Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 25 (1964)
- Issue
- 2049 (31.1.1964)
- Date
- 1964-01-31
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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JÜDISCHE Ml PUEVKKEDOM 2190 — 1? IzQ. JfaJkM&KaDkAjaelUa I E H 3 2 6 13 Afio XXV. BUENOS AIRES, VIERNES 31 DE ENERO DE 1964 No. 2049 Die arabische Gipfel Konferenz L j von JKHUDA GOTT HEIM KR Vor wenigen Wochen winde die arabische Konferenz den worden, die nicht zur Liin Kairo beendet. Der initia.j ga gehören oder nur einen tot’ dieser internationalen i lockeren Kontakt haben. Begegnung, der ägyptische Die Mobilisierung all der Diktator, Abdel Gamal Nas. erschienenen Staaten stellt sei-, hatte in der ihn cbarak I ohne Zweifei einem Achtungsterisierenden Bescheidenheit1 erfolg für Nasser dar. Die seines öffentlichen Auftre-' Teilnahme von Marokko tens der Konferenz den Naj oder Tunis, des Yemen und *nem „Gipfelkonferenz“ bei- Saudi Arabiens und vor al gelegt Eii waren nur Gipfel. 1 lern auch Transjordaniens Persönlichkeiten eingeladen, ' waren Üeberraschlingen für und Pharao Nasser gipfelte j jeden, der die unheimlich sozusagen über allen Gipvielen und verworrenen Querfein..., jedenfalls hatte er Verbindungen und Feind-1 offensichtlich Bich das so vorgestern. Bs ist richtig, dass bisher noch nicht allzu viele Einzelheiten über diese arabische (Zusammenkunft bekannt geworden sind, sodass man im wesentlichen-, auf die spärlichen Informationen angewie. sen bleibt, die von den Veranstaltern aus dem Gefolge Nastsers der Oeffentlichkeit. überlassen wurden. Dennoch i Erhebungen wurden autsbieten sowohl der Ablauf der j schliesslich zu diesem Zweck Konferenz wie die nachfol-1 inszeniert, diesen unange. «enden Ereignisse himrei-! nehmen Widersacher loszu- ¿bende Anhaltspunkte zur werden und Iransjordamen Beurteilung der Lage, die j f.uf kalt«m WeS€ *u annek. nicht allein für Israel als das j *iereJJ\. *?le Gegner des jun- «nmittelbar bedrohte Land, I ®en Königs scheuten seuier schaftsstellungen innerhalb ' der arabischen Welt kennt, j Welche Anstrengungen hat ■ Nasser in dem letzten Jahren 1 gemacht, den transjordani.! sehen König zu stürzen oder j zu beseitigen. Jedes Mittel 1 ist ihm recht gewesen. Eine I nicht zu übersehende Zahl ] von Revolutionen. Versehwö- I rungen und militärischen sichten gegen die Araber haben, weswegen Abwehrmafr-nahmen auf arabischer Seite erforderlich seien. Natürlich liegen diese Thesen und Proklamationen im Rahmen der gesamten vom Nasser lanzierten Aktionen, die siel keineswegs nur auf die anti israelische Propaganda im Mittleren Osten Der Vorwand zur Einbe. j oder der arabischen Welt be. rufung dieser Konferenz war j grenzen, sondern überall in die von Israel geplantt Ab-! der Welt, auch in Lateinameleituug der Jordan-Wasser, I rika. mit grossem Nach worin Nasser und mit ihm ' druck betrieben werden. Detalle anderen ' ,Nasserismus' ist schon zu obwohl sie beide keine Grenzen mit Israel haben und die von Aegypten vorgeschobene Streitfrage weder diese beiden Staaten «loch die Mehrheit aller anderen Kontere n z-Te i I neh mer ber ü hrt. III. Wichtige Erklaerungen Jerusalem. — Die offiziellen israelischen Kreise nahmen mit Befriedigung von einer Erklärung des nordamerikaiiischen Un'orstaatssekretärs Alexis John son Kenntnis, der auf einer Versammlung proarabischer Amerikaner über die Politik seiner Regierung im Mitteloslm Auskunft gab. Er hob hervor, dass die USA nicht untätig einem Angriff gegen irgendein Land in diesem Kaum Zusehen würden. Diesen Worten miss man angesichts der kürzliehen arabischen Drohungen gegen Israels .Jordannrojekt besondere Bedeutung bei. Ausserdem handelt es sich liier um die erste politische Stellungnahme zu den Mittelost-Problemen, seit Lyndon Johnson die Präsidentschaft der USA übernommen hat. Alexis Johnson legte auch Gewicht auf die Feststellung der amerikanischen Unparteilichkeit in der arabisch-.Israeli sehen Frage. Man glaubt jedoch, dass Amerika sich früher oder später in diesem Streit für eine der beiden Seiten entscheiden muss. London. — Premierminister Alex Douglas Home erklärte im Unterhaus in Beantwortung einer Anfrage, dass der Jehnston-Plan wahrscheinlich zu den Themcu gehören dürfte, über die er bei seiner nach steil Unterredung mit dem USA-Präsidenten Johnson sprechen werde. Das Problem wurde von dem Labour Deputierten Arthur Henderi;on aufgeworfen, der sich zu der kürzlichen Kciil'erenz in Kairo iiusserte. «sondern für alle den Frie. den erstrebenden Völker von Bedeutung sind. Wenn man einmal von dem orientalischen Prunk wnd der Prahlerei absieht, die eine nicht immer sehr harmonische Begleitmusik #tr die Gipfelkonferenz ab gaben, müssen zunächst einige höchst wichtige Einzelheiten. festgehalten werden. Die Arabische Liga, das äussere Band der arabischen Staaten, hatte seit Jahren nicht mehlzu einer Tagung aufrufen können, weil die in neren Zwistigkeiten, vor altem zwischen Aegypten und seinen „engsten Verbündeten“ wie Syrien und Irak, aber auch die Spannungen mit Yemen, Saudi Arabien und Transjordanien, eine solche Tagung illusorisch machten. So gab Nasser, der Promotor aller arabischen Aktionen, diesem neuen politischen Feldzug einen an deren Namen und sprach von einer Gipfelkonferenz, um durch das Erwähnen der Arabischen Liga nicht das Zustandekommen der von ihm angestrebten Besprechungen von vor herein zum Scheitern zu bringen. Im übrigen waren diesmal auch Staaten nach Kairo eingela- Rückkauf russischer Boeden Tel Aviv. — Russland, hat sich bereit erklärt, seinen Bodenbesitz in Israel für rund viereinhalb Millionen Dollar an die israelische Regierung zu verkaufen. Wie .Maariw* mitteilt, soll ein Drittel dieser Summe in Devisen bezahlt werden und zwei Drittel auf Israels Vor schlag mit der Lieferung von Zitrußfrüchten, Diese Transaktion ist auf den Umstand zurückzuführen, dass die Sowjetunion Devißen benö tigt, um ihre Weizenkäufe im Ausland au beglei. dien. Das prinzipielle Einverständnis Moskaus, zur Aufnahme von Verhandlungen wurde Premierminister Eshkoi vom Sowjet - Botschafter Bodrow bei ihrer letzten Zusammenkunft mitge. teilt. (ITA) zeit nicht vor dem Versuch zurück, das Flugzeug ein zu fangen, mit dem König Hussein nach London reißen wollte .. Es kamen auch die Yeme. niten, obwohl sie schwere Anklagen gegen die Aegypter erhöbe« hatten, weil ihr Land von ägyptischen Flugzeugen mit Giftgasen bombardiert worden sei. Bekanntlich haben die UN-Prüfer diese Gipfelpersönlichkeiten einen „expansionistischen Angriff“ Israels gegen die arabische Welt erblicke«. So viele Worte dieses Programm enthält. so viele Lügen und Unrichtigkeiten. Zunächst einmal ist es nur noch als naiv zu bezeichnen, dass Israel „expansionistische Absichten gegen die arabische Welt“ hegen würde. Es ist erstaunlich, mit welchen Propaganda-Slogans Nasser sich ar die Weltöffentlichkeit wagt. Eß ist aber ebenso verwunderlich, wie gering die Reaktion auf diese herausfordernde Behauptung gewesen ist, Israel würde expansionistische Abgegen die britische Okkupationsarmee in den Mandats. jahren geführt haben, bevor die Juden sich ihre Freiheit einer Art Programm gewor- 1 erkämpften. Dass ßie aber den, das besonders auf mi- 1 vor den Aegyptern zu staat- Htärische Kreise eint ge. j hcher Souveränität gelang wisse Wirkung ausüben ten und dazu noch in einem kann. Tm Zuge dieser poli- | Freiheitskampf, den sie getischt« Anstrengungen ver! Sen Aegypten gewonnen ha sucht Naseer. die Existenz Israels als das Ergebnis eij ner .,imperialistischen Ex- | pansionspolitik“ darzusteL! len. die von den westlichen i Grossmächten gemeinsam . mit .den Zionisten' betrieben , worden ist, und die heute 1s- | rael allein fortsetzen würde.;■ Selbstverständlich weiss nie- ■ man so gut wie Nasser um j I ben, das sich völlig zu Un recht e'nmisehte, kann Nasser ebenso wenig verzeihen wie die Tatsache, dass er selbst, der grosse Nasser, während dieses Krieges von der Hagana gefangen ge nommen worden ist, die ihn allerdings in der gro-.sziigigstem Weise behandelt hat. IV. die Unrichtigkeit dieser Schlagworte, denn er selbst; Nassers Kampf um die hat viel aus dem Kampf gei Macht in Aegypten zeigt die lernt, den „die Zionisten“ ' gleichen charakteristischen Für religioese Freiheit Vereinte Nationen. — Ein ( ständigen Staatsgeriehtshöfe als bedeutungsvoll betrach- | zu bringen. teter Sieg wurde von den 1 Verteidigern der religiösen Freiheit nach zweijährigen Beschuldigungen j Debatten errungen, bei de- | nicht bestätigen können. Es erschien sogar Burguiba, der Präsident von Tunis, der bisher durchaus keine Sympathien ftir Nasser und seine Grossmaehtbestrebungen bewiesen hatte. H. Nicht nur Nasser versteht, dass eß für die arabische Welt überhaupt nur ein Thema gibt, überdas Einstimmigkeit hergestellt werden kann: die Frage der Haltung der arabischen Länder gegenüber Israel. Aus diesem Grunde war die Konferenz unter diesem Motto zus anvmengepufen Jedenfalls wurde fentSichkeit keine andere Tagesordnung mttgeteilt. Nas. »er hatte also die gesamte arabische Welt mobilisiert, um einen gewaltigen Druck auf das kleine Israel auszuiiben. Sogar der fantastisch reiche Scheich von Kuweit, der inzwischen mit Hilfe seiner DoUarmillionea zum Sultan avanzierte, war erschienen und spielte den reichen Onkel, der alles bezahlen wird, was die grossen arabischen Führer beschliessen, die aber mittellos dastehen, wie z. B. Aegypten... Wie grotesk die Konferenz, Mir Verlauf und ihre Resolutionen sind, ergibt sieh bereits aus der Rolle, die Kuweit eingenommen hat. Plötzlich sag« der Kuweiter neben dem Iraker, der jeden Tag darauf wartet, die (üelvorkommen von Kuweit zu liquidieren, um diese un. geteet*** Einnahmequelle auch ikgefe dem Irak zu siebe«. MmtuntMefc blieb der Kuweiter «mmam Leben, weil die Ntthe der britischen Kriegsschiffe ihn vor dem Zugriff des Irak schützt. Auf der Gipfelkonferenz in Kairo aber besehlisssen die- , se beiden Länder geniein- «uw Akt*©*©« gegen Israel, nen der sowjetische Block versucht hatte, die Diskussion über ein Projekt zu unterdrücken, das eine Erklä. rung über die Beseitigung jeder Form von religiöser Intoleranz beinhaltet. Alle Anzeichen deuten jedenfalls darauf h.'u. dass diese Erklärung von der Subkommission für die Verhütung von Diskriminierung und den Schutz der Minoritäten angenommen wird. Unter den Bestimmungen des Pro jekts, das mit einer ausführlichen Präambel beginnt, in der u. a. die Be- , seitigung und Verhütung jedworden.; wecjer religiösen Unduldsam der Oet- | ais ejnes ¿er „grundlegenden Ziele der Vereinten Nationen“ bezeichnet ist, wird die religiöse Diskrimi’, nierung eine „Beleidigung der Menschenwürde“ genannt und als ein© Verletzung der UN Charter und der Deklaration der Menschenrechte erklärt. Allen Staaten wird die Diskriminierung religiöser Gruppen untersagt, und alle Regierungen werden angerufen, einer derartigen Diskriminierung vorzubeugen und im Bedarfsfälle neue Gesetze zu schaffen und Individuen oder Gruppen, die über Diskriminierung Klage führen, die legalen Mittel zu bieten um diese Fälle vor die zu- Ei« anderer Paragraph besagt ohne Umschweif, dass die Eltern len Vormünder besitzen,, über die Religion und den Glauben zu entscheiden, in dem ein Kind erzogen werden soll.“ Im weiteren behandelt die Erklärung Rechte, die die Sowjetunion den Juden in Russland vorenthält. Es heisst, dass es allen Indivi duen oder Gruppen ohne Diskriminierung „frei steht, öffentlich oder privat ihren Glauben zu bekunden und auszuüben“ und alle das Recht haben, sieh ..auf nationaler, regionaler oder lokaler Basis anderen Individuen oder Gruppen anzusehliessen“. Allen Religionen soll das unumschränkte Recht zuteil werden, „ihren Glauben in der ihnen eigenen .heiligen Sprache* zu lehren und in dieser Sprache Bücher und Gebettexte zu verlassen und zu veröffentlichen, ihre Speisegesetlsraei zu reisen gestatten würde. Auch wird hervorge hoben, dass die Angehörigen jeder Religion das Recht ha- oder lega.! ben sollen, ihren eigenen das Recht Ruhetag zu beobachten, den Tag der religiösen Eheschliessutig ' und religiöse Gedenktage zu begehen so wie ihre eigenen Trauerriten auszuüben und „Friedhöfe zu besitzen“. Wie man weiss, wurde dieses an letzter Stelle erwähnt© Recht unlängst den Juden in einigen grossen Städten Sowjet russlandg verweigert-. Ferner wird ..jegliche Aufreizung zum Hass oder Gewaltakte. soi es von Einzel Personen oder Organisationen, gegen irgendeine religiöse Gruppe als gesetzwidrig“ bezeichnet. Dieser Vorschlag würde nicht nur die Sowjetunion betreffen sondern auch Länder in La teinamerika und einige andere. in denen in den letzten Jahren der Neonazismus sein Unwesen getrieben hat. Eine weitere Klausel soll Diskrminierungen religiösen ze zu befolgen“, und einem Charakters bei“ A^rkennüng jeden Staat wird die Pflicht; der Staatsbürgerschaft ver- und persönlichen Züge wie sein Auftreten in der Weltpolitik. Es wäre fa '-ch. wollte man die grc>- e Begabung verkennen, die hier am Welke ist. Mit einer bemerkens werten Virtuosität hat es Nasser immer wieder verstanden. trotz aller Krisen und schweren Niederlagen, die er sowohl auf politischem wie auf militärischem Gebiet erlitten hat, sich in den Vordergrund zu spielen. Bei jedem Sturz in die Tiefe ist er nach oben gefallen, um die Situation durch ein Paradoxon zu kennzeichnen. Auch die Gipfelkonferenz in Kairo stellt einen solchen verzweifelten Versuch Nasser« dar. aus einer po liUschen Sackgasse herauszukommen, in die er sich I selbst manövriert hat. Er hat dazu alle seine persönlichen Gegner eingeladen und sieh nicht gescheut, auch sein© politischen Wi. dersacher an einen Verhand lungstisch zu bitten. Auch hierin ist ein erhebliches Talent zu erblicken, was ebenfalls nicht verkannt werden soll. Dass Nasser nur über Israel und die Jordanwasser sprechen wollte, hieran zu zweifeln, liegt jede Veranlassung vor. Nur ist eben das Israel-Problem jenes Motto, das eine Zauberwirkting auf die Araber ausübt. denen man eingeredet , hat. dass Israel ihr ent- | schiedener Feind sei. j Nassers politische Kombi- ' nationen haben n der letz. | ten Zeit wieder z.u neuen I Desillusionen geführt nach j dem Tito sich ein wenig von I dieser Freundschaft zurück- | gezogen hat und auch Nol-.ru; nicht von Nasser«- Annähe- | rung an das Rot© China be- 1 geislert war. In der grossen Welt ist Nasser heute .-.Hein. Natürlich fliessen die ru-ßi. sehen und amerikanischen Geldquellen weiter, und möglicherweise kommen Mittel aus Rotchina hihzu. Der Staff jeder Diktatur ver- (Sehiu. - auf Seite 21 aul'erlegt, di© Produktions mittel zur Herstellung dieser rituellen Esswaren je nach Bedarf einer religiösen Gemeinschaft zu kontrollie. reu oder „falls notwendig ihre Einfuhr zu gestatten.“ Andere Punkte beziehen sich auf das Recht „zu Pilgerfahrten zu den als heilig angesehenen Stätten im Inland und im Ausland", was den russischen Juden nach Anschluss an den Atompakt London. — Israel hat sieh dem Pakt angesehlossen, der zwischen den USA und Sowjetrussland über die Einschränkung der Atomversuche in Moskau abge. schlossen wurde. Der israelische Geschäftsträger unterfertigte das Dokument im Foreign Office. Das Abkommen wurde ursprünglich im vergangenen August von den betreffenden Chefs der diplomatvi-hen Missionen in Washington, Moskau „und London unterschrieben und am 22^^Iezember von der Regierung Israels ratifiziert. i bieten. Diese Bestimmung ißt. wie aus der Debatte in der Subkommission erhellte, j gegen Irak gerichtet wo ' kürzlich neue Gesetze erlas sen wurden, die den Juden 1 das Recht auf Bürgerschaft versagen. Die Abstimmung über das , Projekt für eine Deklaration - und Konvention zur Beseitigung aller Formen religiöser Intoleranz, deren Klauseln zum grossen Teil direkt gegen die Diskrminierung der Juden in Russland ge richtet sind, wurde mH 12:0 I bei zwei Stimmenthaltungen \ Russland mid Polen) von der UN Subkommission angenommen. Vorläufig ist dieses Dokument nur eine Erklärung erstrebenswerter 1 Prinzipien. Es kann zu *i-! Dem internationalen Inst.ru ment werden, wenn es vo« einer genügenden Zahl von Mitgliedstaaten ratifiziert wird. (ITA) Wieder arabische Drohungen Paris. — Mehrere französische Firmen, di© an der Messe in Tel Aviv teilzunehmen planen, er. hielten Drohbrief© von arabischer Seile. Eine jüdische Firma sandte das eingegangene Schreiben an den französische«., Au ssenminister und an die französisch israelische Freundsehafts-Liga, deren Präsident Raymond Schmittelin an Mauriee Couve de Murville und Maurice Schumann, den Präsidenten der Paria ments - Kommission für auswärtige Angelegenhei. ten, sehrieb. Die Beobachter sind der Ansicht, dass es sieh um eine gross angelegte diplomatische Kampagne der Araber gegen Israel hat» dele. (ITA)