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Jüdische Wochenschau · 1964-01-31 · 2049 (31.1.1964) · p. [Seite 2]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2049 (31.1.1964)
Date
1964-01-31
Page
[Seite 2] (sequence 2)
Language
German, Spanish
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T & *> de L A EMANA ISRAELITA XXV. N«. M4» arabische Gipfel Konferenz (ScMws toh Seite W ecfeiingt Unsummen. Für die konstruktiven Aufgaben ■bleibt kein oder wenig Geld. Das Volk Aegyptens ist un. aufrieden. denn der Hunger wird durch Brot, nicht aber durch Versprechungen oder Militärparaden gestillt. Ei nen Ausgleich, sozusagen einen Ueberbriiekungskredit. sollte die Gipfelkonferenz bringen, aus der Nasser als der obenste Herr über alle Araber hervor gehen wollte. Das war nicht der Fall. Noch liegen keine sicheren Informationen vor. ob es überhaupt gelungen ist, die bestehenden vielfachen Spannungen abzuschwächen oder gar zu beseitigen. Aus zahlreichen Umstände« ist vielmehr zu schliessen. dass in dieser Hinsicht die Tagung .ohne jedes konkretes Ergebnis verlaufen ist. Auch dass Ben Bella, neben Nasser derjenige, der die gröes te« und schärfsten verbalen Angriffe gegen alle, die ihm nicht, gefallen, richtet, in einer so lauten Form die Forderungen Nassem unterstützt, lässt deutlich erken. nen, dass andere viel zurückhaltender waren und der Nasserschen Linie nicht zu folgen bereit sind. Ben Bella ißt bekanntlich der Mann, der aus Algier schon einmal bei früherer Gelegenheit eine Armee von 100.000 Mann schicken wollte Vorerst ist er allerdings damit beschäftigt, die Soldaten entweder gegen die eigenen Landsleute einzuset- Dr. FREY ABOGADO PUE ¥ KREDON 2»*« 1? isq. nachm. II—19 IJbr Neue Telef. Nr.: 80-6930 REAL PEN Füllhalter REPARATUREN Spezialgeschaeft CORRIENTES 569 T. E. 49-5850 Jaime Liebling S. A. SPERRHOELZER * H O E L Z E R DIAZ VELEZ 5224 Tel.: 89-9349, 33-9305 zen. die Herrn Ben Bella offensichtlich garnicht mögen, oder aber mit dem König von Marokko über Grenzfragen Krieg zu führen. 1 V. Das Jordan - Projekt ist nicht neu. Nach dem Verlauf der Kairoer Konferenz mit ihren Ankündigungen, Voraussagen, Bekanntmachungen und späteren Erklärungen könnte durchaus der Eindruck entstehen, als habe Israel insgeheim ei nen teuflischen Plan ausgeheckt, seinen arabischen Nachbarn. Syrien und Transjordanien, das . Wasser zu entziehen und dieses Wasser in einer ungesetzlichen Weise auszunutzenl' Die Wahrheit ist weit vos dieser entstellten Darstellung einer nicht verständlichen Zweckpropaganda entfernt. Seit vielen Jahren wird über die Frage einer gemeinsamen Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Wassermengen in aller Oeffentlichkeit debattiert. Es war noch unter der' ersten Präsidentschaft Eisenhowers. dass sein Sonderbeauftragter Johnston wieder, holt den Mittleren Osten besuchte, mit den beteiligten Regierungen verhandelte und Pläne aufstellte, deren Durchführung aber ausschliesslich an der Weigerung der Araber scheiterte, überhaupt in gemeinsame Verhandlungen mit Israel einzutreten. Damals bestand durchaus auch der Eindruck. dass Transjordanien an sich bereit sein würde, a« einem solchen gemein- I Samen Plan mitzuwirken, jedoch den Hass Nassers und seines Gefolges fürchtete. Tatsache bleibt, dass der inzwischen verstorbene Unterhändler Eisen ho wem keinen Erfolg hatte. I Daraufhin ging Israel an die Verwirklichung seines eigenen Plans, der allen Be teiligten bekannt war: durch ein« Ableitung der Jordanwasser die Wüste des New zu neuem Leben zu erwecken. DaSs durch diesen Plan kein Nachbar geschädigt wird, ist festgestellt worden. Die arabische Behauptung, dies sei doch der Fall, entbehrt jeder Grundlage. Mit Pathos rief Nasser in Kairo aus. Israels Verbrechen bestünde darin, dasses die Wüste des Negew bewässern und fruchtbar machen wolle! Ist es schon erstaunlich, dass ein Mann von unverkennbaren geistigen Qualitäten in seinem Hass so weit getrieben wird, die Tatsachen nur in einem blauweissen Licht zu sehen, das für ihn die höchste Alarmstufe bedeutet, so ist es mindestens so bemerkenswert, dass die grosse Welt draussen, zu dem Spuk in Kairo bisher eigentlich vollkommen geschwiegen hat. Das .Verbrechen* die Wüsten des alten Palästina zu nettem ' Leben zu erwecken haben die Zionisten vom Anfang ihrer kolonisatorischen Tätigkeit an. auf sich genommen Die Araber haben weder unter türkischer noch unter der britischen Herrschaft diese einzigartigen Arbeite« der Entwässerung und Ent; sumpfung, der Bewässerung und Bepflanzung, der Bewaldung und Urbarmachung durchgefiihrt wie die Söhne des jüdischen Volkes, die m ihr Land zurückkehrten, um 1 es neu aufzubauen. Anstatt aus diesem gewaltigen zivilisatorischen Werk zu lernen, anstatt nun auch in ihren Ländern die weiten Wüsten zu ersehiiessen. anstatt ihren Bevölkerungen durch Arbeit zum Wohlstand zu verhelfen, versuchen die arabischen Politiker jeden Fortschritt zu vereiteln. Denn eines Tages wird ja doch die ‘ Bevölkerung wach werden und verstehen, dass ihre Re gierung * die Entwicklung verhindert hat. die in Israel vor sich gegangen ist. Eines Tages werden die Bevölkerungen der arabischen Länder ihre Forderungen an der richtigen Stelle, bei ihren Regierungen, anmelden und verlangen, dass dem Beispiel Israels gefolgt wer de, das der ärmste Staat des Mittleren Ostens ist. und doch der reichste. weil er über Menschen verfügt die ei« hohes kulturelles Niveau, Arbeitswillen und Arbeitsfähigkeit besitzen VI. ' Ausser einer Resolution, in der die Kongressteilnehmer in der Bewässerung des Negew bezw. in der Ableitung der Jordanwasser einen casus belli erblicken, wurde nur noch bekannt, das eii gemeinsames arabisches Oberkommando für den Fall eines »Krieges gegen Israel gebildet werde, an dessen Spitze ein ägyptischer Gene ral stehen soll. Es ist schwer zu sagen, wie viele solche Oberkommandos bereits eingesetzt wurden, sie standen . immer unter ägyptischem Befehl, die letzten unter dem gleichen General und Kriegsminister, der bereits eine dekorative Figur auf Nässere Schachbrett ist. Diese Bekantmachung hatte in , Israel kein Echo. Sie gehört in die Reihe der ständigen Drohungen, die beinahe all 1 täglich geworden sind. In Israel regt sich niemand hierüber sonderlich auf. Man weiss. man muss auf der I Hut sein. Israel hat durch seinen Ministerpräsidenten und seinen Aussenminister bekannt gegeben, dass die arabischen Drohungen keinen Hinderungsgrund für die Ausführung seiner Pläne , darstellen. Man hat auch in Israel verstanden, dass die . Ableitungen der Nebenflüsse des Jordan, mit der die Araber drohe«, ungeheure Summen verschlingen und viele Jahre dauern werden. Im übrigen versuchen die Transjordanier bereits sek Jahren, die Wasser des Yar muk zum Schaden Israels auszunutze«. VVI. Am dieser Situation ist und bleibt es nicht verständlich, dass die Grossmächte geschwiegen haben und dass alle Länder gleichgültig und mit Achselzucken über die Kairoer Konferenz und ihre offenen Kriegsdrohungen hin- ' weggegangen sind. Angeblich hat Chou En-Lai bei seinem Kairoer Besuch Nasser Hilfe gegen Israel zugesagt. Man stelle sich die Propor tion zwischen Ciht'na und Israel vor. ein Land mit über 700 Millionen Einwohnern gegenüber zweiundeinhalb Millionen . Wahrscheinlich hat aber Chou En-Lai andere Sorgen. Die Gross mächte reagierten sonst : nicht. U Thant. der Generalsekretär der UN. also der für die Aufrechterhaltung des Frieders unmittelbar Verantwortliche. erklärte nach der Kairoer Konferenz, die ■ Lage im Mittleren Osten sei längst nicht so ernst, wie er ) es ursprünglich angenommen habe. U Thant wies auch auf die unsichere Lage in Zypern hin. durch welche die Spannungen selbstverständlich erhöht werden. Irgendwelche ken! kreten Schritte gegen die arabischen Kriegstreibereij en wurden nicht eingeleitet, obwohl doch die Erhal- tung des Frieders eine spe-; zifische Aufgabe der UN ist. Und das kann nur als be dauerlieh bezeichnet werden. Präsident Johnson hat er-; kiären lassen, die USA wür-! den sich jeder Gewaltanwendung wideisetzen. Das hat die arabischen Kriegstreiber : auf de« Plan gerufen, die eine wüste antiamerikanische Kampagne eingeleitet ha ben. Immerhin haben die Araber wutentbrannt verstanden, dass Israel nicht allein steht, obwohl die Israelis wissen, dass sie auf dieser Welt nur einen sichere« Bundesgenossen haben: das jüdische Volk. ■ Die politischen Verhältnisse haben sich sehr zu Gun sten Israels gewandelt. Aus diesem Grunde kann der jung« Staat mit Vertrauen in seine Zukunft blicken. nen arabischen Angriffs. Dalda M*ir reist »ack Europa Jerusalem. — Ajuwtenm-imster Golda Me fr wird i« den nächsten Tagen nach Italien und Frankreich reisen, um mit den dortigen Staatsmännern *u konferieren. Gegen Stand der Unterhaltungen wird die kommende Konferenz des Europamarktes sein, bei der über ein Abkommen mit Israel beraten werden soll. (ITA) Rockwell wilt Praesident werden Concord (New Hampshire) — George Rockwell, der Führer der nordamerikani sehen Nazipartei, leitete Schritte ein, um eich bei den Vorwahlen der Republikanischen Partei Amerikas in diesem Staat als Kandidat für die Präsidentschaft zu präsentieren. (ITA) PR0PIEDADES FRANKENBERG S. R. L. >erät Sie kostenlos und «verbindlich beim Kauf oder Verkauf von GESCHAEFTEN WOHNUNGEN HAEUSERN VIRREY DEL PINO 2262 T. E. 73-7887 JUDITH SCHENKOLEWSKI KULTUSSTICKEREIEN Schabbosdecken - Tadisbeutel - Käppchen Maz zot-Taschen - Hand und Maschkienstickerei von Bett- und Tiscnwäsche Dr. P. I. RIVERA 2585 (fr. Bebedero) T. E. 73-0155 JACOB LAPIDUS dipl. Mohel NEUE ADRESSE VIAMONTE 2037 4? B. 46-1716 und 48-2124 Dr. J. P. Kroll Bieber INNERE MEDIZIN a. RHEUMATISMUS Arzt am Hosp. Pirovano Mo., Mitt., Frei., 15—19 Uhr Samst. 14—16 Uhr. OLÄZABAL 2512 - 76-7980 Privat 52 7734 Confitería NIZA Servicios de lunch de categoría SALON DE FIESTAS ECHEVERRIA 3296, e»q. CONDE 76 0286 73-1049 MOHEL N. PLAKSIN Superí 2719 T. E. 76-6784 u. 76-2312 Dr. B. khwaru ZAHNARZT ESTOMBA 2283 - 52-8214 RAYOS X PARADENTOSE TELEF. VORANMELDUNG BERNARDO STERN Ausführung saemtlicher MALERARBEITEN stuog für Israel allein den Franzosen überlassen wollen. Im Zuge dieser Aktionen werden auch die Briten nicht untätig bleiben. Möglicherweise wird auch eine weitere grosse Macht, von ihrem schlechten Gewissen getrieben, dem Staate Isra. el wichtige Hilfe gewähren. Und schliesslich steht voll dahin, welche Haltung in Zukunft Russland einnehmen wird, nachdem bereits ein beachtliches finanzielles Angebot an Israel gemacht worden ist. Am russischen Beispiel sieht man, dass es keine »ewigen Feindschaften* im. politischen Leben gibt. Wer wird die Möglichkeit bestreiten können, dass selbst Nassei-einem starken Israel gegenüber nach einem Ausgleich sucht, zumal es zwischen Israel und Aegypten ,an sich* überhaupt keine direkten Streitfragen gibt... U SEMANA ISRAELITA Semanario — aparee« lo« Viernes. Editado por Estrellas Editorial Lid». Verantwertlieh: Dr. Hardí Swarsenstay Pueyrredón 2190 1» >aq. T. E. 83-2613 Abono Preise: ' Argentimen: S 100.— pro/Quartal Ausl. * 600.— jahrl. Neue Regierung in Sansibar anerkannt Jerusalem. — Israel hat die revolutionäre Regierung in Sansibar durch eine formelle Botschaft anerkannt, die Aussenminister Golda Meir an den Präsidenten Abeid Karumo sandte. Darin heisst es: ,,Die aufrichtigsten Glückwünsche der Regierung von Israel zur Proklamierung der Republik; wir hoffen, dass sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern enger gestalten werden.'* Die frühere arabische Regierung von Sansibar hatte kein Interesse gezeigt, Be -Ziehungen mit Israel zu unterhalten. Israel wurde zu der Unabhängigkeits-Erklärung nicht eingeladen, obzwar Frau Meir sich in Nai robi aufhielt. 'ITA) Verscbwoerung gegen Hitler New York. — .,Die Verschwörung gegen Hitler“ ist der Titel einer zweiteiligen Dokumentarsendung über die verschiedenen Attentate gegen Hitler. Diese Sendung wird zur Zeit vom Fernsehen des Columbia Broadcasting System (CBS) vorbereitet. (AWZ) Dr. BERNARDO GOLDSTEIN MEDICO Cardiología — Hospital Fernands« Radio X — Durchleuchtung — Electrocardiograma»« NN FffeRUAR VERREIST Vertreter: Dr. SANGUINETTI — T. E. 76 2406 Dr. HERSZKOWICZ 70-4484 y 701-3223 VARICES -ULCERAS DE LA PIERNA — ARTERIOSCLEROSIS Dr. SAUL UMANSKY Sarmienta 3116 T. E. 87-1362 VON DER STUDIENREISE ZURUECK Sprechstunden nach teleh Vereinbarung Dr. BENJAMIN LIPNIZKY ZAHNARZT ROENTGENSTRAHLEN — ZAHNZIEHEN — BE¬ HANDLUNG MIT GASBETAEUBUNG — REGU¬ LIERUNG DER ZAHNSTELLUNG Sprechstunden: Dienstag — Donnerstag — Sonnabend nach vorheriger Vereinbarung. JOSE HERNANDEZ 2518. T.E. 76-8673 u. 73-0500 HELGUERA 1915 T. E. 58-4052 Dr. L KLEIN - Médico Magen- und Darinkrankheiten Roentgen-Untersuchungen SPRECHSTUNDEN: Montag, Dienstag, Mittwoch u- Freitag von 15—19 Uhr Es wird gebeten, sich vorher telefonisch anzumelden.

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