Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2054 (6.3.1964)
- Date
- 1964-03-06
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 6 de Mino de 1964 LA SEMANA ISRAELITA Afio XXV. — No. 2054 — 7 d diesem samen Sehalten un- *n Leitung Ballin und «n diesen n und nä. abzuwanider wird Tag Chol ider) statt- 26. Man, Freitag. Schabbat ■m geselein) wie izelheiten ¡eben. den 21. wen R'ittahn Bar. ttesdienst um 9 Uhr idem Kidbei denen" Bruderwird, bitieder der ■rrn Hugo 1625, T.E. I lg lea 200.' 400.- Israel auf Ostasien-Messen Kürzlich hatte die ißraeli- . sche Merße-GeSeilschaft Ver- ínÍSt v“a RetSe zuld ,h*t di« iT Da"* '^Vertreter ^r über. «baus und konnte das Heim, begrenztem i Gebrauch!a- Die Regierte ob- ">■ Wir hofen Bau — ien — nach bis Ende zu haben. 4MM 1 über das ramm ha. 'ir werden erichten. treter der Oeffentlichkeit •und der Presse versammelt, um ihnen Teile einer Wanderausstellung zu zeigen, die in den nächsten Monaten in Städten Ctetasiens vorgeführt werden wird. Diece Ausstellung wurde unter möglichster Ausnutzung aller Chancen- und unter rationeller Auswahl aller Ausstelder Ausfuhr in ‘Zukunft beitragen wird. Im Jahre 19611962 hatte Israel eine Wanderausstellung, in den Ländern Ostasiens veran. staltet, die nur der Information diente und einen nur geringfügigen kommerziellen Teil hatte, aber auch sie hat später dem Export grorisen Nutzen gebracht. Die israelische Meßse.Gesellschaft will nach Vorlielungsstücke vorbereitet. Sie : gen der Erfahrungen erscheint nämlich zunächst; dieser Ausstellung ai» alc israelischer Pavillon auf der internationalen Messe |n Bangkok, dann wird sie als selbständige israelische Schau in Rangoon und Manila gezeigt werden, und zum Schluss verwandelt sie sich wieder in einen israelL sehen Pavillon auf der internationalen Messe -* Colombo, der Hauptstadt von Ceylon. Die Ausstellung soll die Völker Ostaeiens mit Israel und seinem Aufbauwerk bekannt machen und für Besserung der Beziehungen werben. Daneben 6oll sie jedoch auch der Stärkung des israelischen Exports dienen. Mehrere Dutzend israelische Firmen sind im kommerzieL len Teil der Ausstellung vermit auch eine Schau für die Länder Ostafrikae vorbereiten. Li früheren Jahren bestanden in israelischen In. dustriekreisen Zweifel am Wert der Beteiligung an Messen und Ausstellungen. Die von Dr. Elieeer Justice- Dayan sehr umsichtig geleitete Messe-Gesellschaft hat alle Bedenken überwinden und beweisen können, dass Ausstellen auf Meee-en auf längere Sicht erheblichen wirtschaftlichen Nutzen mit sich bringt. Wähend die Messe. Gesellschaft früher grosee Mühe hatte, um Firmen zur Beteiligung zu veranlassen, drängen sich jetzt die Aussteller, und manchmal muss die Gesellschaft sich bemühen, ihre PaviL echaft ein weiteres erfolgreiches Werbemittel entwikkeln, nämlich die Veranstaltung ven Israel-Verkaufswochen in Warenhäusern. Diese Institution hatte mit einer Israel-Woche im Warenhaus Loeb in Bern in der Schweiz ihren Anfang genommen und sich jetzt in aller Welt verbreitet. In den letzten Monaten fanden grosse Israel - Wochen im Warenhaus Eaton’s in Kanada statt, in einer Gruppe von Warenhäusern in Basel und anderen Städten der Schweiz; gegen war. tig sind Israel-Wochen für Dänemark und Chikago in Vorbereitung. In diesem Jahr will auch das Züricher Warenhaus Jelmoil eine solche Israel-Woche veranstalten. T ma „Aetraco“, die den Ex-"; mehr Aussteller unterbrkiport nach Ostasien betreibt, i gen zu können, wird sich überall der kom.! Besonders erfolgreich sind merziellen Belange a^neh- , die MeSsen in den Israel name£- ... „ . i he gelegenen Ländern. An Der israelische Export der internationalen Messe in Zur Vorbereitung dieser Wochen kommen die Einkäufer gewöhnlich vorher nach Israel. Die Messe-Gesellschaft zeigt in ihren Räumen eine kleine Verkaufsausstellung, in der sich die Besucher die wichtigsten Waren auswählen können. Dann bosuchen sie die Fabriken selbst, um noch weiterzusuchen. Manche Warenhäuser haben recht beträchtliche Beetellungen aufgegeben und di« gekauften Erzeugnisse restlos abselzen keimen. Die ßtändige Vermehrung der Israel-Wochen zeigt, dass diese Verkaufßform auch für die Warenhäuser seihst von Interesse i?t. In Chikago wird ein Versuch eigener Art unternommen; dae Warenhaus veranstaltet eine Mittelmeer-.-usstellung unter dem Namen ,,Mediterranean Festival“. zu dem Frankreich, Italien, Spanien und Israel herangezogen werden. Das Beispiel der Cßtasien- Ausßtellung zeigt, dass die Messe-Gesellschaft ihre Ausstellungen in rationeller Weise vorbereitet und ausnützt. Eine in Tours in Frankreich gezeigte Ausßtellung ,,Das Land der Bibel“ wurde inzwischen mehrfach weiterverwendet. Durch solche Experimente können die Kosten erheblich gesenkt werdet.. Der israelische Staatsrevisor hat der Gesellschaft auch ausdrücklich bescheinigt, dass sie sehr wirkungsvoll und sparsam arbeitet. Di« Gesellschaft hat auch grosse internationale Anerkennung gefunden. Ihr Direktor Dr. Jußtice-Dayan wurde einmal als Berater für Messe-Fragen von der Regierung Burmas hinzugezogen und besuchte unlängst Kamerun, um auch dieeem Staat bei der Vorbereitung zu einer Messe zu helfen Juden in der Atom Wissenschaft New York. — Wichtige Entdeckungen auf dem Gebiet der Erforschung von Atompartikeln sind von zwei jüdischen Wissenschaftlern gemacht worden, wie ven 33 Wissenschaftlern des Nationalen Laboratoriums von Brookhaven, New York, beßtätigt wurde, an dessen Spitze ebenfalls ein Jude ßteht. Die drei jüdischen Wissenschaftler sind Juval Neeman, Vizedirektor der Israelischen Komm.Vrßion für Atomenergie, Murray Gell-Man, Professor für Physik am Technologischen Institut von Kalifornien, und Maurice Goldhaber, Direktor des Laboratorium« von Brookhaven. Neemau ißt in Tel Aviv geboren und kämpfte im Freiheitskrieg in der Hagana. Er ist heute Assistent an der Universität Tel Aviv. Gell-Man erwarb seinen Doktortitel mit 21 Jahren in Massachusetts und gilt heute als einer der begabtesten Physiker der Welt. Goldhaber, der aus Poto^stammt. war Berater der Atomenergie-Kommissk^^r USA und genießst ebenfalls internationalen Ruf als hervorragender Physiker. (ITA) Der russische Antisemitismus New York. — Eine offij tion besitzen, um gegen diezieile Publikation der Sozia-1 ee Verfolgungen zu kämpnach Burma und Thailand hat sich in den letzten Jahren beträchtlich erhöht, die Ausfuhr nach den PfiHippinen und Ceylon hat dagegen bescheidene Ausmasce. Israelische Regierungsstelle^ hoffen, dass diese Ausstellung wesentlich zur Stärkung Fischzucht in Satzwasser Eine erste Sendung von Fischen, die in Teichen mit relativ hohem Salzgehalt gezüchtet wurden, sind kürzlich in Israel auf die Märkte gebracht worden. Die Fische etammen auß Neoth Hakikar, und es handelt sich um ,,Burrim“, ,,Amnonim“ und Karpfen, die nach 110 Tagen in Wasser, welches 2—3000 mg Ismir (Türkei) beteiligen ßiih immer viele Dutzend ‘ Firmen, die mit den Ergebnissen stets sehr zufrieden , siBd, Eine Rekordbeteili. I gung ist bei der israelischen Messe in Zypern zu verzeichnen, die unlängst in Nieosia stattfand, und die den Wirtschaftßbeziehungen zur Nachbarinsel Israels einen mächtigen Auftrieb geben dürfte. Aber auch Messen in ferner gelegenen Ländern haben sich ate ausgezeichnete Werbemittel für Israel er- COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 Frau Kennedy dankt Israel für Gedaechtnismaie ,,... Ich schreibe Ihnen, um den Bürgern Ißraels für die zahlreichen Kundgebun. j gen der Anteilnahme an meii nem und meiner Kinder wiesen. Die Firmen der Le-! Schmerz zu danken“, so benemittelindustrie schätzen; schrieb Frau Jacqueline besonders die deutschen Kennedy in ihrer Antwort auf den Kondolenzbrief deo Präsidenten Israels, Herrn Z. Shazar. Der Brief fährt fort: Vor allem bin ich gerührt über Ausstellungen „Ikofa“ (Müntächen), „Anuga“ (Köln) und „Grüne Woche“ (Berlin), die für Zitrusfrüchte, Säfte, Weine und andere Artikel .... r+L-,1 w" *V1^^ w i orficcö R^Hpiitun? tc» t uic ciiidrucksvoll'ön Gedenk- Chlor pro Liter enthalt, die! grosse ßeaeuiung naoen. is . gewünschte Grösse erreicht! ^aeI beteiligt sich tußser- [ hatten. | ****** 1 Kennedy-Wald im Die Zucht der Fische in j vo“ i^^.sen. i D I J Neoth Hakikar erfolgte als I bald wird sich das Netz . Jerusalemer Bergland der Beteiligungen von Buda feiern, die man für Präsident Kennedy in Israel veranstaltete, und die Pläne für dauernde Gedenkwerke, insbesondere das Programm der „Kennedy-Fellowship“ am Weizmann-Inßtitut und den Kennedy - Gedenkwald de$ Keren Kayemeth Leisra. el. Ich bin höchst dankbar für diese Kundgebungen, die zeigen, wie sehr Sie und die Bürger Ihres Landes seine Ideen und Ideale teilen.“ Eßtischen Sowjetrepublik Ukraine, in der Karikaturen \ von Juden nach Nazimuster ■ und zahlreiche antisemitische Glossen erscheinen,; wurde der Presse vom jetzi-; gen Präsidenten des Ameri- ' c-an Jewißh Committee. Mor- | riß B. Abram. vorgelegt. 1 Das Buch, das eine „Studie ' des Judentums“ zu sein bej hauptet, wurde in 12.000 Exemplaren gedruckt, von 1 denen zwei nach Abrams j Aussagen in den Westen gelangt sind. Alß Herausgeber . figuriert die Ukrainische! Akademie der Wissenschaften, als Ort und Jahr Kiew' 1963, und der Verfasser heisst M. Kuchko.. Wie Abram außführte. ißt | das Buch ein „Gemisch von falschen Informationen, Ent- 1 Stellungen, böswilligen Gerüchten und Beleidigungen! der Juden und des Juden- | tums“. Ein Bild, das Abram i zeigte, stellt einen krumm. | näsigen Mann dar, der Tefillim trägt und mit den 1 Händen in einem Haufen | Geld wiihlt. Darunter eteht: ' „Alle Arten von Erpressern l und Dieben finden Zuflucht in der Synagoge“. I Ein von einem .Profes- 1 sor“ A. Vedensky gesehrie- 1 benes Vorwort verspricht i dem Leser, dasß er viel über! die Spitzfindigkeiten der fen“. Er betonte, dass der Antisemitismus unter den Katholiken eine der drängendsten Sorgen des Kirchenkonzils cei und der Vorschlag zur Entfernung der gegen die Juden gerichteten Stellen in der katholischen Literatur spätestens auf der dritten Tagung des Oekumenischen Konzils im Herbst diese,; Jahres den Gegenstand einer Debatte bilden werde. (ITA) WIEDER TODESSTRAFEN London. — Sechs sowjetische Juden und drei Nichtjuden wurden in: einem grossen Prozess gegen 23 ..Wucherer“ zum Tode verurteilt, wie au« Moskau gemeldet wurde. Die Nachrieht besagt, dasß ei* siebenter Jude namens Schakerman in einem Sonderverfahren zum Tode verurteilt und durch Erschlossen hingerichtet worden ist. Vier Angeklagte wurden zu 15 Jahren Gefängnis und weitere 10 Personen zu kleineren Strafen verurteilt. VERSUCH EINER RECHTFERTIGUNG London. — In dem offensichtlichen Bestreben, die über sieben Juden wegen ..Wirtschafts - Verbrechen“ verhängte Todesstrafe zu rechtfertigen, publizierte die tück.ßchen jüdischen Mo. i sowjetische Nachrichtenral“ in dem wird Buch erfahren Versuch, der gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium unternommen wurde, in Wasser, das zur Bewässerung von Böden ungeeignet ist. Wenn sich dieser Vereuch als erfolgreich er weisen wüirde, so will man die Fischzucht im Negew in Teichen vornehmen, die teils aus salzhaltigem Brunnen. wvasser, teils aus Schwemmwasser gespeist werden. Wasser, welches zur Bewässerung verwendet werden kann, enthält höchßtens 800 mg Chlor und Trinkwasser höchstens 400 mg Chlor. pest im Osten biß nach San Franzisko im Westen spannen. Es handelt eich zum Teil um allgemeine Messen, zum Teil um Fachausstellungen, eo z. B. für Textilien, Schmuckwaren und« Bücher. Das Erscheinen auf Fachmessen tritt in der letzten Zeit in den Vordergrund, weil es sich als recht erfolgreich erwiesen hat. ISRAEL-WOCHEN IN WARENHAEUSERN In den letzten beiden Jahren könnt« die Meseegesell- BUEROANGESTELLTE moeglichst deutsch und spanisch sprechend und schreibend SUCHT C0MITE CENTROEUROPEO DE LA CAMPAnA UNIDA PRO ISRAEL Vorstellen nur nach telef Vereinbarung:) T. E.: 47—3820 T0SS& ISRAEL - BRIEFMARKEN A4 WIEDER VER K A EUFER _ ALLE NEUAVSGA- BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica oficial del Estado de Israel, VIAMONTE 550, I/B — Bu «»o, Air*«, R*p Ar«enti»a Ein Kennedy-Wald von einer Million Bäume wird vom Keren Kayemeth innerhalb dec Amerikanischen Freiheitswaldeß südwestlich Jerusalems gepflanzt werden: in ihm soll eine Kennedy- Gedächtnissäule aufgestellt werden, umgeben von 50 anderen, di« die 50 Vereinigten Staaten Amerikas symbolisieren. Diese Nachricht wur. de vom Vorsitzenden des KKL-Direktoriums, Herrn Jacob Tsur, auf einer jüngst stattgefundenen Pressekonferenz bekanntgegeben. Aus unserer Arbeit Unsere Mitarbeiterin in der Kolonie Avigdor, Frau Juana M. Pfeiffer, übersandte uns einen Scheck über den Betrag von 8.630.— Pesos, wovon S 8.000.— für Büchsenleerungen und 630 Pesos für Telegramme entfallen; die besten Büchsen hatten: Frau Minque Preissler und Herr Walter Strauss. Anlässlich des 60. Geburtstages von Herrn Walter H y mann in Villa Ballester wurde durch die Mitarbeit von Frl. Amalia Kahn der Betrag von $ 1.450,— gesammelt, wofür Bäume gepflanzt werden. Wir danken allen unseren Spendern und Mitarbeitern. Unser Telegrammdienst: Glückwunsch- sowie Beileidstelegramme und Baumdiplome bei jeder Gelegenheit, bitten wir, unter folgenden Telefon - Nummern aufzugeben: 73-9026 Sra. Weinstein 68-7404 Sra. Ehrlich 64-2166 Sra. Lubascher 54-3200 Frl. Wertheimer 48-3695 Sekretariat 4S-5683 Sekretariat. _ Wir machen unsere Freun. de darauf aufmerksam, dass wir ausser den schon bekannten Telegramm-Formularen, für besondere Anläs. se Formulare in Luxußausfiihrung mit Golddruck zum Preise von $ 150.— haben. AUFRUF EINES KARDINALS Jersey City. — Kardinal Richard Cushing, Erzbischof von Boston, schlug die Bildung einer interreligiösen Organisation vor, um gegen die Verfolgung der Juden und anderer religiöser Gruppen in der Sowjetunion „öffentlich zu protestieren“. Kardinal Cushing machte diesen Vorochlag auf einer Konferenz im St. Peter’ß College. Er nannte es „eine Schande, dass „religiöse Gemeinschaften, die an ein höchstes Wesen glauben, keine gemeinsame Inßtitu. agentur „Novosti“ Briefe von sowjetischen Juden, welche die Urteile begrüben und ihre zum Tode verurteilten Glaubensgenossen als ..verbrecherische Elemente“ und „Abschaum“ bezeichnen, wie aus Moskau verlautete. Der Bericht der sowjetischen Agentur wurde den Auslandskorpeßpondenten zugeleitet, aber nicht in der Lokalpresse veröffentlicht. Als Briefschreiber werden darin ein gewisser Igor Sir. kovich, angeblich ein Lehrer aus Moldawia, und ein Jude namens O. Rewutsky angegeben. der in dem Ort Zagorsk in der Nähe von Moskau leben goII. JUEDISCHES LEHRHAUS THG - BET ISRAEL - WIZO S E PROGRAMM UND KUR WERDEN IN DER ERSTEN APRILHAELFTE BEKANNT GEGEBEN OFFIZIELLE EROEFFNUNG ENDE. APRIL HEBRAEISCHE KURSE Leitung: Rabb. Dr. MEIR ROSENBERG EINSCHREIBUNG SOFORT CRAMER 2070 Tel: 73-8922 {Bürozeit: Montag. Dienstag. Donnerstag von 15—19 UBrJ