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Jüdische Wochenschau · 1964-01-17 · 2047 (17.1.1964) · p. [Seite 3]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
25 (1964)
Issue
2047 (17.1.1964)
Date
1964-01-17
Page
[Seite 3] (sequence 3)
Language
German, Spanish
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Viernes, 17 de Enero de 1064 LA SEMANA ISRAELITA Año XXV. No. 2047 — .'{ Ottawa. — Der Außenminister Kanadas, Paul Martin, gab eine Erklärung ab, dass seine Regierung fest entschlossen sei, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um eine Verringerung der antijüdtechen Diskriminierung in Sowjetrussland herbeizuführen. Minister Martin sprach auf der Kanadischen Rabbiner-Konferenz, die unter den Auspizien des Kanadischen Jüdischen Kon- ' gresses stattfand. Er führte aus. dass „die Behandlung der Juden in der Sowjetunion nur ein Beispiel für das Scheitern der kommunistischen Machthaber sei, die persönlichen Freiheiten zu unterdrücken, und dees dieses Verhalten ate rückschrittlich und irrig bezeichnet werden müsse. „Die Regierung Kanadas“, fuhr der Aussenminister fort. ..ist über dieses Problem ernstlich besorgt und wird weiterhin ihre Position in dieser Frage der Oeffentlichkeit zur Kenntnis bringen. Wir wünschen klarzustellen, dass wir Achtung für die Rechte und Freiheiten des Menschen hegen, die von ausschlaggebender Be- Fiir diplomatiche Kontakte Berlin. — Der Bundetskongress der Jungsozialisten schloss in Westberlin mit der Forderung nach sofortiger Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel. Die 129 Delegierten beschlossen, der Bonner Bundesregierung einen entsprechenden Antrag zu übermitteln. (AWZ) USA-Stipendien für Israel Washington. — Wissenschaftliche Institutionen in Israel haben zwei Stipendien für Landwirtschaft und Getreideanbau erhalten. Ein Stipendium in Höhe von 67.166 Dollar wurde dem Technologischen Institut dee Technions in Haifa für Forßchungszwecke auf die Dauer von drei Jahren erteilt. Das andere ist der Hebräischen Universität auf vier Jahre zu Experimenten Uber die chemischen Reaktionen der im Getreide enthaltenen Stärke und neue Methoden zu ihrer Verwendung in der Industrie in Höhe von 83.956 Dollar zur Verfügung gestellt worden. (ITA) TONANGEBEND Stimmt der Grundton, dann stimmt die ganze Melodie. — Dies gilt auch für Herrenklei düng. Denn gut ge' waehlte Grundstoffe und die qualitaeisvolle Verarbeitung sind die Grundlagen der un' übertrefflichen CARLTON KLEIDUNG Wer etwas auf sich hält, trägt Carlton-KIeidung, die Kleidung guten Stils, sie ist meisterhaft gearbeitet und nicht teurer als gewöhnliche Kleidung. MASSKLEIDUNG FERTIGKLEIDUMG Ernst Koppel Moipü 982 Tel. 31-7845 XaMBWMBHV versp Hoffnung für russische Juden Jerusalem. — Die Möglichkeit, dass die Sowjetunion einer grösseren Anzahl sowjetischer Juden erlauben wird, nach terael auszuwandern und sich mit ihren Familien zu vere.'nigen. wurde von Ministerprä sident Levi Eshkol in einer Rede erwähnt, die er auf einem Bankett hielt, welches der Jerusalemer Arbeiterrat zu Ehren von Herrn Edward Mitchell aus Los Angeles und seiner Frau veranstaltete, um dem Ehepaar für seine philanthropischen Werke zu danken. „Wir dürfen den Tag erwarten“, führte Eßhkol aus, „an dem die Sowjetregierung die Bemühungen des jüdischen Volkes um eine lationale Existenz in «einem eigenen Land anerkennt und zehntauseden Menschen gestatten wird, sich in terael mit ihren Familien und Freunden zu vereinigen.“ deutiaig für die Sicherung welcher Gruppe, ohne Unterschied der Rasse, Religion oder Farbe“, Stellung genommen habe. Die kanadische Regierung sei der Auffassung, eo versicherte der Redner, dass die diskriminatorische Politik der USSR weniger als ein Ausdruck des Antteemitismus ate vielmehr als ein Zeichen ernster Störungen der sowjetischen Wirtschaft zu des Friedens und der Eintracht zwischen den Völkern sind.“ Minister Martin betonte, dass Kanada „gegen eine je Antwort an Krutschew Jerusalem. — Das israelische Kabinett hat beschlossen, den kiirzlichen Vorschlag Krutschews, durch ein internationales Abkommen die Beilegung von Grenz-Streitigkeiten durch Anwendung von Gewalt ate ungesetzlich zu erklären, zustimmend zu beantworten. Krutschew schrieb an verschiedene Länder, einschliesslich Israel. Die israelischen Beobachter betrachten den Vorschlag Krutschews ate höchst wichtig für die Lage in Mittelost, falls die sowjetische Regierung bereit ist, die erwähnten Prinzipien auch auf diese Zone anzuwenden. (ITA) MOEBELHAUS WATERMANN Das Haus der 3 Gescliäf te mit der grössten Auswahl. SARMIENTO 1147 T. 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Sie lebten i bisher in den Gebieten, die i von Barzani, dem Kurden- ’ führer, der sich gegen Bag- | dad erhöben hat, beherrscht 1 sind. Sie wurden von der! Regierung in einem Lager; der Provinz Hakkari unterj gebracht und erhielten polij tteches Asyl. I Ein Kriegsbuch in Sowjetrussland London. — Ein sowjetischer Verlag, der Bücher aus dem Ausland verlegt, hat die Uebemetzung eii nes Buches über deutsche i Kriegtsverbrechen veröffent- I licht, dessen Verfasser der jüdische Historiker Dr. Simon Ratner ist. Diese Mel düng stammt aus Warschau. Marßchall Timctschenko, Kriegsheld und Präsident des Verbandes sowjetischer I Kriegs Veteranen, schrieb die ■ Einleitung zu dem Buch, in dem er auch erwähnt, dass Dr. Ratner Mitglied des Polnischen Zentralcomitää für die Untersuchung von Nazi-! verbrechen ist. Das Buch : enthält ein besonderes Kai pitel über die Behandlung 1 der jüdischen Kriegsgel ani gehen, sowie Material über , die Hilfe, die die Juden in | den verschiedenen Ghetti; den sowjetischen Kriegege-; fangenen leisteten. (ITA) ner-Konferenz solange tagen solle, bis sich die Lage der russischen Juden gebessert haben wird. Nach den Sitzungen der Konferenz fand eine Versammlung statt, die vor, einem zahlreichen Publikum besucht war. Veuschiedene Redner berichteten über die Situation der russischen Juden. an erster Stelle Herr Goldberg, der unlängst von einer ausgedehnten Russlandreise zurückkehrte, sowie die Rabbiner Rosenberg, Walter Würzburger (Toronto) und Zambrowski. Erst kürzlich hatte die Sowjet-Botschaft in Ottawa in der Zeitung „Ottawa Citizen“ einen offenen Brief auf einer ganzen Seite veröffentlichen lassen, der „Gibt cs überhaupt ein jüdisches Problem?“ überschrieben war. Darin wurde der Versuch unternommen, die von allen Seiten erhobenen Kritiken eh der Behandlung der Juden in Russland zu widerlegen. (ITA) LA SEMANA ISRAELITA BISEMANA.RIO INDEPENDIENTE 6s. Aires — PUEYBREDON 213«, 1* k*q. - T. E. 83-261 a 17. Januar 1964 3. Schwat 5724 Teppichhaus - M. Hochberg UNERREICHTE AUSWAHL AN HANDGEKrtTPFTEN TEPPICHEN IN ERSTKLASSIGEN QUALITÄTEN K’UER JEDES GEMUETLICHE HEIM. Eigene Fabrikation — Unverbindliche Vorführung Auf Wunsch Zahlungserleichternngen MASCHINENTEPPICHE IN ALLEN FARBEN UND GROESSEN. AUSLEGEN VON APPARTEMENTS MIT REIN WOLLENEM VELOUR. Verkauf an Private nur Samstag und Sonntag von 9—19 Uhr im Ausstellungshaus Calle ANDONAEGUI 2083 Tel.: 52-2993 4 Quader von Station Urqniza Dr. Nehemia Robinson gestorben New York. — Am vergangenen Wochenende verstarb im Alter ven 65 Jahren Dr. Nehemia Robir.oon, der Direktor de>3 Instituts des Jüdischen Weltkongresses für jüdische Fragen, der als Autorität auf dem Gebiet der Massenvernichtung der Juden durch die Nazte anerkannt war. Dr. Robirtson wurde in Litauen geboren. Er kam im Jahre 1941 nach den Vereinigten Staaten, wo er später die Staatsbürgerschaft erwarb. Der Verstorbene arbeitete eng mit der Konferenz für materielle Ansprüche gegen Deutschland (Claims Conference) seit Bestehen dieser Organisation zusammen. (ITA) Eine ausführliche Würdigung der Persönlichkeit Dr. Robinsons folgt. | Bonds-Kampagne! in USA j New York. — Die Führer; der Juden in USA haben 1 ßich verpflichtet, im Laufe! der nächsten fünf Jahre I durch den Verkauf von Is-; raelbonds 400 Millionen Dollar für Entwicklungsprojek-! te aufzubringen. Im Waldorf 1 Aßtoria Hotel fand unter 1 Teilnahme von 200 Delegieri ten aus dem ganzen Land i und Kanada eine Konferenz I statt, bei der einstimmig die . : Erreichung einer Quote von | : 85 Millionen Dollar bei der j | Auflage von Entwicklungs- , | Bonds im ersten Jahre anj : genommen wurde. Die |; Kampagne wird 1969 ihren j Abschluss finden. j | Ferner wurde beschlossen, ■ die neue Emtesion mit einer j I Internationalen Konferenz in Miami zu eröffnen, bei der j I der jetzige Präsident der Isi ■ rael-Bondskampagne in Europa, Baron Edmond de Rot- | schild aus Paris, ate Ehreni gast anwesend sein wird. j Im abgelauferien Kalender- : jahr hatten die Einnahmen i aus der Bondsaktion die Re- ' kordziffer von 69.172.900 Dollar erreicht, von denen 55.471.000 aus USA und der Rest aus Kanada, Lateinamerika und Europa stammten. (ITA) Johnson an Eshkol Jerusalem. — Der Präsident der USA hat Israels Ministerpräsidenten eingeladen, ihn in Washington zu besuchen. Man glaubt, dass Eshkol die Einladung annehmen wird. Das Datum soll enst ii den näcioten Wo chen festgesetzt werien. Johnson sprach seine Einladung in einem Schreiben aus. das Eshkol kürzlich von Sargent Shriver. dem Direktor des USA-Friedenskorps übergeben wurde. Wie verlautete, behu’delt d?r. Schreiben kein b i.■anderes Thema. Es heisst, dass Präsident Johnson durch Sargent Shriver König Hussein ebenfalls eine Einladung zugehen IkYW UTA) IHD-MARKODÉRDOUAir .. Bevor Sie wechseln erfragen Sie unsere Preise Man spricht Deutsch CASA PIANO s.a ' '< rip*. - . ' ’ * . ■'„C.*“.; -X‘ ‘ •'föi'vL; ESTUDIO JURIDICO INTERNACIONAL Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE ALLE ENT3CHÄEDIGUNGSFRÄGEN Wiedergutmachung Lastenausgleich Rückerstattung BUEROSTUNDEN: DIENSTAG, MITTWOCH und FREITAG von 16—13 Uhr T. E: 83 - 2613 Dr. Günter Frey LSUNTOS ARGENTINOS Y SUDAMERICANOS VERREIST VOM t. BIS 19. ★ PUEYRREDON 2190 esq. Av. LAS HER AS

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