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Jüdische Wochenschau · 1963-12-20 · 2043 (20.12.1963) · p. [Seite 8]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2043 (20.12.1963)
Date
1963-12-20
Page
[Seite 8] (sequence 8)
Language
German, Spanish
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8 — Viernes, 20 de Diciembre de 1963 LA SEMANA ISRAELITA Año XXIV. — No. 2043 Die neue Zitrus-Saison dort etwa doppelt soviel I Orangen liefern können Die Ernte der Jaffa-Orange (Schamutti) hat nunmehr in vollem Umfang begonnen. Man glaubt, auch für diese Saison mit guten Aussichten; wird Wle im vergangenen rechnen zu dürfen, wenn es , Jahr Auch Westdeutschland auch vielleicht nicht mog- | ha( sich bäreits bereit er_ lieh «sein wird, die im Vor klärt ein grÖE6eres Quanjahr infolge des Ausfalk ei- , tum jaffa Orangen als nes grosse»! Teils der Spam- 1 -- - - schlechten Ernte ervon Dr. KÜRT ÛTTENS0ÛSER (Israel) im sehen und der amerikanischen zielten hohen Preise, voll aufrecht zu erhalten. Dagegen wird die Ernte selbst die des Vorjahres übersteigen und sich auf rund 17 Millionen Kisten belaufen. Für die Ernte werden 16.000 Arbeitskräfte Vorjahr zu übernehmen und zweite Stelle als Abnehmer der israelischen Zitrusfrüchte gerückt. Nach den USA wird ebenfalls ein weiter steigendes Quantum zum Versand kommen, da sich dort eine gute Aufnahmefäisraelischen gezeigt hat. Die wesentlich übersteigen wird. Hatte die Orangenausfuhr im vergangenen Jahr rund 17,6 Prozent des Gesamtexports des Landes dargestellt. so wird sich dieser Anteil im kommenden Jahr auf etwa 22,6 Prozent erhöhen. mann-Institut ln Rechowot ausgearbeitet wurde, können ganz starke Konzentrate hergestellt werden. Dies wird zu einer wesentlichen Reduzierung der Verpackungs¬ und Versandkos'ien führen | und die Wettbewerbsfähig- I keit der israelischen Zitrusj Beiprodukte heben. j Eine interessante Entwick- I lung unter den Orangen- Schwere Wetterschaeden in Israel Jerusalem. —. Der jährliche Fackelzug, der seinen Anfang im Dorf Modiin nimmt, wo die Hasmo ' näer die Fahne der Rebellion hissten, und der die Chanukkafeiern einleitet, musste in diesem Jahr abgesagt werden. Auch alle für den ersten Chanukkatag angekündigten öffentlichen Veranstaltungen und Umzüge konnten wegen des starken Regens nicht etattfindeu. Präsident Shazar entzündete die Fackel des Zionsberges in seinem Haus, ven wo aus sie auf den Berg gebracht wurde. Das Ministerium für öffentliche Bauten schätzte die für Reparatur der Landstrasssn notwendige Summe allein auf eine halbe Million IL, nachdem die Regen eine Woche lang ununterbrochen gefallen waren. Eine weitere Million wird nötig sein, um das Strassennetz zu verbessern, damit in Zukunft durch derartige Niederschläge verursachte Schäden vermieden werden. Der gesamte Vorarschlag beläuft sieh auf 5 Millionen IL, damit die wichtigsten Verkehrswege, die durch das Unwitter beschädigt wurden, repariert werden können. (ITA) ¿igkeit für die Früchte Während nun laufend Ern . ten aus neuen Pflanzungen! Plantagen-Besitzern hat sich zur Verfügung stehen, ha-1 ln den letzten Jahren durchbtn die Erträge einer Reihe §esetzt- Waren diese Pflanvon alten Orangen-Planta-?unJ*CH TIbl'\hei' überwiegend gen nachgelassen, sodas* ein “J den Händen von privaten Teil dieser Pflanzungen er-! Grossbesitzern, so konnten .. . , „ nA„ „ke,nö‘i skandinavischen Länder, wie tigt, davon 7.000 Pflücker1 ... und Pflückerinen und 8.000 Arbeiter und Arbeiterinnen für das Packen. Man hofft, dass diese Arbeitskräfte trotz des hohen Beschäftigungsgrade« der Wirtschaft voll zur Verfügung gestellt werden könen und man nicht auf Hilfskräfte, wie etwa Schüler und Schülerinnen der höheren Klassen zurück- I greifen müssen wird. ( Die hohe Qualität der Jaf-; fa-Orange hat ihr ein Rej nommee gesichert, und der ' Zitrus-Ausschus« eorgt auch ■ weiter dafür, dass nur erst- I klassige Frücht« zur Verschiffung gelangen. Die Saison setzte wegen des laugen und kalten Frühlings in diesem Jahr etwas später ein als in früheren Jahren. Für die Weihnaehtstage in England wird man daher nur etwa 600.000 Kisten zur Verschiffung bringen könne»!, was aber den Preisen einen gewissen Rückhalt gibt, Frankreich hat den Zoll für die Israel-Orangen um rund 30 Prozent herab gesetzt. Man rechnet daher damit, dass man jetzt nach auch die osteuropäischen Länder dürften ebenfall« mehr Orangen abnehmen als im vergangenen Jahr. Die Frachten bereiten Sorge. da die der Londoner Kcuferenz angesehlos«enen Schiffahrtslinien, darunter auch Israels ZIM infolge der internationalen Steigerung der Frachten höhere Sätze neuert werden muss. ZITRUS-BEIPRODUKTE Ein greoser Markt für Zitrus-Beiprodukte entwickelte sich in den letzten Jahren in Europa, doch stehen der israelischen Industrie nicht genügend Früchte zur Verfügung, um diesen Markt voll ausnützen zu kennen, wenn auch die hiesigen Orangen- und Grapefruchtsäfte bereits einen «sehr gu- „„ , „ ... „„„ , : ten Markt gesichert und sich verlangen will. ZIM se.bst j ejn gutes Renommee erworhat für die diesjährige Saison eine Reihe neuer luftgekühlter Frachter zur Ver- ' fügung. Weiter verbessert wurden die Verladung« - Methoden. Die Kisten werden auf Plattformen geschichtet, was die Verladungsarbeiten sehr erleichtert, eine schnelle Abfertigung der Frachter im Hafen garantiert und auch die Verladungskosten verbilligt. Mai glaubt, in diesem Jahr mit Verkaufserlösen in Höhe von 70 Millionen Dollar rechnen zu dürfen, wa« einen neuen Rekord darotellt und auch das Einkommen der vorjährigen Saison in Höhe von rund 50 Millionen ben haben. Dank einer israelischen Erfindung, die am Weiz die Kibbuzim ihren Anteil jetzt stark vermehren, und über die Hälfte der Plantagen werden heute von dem kollektiven Sektor kontrolliert. Daneben aber ist auch der Kleinbesitz beträchtlich gewachsen, nicht zuletzt durch das System de« „Sparens für einen Orangenhain“. Es wird stark darüber gewacht, dees nur einwandfreie Früchte mit e.'nem guten Fruchtsaft- und Zucker gehalt zum Versand kommen, und so bleibt der hohe Standard der Jaffa-Orange aufrecht erhalten. Israels technische Hilfe Paris. — Eine im „Obseri Verfasser der Direktor des ver“ erschienene Studie ent- Büros für technische Zuhüllt das Auonruus der israesammenarbeit der Europalischeu technischen Hilfe im j Gemeinschaft Angus Madi- Jahre 1962, deren Vergleich | ß0 uist, wird Iurael als eines mit der von den Ländern I wenigen Länder ausder heutigen Europa-Gej drücklich hervorgehoben, meinschaft für Israel gün- Ismels g roe $s tes Kraftwerk HOTEL ARMON ISRAELS SGHOENES TOURISTENHOTEL Die beste Küche Angenehmer Aufenthalt Tel Aviv, Jarkonstr. 90 Tel. 23711 (Vorherige Zimmerbestellung ist unbedingt erforderlich) HOTEL DAPHNE IHR HOTEL IN HAIFA - Israel VORHERIGE BESTELLUNGEN RATSAM £ HAIFA. Hadar Hakarmel, Nordaustr. Anchdot, das vor einem Jahrzehnt nur aus Sanddünen bestand und das sich in dieser kurzen Zeitspann« zu einem Wohn- und Indiotrie- Zentrum entwickelt hat, macht gegenwärtig nicht nur durch seinen Hafenbau von sich reden. Neben dem Kraftwerk Aschdot A wird an dem neuen Kraftwerk Aschdot B gebaut, wobei man sich neuen Errungenschaften im Kraftwerkbau zugewandt hat. Gegenüber dem Werk A, das über drei Turbinen von je 50.000 Kilowatt verfügt, wird das neue Werk Turbi nen von je 75.000 Kilowatt Eine Statistik Jerusalem. — Aufgrund von Berechnungen de« statistischen Amtes der Regierung gab es Anfang dieses Jahres 78.000 Personen, die im Handel beschäftigt waren. Es gibt in Israel 26.500 EinzelhrndeYjgeßchäfte. Steuerabkommen erhalten. Anstelle von Flaschenzügen verwendet man bei diesem Neubau einen eigens dazu errichteten Turmbau, in dem ein Aufzug die ■ Beförderung der Baumate-j rialien bewerkstelligt. j Für die Wände des Gebäu- ■ des werden erstmalig anstelle von Beton Asbrutplat- 1 ten verwendet. Das bedeutet infolge des geringen Gewichts eine grössere Handlichkeit und eine dadurch bedingte Arbeitser«parnis. Die Elektrizitäts - Gesellschaft hat auf lange Sicht vorgeplant. Sie rechnet mit einem jährlichen Zuwachs an Strombedarf ven 14 Prozent. Zur Zeit der Staatsgründung gab es im Bezirk Aschdot-Aschkelon nur vier! Verbraucher. Es waren Kibj buzim. Heute ist die Gesamt- I zahl der Verbraucher auf j 15.000 angewachßne, darunj ter 15 Kibbuzim. Vier ande- : re landwirtschaftliche Siedlungen gehören dazu und die! zwei neuen Entwicklungsj städte Kiriat Gat und Sde- | rot. Auch Aschkalon hat sich I stig ausfällt. Der Vergleich gibt die Zahl von 380 jüdischen Experten an, die im vergangenen Jahr in Entwicklungsländern arbeiteten, denen 237 Instruktoren aus Kanada, 15 ac« Dänemark. 15 aus Norwegen, rund. 350 aus Deutschland und Italien, 74 aus Holland und 8.529 aus Nordamerika gegenüberstehen. Der Bericht weist darauf hin, dass 1.600 Studenten aus Entwicklungsländern in Israel Ausbildung empfingen, und vergleicht diene Zahl mit 2.000 Studenten in Belgien, 2.000 in Italien und Portugal, 1.000 in Kanada, 60 in Dänemark, 2.300 in Westdeutschland, 180 in Holland, 40 ä.i Schweden, 20 in Norwegen und 10.000 in den USA. In dem Bericht, dessen Neue Schiffahrtslinie Tel Aviv. — Vier verschiedene Finauzgruppen im In- und Ausland gründeten unlängst eine neue Schiffahrtslinie „Maritime Fruit Carriers Ltd.“ mit einem Kapital von 40 Millionen IL. Aufgabe der Gesellschaft Vst die Erbauung und der Betrieb von Fruchttransportschiffen. Berufstätige in Israel Jerusalem. — Laut Veröffentlichung des Statistischen Zentralamtes der israelischen Regierung ist die Zahl der Berufstätigen 1962 bi« 1963 um 5,6 Prozent von 774.000 auf 818.000 gestiegen. Gleichzeitig stieg die Zahlder arbeitsfähigen Bürger des Landes im Alter von 14 Jahren und aufwärts um 4,9 das sich von der Bedeutung der technischen Hilfe für die Entwicklungsländer Rechenschaft ablegt und dazu beigetragen hat, dieses Programm zu beschleunigen. — (ITA) Jerusalem. be«teuerungs — Ein Doppel- - Abkommen inzwischen stark entwickelt | Prozent. Neues ZIM-Sch iff Rom. — Der 35.000Tonnen - Dampfer „Ein Gedi“, den die ZIM einer italienischen Werft in Caetellamare in Auftrag gegeben hatte, wurde von Frau Tamar Guide»! symbolisch vom Stapel gelassen. Der Zeremonie wohnten der Militärattache Elron und Rabbiner Kahn aus Israel, sowie Bischof Darco von Castellamare und der Dirrektor der Werft, Dr. Widra, bei. .Der Stapellauf de« Schiffes konnte wegen des schlechten Wetters nur symbolisch stattfinden und soll in der nächsten Woche vorgenommen werden. — (ITA) Forschung im Mittelmeer Haifa. — Auf Ansuchen der Internationalen Atomenergie-Kommission begab sich eine Abordnung des Seefischerei-Institut« in Haifa auf eine Fornchungsfahrt ins Mittelmeer, um das Gebiet zwischen Haifa und Zypern nach dem möglichen Vorhandensein von radioaktivem Material zu überprüfen. Die zweiwöchige Untersuchung stand unter der Leitung von Direktor Dr. J. Oren. Dr. MAX FLESCH Berater für Investitionen und Finanzgeschaefte in Israt \ — Lang- und kurzfristige Anlagen — Auskünfte jeder Art TEL AVIV, Israel — 18, George Elliot Str. wurde in Jerusalem zwi-; sehen England und Israel j abgeschlossen. Die Steuern : ' sollen in dem Lande bezahlt j I werden, iu dem das Ein- , kommen verdient wird. ■ i Israelbonds in den USA; New York. — Seit Anfang j des Jahres bis zum 13. September wurden Israel-Bond« im Wert von über 34 Millionen Dollar verkauft. Die« bedeutet 18 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des vergangen«! Jahres. Die Leitung glaubt, bis Ende des Jahres das gesetzte Ziel von 75 Millionen Dollar zu erreichen. Schiffe für Haifaer Hafen Haifa. — Die Zahl der den Haifaer Hafen anlaufenden Schiff« ist von 1191 im Jahre 1960 auf 1403 im vorigen Jahre gestiegen; die Zahl der Passagiere stieg in der gleichen Zeit um 92 Prozent von 59.000 auf 113.000 INDUSTRIAL & COMMERCIAL BANK (ISRAEL . LATIN AMERICA) LTD. INVESTMENT & TRUST. Co. L«L ASOCIADO CON BANK HAPOALBf TEL AVIV — ISRAEL 1NCOBA INVESTMENT & TRUST Cia. (GALERIA DEL OBELISCO) Av. CORRIENTES 1145 T. E. 35-8586 9419

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