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Jüdische Wochenschau · 1964-01-24 · 2048 (24.1.1964) · p. [Seite 3]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2048 (24.1.1964)
Date
1964-01-24
Page
[Seite 3] (sequence 3)
Language
German, Spanish
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fiera««, 24 de Euer* de 1964 LA SEMANA ISRAELITA AS» XXV. — No. 2048 — 3 Entspannung der ¡¿age (Schluss von Seite 1) solches Vorhaben würde viel Abbeit, Zeit und Geld beanspruchen, das aus den Petroleum-Einkünften von Ländern wie Saudi Arabien, Kuweit und Libyen bereitgestellt werden müsste, aber die genannten Länder dürften wenig Interesse an dem vorgeschlagenen Plan bezeugen, der ihnen keinen direkten Nutzen bringen würde. ESHKOHL EMPFING BARBOUR Jerusalem. — Premierminister Levi Eshkol hatte eine einstündige Unterredung mit USA-Botschafter Walworth Barbour. Wie verlautete, bildete Israels Bewässerungsplan das Hauptthema des Gespräche. BODROW BEI ESHKOL Jerusalem. — Ministerpräsident Eshkol hatte eine Unterhaltung von einer halben Stunde mit dem Sowjet-Botschafter Michael Bodrow. Obwohl nichts über die Einzelheiten dieses Gesprächs verlautete, nimmt man an, dass sie über den Jordan. Plan sprachen, nachdem Israel öffentlich erklärt hat, dass es trotz der arabischen Drohungen sein Projekt durchführen wird. FRIEDLICHE ABSICHTEN Jerusalem. — Aussenminister Golda Meir erklärte dew Botschaftern Englands und Sowjetrusslands, dass der israelische Plan der Verwendung der Jordanwasser keine Störung für die arabischen Länder bedeuten würde. Sie äuseerte auch, dass Israels Projekt leicht in ei-! nen regionalen Bewässe- | rungsplan eingefügt werden j könnte, wenn die Araber j zur Zusammenarbeit 'bereit sein würden. Bei ihrer Unterhaltung mit dem Sowjet-Botschafter betonte Golda Meir, dass Israel ate erstes Land die Ausschaltung der Anwendung von Gewalt bei der Lösung von Grenzstreitigkeiten vorgeschlagen habe, womit sie auf Israels zustimmende Antwort auf das Schreiben Krutschews hinwies. ISRAELS BEWAESSERUNGSPLAN Tel Aviv. — Es steht zu erwarten, dass Israel die für sein Bewässerungsprojekt vorgesehene Pumpstation probeweise in nächster Zukunft in Betrieb setzen und TONANGEBEND Stimmt der Grundton. dann stimmt die ganze Melodie. — Dies gilt auch für Herrenkleidung. Denn gut gewaehlte Grundstoffe und die qualitaetsvolle Verarbeitung sind die Grundlagen der unübertrefflichen CARLTON KLEIDUNG Wer etwas auf sich hält, trägt Carlton-Kleidung, die Kleidung guten Stils, sie ist meisterhaft gearbeitet und nicht teurer als gewöhnliche Kleidung. MASSKLEIDUNG FERTIGKLEIDUNG Ernst Koppel Maipü 982 Tel. 31-7845 mit der Durchführung seines Plans für die Verwendung der Jordanwasser zur Berieselung de>3 Negew im nächsten Sommer begannen wird. Diese Mitteilung wurde von Beamten der staatlichen Wasserwerke Israels gemacht, die darauf hinwiesen, dass Pumpvensuche vorgenommen werden müssten, um die verschiedenen Pressekonferenz, bei der ihn ein Journalist fragte, ob er noch der gleichen Meinung sei wie vor drei Wochen, als er gelegentlich einer Diskussion in der Columbia Universität seinen Befürchtungen über den Ausbruch von Feindseligkeiten im Mittelostraum Ausdruck verliehen hatte. U Thant antwortete dem „Deutschland erwache“ - Klub in Kairo Drei neue NS Techniker Nassers konnten identifiziert werden. Horst Sittich, Posen, ehemaliger SA-Standartenfiihrer, während des Krieges Spezialist in der „Unschädlichmachung von Partisanen und Juden“. Er nannte sich nach Kriegsende Rassner, um sich den Nachforschungen der Behörden zu entziehen. Jetzt nennt er sich Ahmed Ben Narim. Gerhard Hans Wroscinskl, Stettin, Parteimitglied seit 1927; in der Kirstallnacht von Breslau Mitglied eines „Aufräumungskommandos". Er schlug mit dem Brecheisen die Scheiben mehrerer jüdischer Geschäfte ein und war an der Schändung einer Synagoge beteiligt. Techniker Karl Adolf Züschler, im Jahre 1922 Vorstandsmitglied im „Deutsch-Völkischen Schutz- und T-utzbund“ von Reinhold Wulle in Königsberg. Seit 1931 in der NSDAP. Er betätigte sieh in seinen verlorenen Stunden als Dichter und verfasste mehrere „Sturm- und Kampflieder“ für die SS. Eines begann folgendermassen: „Wir stehen reckenstark auf Landeswacht — Dem Führer 6;nd wir eisenfest verbunden, — Wir rechnen ab mit krummen Judenhunden, — Und wenn das stirbt, — das deutsche Herze lacht...“ Kairo, so konnte ermittelt werden, betreibt eine intensive Werbung in der Bundesrepublik. Die angeheuerten Techniker erhalten eine Prämie und ein Jahr Gehalt im voraus. Ist der Handel perfekt, so werden die Angeworbenen, mit falschen Pässen versehen, nach Kairo geflogen. Ein „Klub der ehemaligen Getreuen des Führers“ existiert in der Umgebung von Kairo. Er trägt den sinnigen Namen „Deutschland erwache!“. An den Wänden hängen Fotos des „Führers“, Göring jund Goebbels. An der Klubtür ist ein „witziger“ Hinweis angebracht: „Juden, beziehungsweise. Israelis, anderen Filzläusen und izweibeinigen beschnittosen Hunden jeden Kalibers ist der Zutritt verboten, vierbeinigen. Hunden indessen in Begleitung ihrer Herrchen gestattet“... KURT KAISER BLUETH I re Besorgnis gerechtfertigt ' war.“! KOMMENTAR AUS [ MOSKAU Washington. — Radio Mos kau sendete einen langen Kommentar über die Konferenz in Kairo. Der Sprecher verschwieg nicht, dass der Plan auf einem Vorschlag fusst, Araber und Juden sollten sich die Wasser des Jordanflusses teilen, den jedoch die Araber aus politischen Gründen ablehnten. Ohne zu erwähnen, dass die arabischen Sachverständigen den sogen. „Johnston- Plan“ schliesslich angenommen haben, fuhr der Kommentator fort: „Dieses Projekt wurde ebenso wie alle anderen Vorschläge von den Arabern nicht akzeptiert, weil sie nicht einsehen, dass die Frage ausserhalb des palästinensischen Problems in seiner Gänze gelöst werden könnte.“ Er bezeichnete im weiteren die Konferenz in Kairo als „einen wichtigen Beitrag zum Kampf des arabischen oVlkes gegen Imperialismus und Kolonialismus“. LA SEMANA ISRAELITA BIS SM AN AiUO Q4DSPRNDÍEMTS 6«. Air«« — PUEYBRSDON 21M, I* iaq. - T. E. 88-3811» 24. Januar 1964 10. Schwat 5724 Kanadier reisen nach Russland Röhren und Druckventile auszuprobieren. U THANT NICHT MEHR BESORGT Vereinte Nationen. — U Thant äusserte, seiner Meinung nach sei die Lage im Nahen Osten nach der Spitzenkonferenz der dreizehn arabischen Staatschef „nicht so bedrohlich, wie ich sie früher dargestellt habe“. Der Generalsekretär erteilte diese Antwort bei einer MOEBELHAUS WATERMANN Das Haus der 3 Geschät te mit der grössten Auswahl. SARMIENTO 1147 T. E. 35 7833 CABILDO 2614 PAMPA 4979 fast Ecke Triunvirato Eigene Werkstätten. Zahlungserleichterungen Zuvorkommende fachmännische Bedienung. Frager: „Als ich mich über die Entwicklung im Mittelosten besorgt zeigte, dachte ich an die arabisch israelische Spannung und die Unruhen in Zypern, das auch zu dieser Region gehört. Die Zypernfrage wollen wir getrennt 'behandeln, doch nach dem Abschluss der Konferenz in Kairo bin ich nicht sicher, ob meine schwe- Vertrag mit San Domingo Jerusalem. — Ein Vertrag über die Zusammenarbeit Israels mit der Dominikanischen Republik wur de zwischen dem dominikanischen Präsidenten Cabral und dem israelischen AusBenminißter, Frau Golda Meir, unterzeichnet. Der Vertrag erhielt den Namen „Vertrag von Jerusalem“, womit dem Wunsche des dominikanischen Präsidenten entsprochen wurde. Präsident Cabral ist nach Israel in seiner Eigenschaft als Aussenminister seines Landes gekommen.- Als er wenige Stunden in Jerusalem war, erhielt er die Nachricht, daes er inzwischen zum Präsidenten der Dominikanischen Republik gewählt worden sei. (ITA) Israel und Europaparlament Strassburg. — Die Politische Kommission des Europa-Parlamente nahm ein ven dem westdeutschen Sozialisten Ludwig Metzger vorgelegten Be rieht an. Metzger empfiehlt ein allgemeines Abkommen zwischen dem Europa - Parlament und Israel. Bei der Annahme des Berichte gab die Kommission zu, dass ein Abkommen mit Israel nicht von ausschlaggebender Bedeutung sei, weil Israel nicht zu den Ländern gehört, die einen besonders regen Handel mit dem Gemeinsamen Markt treiben, dass jedoch die politische Wichtigkeit dieses Uebereinkommons ungeheuer wäre. (ITA) Ottawa. — Eine parlamentarische Delegation aus Kanada ist eingeladen worden, in diesem Sommer nach Russland zu reisen, um eich an Ort und Stelle über die schlechte Behandlung der Juden zu informieren. Wie es heisst, erging die Einladung zu diesem Besuch von der hiesigen sowjetischen Botschaft. Die Vorbereitungen für diese Reise liegen in Hän den des Präsidenten des kanadischen Unterhauses, Alan MacNaugthon und des Senatspräsidenten Raymond Bourget. Wie erinnerlich wurde die bedauerliche Lage der Juden in Russland in der vergangenen Woche auf der Ka nadischen Rabbinerkonferenz zur Sprache gebracht. Die Rabbiner hatten den Wunsch geäussert ein,e aus Mitgliedern ihrer Institution bestehende Delegaticn nach Russland zu entsenden. Die Rabbinerkonferenz hatte den Sowjet-Botschafter Iwan Schpedkow eingela-! den, den Sitzungen beizu- I wohnen. Schpedkow lehnte 1 nicht nur diese Einladung! ab, sondern er weigerte sich ■ auch, eine Delegation von : Rabbinern zu empfangen, j die ihm von den Beschlüs. f sen der Konferenz Mitteil lung machen wollten. (ITA) Jahreskonferenz! der 1W0 i I New York. — Der Mittei- : punkt des jüdischen Lebens j in Europa hat sich aus dem ' Osten in die ange'säehsij sehen Länderverlagert, wo-! durch sich der Charakter! der jüdischen sozialen Stu; dien gewandelt hat, so er.! klärte auf der Jahreskonfet renz der IWO Dr. Nathan Reich, Professor für Oeko-! nomie am Hunter College. , Die Tagung behandelte im; besonderen Probleme des | amerikanischen jüdischen i Gemeindelebens. (ITA) Bevor Sie wechseln erfragen Sie unsere Preise Man spricht Deutsch CASA PIANO S.À. . 34/. SAN MARTIN III Teppichhaus - M. Hochberg UNERREICHTE AUSWAHL AN HANDGEKTüPFTEN TEPPICHEN IN ERSTKLASSIGEN QUALITÄTEN EUER JEDES GEMUETLICHE HEIM. 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