Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2040 (29.11.1963)
- Date
- 1963-11-29
- Page
- [Seite 8] (sequence 8)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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8 — Viera««, 29 de Nnienibre de IMS LA SEMANA ISRAELITA AB« XXIV. — N? 204« Ereignisse der Woche Wasser für den Negew (Schluss der Ereignisse von Seite 5) der an der Internationalen Mittelost-Messe, die im Juni 1964 in Tel Aviv stattfinden soll. Generalversammlung Am 7. November fand die Ordentliche Generalversammlung der Argentinischisraelischen Handelskammer statt, bei der die Memoria und Bilanz für daß 14. Geschäftsjahr sowie die Aenderung des Art. 9 der Statuten approbiert wurden. Das Direktorium setzt sich aus den folgenden Herren zusammen: Presidente: Alfredo Korn (Telbrin S. A.), Vice Presidentes: Marcee Garfunkel (Boris Garfunkel e hijos S. A.), Noel Werthein (Gregorio, Numo y Noel Werthein S. A.), Director-Secretario: Ing. Wolf Blumenthal (Ind. Químicas Almidar SRL.), Pro-Secretario: Miguel Teubal (Ezral Teubal y hnos. S.A.), Tesorero: David Shul man (Shulman Hnos. S.A.), Pro-Tesorero: Ing. Sami Avram (Inca Industria Cauchera S. A.). Directores: Alfredo A. Presser, Ing. Jorge Chápiro (Chápiro y Asociados S.A.), Dr. Benjamín Gold (Química Golby Com. e Ind.). Jaime Steinberg (Arpalsa-Capi S.A.), Simón Ponieman (Laseal SRL), Cont. Guillermo Cracovski (La Central del Plata SA, de Seguros); Síndico Titular: Miguel Malamud (Banco Mercantil Argentino); Síndico Suplente: Federico Strauss. Consejo Plenario: Presidentes: Julio Kleinman (Moisés Kleinman S. A.), Mauricio Litman (Ciervo S.A.C.I.I.), Isaac Carasso (Israel Discount Bank), Juan Feinstein (Feinstein S. A.), Julio Geller (Geller Hnos.), Egon Glucksman (Dr. Lazar y Cía. S.A.), Rubén Ixanier (Horiventa S.R. L.>, Jacobo Murmis, Israel Ovsejevich (Ovsejevieh Hermanos S.A.), Dr. Ben Sion Razin (Bank Leumi Le-Is-1 rael), Dr. Manuel Scheolnik ' (Schcolnik S.A.C.I.), Isser i Ben Tzvi (Banco Com. e | Ind. (América Latina) Ltd.), ■ José Ventura (I.L.P.A. SAi IC). Víctor Weisz, León Ca-! yani (The American Rubber ¡Co. SRL), Wolf Fligler (Aironal S.A.C.I.F.I.), Ing. Oscar ¡ Glaeserman (Rassco Sud- | americana), Amoldo Horen-! czyk (A.J. Holländer Arg. S.; A.), Abraham Mirkin, David ¡ Oberländer (El Al Líneas j! Aéreas de Israel). Pedro Pe- \ chersky (Pedro Pechersky j 1 S.A.), Dr. Alejandro Ponieman (Lucero Cía. Arg. de ¡ Seguios S.A.), Menachem i Rotszteài (Zim Israel Navi- ’ gation Co. Ltd.), Ernesto 1 Strauss (Ind. Plásticas Federico Strauss S.A.), Itzhak I Vardi (Banque pour le Commerce Suisse-Israelien), Car- ' los Waldman (Los Montes S.A.), Abel Wertein (Grego- ¡ rio, Numo y Noel Werthein! ¡ S.A.). : Asado in San Miguel Am vergangenen Sonntag , fand bei strahlendem Sonnen- ' schein der schon traditionel le Asado in San Miguel statt, zu dem wieder Hunderte von Freunden des Hilfsvereins, Repräsentanten der Isj rael-Botschaft, der israeli-! sehen Handelskammer, der | Kehilla und vieler Organisa- , tionen gekommen waren, \ '■ um in der gepflegten Quin- \ , ta ein paar angenehme Stunden zu verbringen. Für die : j leiblichen Genüsse war wie! immer in ausreichender j Fülle gesorgt, und es; herrschte eine ausgezeichnete Stimmung. Alles klapp te ganz*.orzüglich, und die Veranstalter und freiwilligen Helfer verdienen ganz besonderes Lob für die schnelle Abfertigung eo vieler | hungriger und durstiger Menschen. i | Eine reichhaltige Lotterie 1 mit geschmackvollen Gewinnen fand allgemeinen Beii fall, und die vielen Kicske fanden für ihre Waren einen : reissenden Absatz. j : In angeregter Unterhai j hotel ARMON! I ISRAELS SCHOENES Die beste t TOURISTENHOTEL * Küche; Angenehmer Aufenthalt j ♦ Tel Aviv, Jarkonstr. 90 Tel. 23711 ♦ (Vorherige Zimmerbestellung ist unbedingt t erforderlich) I HOTEL DAPHNE X IHR HOTEL IN HAIFA - Israel VORHERIGE BESTELLUNGEN RATSAM t HAIFA. Hadar Hakarmel, Nordaustr. ► >444 4-44444 944^4 ♦4 44444 ♦ 4 444 4‘ Dr. MAX FLESCH Berater für Investitionen und Finanzgeschaefte in lsrat \ — Lang- und kurzfristige Anlagen — Auskünfte jeder Art TEL AVIV, Israel — 18, Geerge Elliot Str. tung und später bei einer reichhaltigen Kaffeetafel verbrachten alle Gäste in bester Stimmung den Tag, und auch der Wettergott zeigte vollstes Verständnis, denn erst in den späten Nachmittagsstunden, als alle schon zu Hause waren, ging das starke Gewitter nieder, das die gewünschte Abkühlung brachte. Es ist zu hoffen, dass diese gelungene Veranstaltung auch ihren Organisatoren den gewünschten finanziellen Erfolg gebracht hat, denn unter den heutigen Verhältnissen erfordert die Unterhaltung des Elternheimes, das in der hiesigen jüdischen Kollektivität wohl kaum seinesgleichen hat und jetzt noch durch neue Bauten erweitert wird, riesige Summen, die sich jeder Kalkulation entziehen. Jedenfalls gebührt dem Hilfsverein grösste Anerkennung für alle seine Bemühungen, so dass wir den Wunsch abespreche« möchten, uns im kommenden Jahr wieder gesund bei dem Asado in San Miguel zu treffen. 29. November: „Tag des „Askan“ Am 29. November 1947 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen, dass ein jüdischer Staat geschaffen werden soll. Mehr Stimmen als für eine solche Zweidrittel Entscheidung der UN erforderlich gewesen wäre, sind damals für die Schaffung des jüdischen Staates und damit für die Anerkennung der Rechte des jüdischen Volkes abgegeben worden. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Vereinigte Israel-Kampagne geschaffen, die seit über 16 Jahren die moralischen und materiellen Kräfte der Juden in den Ländern der Zerstreuung zusammenfasst, um auf diese Weise an dem grossen Aufbauwerk in Israel teilzunehmen. Die Leitung des Keren Hayessod in Jerusalem hat beschlossen. in Anerkennung der Leistungen ihrer vielen, ungezählten und meist unbekannten freiwilligen Mitarbeiter den Tag des ,,Askan“, den ,,Tag des Mitarbeiters“ in der ganzen Welt zu proklamieren. Das Präsidium des Zentralcomites der Vereinigten Kampagne in Argentinien hatte die jüdische Presse zusammengerufen, um über die Bedeutung dieses Tages des Mitarbeiters wie über die allgemeine Bedeutung zu sprechen, die überhaupt den Mitarbeitern der Kampagne zukommt, die freiwillig jahraus jahrein ihre Zeit diesem Werk uneigennützig zur Verfügung stellen. Um Wiederholungen zu vermeiden, sei hier nur noch einmal besonders darauf hin- ] gewiesen, dass die Tätigkeit für die Vereinigte Kampagne mit Schwierigkeiten verbunden ist, weil noch manche Juden in unzureichender Form sich an der Arbeit der Kampagne beteiligen, häufig besucht und aufgefordert werden müssen, um ihre Beisteuerungen zu leisten. Zwar ist das Ergbnis der diesjährigen Kampagne mit Rücksicht auf die allgemeinen Schwierigkeiten nicht als ungünstig zu bezeichnen, doch könnte es viel besser sein, wenn die Tätigkeit der Mitarbeiter in allen Kreisen un terstützt werden würde. Am heutigen Freitag wird der Tag des Mitarbeiters der Magbit. der Vereinigten Kampagne, feierlich beganvoii SCHRAGA HAR-GIL Die Einwohner des Negew und die Neueinwanderer die! ihn in der Zukunft bevölkern sollen, werden trotz der > Wasserarmut dieses Gebie- ¡ tes nicht verdursten müs-; sen. Bis Ende 1964 wird die I Jordan-Negew Wasserleitung fertiggestellt sein, und etwa 35.0 Millionen cbm Wasser : werden dam vom Kinneret- See in die Wüste des Negew geleitet werden. Das ganze Projekt, an dem seit 1956 intensiv gearbeitet wird, wird ca. 150 Millionen Dollar kosten. Ein ähnlicher Betrag wurde in; diesem Jahre in den USA i für Versuche zur Umwand- . lung von Salzwasser in Süss- : wasser ausgegeb^n. Das zur Zeit bekannte Wasser-Potential Israels be : läuft sich auf 1.800 Millionen cbm pro Jahr, und mit der Fertigstellung der zwei ten Phase dieser Leitung wird es fast gänzlich ausge- : nutzt werden. Simcha Blas, ein Wasser Ingenieur, der seinerzeit an der Spitze der Gesellschaft Mekorot stand, ist zwar heute noch der Ansicht, dass 1 gen werden. Da wir uns aber in Argentinien noch mitten in der Arbeit befinden, wurde beschlossen, diesen Tag : erst zu Beginn der neuen : Kampagne im März zu proklamieren. Dagegen werden; alle Mitarbeiter in Argenti- : nien eine Broschüre über die Arbeit des Keren Hayes- 1 sod in den vergangenen 16 I Jahren überreicht erhalten, | die gleichzeitig den Dank ¡ für die Mitarbeit und neue ■ Anregungen enthalten wird, j Eine Reihe weiterer Fragen wurde auf der Pressekonferenz angeschnitten und erörtert, wobei auch der Dank der Kampagneleitung I der jüdischen Presse übermittelt worden ist. Auch sie gehört zu jenen Askanim, durch deren unermüdliche; Arbeit der Erfolg der Mag- - bit gesichert wird. Drama über Naziverfolgung Der Schriftsteller Moisés J. Tabakschnaider hat soeben ein Drama in jiddischer Sprache beendet, das den Titel ,.Die 93 Töchter Jakobs“ trägt und eine Episode behandelt, die sich in i den unheilvollen Tagen der! Naziherrschaft zugetragen : hat. Das Stück ißt von José | Sarán ins Spanische iiberj setzt worden und soll in Bälde in einem argentini- I sehen Theater zur Auffiih-! rung gelangen. — Gegenwärtig wird das Textbuch auch ins Hebräische übersetzt.! dieses Potential sich auf | 3.000 Millionen cbm beläuft. Er kann jedoch seine These | nicht beweisen; daher b’eibt 1 cs eben bei den kümmerlij chen 1800 Millionen cbm. DIE POLITISCHEN |SORGEN | Die politischen Probleme, i die mit der Errichtung die- | - ses Werkes verbunden sind. 1 ' sind weitaus schwieriger als die technischen, die fast oh- 1 ne ausländische Hilfe bewäl- , tigt wurden. Mesche Harel. der Leiter der Waffen.-till . Stands - Abteilung des Au- ■ ssenministeriums, erzählte in dieser Beziehung, dass das internationale Recht keine einheitlichen Bestimmun- , gen in Bezug auf Wasser-; , Reservoirs festgelegt hat. Die Dispute über die Was- , serrechte dauern in vielen * Staaten generationenlang an und körnten b;ß auf den . heutigen" Tag nicht zufriedenstellend gelöst werden. , Im Jahre 1953 begann Israel mit den ersten Arbeiten an dieser Wasserleitung. Als erste Phase wurde in der entmilitarisierten Zone 1 südlich des Kirneret-Seee in der Nähe der Bnot Jaacow- Briieke ein tiefer Ableitungskanal gegraben, um das Jordanwasser von dieser Stelle in den Negew zu leiten. Die ' Syrer beschwerten sich beim j; Sicherheitsrat der UN und '! behaupteten, dass Israel an | dicker Stelle eine Antitank- : ‘ Anlage baue. Dies sei eine militärische Befestigung, die j man in dieser Zone nicht errichten darf. Nach längeren! Verhandlungen und Zwi-; sehenfällen brach Israel diese Arbeiten ab. j DIE ROLLE TRANSJORDANIENS Die Amerikaner, die an dem Frieden im Mittleren Osten interessiert sind, , schickten Eric Johnßion in den Mittleren Osten, um einen Plan auszuarbeiten, der; die Wasserverteilung zwißchen den verschiedenen Nachbarstaaten regeln soll-! te. 1 Der Johnston-Plan basier-! te auf friedlichen Verhandlungen, die er mit den Regierungen von Transjordanien, Syrien und Israel führ- : te. Laut dießem Plan sind die ,,Hauptabnehmer“ des Wassers Israel und Trants-! jordanien. Beide Länder soll-' ten ungefähr die gleiche j Wassermenge zur Bewässe- ' rung ihrer trockenen Gebiei te erhalten. Syrien und Libanon sollten beide nur ei- I ne kleine Wafßermenge. et-; wa 30—40 Millionen Kübik-; meter im Jahre bekommen! da sie sowieso nicht die Möglichkeit haben, Wasser , für ihre lauuwuucutucUche Produktion in dieser Gegend zu verwenden. Transjordanien und Libanon akzeptierten stillschweigend den Johnston-Plan, ohne sich offiziell zur Einhaltung dieses Planes zu ver pflichten. Doch sie Hessen durchblicken, dass sie mit den Vorschlägen Johnstons einverstanden sind. Syrien dagegen erklärte: wenn ßtatt Israel ein arabischer Staat in dieser Gegend bestehen würde, dann würde eß sich gern bereit erklären, Johnstons Vorschläge zu akzeptieren. Mit Israel wolle es dagegen keine Vereinbarung treffen. Gamal Abdel Nasser verßprach Johnston, Syrien zu beeinflussen. sich trotz der aggresßiven Erklärung, auch an diesen Plan zu halten, um damit die Ruhe in dieser Zone aufrecht zu halten. DER JARMUK-PLAN Jedenfalls begann Transjordanien, die Gewässer des Jarmuk Flusses ifl seine wa'ßerarmen Gebiete des Ostjordan-Landes zu leiten. Italienische Ingenieure planten ein Bewässerungß-System, mit dessen Ausarbeitung vor einigen Jahren begonnen wurde. Die erste Phase des transjordanischen Wasserwerkes wurde voriges Jahr beendet. Doch stellte es sich heraus, dass die Ableitungskanäle nicht richtig geplant waren, sodass die zu bewässernden Felder überschwemmt wurden. Unlängst gab die USA eine grosse Anleihe und technische Hilfe, um den tranß jordanischen Bewässerungs - Plan realisieren zu können. Durch das transjordanische Jarmuk-Projekt wird in Zukunft Syrien billigen elektrischen Strom und einen Teil des Bewäßserungswaßsers erhalten. Syrien stimmte daher diesem Projekt zu und erkannte damit indirekt auch Israels Rechte auf das Jordan-Wasser an. Aus diesem Grunde glaubt Mcßche Harel. dass auch die praktische Durchführung deu israelischen Wasserprojekts keine ernsten arabischen Reaktionen hervorrufen wird. Jedenfalls es „wird nicht mehr übermässig viel Waßser in den Jordan fliessen“, biß die erste Phase des Projektes abgeschlossen ist. Der einzig „Leidtragende" wird das Tote Meer sein, denn ein grosser Teil des Wassers, das vom Jordan in dr.ß Tote Meer fliesst. wird in Zukunft die noch öden Gebiete Transjordaniens und Israels bewässern. INCOBÄ Jüdischer Sportklub Istanbul. — Von früheren Mitgliedern des Bar-Kochba-Klubs wurde ein jüdischer Sportklub gegründet. INVESTMENT & TRUST, Co. L(d. INDUSTRIAL & COMMERCIAL BANK (ISRAEL . LATIN AMERICA) LTD. ASOCIADO CON BANK QAPOALIM TEL AVIV — ISRAEL iWCOBA INVESTMENT & TRUST Cia. (GALERIA DEL OBELISCO) Av. CORRIENTES II45 T. E. 36-8586