Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2055 (13.3.1964)
- Date
- 1964-03-13
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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chten Saat ana Doa- ,r ge. Wün- 'scher nur Anneue kreta- 10» LITä 3-671» VkMMS, 13 ** *•***» de 1964 L- A SEMANA ISRAELITA Afto XXV. _ No. 2655 — 7 ir 30 ir 30 neu ten Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnaebrichten von Seite 6) Die Einbettskampagne teilt mit: Unser Comité hat die Vorbereitungen für die Einheitskampagne 1964 beendet. An. lässlich der Sitzung am Montag werden wir unseren Mitarbeitern einen genauen Bericht über den Verlauf der Aktion 19633 geben. Die Generalversammlung unseres Comités, zu der besondere Einladungen ergehen, Findet am Montag, den 6. April, um 19 Uhr in den Räumen der Einheitekampagne statt. WIZO Centro Europe* WELT-WIZO-B1BELTAG Auf Veranlassung von Frau Fay Grove Pollak, Vorsitzende der Organisations-Abteilung der Welt- Exekutive der WIZO in Israel, veranstaltet das Regional Central Europeo am 30. April einen Welt-Wizo-Bibeltag, der unter dem Protektorat Ben Gurions eteht. Alle dem Regional angeschlossenen Zentren beteiligen sieh an dieser Veranstaltung. die in den Räumen des Bet Israel durchgeführt wird. Weitere Nachrichten über diese Veranstaltung erscheinen an dieser Stelle. f, BARKOJ8A Gorriti 3951 — T. E. 87-7559 JOM HAAZMAUT-FEIER Am 18. April findet in unserem Heim eine grosse Jom Haazmaut-Feier statt. Wir bitten alle unsere Mitglieder, sich dieses Datum vorzumerken. TISCHTENNIS Ab kommenden Mittwoch Pflichttraining aller Mannschaften HEIM Unser Feetsaal im Heim wird für Festlichkeiten vermietet. Auskünfte unter T.E. 86.0241 und 4<f6543. EINHEITSKAMPAGNE Wir bitten höfl., alle noch ausstehenden Beträge für die Kampagne, die jetzt abgeschlossen wird, zu zahlen. I BA ARAOZ 2854 Tel. 71-5959 — 72-2725 KABBALAT-SCHABBAT Freitag, den 20. März, 20 Uhr 30. Anschliessend geselliges Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Kunst, lerisches Programm. SCHABBAT- GOTTESDIENST Samßtag, den 21. März, 9 Uhr 30: Barmizwah Tomás B. Hahn. Chor und Orgel. Anschliessend Kiddusch. PESSACH-GOTTESDIENST Freitag. 3. April. 19 Uhr: Gottesdienst mit Seelenfeier. Chor und Orgel. SEDER DER ERWACHSENEN Samstag, den 28. März, 20 Uhr: Gemeinsamer Seder unter Leitung der Herren Anspach und Dr. Ballin. Ausgezeichnetes reichliches Essen mit Wein, Gedeck $ 400.—. Anmeldungen kön. nen nur biß zum Freitag, den 20. März, entgegengenommen werden. Es wird ein richtiger familiärer Seder, und wir haben absichtlich erst den zweiten Abend gewählt, damit die Familien, feiern am 1. Abend nicht gestört werden. Wir würden uns freuen, wenn viele unserer Mitglieder an diesem Abend teilnähmen. Wir bitten alle Teilnehmer ihre Haggada mitzubringen. SEDER DER JUGEND Snntag, den 29. März, von 19 biß etwa 21 Uhr. Gedeck $ 150,— (für gutes und reichliches Eßsen wird gesorgt). Die Anmeldungen bei den Instruktoren oder im Sekretariat müssen gleichfalls eo bald wie möglich erfolgen, damit der Wirt entsprechend disponieren kann. Aue eben diesem Grunde können Jugendliche, die nicht rechtzeitig angemeldet wurden, an dem Seder nicht teilnehmen. TENNISTURNIER In Banfield. ab 15. März, Einzel- und Doppelspiele gegen Tennisklufb Palomar. Anschliessend internes Tennisturnier. OMNIBUSDIENST Der Omnibus nach Banfield geht nach dem üblichen Fahrplan. da:.._ngymnastik Ab 1. April jeden Mittwoch um 20 Uhr. Leitung: Frau Edith Hammerschlag. JUGENDPROGRAMM Im Monat April: Menores: Freitag 18 biß 19 Uhr 30; 3. April: Debatte über die Stellung des Einzelnen in der Gruppe. 10. April: Spiele. 17. April: Wie funktioniert eine Zeitung? Gruppe Intermedio A (13 bis 14). Freitag 18 Uhr 30 biß 20 Uhr: 3. April: Vorbereitung eines Theaterbesuchs. 10. April: Die Presse im modernen Leben. 17. April: Debatte über die UN. 24. April: Lieder-Wettibewerb. Gruppe Intermedio B: (15—16): 3. April: Die Stellung des Einzelnen in der Gruppe. 10. April: über Albert Schweitzer. 24. April: über Schulreform und Schulreformen. Grupo Juvenil 06—18): 3. April: Die Funktion dec Rabbiners in der jüdischen Gesellschaft. 10. April: eine Anthropologin spricht über ihre Wissenschaft. 17. April: Vorbereitung eines Theaterbesuchs. 24. April: Diskucsi. on. WC. "ill«* pi Ik';;, * Das Gebiet von Sdom, des biblischen Sodom, ist eines der wichtigsten Zentren der chemischen Industrie Israels. Dort werden nicht nur die Naturprodukte aus dem Toten Meer gefördert, sondern diese werden auch für den Gebrauch der inländischen Industrie und für den Export in den an Ort und Steile errichteten Betrieben verarbeitet. Unser Bild zeigt ein riesiges Laboratorium, welches in der Nähe der Fabriks anlagen der Toien-Meer-Werite liegt. , KiftEtt , KAyEiuET CErSÄAEt ISRAEL - BRIEFMARKEN AR WIEDER VERKAEUFER — ALLE NEU AUSGA¬ BEN ZUM OFFIZIELLEM PREIS Agencia Filatélica oficial del Estado de Israel, VLAMONTE 560, I/B — Bmmi Air»*, Rey. ArftnüM lUEDISCHE WOCHENSCHAU in Montevideo/Uruguay Einzelnummer 1.50 $ wag. Jabresabono 65.— $ urug. LUFTPOST VERSAND DURCH „PLUNA" ANZEIGEN-ANNAHME Librería Neulaender RIO BRANCO 1231 Tel 83887 DistribiwUr: KIOSK TUREK CONSTITUYENTES 1757 TeL 42640 COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 ■N-:- GAESTE DES KEREN KAYEMETH Kurz vor der Amtsübernahme durch den neuen Generalstabschef des israelischen Heeres, General Jizchak Rabin, am 1. Januar 1964, war dieser zusammen mit dem bisherigen Befehkihaber, General Zwi Tsur, GSßte der Bodenentwicklungsbehörde, die im Rahmen des Keren Kayemeth fungiert. Unter Begleitung des Leiters der Behörde, Herrn Joseph Weitz, besuchten sie den neuen Entwicklungßbezik von Modiin mit den Makkabäergräbern. Der Tag sehlotß mit einem Empfang in Ben Schemen, wo General Tsut eine , Eintragungsurkunde ins Goldene Buch des Keren Kayemeth überreicht wurde, „in Anerkennung seiner treuen Zusamenarbeit bei der Errichtung der Vorpcßtenßiedlungen der Nachal in Alma. ■ gor, Maaleh Hagilboa und | Mej Ami, in der Zeitspanne | 1961—1963“. General Tsur 1 sagte bei dieser Gelegenheit, dass er in «einem Amt ,.Gej legenheit hatte, daß lebenswichtige Werk des Keren I Kayemeth bei Sicherung der Staatsgrenzen, sowie die Hingabe und den ArbeitewiL len der Männer kennenzulernen, die diese Aufgaben ausführen.“ Aus unserer Arbeit Anlässlich der Vermählung von Frl. Miryam Beverstein mit Herrn Maurick» Vul wurde durch die vorbildliche Mitarbeit von Jorge und Rüben Heimenrath der Betrag von $ 8.100.— für den KKL gesammelt; zum Andenken an die Grcisseltern: Levi und Mathilde Heimenrath s. A., sowie Siegmund und Lina Beverstein s. A., werden Bäume in Israel gepflanzt. Bei der Barmizwahfeier von Daniel Marcelo Weiss wurde durch die wertvolle Mitarbeit der Damen: Frau Ruth Stern und Frl. Gloria Weiss. der Betrag von $ 9.620.— zu Gunsten des KKL gesammelt; Daniel wird im „Sefer Barmizwah“ eingetragen und ausserdem werden Bäume zum Andenken an: Benzion und Fanny Weiss sowie Moritz Silbermann s. A. gepflanzt. Anlässlich der Barmizwah von Enrique D. Marnber führten die Damen: Frau j Marion Arzt und Frau Erii ka Zimmerßpitz eine Saram- I lung durch, welche die Sum. j me von $ 5.250.— ergab; En- I rique wird im „Sefer Bar- | mizwah“ eingetragen. Bei der Barmizwahleier j von Raul Mauricio Reinberg führte sein Bruder Dani eine Sammlung durch, welche die Summe von $ 2.550.— ergab; auf den Namen des Barmizwah werden Bäume gepflanzt. Frau Irma Vorckheimer spendete anlässlich ihres Geburtetages $ 1.000.—, wofür Bäume zum Andenken an ihre Ehern: Isaac und Karoline Rosengarten «. A. gepflanzt werden. DAS ERGEBNIS DER SAMMLUNG ANLÄSS¬ LICH DER CHAMISCHA ASAR B’SCHWAT-FEIER: ACIBA Banfield: t 6.350—, ACIBA Olivos 4 7.407.—; Bar Kojba 4 2.150.—; Bet Israel 4 2.820.—; Nueva Comuni. dad Israelita Olivos 6.000.— Pesos. DIE BESTEN BUECHSEN IM MONAT FEBRUAR: Heriberto Arnold. Enrique Berlowitz, Familien Böhm und Zack, Bertoldo Kahn, Norberto Korn, Adalberto Kraus, Luks Löwenstein, Ißidoro Pereil, Nicolas Rosenberg, Irma Schlesinger, Juan Stern, Dr. Hugo Strauss, Siegfried Weinstein, Ricardo Weise und Ludwig Wolf. Wir danken allen unseren Freunden und Mitarbeitern. Von einer Klein-Gemeinde Wenigen von uns ist bewusst, daee in den Jahren 1933—39 Juden aus Deutschland über den ganzen südamerikanischen Kontinent hinweg verstreut worden sind. Meistenß richten wir unseren Blick nur auf die grossen Gemeinden. Ein schöner Zufall wollte es, dass ich heute über eine kleine jüdische Gemein. cchaft zu berichten habe. Unsere CENTRA sandte mich im Januar nach Cordoba in Argentinien, um dort Vorträge zu halten und bei einer Bar Mizwa zu amtieren. Dießer Besuch war für mich aus zweierlei Gründen sehr interessant. Er brachte mich mit Menschen in Kontakt, die trotz des zahlenmäesig geringen Umfangs dieser .,Nueva Comunidad Ißraelita de Cordoba“ — etwa 40 Familien — mit Hingabe und Begeisterung für diese Gemeinschaft arbeiten. Geleitet wird sie von den Brüdern Hans und Walter Lewin, Präsident und Sekretär, die sich, wie mir ßcheint, sehr glücklich ergänzen. Ihnen steht Herr Alfred Rehfeld mit seinem grossen jüdischen Wissen und seiner tiefen religiösen Ueberzeugung opferbereit zur Seite. Ihm obliegen die religiösen Funktionen. Die Klage, die ich auch hier wieder hörte, habe ich schon oft bei Besuchen von Klein- Gemeinden dieses Kontinents vernommen. Uns fehlt Material, wir benötigen kulturelle Hilfe. Ueberall finden sich Menschen, die diese zum Segen für'die Gemeinde verwerten können. Und nun der zweite Grund, warum diese Gemeinschaft Bedürfnis verspürt, einen eigenen Gottesdienst, nach der Gewohnheit unserer Väurser Interesse erregt. Die jüdische Gemeinde in Cordoba umfasst etwa 12.000 Juden. Die Mitglieder der „Nueva Comunidad Israelita de Córdoba“ gehören seit ihrer Ankunft der grossen Kehilla an. Sie haben sich erst vor etwa drei Jahren »n dieser kleinen Gemeinde zu_ ßammengeechlossen. Während wir auf den Kongressen der CENTRA den Weg zur Integration in das grosse Meer des lateinamerikanischen Judentums suchen, hat eich in dieser Gemeinschaft ein Spaltungsprozess vollzogen. Nach so vielen Jahren haben Juden mitteleuropäischen Ursprungs aus Córdoba und Umgebung da« ter und der modernen Zeti angepasst, durchzufübren. Leider kann dieser nicht regelmässig ßtattfinden. Aber an jenem Schabbat erlebten wir einen Gottesdienst im schönsten Sinne des Wortes. Begleitet von einem gemischten Chor bemühen sich Herr Rehfeld, eetn Sohn und alle Anwesenden, die Stunde des Gotteßdienstets zu einem Erlebnis werden zu lassen. An diesem Chor unter Leitung von Herrn Kahan nimmt faßt aus jeder Familie der Gemeinde ein Mitglied teil. Man spürt die Liebe, mit der; sie ihren Dienst im besten Sinne des Wortes verrichten. Am darauffolgenden Tage hatte ich Gelegenheit, :m Anschluss an einen Vortrag in Unterhaltungen mit den Anweßenden persönlichen Kontakt aufzunehmen. Im mer wieder spürt man die Freude, endlich etwas Eigenes zu besitzen. Diese Gemeinde verdient unsere ai~ lerwärmste Unterstützung. Ich danke ihr aus der Ferne für die sehönen Stunden. Rabb. Egon Loewenstem JUED1SCHES LEHRHAUS THG - BET ISRAEL - WIZO PROGRAMM UND KURSE WERDEN IN DER ERSTEN APRILHAELFTE BEKANNT GEGEBEN. OFFIZIELLE EROEFFNUNG ENDE APRIL HEBRAEISCHE KURSE Leitung: Rabb. Dr. MEIR ROSENBERG EINSCHREIBUNG SOFORT CRAMER 2070 Te|.: 73-8922 (Bürozeit: Montag. Dienetag. Donnerstag von 15—19 Uh»)