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Jüdische Wochenschau · 1964-03-20 · 2056 (20.3.1964) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2056 (20.3.1964)
Date
1964-03-20
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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\ Viernes, 20 de Marro de 1964 LA SEMANA ISRAELITA Año XXV. — No. 2056 — 5 Ereignisse der Woche 40 Jahre „Vida Rosarina“ Die jüdische Wochenzeitung in Rosario, ,,Vida Rosarina“, gab zu ihrem 40jährigen Jubiläum eine Sondernummer heraus, die einen interessanten Ueberblick über das Leben der zweitgrössten Kehilla Argentiniens vermittelt. Diese Wochenzeitung ist die letzte jiddische Publikation ausserhalb von Buenee Aires, die als einzige ihrer Art von vielen früher in anderen argentinischen Städten erschienenen jiddischen Blätter überlebt hat. Sie steht unter der Leitung ihres dynamischen. Herausgebers Nachum Wainer, der die Zeitung teils auf Jiddisch und teils auf Spanisch publiziert. Das Blatt hat natürlich mit grossen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, und es gehört viel Idealismus dazu, um diese zu überwinden. Weitere Schwierigkeiten, die es zu meistern gilt, rühren aus der Tatsache her, dass Rosario nicht ein so weit verzweigtes kulturelles und soziales jüdischem Leben besitzt wie Buenos Aire*. Die Wochenschrift trägt auch als- Mitteilungsblatt der dortigen jüdischen Gemeinden und Organisationen viel zur Erhaitung des jüdischen Lebens bei. Die Jüdische Wochenschau steht in freundschaftlichen Beziehungen zu .,Vida Rosa, rina“ und schlieest sich den Glückwünschen der jüdischen Presse in Lateinamerika für das weitere erfolgreiche Bestehen dieser Zeitung zum Wohl der jüdischen Gemeinde in Rosario an. KulturveranstaltuBgen Die Congregación Israelita de la República Argenitna eröffnet ihren Kulturzyklus in diesem Jahr mit einer grossen Veranstaltung, die dem kommenden Pessaehfest gewidmet sein wird Gerichtliche Verfolgung Der Gouverneur der Provinz Santa Fe hat die Staatsanwaltschaft von Rosario durch Dekret aufgefordert, da.3_ Verfahren gegen die Mitglieder der Tacuara wegen unerlaubter Vereinebildung einzuleiten. Das Dekret stützt sich auf den Artikel 210 des Strafgesetzbuches. Wie es in dem Dekret hejsst, wurde dieee Massnahme angesichts der kürzlichen Gewaltakte und Attentate in Rosario getroffen, da die polizeilichen Untersuchungen und Pressemeldungen das Vorhandensein „organisierter und im Gebrauch der Waffen ausgebildeter Gruppen“ ergeben haben. und bei der Prof. Abraham Menk einen Lichtbildervortrag ü-ber das Thema „Peßsach in der Kunst und jüdischer Folklore“ halten wird. Der Vortrag findet am Montag, den 23. März, um 20 Ullr 45 im Gemeindehaus Libertad 769 statt. Preisausschreiben Wie die „Oficina Nacicual Israeli de Turismo“ mitjeilt, wird auf Initiative dieses Büros ein Pr eia unschr eiben unter dem Motto „Israel, das Heilige Land, und die Pilgerfahrt des Papstes Paul VI.“ in enger Zusammenarbeit mit „El Mundo“, ,,Ei Siglo“ und der Fluggesellschaft „AJitalia“' veranstaltet. Der Wettbewerb trägt journalistischen Charakter uifld ist an die Leser von „El Mundo“ und „El Siglo“ sowie anderer Presseorgane im Landesinnern gerichtet. Das feetgeeetzte Datum ist der 25, März; die Bedingungen werden in den beiden vorgenannten Zeitungen in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. Die Leser Bei Ihren Reisen überall hin IST IHNEN BEHILFLICH BETTI DRESEL CONSULICH PASAJES Y TURISMO SRL Avda. Cordoba 379 32-8461-65 Bitte um vorherige Anmeldung 54.3175 Pension Familiar -i***- M. FLAMM CHASC&ltUS — T. E. 2910 — Contaba ¿8 PESSACH OFFEN Telef. Auskünfte in Bs. Aires: 76-2312 u. 70*5805 JUAN JULIU SDURG MALERARBEITEN 73-1 f 49 BLANCO ENCALADA 1646 AUTQ - REPARATUR - WERKSTATT¿ „BEÑO” BEÑO HUTSCHNECKER Avda. CONSTITUYENTES 4902 (Ecke Monroe) T. E. 51 - 2205 können zu dem obigen Thema Beiträge einsenden, die jedoch keine politische Tendenz vertreten dürfen son. dem die Bedeutung der päpstlichen Wallfahrt unter dem Gesichtspunkt der Anregung zu künftigen Pilgerfahrten nach Israel behandeln sollen. Die E in sende frist endet am 25. April. Der erste Preis besteht in einer Reihe nach Israel mit einem DC8 Jet- Flugzeug der „Alitaha“. Einzelheiten werden wir noch bekanntgeben. Jüdische Integralschuie C. W.: In Anwesenheit von Vertretern der Nationalregierung, der Provinz, und Stadtbehörden, der Botschaft von Israel, der DAIA und AMIA, sowie des Präsidenten der lateinamerikanischen Exekutive des Jüdischen Weltkongresses, Dr. Moisés Goldman, fand am vergangenen Scnntag bei strahlendem Sonnenschein im Garten der Tarbutochule die feierliche Eröffnung des „Primer Colegio Secundario Integral“ statt. Nachdem die argentinische und die israelische Fahne gehisst und beide Nationalhymnen gesungen waren, wurden die Ehrengäste besonder begrüsst und Telegramme des Herrn Präsidenten und des Herrn Vizepräsidenten der Republik verleben, die herzliche Glückwünsche ai.ssprachen und ihr Fernbleiben entschuldigten. Alsdann hielt der Direktor der neuen Oberklassen, Ing. Mauricio Zabelinsky, die Festrede, welche die gro.se Bedeutung einer jüdischen Integralschule und die Erfas sung jüdischer Jugend vom Kindergarten bis zum Abiturium hervorhob. Auch das Nebeneinander der drei gleichgestellten Unterrichts- Sprachen, castellano, iwrif und englisch, sei hier in sehr nützlicher Weise realisiert worden; doch über allem stünde das hohe Ziel der Findung einer geschlossenen jüdischen Persönlichkeit und die Schaffung echt menschlicher Beziehungen zur Um. weit. Weitere Ansprachen, die gleichfalls sehr beifällig aufgenommen wurden, hielten der Repräsentant der AMIA, ferner Botschaftsrat Schlömo Cohen Abarbanel, der die Grüsse des Israel-Botschaftern, General Avidar. übermittelte. Dr. Jucn Klepetar, Vorsitzender des „Consejo Consultivo“ der Schule, und Prof. Dr. Ron. chini als Vertreter den Herrn Unterstaatssekretäan im Erziehungsministerium, dem eine herzliche Ovation bereitet wurde. Im Anschluss an den Festakt erfolgte ein Rundgang durch die Räumlichkeiten sowie die Darreichung von Erfriechungen. Im Laufe der schönen Feier war auch die Schaffung völlig neuer Räumlichkeiten für die sich stark entwik. keiude Schule, die bereits mehr als 400 Schüler und Schülerinnen zählt, auf einem neuen Gelände mitgeteilt worden; im nächsten Jahr soll etappenweise mit dieeem Werk begonnen wer. den, auf das eeine Begründer und Leiter stolz sein dürfen. Teatro San Tefnto Gleichzeitig mit der Eröffnung der Spielzeit wird der „Grupo del Sur“ im Foyer des Teatro San Telmo eine Uebersicht über die in sechs Monaten geleistete Ar. 'beit ausstellen. Das aiß erete Aufführung , ia dieser Saison, angesetzte, j Stück „El décimo Hombre“ von Paddy Chayefsky, wird nur einen Monat auf dem Spielplan bleiben. Neue Briefmarken Israels M, t % m »m — «■*•»* »-* * » *■% * * **■* *" * *>»*«■*«••*>*■ «o**-*»«» »<* «>« *.***«**-« ♦ * *»>*'» »>*«»,*«***:«>* *«*»*(<*, w1 * tawm ämfäm m*; «Ip# S4* t . f:.<D fsf;; SRSS mmm «*******^^ Die israelische Postverwaltung kuendigt fuer den 13. April das Erseheieiner aus drei Werten bestehenden Brief mar kenserie zum 16, Unabhaengigkeitstag des juedischen Staates an. Ein Kreuzfahrer-Roman Heinrich Zador. „Hittin, Ein Kreuzfahrer-Roman“, München 1963, Verlag Lucas Cranach, 430 Seiten. Der in Tel Aviv lebende Schriftsteller Heinrich Zador legte kürzlich einen bedeutenden historischen Roman vor, der die Epoche der Kreuzzüge und ihres weniger bekannten Vorspiels unter Pierre “Hermite darstellt. In der Form des Berichtes eines Zeitgenossen, der ais alter Mann im Heiligen. Lande eeine Jugenderinne rungen schreibt md sich der gewaltigen Aufbruch-Stimmung in Frankreich und Deutschland erinnert, die zu dem blutigen Debacle der Kreuzzüge führte, vorher aber auch zu den Vernichtungen jüdischer Gemeinden am Rhein, entwirft Zador ein vielfarbiges Bild dieser mittelalterlichen Epoche. Seine grossen Geschichts. kentnißse werden ergänzt durch seine Vertrautheit mi* der Landschaft des Landes; Israel, in welchem der Verfasser seit einem Vierteljahrhundert lebt. Das starke Erzählertalent Zadors, echon bekannt aus seinen früheren Novellen und Romanen, bringt die Vergangenheit dem Leser 1 nahe. Immer wieder wird es klar, dass die ursprünglichen positiven Impuls« der Kreuzziige von beutegierL . gen Abenteuern in ihr Ge. .genteil verwandelt wurden. Die Kreuzziige sind ja ein schlagendes Beispiel dafür, dass der Zweck nicht die Mittel heiligt, sondern die Mittel den Zweck eutheilir , gen. i Zador nennt seinen Roman Hittin, denn in ilitiin hat ’ sieh 1187 das Schicks»! (¡es ungenannten Königreichs Jerusaißin ör<»i Monate nach KUH® . ’„m 2. Oktober 1187. zog Sultasi Sa. lad n in Jerusalem ein und errichtete die moslemische Neues Hotel Tel Aviv. — In Michmoret wird ein Hotei gebaut, das 48 Zimmer enthält. Herrschaft über Stadt und Land. Zwei Jahre später versuchte Kaiser Friedrich Barbarossa das Heilige Land für die Christenheit zurückzugewinnen, aber sein ,'Zug erreicht Jerusalem nie,, und er selbst stirbt 1189 in Kleinasien. Richard Loewen- .herz gelingt es einige Jahre später nur noch, Akko zurückzugewinnen. Erßt 1229 gelingt es- Friedrich II., gewisse heilige Stätten in Jerusalem durch Verhandlun- . gen wieder unter christliche Kontrolle zu bekommen. Zador ist es geglückt, die .relativ kurze, aber ereignisreiche Spanne der Kreuzziige, verwoben in persönliche Schicksale, in einem Roman darzuciellen, der gerade unter Lesern, die an der Geschichte Israels interessiert sind, viele Freunde; finden wird. 80 Jabre Hias New York. — Eine Reso. lution. in der beide Kanir mern des Kongresses aufgefordert werden, in das Quotensystem nach nationalem; Ursprung betreffende Abäu ■ derung im Einwanderungßgecetz anzunehmen wurde bei der Feier zum 80jährigen Bestehen des United1 Hias Service beschlossen, die unter Teilnahme von über tausend Gästen im Roosevelt Hotel ßtattfand. Präsident Johnson sandte eine Begrüssungs-Rotschaft. (ITA) Schenkung London, — Die Sammlung hebräischer und jüdischer Manuskripte, die Anfang des vorigen Jahrhunderte von Mayer Benedikt Gelte , Schmidt in Frankfurt am, Main angelegt wurde, hat Sir Isaac Wol.son erworben . und dem Hechal Schlomo in Jerusalem geschenkt. S, B. C. ¡JETZT AUCH t Kindler-T aschenbücher IN DEN LETZTEN WOCHEN SIND DIE; FOLGENDEN BAENDE ERSCHIENEN: ' : Nr. 27; RUEDIGER ALTMANN: Das Erbe Adenauers (Eine Bilanz) Nr. 28: GUSTAV VON BERGMANN: Rückschau »uf mein Leben, Autobiographie '! Nr. 29: KLAUS-PETER SCHULZ: Proletarier Klassenkäinpfer — Staatsbürger — 100 Jahre deutsche Arbeiterbewegung Nr. 30. 31: ERNST GLA-ESER: Der letzte Zivilist (Roman) Nr. 32; JOYCE CARY: Chester Nommo (■ Romani). Nr. 33: WASSILIJ AKSSIONOW: Apfelsinen aus Marokko (Roman.) ,! Es kosten: Einfachband DM 2.50 Doppelband DM 3,80. Dreifachband DM 4-,80. Bestellungen, durch alle Buchandlunqen Kindfer Verlag G.m.b.B., München j VUELVE EL MAYOR EXITO TEATRAL BE 1963 j! EL DECIMO HOMBRE I | de PADDY CKAYEFSKY \ 0 t $ con la dirección de OSCAR FESSLER 5 $ 5 POR UN MES SOLAMEftT E J en el TEATRO SAN TELMO j CHACABUCQ 9G6 — T.E.: 33-2804 y 30*7643 f Todos los días a las 22 hs. (excepto Lunes). Sábados, Domingos y feriados a las 18 hsy 22. hs» Localidad, en venta con 5 días de nnticioación.

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