Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2066 (29.5.1964)
- Date
- 1964-05-29
- Page
- [Seite 4] (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes. 29 de Mavo de 1964 LA SEMANA ISRAELITA Año XXV. — No. 2066 Wieder eine Miss - Repraesentation des heutigen Judentums Ereignisse der Woche IF- Nachdem im vergangenen Jahr die Erfolgsserie der jausgezeichneten Aufführung des „Décimo Hombre" in den Hirnen Zehntausender von Nichtjuden und Juden-am. Hände eine Vorstellung vom Judentum produziert hat, in dem es nach mittelalterlichem Stil Geisteraustreibung gibt, die psychoanalytischen und elektrischen Therapien gleichkommt, bringt jetzt das Theater IFT eine Aufführung in spanischer Spra. che, die das Judentum mit dem Erleben eines geschlagenen. um seine Existenz bangenden Chasan gleich- Betzt. Beide Dramen betonen ihren zeitgenössischen Charak. ter. In „Décimo Hombre“ spielte das New Yorker Untergrundbahnnetz in der Verwirrung des dramatischen Knotens eine wichtige Holle, im IFT-Drama die „Schul in der calle Cangallo“. Wisse, Zuschauer, wo und wann die Handlung spielt. — Im „Décimo Hombre" wurden uns die schon gegorenen Konser. yen eines so nicht mehr existierenden Judentums, — das selbst im Mittelalter nicht als repräsentativ, sondern als extravagant galt, — vorgesetzt; im Drama des jungen Autors Rozenmacher „Requiem para un Viernes a ia noche" (auf Deutsch: Kaddisch auf Erew Schabfoos) geschieht etwas Gefährliches: der natürliche Konflikt zwischen Vater und ßohn wird auf dem Hintergrund des Problems der Mischehe dargestellt. Der Vater ist als zermürb, te, gerade strauchelnde Gestalt gezeichnet, der seinen Sohn auf offener Bühne in einen .Bocher' mit Käppchen und Tallis verzaubern oder zwängen will, der diesem kein Recht eigenen Ausdrucks, eigenen künstlerischen Talents gibt, der sei. ne eigene Enttäuschung über die Gewalthaber in der „Cangallo-Schul“ (Synagoge > an seinen geliebten, aber nicht in seiner Eigenständigkeit geliebten Sohn abreagiert, des. sen Empfindungen und Gedanken mit Füssen tritt und dessen nichtjüdische Freundin, Braut, nicht als Men. sehen gelte i lassen will. — Der 26jährige Sohn dagegen duldet, schweigt, versucht zu erklären, aber wird nicht angehört, zum Schluss geht er, verlässt sein Elternhaus. Wohin tragen ihn die Füsse? Die Antwort bleibt dem Publikum überlassen... Was soll sich nach Anhören dieser packenden Auseinandersetzung auf der Bühne unsere Jugend für ein Bild vom Judentum machen? Ist dieses Judentum wert, erobert oder besessen zu werden? Als Mensch, der sein Judentum liebt, bekundet der Schreiber dieser Zeilen, dass seine Sympathien schon während des Spiels mit dem Sohn gingen und er ihn bestärkt hätte, dieses Elternhaus zu verlassen, in dem er so viel Liebe und Versteh an. Wollen an einen egozentrischen Vater verschwendet hat. Doch der gewöhnliche Theaterbesucher geht um einen Irrtum bereichert aus dem Saal: Das Judentum sei eine Zwangsjacke, in die man junge Menschen pressen will, um sie ihres Eigenlebens als neue Generation im neuen Land zu berauben. Der Kritiker der ..La Prensa" (vom 23. Mai 1964) identifiziert ganz natürlich den Vater Chasan mit dem jüdischen Vater schlechthin und unterstreicht die nationale (argentinische) Bedeutung des Dramas als konstruktiven Beitrag für die Integrierung der argentinischen Nation. „Hier wird für Freiheit und Zusammenleben Stellung genommen. Besonderer Wert liegt in dem Mut zu einem Riss, der an sich schon furchtbar ist. Aber diese Oeffnung (gemeint ist der Riss) schliesst keineswegs einen Bruch in sich ein.“ — O, naiver Theaterkritiker, der das Kaddisch des Vaters um seinen Sohn nicht ver. steht. — Doch wir wissen, dass dieser Riss nicht zum gelungenen argentinischen Zusammenleben führt, da wir bereits die „Symbiose“ mit einer anderen Kultur aufgrund individueller Assimilation und des Wegwerfens eigener nationaler Wer. te kennen gelernt haben und wissen, wohin sie geführt hat. Erschwerend in dieser Geistesverwirrung wirkt noch, dass wie der „Décimo Hombre“ glänzend gespielt wur. de, dasselbe auch vom „Requiem...“ gilt. Die vier Darsteller des IFT - Theaters zwingen uns, den Atem anzuhalten. Die Schauspielkunst ist ein tief beeindrukkendes Erziehungsmittel. In beiden Fällen wurde sie nicht zu positivem Wirken eingesetzt, Fügen wir noch den Shylok aus dem „Kaufmann von Venedig“ hinzu, den in naiv antipathischer (um nicht zu sagen antisemitischer) Weise vor Monatsfrist der grosse Shakespeare- Darsteller Ralph Richardson im Teatro Coliseo kreierte, so wird man die Frage meines Sohnes verstehen: „Warum wirken die Juden so unsympathisch auf der Bühne?“ Was kann unsere Antwort sein? — „Mein Sohn, es gibt auch andere Darstellungen von Juden in den bonaerenser Theatern. An fünf Wochenenden wurde „Chana Szenes“ vom Israeli-Autor Aharon Meged aufgeführt. In jiddischer Sprache legten die Schauspieler ihre Seele bloss, in spanischer Sprache demonstrierten christliche ihre Entschlossenheit, von der Tacuara abzurücken und zu zeigen, dass sie von einem anderen Judentum wissen als dem Zerrgesicht, dass uns aus Nazipropaganda oder auch aus dem „Décimo Hombre", dem „Requiem“- oder aus der erwähnten Shy. lok-Interpretation entgegenstarrt“. Doch von einem schwieg ich, um meinen Sohn nicht noch mehr zu enttäuschen: wieviele Zehntausende sehen und werden die Miss-Repräsentation sehen und wie relativ gering ist die Zahl derer, die ein nach Reinheit strebendes und zu Opfern bereites Judentum auf der Bühne suchen und finden. MEIR ROSENBERG DAIA tagte in Santa Fe Zu einer wichtigen regionalen Tagung war die DAIA in Santa Fe zusammengetreten. An den Beratungen nahmen von der Leitung n. a. der Präsident Dr. Isaak Goldenberg. der Generalsekretär Herzl Gesang, die Schatzmeister Pedro Pedsehersky und Alejandro Wohlgemuth teil. In Anbetracht der allgemeinen Lage kam den Beratungen besondere Bedeutung zu. Anlässlich des Nationalfeiertages wurde ein Bankett durchgefihirt, an dem der Gouverneur Dr. Aldo E. Tes. sio, der Minister der Provinzregierung für Justiz und Kultus, Dr. Horacio Premoli, der Präsident des Obersten Gerichtshofes, Dr. Francisco A. Camino, der Bischof Monseñor Enrique Principe und andere Persönlichkeiten teilnahmen. Nach dem Abspie, len der Nationalhymne begrüsste der Vorsitzende der regionalen DAIA, Ing. Rafael Sulam, die Anwesenden; sodann ergriff Dr. Goldenberg das Wort, würdigte die Ideale des 25 de Mayo unj betonte, dass kein totalitäres System die Freiheiten verstehen oder duiden könne, wie sie im Geiste San Martins geprägt worden sind. Abschliessend sprach der Gouverneur Dr. Tessio, der sich auf die Verfassung und die garantierten Rechte der Demokratie bezog. Er wandte sich scharf gegen diejenigen, die daran denken, die Diktatur in diesem Lande wiederherzustellen und die Verfolgungen zu wiederholen. „In unserer Provinz, so rief er aus, gibt es keine rassischen Zurücksetzungen oder Diskriminierungen und wird es auch niemals geben. — Antisemitische Schwindelpropaganda Die DAIA gibt Fälschungen bekannt, die von den Vertretern der Arabischen Liga begangen worden sind, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Der Direktor der Hetzzeitschrift „Nación Arabe" erhielt vom chilenischen Präsidentschaftskandi. daten Dr. Frei unter dem Datum des 8. Mai ds. Js. das folgende Schreiben: „Soeben nehme ich vom Text einer Begegnung Kenntnis, der mir von der unter ihrer Leitung stehenden Zeit. Schrift zugeschrieben wird. Ich erinnere mich absolut nicht daran, diese Begegnung mit Ihnen gehabt zu haben, in keinem Fall aber entspricht der Text meinem Stil noch meiner gewohnten Art mich auszudrücken. Niemals habe ich Meinungen über diejenigen Probleme ge. äussert, von denen dort gei sprechen wird. — Ich bin gei wiss, keine Meinung zum Flüchtlings - Problem geäu. : ssert zu haben; die dort (in! Ihrer Zeitschrift) wiedergegebenen Ausführungen, die mir zugeschrieben werden, stellen nicht meine Gedanken dar und können niemals von mir als Antwort gegeben worden sein.“ — Der Brief ist von Eduardo Frei, Kandidaten für die Prä. sidentschaft Chiles, unterzeichnet. Es handelt sich nicht um einen vereinzelten Fall, wo Behauptungen über angebliche Erklärungen führender Persönlichkeiten als Fälschungen entlarvt wurden. Wieder Radau- Antisemitismus Der Brigadier a. D. G. Hi. | dalgo Oliva hielt eine antisej mitische Rede auf einer Verj Sammlung, über die der Chro- I nist berichtet, dass sie von! besonders vielen Frauen und j Kindern besucht worden wä. : re. Dies ist für diese Art von | Versammlungen typisch. I Auch Hitler sind alle Frauj en und viele Kinder nachge- ■ laufen. — j Was der Brigadier gesagt j hat, sind übliche Verallgej meinerungen, mit denen „die“ I Juden belastet werden. Was; er gesagt hat, ist gewiss un. | wesentlich, aber dass er sol- I ches sagen konnte, bleibt be- . denklich. Nach dem Schluss j der Versammlung verteilten i Mitglieder der Guardia Res- I tauradora Nacionalista Flug.; blätter über die „Neue Ord-; nung“... War diese Gesell-; schaft nicht verboten wor- ' den?... 1 Zweite Gesprochene Zeitung C. W. — Unter starker Publikumsbeteiligung fand am 20. Mai in der Gemeinde „Bet Israel“ die 2. diesjährige „Gesprochene Zeitung“ statt, deren Redaktion wiederum in den Händen von j Rabb. Dr. Rosenberg lag, der j die einzelnen Redner mit den geeigneten Worten einführte. Ihr erster war George Fleseh, Gast aus Israel und besonderer Kenner der ara. bischen Probleme, der die arabische Politik gegenüber Israel anschaulich darstellte: Fleseh sprach hauptsächlich über Aegypten, das sich lieber „RAU“ oder „VAR“ nenne, um seine panarabische Politik damit zu verdek. ken. Die soeben dort gehaltenen aggressiven Reden Krutschews seien mehr in ihrer antichinesischen Tendenz zu wertten, da das rote China um die afrikanischen Staaten werbe und dort die Russen auszuschalten versuche; dem Leiter der russischen Politik gehe es sicherlich um weit grössere Weltfragen, weniger um Israel, das aus seiner Stärke heraus den Wunsch deutlich mache, mit allen arabischen Staaten in Frieden zu leben. Hierzu kämen die englischen und ame. rikanischen Interessen um das Oel, um die Stützpunkte wie Aden, gegen die sich die sowjetischen Angriffe richten würden. Man solle nicht vergessen, dass Albanien den Chinesen etwas gegeben habe, was Russland nie erreichen konnte, nämlich, Flottenbasen am Mittelländischen Meere. Der Redner erwähnte in diesem Zusammenhang Israels gute Beziehungen zu Persien und der Türkei, vorwiegend mohammedanischen Ländern, die bestehenden Schwierigkeiten in verschiedenen ara. bischen Staaten. Anschliessend sprach Frau Lisbeth Wind, die Regionalpräsidentin der zentraleuropäischen WIZO, die über jüdisch-kulturelle Eindrücke ihrer letzten Europareise berichtete. Die Rednerin schilderte anschaulich die kuitu relle Aktivität der Juden in Deutschland, die unbestreit, bar vorhanden sei. Sie hob die interessante Tatsache hervor, dass die Jugend, die mit ihren Eltern aus Israel zurückkehrte, weiterhin israelisch denke, iwrit lerne, fast nie deutsche, sondern, soweit vorhanden, jüdische sowie amerikanische und englische Schulen besuche. Die dritte, ebenfalls sehr interessante, Rede hielt der junge Jacobo Kaufmann über „Bonaerenser Theaterleben“. Gegenwärtig gäbe es in dieser Stadt etwa 40 Aufführungen, wovon rund ein Drittel auf das ernste Bühnenstück käme. Der Referent, der mit grossem Theaterenthusiasmus sprach, erwähnte das hohe Niveau des „Teatro Colon“, und die beiden grossen Schauspielhäuser, das „Teatro San Martin“ und das „Teatro Cervantes“, das letzte eine Staats, bühne, die nach dem Brand vor einigen Jahren ein neues modernes Bühnenhaus erhalte, an dem Tag und Nacht gearbeitet werde. Unter den vielen Privatbühnen gäbe es solche mit sehr ehrgeizigen literarischen Plänen; einige ganz „Unabhängige Theater“ würden seltene und wertvol-! Werke heraussuchen und zur Aufführung bringen. ] Zum Schluss zeigte Werner; Rosenberg eine Reihe ge.lun- . gener Filmaufnahmen von i der Ferienreise des vergan.! genen Sommers nach Bariloj che, die natürlich nur einen j Ausschnitt des Gesamtpano-; ramas dieser Gebirgswelt er- : schlossen konnten, aber für; diejenigen, die schon dort , waren, eine seinangenehme | Erinnerung bildeten._ Ist die Wiedergutmachung zuende? j Im Rahmen ihrer kulturel. : len Vortragsabende veran-; staitete die Nueva Comunii dad Israelita, einen Ausspraj cheabend, auf dem der Eh. i renpräsident der Gemeinde, 1 Dr. Hardi Swarsensky. über! das Thema: „Ist die Wiederi gutmachung zuende?” sprach, i Die Forderung nach Wiederi gutmachung des den Juden; dutciTdie Deutschen angetanen Unrechts wurde be. j reits vom Referenten dieses! Abends in der in Buenos Ai- ‘ res damals erscheinenden Zeitschrift ,Porvenir‘ im Jahre 1943 erhoben, als noch niemand an den sieg der Alliierten zu glauben wagte. Wiedergutmachung sei eine der grossen politischen Forderungen gewesen und geblieben, die das jüdische Volk gegen die Deutschen zu stellen habe. Nur der Existenz des : Staates Israel sei es über, j haupt zu verdanken, dass! Wiedergutmachungs-Leistun-! gen in Form von Reparatioi nen oder individueller Ent. ' Schädigung gezahlt werden, zu denen die Deutschen erst i durch das Eingreifen der Siegermächte gezwungen wor-! den sind. i i Dr. Swarsensky sprach; über die rechtlichen und soi zialen Funktionen der Wie. j dergutmaehung s<fwie die j Möglichkeiten, die sich durch! die erwartete Schlussgesetz- : gebung ergeben können, um die gekämpft werden müsse, i weil heute die Bundesrepuj blik nicht mehr diese Gesetze zur eigenen Rehabilitation; benötige. Dr. Swarsensky wies auch auf die negativen j Erscheinungen der Wieder- I gutmachung hin, auf jene! „Rückwanderer“, die versu.! chen, Alles herauszuholen* : und damit nur die berechtig-; ten Forderungen der anstän- | digen Antragsteller blockieren. Anschliessend antwortete der Referent auf die ihm gestellten Fragen, u. a. auf die (Fortsetzung der Ereignisse auf Seite 5) LUACH — (KALENDE R) Freitag, den 29. Mai 18. Siwan Sonnabend, den 30. Mai 19. Siwan Parschat BEHA’ALOTCHA 4. B. M. VIII 1 Haftara Secharia II 14 — IV 7 — XII 16 Sonntag, den 31. Mai 20. Siwan Montag, den 1. Juni 21. Siwan Dienstag, den 2. Juni 22. Siwan Mittwoch, den 3. Juni 23. Siwan Donnerstag, den 4. Juni 24. Siwan Freitag, den 5. Juni 25. Siwan Sonnabend, den 6. Juni 26. Siwan Parschat SCHLAOH-LEUHA 4. B. M. XIII 1 Haftara Yehoschu’a II 1—24 Neumondankündigung Tamus — XVIII DEUTSCHES SCHAUSPIELHAUS BUENOS AIRES TEATRO LICEO Rivadctvia Ecke Parana (Plaza Congreso) SPIELZEIT 1964 Intendant Kurt Julius Schwarz HOKUSPOKUS KOMOFDIE IN VIER AKTEN von CURT GOETZ (Neufassung) PREMIERE. Dienstag, 2. Juni 1964. 21 Uhr WIEDERHOLUNGEN: Freitag. 5. Juni. 19 Uhr. — Sonnabend, 6. Juni, 15 Uhr. — Sonntag. 7. Juni, 15 Uhr. — Dienstag. 9. Juni, 21 Uhr. — Mittwoch, 10. Juni, 19 Uhr. — Freitag, 12. Juni, 19 Uhr. Inszenierung: KURT JULIUS SCHWARZ Bühnenbild und Kostüme: JORGE LACARRA Kartenverkauf: werktags 15—19 Uhr, samstags 10—12 Uhr und 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn MiRTA SUSANA SAUL JORGE RAUL FELDMANN VERLOBTE 23. Mai 1964 Soler 3385 ANLAESSLICH DES 150. JAHRESTAGES SEIT DEM JUDENEDIKT VOM 10. JUNI 1813, dem Beginn der Emanzipation des bayerischen Judentums, erschien soeben im Dr. Olzog-Verlag (vorm. Isar Verlag) München und Wien das Werk von: STEFAN SCHWARZ: Juden in Bayern im Wandel der Zeiten mit einen» Vorwort des bayerischen Ministerpräsiden, ten ALFONS GOPPEL. Es ist ein Buch, welches die Geschichte der Juden in Bayern aufgrund bis jetzt unveröffentlichten Aktesmaterials schildert. Namhafte Professoren und, Historiker schreiben nach Ueberprüfung des Manuskripts: „Schwarz kann Anspruch darauf erheben, die erste erschöpfende Gestaltung des Judenedikts geschaffen zu haben“. — „Das Buch verdient ein Standardwerk zur Geschichte der Juden in Bayern zu werden.“ „Das Werk ist nicht nur lesenswert, sondern auch zum Nachdenken anregend." „Das Werk verdient die weiteste Verbreitung." I '