige sind sogar tonangebend unter den modernen jungen Zeitgenossen. Ihr Stil erstreckt sich von Tradition bis Abstraktion, von symbo iischer Darstellung bis zu der Richtymg, die sich einer Klassifikation widersetzt. Es ist bezeichnend, dass etwa die Hälfte der Künstler Flüchtlinge aus Deutschland, Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn sind. Ihre ost- oder mitteleuropäische Abstammung kann man durch ihre Bilder feststellen. Josef Herman, aus Polen, der unter den Kohlenarbei. tern von Wales gelebt hatte, und dessen schwer-drückende und traurig-empfindliche Bilder eine geistige Verwandtschaft mit den Arbeitern in der Kohlengrube und auf dem Felde vermuten lassen, wird als Künstler der Proletarier angesehen. Die Skulpturen von Max Sokol (Berlin) rufen ähnliche humanistische Assoziationen hervor. Einige seiner besten Werke, wenn auch durch die wilde Zerstörung der Nazis inspiriert, sind beseelt von dem Glauben an die jüdische Ewigkeit. Unter seinen Bildnissen, die höchst eindrucksvoll sind, befinden sich jüdi. sehe Persönlichkeiten. Die erfolgreichen Maler der jüngeren abstrakten Schule, Frau Sandra Blow und die Brüder Bernard und Harold Cohen, schwärmen für den esoterischen Kult und mystifizieren den Uneingeweihten. Es sind keine Erläuterungen nötig, um die wirkliche Freude hervorzuheben, die man durch die Form, Textur und durch die verführerische, sinnreiche Zusammenstellung der Farben bei den meisten der akstrakten und halb abstrakten Maler, darunter Jakob Bornfriend, Hans Fei- Chaim Nachman Bialik von SALMAN SHAZAR Bei einer Gedenkrede für Bialik, sagte einmal der hebräische Romanschriftsteller Chasas in treffender Weise: „Bialik ist für Israel das, was Puschkin für die Russen, Goethe für die Deutschen und Mickiewicz für die Polen ist.“ In der Tat bedeutet Bialik für uns das, was die. se grossen Dichter in der Literaturgeschichte ■ ihrer Völker waren: die vollkommene Verkörperung der in der Volksseele schlummernden dichterischen Kräfte, der Gipfel, der im Laufe von einigen Generationen im diehteri. sehen Schaffen erreicht wurde. Besonders bedeutungsvoll an Bialiks Werk ist, dass es in einer sehr stürmischen Periode unserer Geschichte entstand, als unser Volk an einem Kreuzweg stand, so dass die Generation, welche der Vision unseres grössten nationalen Dichters teilhaftig wurde, gleichzeitig diejenige war, die ein entschei. dendes neues Werk beginnen sollte. Chaim Nachman Bialik selbst sah sich jedoch nicht als einen Dichter an, der ein neues Tor in unserer Literatur geöffnet hatte. In der Literatur eines so alten Volkes wie wir eines sind, ist ja ein vollkommen neues Beginnen kaum vorstellbar. Unser Schrifttum ist so alt wie un. ser Volk und die Stärke jeder Periode einer Erneuerung liegt gerade in der Fähigkeit, sich in die Kette früherer Generationen einzugliedern. Selbst in der Phase der hebräischen Literatur, die wir als modern zu bezeichnen pflegen, kann man auf eine lange Reihe von Vorläufern Bialiks hinweisen; Dichter, Denker, Erzähler, und er selbst hielt sich durch viele Glieder mit dieser Kette verbunden. Er sah Achad Haam Puschkin, Gogol, Bakunin, Turgenjew, Dostojewskij, Tolstoij und Tschechov, um nur einige der bekanntesten Namen Zu nennen. — Neaerschein ungen ENRIQUE SVERDLIK: LAS TREMENDAS DECISIONES ALBERT MEMMI: RETRATO DE UN JUDIO Editorial Candelabro, Bs. Aires und Mendele als seine unmit. telbaren Lehrer an; von J. L. Gordon sprach er als vom Löwen unserer Literatur und wollte den „Namen von Luzzato auf den Pfeilern unseres Literaturtempels anbringen“. Seine Grösse bestand gerade darin, dass er die Fähigkeit hatte, Talente zu entdecken und sich mit Talenten zu umgeben. Ebenso wie die Poesie von Bialik und seinen Zeitgenossen unsere Literatur vor Vereinsamung in Ihrer eigenen Generation schützte, so bewahrte sie sie davor, in unserer Literaturgeschichte bloss ein vorübergehende Phase darzustellen; die moderne hebräische Literatur war ja, ungeachtet der Mannigfaltigkeit und Bedeutung ihrer Werke, von der Gefahr bedroht, in die Geistesgeschichte des jüdischen Volkes als eine blosse Episode einzuge. en. Da kam Bialik und verknüpfte sie mit unlösbaren Banden mit den Literaturschätzen der Vergangenheit. Durch sein Sammelwerk „Sefer Haagadah“, seinen Kommentar zur Mischnah, seine Forschungen in der he. bräischen Literatur der Spanischen Epoche, verband er die moderne hebräische Literatur mit der Vergangenheit. Durch Bialik wurde die he. bräische Literatur zur Ueber. mittlerin eines grossen Erbes von der Vergangenheit an die Zukunft. Bialik sagte einmal in einer öffentlichen Ansprache: Eis heisst in den „Sprüchen dir Väter“: „Moses erhielt die Torah am Berge Sinai und übergab sich Joschuah. Joschuah den Aelteren, diese den Propheten und die Pro. pheten übergaben sie den Männern der grossen Versammlung. Diese sagten drei Dinge: „Sicherlich haben sie nicht nur Tradition übernommen, sondern selbst auch Neues geschaffen. Und andererseits, sind es wirklich nur drei Dinge, welche die Män ner der grossen Versammlung neu ausgesprochen haben?“ Die hieraus zu ziehende Schlussfolgerung ist, dass keine Generation gross sein kann, wenn sie nicht die Tradition ihrer Vorgänger übernimmt. Gibt es keine begeisterte und hingebungsvolle Uebernahme, dann gibt es auch keine Möglichkeit, ein Erbe an die folgenden Generationen weiterzugeben. Nur wenn Tradition richtig übernommen und übergeben wird, kann sie auch von einer eigenen Botschaft begleitet sein. Bereichert durch Bialiks schöpferische Persönlichkeit, entwickelte sich die moderne hebräische Literatur in ein Element, das das Vermächtnis der Vorfahren den Nachkommen überlieferte und hierdurch der eigenen Botschaft Inhalt und Kraft zu verleihen vermochte. Als Bialik seine Gedichte zu verfassen begann, war seine Geburtsstadt Odessa noch kein Zentrum der jüdischen Diaspora und das Hebräisch, iti dem er schrieb, war nicht die Sprache der jüdischen Massen. Bialiks Botschaft wurde aber in die fernsten jüdischen Gemein, schäften getragen und in alle Sprachen der Diaspora übersetzt. Seine Bewunderer und Schüler verbreiteten sie in alle Teile der jüdischen Welt. Jabotinsky und Leib Jaffe übersetzten Bialik ins Russische, Berthold Feiwel, Miller und Strauss ins Deutsche; Snowman, Frank und Sirkin ins Englische; Latfces und Se. reni ins Italienische, Josephson ins Schwedische, Phillip Eichle ins Dänische, Kirschrot und Hirschsohn ins Pol. nische, Edmund Fl eg und Sa. pir ins Französische und Aron Sakai ins Arabische. Bialik selbst schrieb auch in Jiddisch, und was er nicht in dieser Sprache verfasste, wurde dann von J J. Schwarz und vielen anderen übersetzt, so dass die gesamte jüdische Diaspora Bialiks grosser Leserkreis wurde. Trotz des Sprachenbabels, welches das Volk zersplitterte, war Bialik imstande, die verschiedenen Teile des jüdischen Volkes in eine ungeheure Zuhörerschaft zu vereinigen, in der seine Warnung und Mahnung, sein Zuspruch und Trost, starken Wiederhall und dankbare Aufnahme fanden. busch, Henry Inländer. Ericl- Kahn, Claude Rogers und Philip Sutton, empfindet. Auch gibt es dort vortreffliche Bilder von Alfred Daniels, Alfred Harris, Kalman Kemeny, Klara Klinghofier, Leon Kossoff und Archibald Ziegler, wie auch interessante Figuren von Benno Schotz. dem alterfahrenen Skulptor. Die Ben-Uri.Kunstgalerie, als eine nicht auf Profit ausgehende Institution, ist einzig in ihrer Art. Jüdische Philanthropen, die nach alter Sitte mannigfaltige Bestrebungen, hilfsbedürftige Anstalten und wohltätige Ver. eine edelmütig unterstützen, haben bis nun kaum die Wichtigkeit der Anregung von schöpferischen und talentierten Künstlern in unserer Mitte beachtet, um sie zu fördern. Sehr oft müssen jüdische Künstler zuerst all. gemeine Anerkennung finden, und erst dann beginnen die jüdischen Glocken zu läuten, f Nach dem letzten' Weltkrieg wurde London das Kulturen, trum Europas, und es gab und gibt kaum ein Konzert, wo nicht Juden — als Komponisten, Solisten oder als Mitglieder des Orchesters —. beteiligt sind. Die Ben-Uri. Kunstgalerie war immer bestrebt, dem jüdischen Kunst, ler eine Ausstellung seiner Arbeiten zu ermöglichen, dem begabten Dramatiker, Dichter, Rezitator und Vortragendem eine Bühne zur Verfügung zu stellen. Im Laufe von fünfzig Jahren hat diese Kunstgalerie ei. ne wertvolle Sammlung von Bildern und Skulpturen erworben und sie wird fortlaufend, mit Hilfe von Freunden und Gönnern, durch Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern bereichert. Mit der Geschichte der Ben . TTri- Kunstg-alerie sind Chacham I>r. Moses Gaster, Naclium Sokolow und Israel Zang-will, ■wie auch die Künstler Epstein, Glicenstein, Hirschenberg, Pilichowsky und der jüngst verstorbene Woimark verknüpft. Frau R. Solomon, die Vorsitzende der Leitung, und Barry Fealdman, der Se. kretär, sind begeisterte und ergebene Eiferer für die Befestigung des jüdischen Kulturlebens in London. Heute, in der Zeit des wirtschaftli. chen Aufschwungs, hat das „Volk des Buches“ die hohe Pflicht, der Gesellschaft den Weg zur Pflege der jüdischen Kunst zu weisen. 700 Juden auf der Felsenhalbinsel Gibraltar Die jüdische Gemeinde in Gibraltar zählt 700 Mitglieder. Täglich wird Gottes, dienst gehalten, und die jüdischen Geschäfte sind an Schabbat und an den Feiertagen geschlossen. Es gibt eine jüdische Schule für Kin. der von 6 bis 11 Jahren, die einen sehr guten Ruf hat. Die Begehungen mit der nichtjüdischen Bevölkerung sind sehr gut. Joshuoa Abraham Hassan, der Gemeindepräsident, ist seit vielen Jahren im Stadtrat, seit 1955 ist er Bürgermeister. Neue HEIME-Ausgabe herausgegeben von HANS KAUFMANN, erscheint im KINDLER.VERLAG in „München, bisher vorliegend: Band I. Buch der Lieder — Neue Gedichte (I) Band II. Neue Gerichte (II) — Atta Troll land — Ein Wintermärchen. — Band III. Romanzerro — Späte Gedichte . zu den Gedichten (I). — Band IV. Nachlese zu den Gedichten (II)). so. — William Ratcliff. — Deutseh- Nachlese Alrnan- Bajnd V. Reisebilder — Erster bis Dritter Teil. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen.

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