Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2035 (25.10.1963)
- Date
- 1963-10-25
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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I Viernes, 25 de Octubre de 1963 LA SEMANA ISRAELITA Año XXIV. — No. 2035 — 5 y. Jubilaeum einer Grenz-Siedlung! Siedler in Westgaliläa und Gründer von Chanita trafen kürzlich in den Bergen Chanitas zusammen, um den 25. Jahrestag eines wichtigen Ereignisses in der Geschichte der nationalen Kolonisation zu begehen: den Beginn der Besiedlung dieses Landstrichs an der Grenze von Libanon. Die Gründung von Chanita fand gegen Ende der Unruhen der Jahre 1936—1939 statt und bedeutete e;nen grossen und kühnen Sprung nach vorwärts: zur Besiedlung eines judenleeren, von den Zentren der jüdischen Kolonisation weit entfernten Landstrichs, über den arabische Banden unbeschränkte Herrschaft ausübten. Die Errichtung dieses Siedlunge - Vorpostens bildete den Höhepunkt in einer Reihe von ,,Mauer und Turm“-Siedlungen, die damals in verschiedenen Teilen des Landes gegründet wurden. Sie versinnbildlichte den Opfermut der in der „Hagana“ organisierten jüdischen Jugend und nimmt einen Ehrenplatz in dem Siedlungswerk des Keren Hajessod ein. Der Wagemut der chaluzischen Jugend fand eich mit dem Zielbewusstsein des nationalen Kapitals zusammen, und so wurde gemeinsam sowohl eine blühende Wirtschaft als auch eine starke Verteidigungsetellung geschaffen. Chanita wurde zu einem Symbol — zu einem Symbol der Arbeit und des Heldentums. Im Lichte des Vorbildes von Chanita entstanden und entwickelten sich viele Siedlungen in der Umgebung und in anderen Teilen des Landes. Ohne die kühne Tat der jüdischen Jugend, ohne die Hilfe des jüdischen Volkes bei der Besitzergreifung eines öden und kaum bekannten Landstriches vor der Gründung des Staates und ohne die im Gebirge an der libanesischen Grenze geleistete harte Arbeit wäre Westgaliläa niemals ein Teil des Staates Israel geworden, nachdem man ja versucht hatte, ee vom Judenstaat kraft des Teilungsbeschlusses der Vereinte« Nationen abzutrennen. Der Keren Hajessod kann aber auch auf die zur Zeit des Staates gegründeten Siedlungen stolz sein. Dieses neue Kolonisationswerk umfasst an die 480 Siedlungen. die zum Grossteil vcn Neueinwanderern bewohnt sind. Die neuen Siedler haben innerhalb einer kurzen Mischehen in Nordamerika New York. — Der religiöse und ethnische Zusammenhang unter den Juden Nordamerikas, der in d»r Generation der Einwanderer sehr stark war, wird durch die Mischehen ,.ständig geschwächt“, wie das kürzlich erschienene Jüdische Jahrbuch feststellt. In einem Bericht über die Studien, die sich hauptsächlich auf in Grcss-Washington und im Staat Iowa gesammelte Daten stützen, zieht Dr. Erich Rosenthal, Professor für soziologische Anthropologie am Queen’s College, u. a. den Schluss, dass die sogen. Rückkehr zum Judentum in der dritten Generatio’n nicht den Tatsachen entspricht, weil ,.die Mischehe im allgemeinen das Ende der Zu-[ gehörigkeit zur jüdischen' Gemeinde bedeutet“. j Wie es in dem Bericht heisst, gibt es ,,Städte, in denen der Vorstand der jüdischen Gemeinde und die Präsidenten des Wohlfahrtsfonds und der Bne Brit mit nichtjüdinchen Frauen verheiratet sind, so dass die Jugend diesem Beispiel folgt und nicht auf den Rat der Eltern und der Rabbiner hört, eine Jüdiu zu heira ten“. (ITA) Zeit, trotz mangelnder landwirtschaftlicher Tradition und trotz gewisser Schwierigkeiten der Einordnung und Eingewöhnung eine wunderbare Anpassungsfähigkeit an das Landleben bewiesen, so dass ihre Dörfer zu einem wichtigen Faktor in der Landwirtschaft des Landes geworden sind. Der Wert der in diesen neuen Siedlungen erzielten Produktion ist im Laufe der letzten drei Jahre um 40 % gestiegen. Dank der Produktionsplanung und der besonderen Förderung, der sich diese neuen Siedlungen erfreuen, macht das dort erzeuge Gemüsse nicht weniger als 70 Prozent der gesamten Gemüseproduktion des Landes aus, während 50 Prozent der Milchproduktion und 45 Prozent der Pro duktion vcn Industriepflanzen von dort kommen. Besonders rasch war die Produktionssteigerung in den neuen Siedlungen in den Bergen und im Negew. Kundgebung der Brüderlichkeit Jerusalem. — Am 12. Oktober fand im Weisß Auditorium der Hebräischen Universität eine Veranstaltung zur Feier des ,,Dia de las Americas“ statt, die von dem Israelisch-Iberoamerikanischen Kulturinstitut organiniert worden war. De« gesamte lateinamerikanische diplomatische Korps, Israels Vize-Ministerpräsident Abba Eban und ein zahlreiches Publikum waren der Einladung gefolgt. Der Präsident des Kulturinstitut«, Jaakow Ttsur, ver- 1 wies in seiner Ansprache i aus die transzendentale Be; üeutung der' Entdeckung Amerikas und die wichtige I Rolle, die di3 Länder dieses Kontinents bei der Wiedergeburt des jüdischen Staaten genpielt haben, i Abba Eban hielt eine Rede. in der er die freund- ' schaftlichen Bande hervor- * hob, welche zwischen den lateinamerikanischen Ländern I und Israel geknüpft wurden. Er unterstrich, dass noch viel zur Erweiterung der i Zusammenarbeit ausserhalb des geographischen Rahmens getan werden könne, wobei er besonders weltum-; spannende Ziele wie Festi-I gung des Friedens, den Fortschritt der im Aufbau befindlichen Länder und den Kampf gegen die Diskriminierung in allen ihren Formen erwähnte. Auf die Ausführungen der israelischen Gastgeber ant- ■ wertete der Dekan dee Diplomatenkorps, der brasilia-! n loche Botschafter Joao Baptista Barreto Leite. Dar-i bietungen lateinamerikanischer Musik bildeten den > würdigen Abschluss des; Festaktes. (ITA) >*¿#1 : * ’• -V CHEVRO UstcJ que es sensible a la belleza y a la perfección verá en este Chevrolet 400 cómo lo! ^excepcional ha sido superado. Por su elegancia exterior e interior, por su pique, por la! ^incomparable suavidad de su andar... por todo ello y por los nuevos detalles que acrecientan .su distinción, el Chevrolet 400, modelo 1963, alcanza la cima de la perfección. 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