Mannheim
Compact Memory

Jüdische Wochenschau · 1963-08-18 · 2034 (18.8.1963) · p. [Seite 9]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2034 (18.8.1963)
Date
1963-08-18
Page
[Seite 9] (sequence 9)
Language
German, Spanish
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/9616703-9613667-9614131--3018-9614140
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

11 entity mentions

-Wo. 2«4 Viernes, 18 de Octubre de 1963 JÜDISCHE WOCHENSCHAU Ano XXIV. — No. 2034 — 9 nckte «ssen woHv«rtret«e beides »Sri». B eetscfce. «<*» As- Gruppea, ■be Uebee- «der ®. ..«ater ftlte* b»(5 ad «afge. en‘\ vor der eflr. J*. ®g ist «- * Tat, st* uck eiw tta Verbreit, m cbt einer iera nu d~ und «r durch wirken.“ «nie der imierung wndelten stellten Çompiny jgs erhogen, dass * der Augwiciiiet gleiche Ansfelsgin leii dieser nft ge- »iichnng ron der nierung und in , dass stellt» iutofir- . Chys die Ar-;ichtigt , weni- 'roaent rtreter lass in lesprelusmit- »derea erdea, nd Sym- und ibea. hin- 1 um emientliunes r Faonale mR, i der auf Istel-!gZU holder „Berernkeit lassen. B. PlfEYRREDON 2190 1 St. T. E. 83-2313 Hermann Bahr und Theodor Herzl ' - . . f^uÎKîconnrrîniincr rlpr ,ßinr<? Das österreichische Volk; feierte den hundertsten Ge-; burtstag von Hermann Bahr (1863—1934). Er war ein Künstler, Kritiker, Roman-; schriftsteiler, Redakteur, i Dramatiker, Regisseur. Bohemien, Prediger und ,,Pro-, phet“ — der Bernhard Shaw von Wien. Oesterreich ehrte j seinen grossen national :n Dichter durch eine besonde- , re Briefmarke mit seinem Bild. j Hermann Bahr und Theo- ( dor Herzl, der um drei Jahre älter war, waren Freunde. Sie verkehrten als Stu- '' denten und später als Schriftsteller im selben lite- \ rarischen Kreis. Beide gehörten der akademischen Verbindung „Albia“ an und \ ein Ereignis. provoziert durch Bahr, beeinflusste j Herzls Weg und führtj ihn allmählich zum Zionismus. I Im Jahre 1878 inskribierte 1 Herzl an der Wiener Unij versität, und zwei Jahre später trat er in die Burschenschaft ,,Albia“ ein. Er trug mit Stolz Albiaband und Couleurkappe, erschien regelmässig auf der Albiabude, und im Mai 1881 kam es zur Austragung einer Mensur zwischen ihm und Karl Koch aus der „Allemania“. In der ,,Albia“ hatte er einige frohe Semester verbracht. von JOSEF FRAENKEL Der Antisemitenführer Georg Ritter von Schoenerer trat damals öfters in Studentenvsrsammlungen auf, und in fast jeder Burschenschaft diskutierte man über die ,,Judenfrage“. Auch in der „Albia“. Herzl las Bücher von Eugen Duehring, dem Theoretiker des Ras senantisemitismu», und seit dieser Zeit beschäftigte er sich mit jüdischen Problemen. Es ist anzunehmen, dass er schon damals über Palästina in der „Albia“ gesprochen hatte. Man nennte ihn dort „Tankred — Fürst von Galiläa und Antiochia“. „Tankred“ hatte sich während der Kreuzzüge bei der Eroberung von Jerusalem beteiligt, und ,Tankred“ war der Couleurname von Herzl. Solange Herzl in der „Albia“ als „Fuchs“ und „Bursch“ aktiv war, war die „Albia“ frei vom Antisemitismus. Zumindest zeigten die Alben keine Sympathie für Ritter von Schoenerer. Im Jahre 1383, ein Jahr vor seinen Schlussprüfunger. an der Universität, wurde Herzl .inaktiver Burseh“ und war nicht mehr verpflichtet, täglich oder fast täglich die Albiabude zu besuchen. Gerade in dieser Zeit trat Bahr der „Albia“ bei. Er war ein Anhänger der „Grossdeutschen Idee“ und des Anschlusses Oesterreichs an Deutschland. Diese Bewegung stand unter der Führung von Ritter von Schoeenerer, der im Jahre 1883 die antismeitisehe Deutsche Arbeitspartei gegründet hatte. (Nach dem Zusammenbruch Oesterreichs — 1918 — wurde die se in „Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei“ umbenannt). In aller Stille agitierte Bahr für diese Richtung, auch unter den jungen Alben, und bald ergab sich eine Gelegenheit, um öffentlich für seine Anschauungen zu demonstrieren. Nach dem Tode von Richard Wagner veranstalteten die Wiener Studenten, Im März 1883, einen „Ri chard-Wagner - Kommers“ , im Sophien,:aal, und in seiner Rede begeisterte sich! Bahr für den Anschluss und [ für den Antisemitismus. Die I Polizei verfügte die Auilöj sung der Versammlung, da j er öffentlich den Anschluss ' propagiert hatte. Auch wurde er deshalb von der Wiej ner Universität religiert, dafür aber von den Antisemiten gefeiert. So kam es, dass durch Bahr der völkisch arische Geist in die Albiabude gebracht wurde. Herzl war nicht im Sophiensaa] anwesend, doch erfuhr er durch Zeitungsberichte, dass sein Couleurbruder Bahr eine antisemitische Rede gehalten hatte. Er beschloss, aus der ..Albia“ auszutraten und schrieb der Burschenschaft, darr, er dort nicht mehr verbleiben ' könne — „das ist jedem an-! ständigen Menschen klar“, j In der „Albia“ erwachte J in Herzl seine jüdische Zugehörigkeit. Es war nicht! allein der Dreyfus-Prozess in Parir, welcher plötzlich aus Herzl einen Zionisten machte. Er war Zeuge des Dreyfus-Prozesses, aber er hatte sich fü. die Judenfrage tseit der Albia-Zeit, beinahe 15 Jahre interessiert. Seine Ideen wurd n im Laufe der Jahre reif und in Paris — durch den Droyfusprozess — entschloss er sich endlich. diese in seiner Bro schüre „Der Judenstaat“ festzuhalten. Hermann Bahr versuchte dann sein Glück in Graz und in Czetnowicz, aber er wurde von beiden Universitäten verwiesen. Eine Episode heilte ihn von seiner antisemitischen Krankheit. In studentischem Uebcrmut suchte er den Sadogorer Wunderrabbiner auf, und durch diese Zusammenkunft befreite er sich von seiner judenfeindlichen Einstellung. Bahr war ein Stimmung,:- mensch in der Politik und in der Literatur. Er blieb nie in e uer Station, immer war er in Bewegung. Zuerst huldigte er dem Liberalismus, dann wurde er ein So- ' zialist, ein Marxist, ein Antisemit und schliesslich ein ' eifriger Katholik. Als Künstler war er vom literarischen j Wien beeindruckt, dann von Berlin, hierauf von Paris, München, aber immer wie 1 der kehrten seine Gedanken i nach Wien zurück. Er bete- | te zu vielen Göttern, um sie dann zu zerstören und neue zu finden.! Hermann Bahr hatte nie , seine erste Zusammenkunft mit Herzl vergessen. Er sah in ihm eine Persönlichkeit [ „von ganz ungewohnter, fürstlich, märchenprinzlieh wirkender Art“. Und obzwar Herzl ihn „mit einem hochmütig, hulcäi.vollen Nikken“ abgefertigt hatte, eo blieb er für ihn ein assyri , scher Prinz. i Bahr, der als Student der ■ Liebling der Antisemiten war. wurde bald von diesen . angegriffen. Bahr wurde zuj erst „neutral“, dann Philosemit. Nun erklärten die Antisemiten, dass er „Jude“! oder ven jüdischer Abotam- ■ mung wäre. Als er dies verneint hatte, meinten sie, dass Bahr eine „jüdische Seele in einem nicht-jüdischen Körper“ hätte. Er musste sogar aus der „Albia“ austreten. Nun schämte sich Bahr seiner Studen tcr.sünden in der „Albia“ , und versuchte später den , Grund des Austrittes Herzls i aus der „Albia“ der ja j durch ihn versucht wurde,! zu vertuschen und anders darzustellen. | Im Jahre 1894 erschien Bahrs Sammlung „Der Antit semitismus. Ein internationales Interview“. Er hatte 38 Personen aus Deutschland, Belgien, Frankreich. England und anderen Ländern, darunter S. Whitman. Ibsen, Björnson, Mommcen, befragt, um ihre Ansichten über die Judenfrage zu erhalten. In der Majorität waren diese gegen den Antisemitismus. „Antisemitismus ist die Gesinnung der Canaille“, sagte Theodor Mommcen, Bahr zitierte ähnliche Aeusserungcn der geistigen und politischen Führer Europas, darunter den Satz: „Der Antisemitismus ist ein Morphinismus der kleinen Leute“. Arthur James Balfour, der 24 Jahre später die „Baij four - Deklaration“ unterzeichnet hatte, schrieb am 1 5. Juni 1893 an Bahr: „In j England gibt e.s keine Judenj frage, w7enn auch daß Pro-! blem der Einwanderung aus Russland und Zenlraleuropa die Aufmerksamkeit in un serem Land erregt hatte und weiter stark erregt, nicht weil die Einwanderer Juden sind, sondern weil sie arm sind.“ Jahre nach dem Ereignis in der „Albia“ begann d.e eigentliche Freunc’nchaft zwischen Bahr und Herzl. Beide waren schon als Schriftsteller bekannt. Bahr besuchte I-Ierzl in der „Neuen Freien Presse“, und Herzl sah öfters Bahr in der Redaktion „Die Zeit“, um politische und literarische Begebenheiten zu besprechen. Bahr hatte freundliche Besprechungen über Stücke von Herzl. die in Wien aufgeführt wurden, und prozionistische Artikel veröffentlicht. Er sah in Herzl den stolzen Juden, den Mann der Tat und erkannte schliesslich seine hohe Bedeutung für das jüdische Volk, welche« er ven der Not befreien wollte. Er bewunderte Herzl nicht nur als Verfasser des „Judenstaates“, sondern auch als edlen Menschen, dessen Talent einem heiligen Gedanken der Menschheit gewidmet war. Das Religions-Minister-um : stellte gemeinsam mit der | Misrachi Bank und Mifal;! Ilapajis einen Betrag von j 1 Million IL für langfristige! Anleihen zwecks Errichtung von Synagogen, Lehrhäusern, Tauchbädern und Friedhöfen zur Verfügung. AUSBAU VON HAEFEN | Solc-J Bon« hat mit einer I zypriotischen Firma eine neue Gesellschaft gegründet, „Sibaco“, die die Hafen anlagen von Limassol uni Larnacca ausbauen soll. j i ZITRUSEXPORT Bis Anfang Mai wurden 12,5 Millionen Kisten Zitrusfrüchte verschifft, gegen- | über 8,5 Millionen Kisten im Vorjahr. Der Erlös erbrachte etwa 72 Millionen $ gegen über 43 Millionen $ im Jah-! re 1962. : EINFUHR VON AUTOS \ In der Zeit vom 1. April ■ 1962 bis 31. März 1963 wui" j den Einfuhrgenehmigungen I für 7.186 Privatwagen er- | teilt. Von den eingeführten Autos kamen 2.402 aus Westdeutschland, 1915 aus Frankreich, 1762 aus Grossbritannien, 691 aus Italien, 540 aus den Vereinigten Staaten und 78 aus Schweden. In der Grössenordnung der eingeführten Wagei stand „Volkswagen“ an der Spitze, danach Citroen, Simca, Fiat, Ford, Peugeot. SPARMASSNAHMEN Die Regierung beschloss, für das laufende Budgetjahr Eii'.spar; ngen in Höhe von ca. 10 Millionen IL vorzunehmen, die für dringende aktuelle Aufgaben frei gemacht werden müssen. Hiervon sind alle Ministerien betroffen, insbesondere aber das Entwicklung«!« V.isterium. 300 Beamtenstelien, die frei wurden, sollen nich. neu besetzt werden. BROTKONSUM Seit der Aufhebung der Brotsubsidien im Augi'i.t ,962 ist der Brotverbrauch im Monatsdurchschnitt um 9-1 Prozent zurückgegangen, obwohl sich die Bevölkerung in der gleichen Z fit um etwa 4 Prozent erhöhte LEBENS¬ VERSICHERUNGEN Die Zahl der in diesem Jahr ausgegeber.en Lsbensversicherungs - Policen, die Dollar- oder Index gebunden sind, war um 240 Prozent hiiher als in der gleichen Zeit des Vorjahres. Menachetn tlssischkin (ZUR 100. WIEDERKEHR SEINES TODESTAGES) Ussischkins Arbeit für den . Zionismus begann in den achtziger Jahren und schloss Anfang der vierziger Jahre t unseres Jahrhunderts. Ein oft von ihm wiederholtes . Wort war: „Nichts kommt gegen einen starken W‘ len auf“. Er benutzte auch gern den Ausdruck „Praktische Arbeit in Erez Israel“. Doch hatte er sich beeilt, Herzl kennen zu lernen und dem ersten Zionistenkongress beizuwohnen, obgleich er wurste, dass weder Herzl noch der erste Zicnistenkoni gress jene „praktische Arbeit in Erez Israel“ in seinem Sinne bedeuteten. Man kannte ihn als einen „Mann aus Eisen“, als einen hartnäckigen Charakter, aber er konnte sich auch gemessen ausdrücken und taktvoll auftreten, besonders Mitarbeitern und Freunden gegenüber, deren Tätigkeit er schätzte. I Kurz nach Herzls Tode begann sich der Ausdruck ' „synthetischer Zionismus“ ( einzubürgern. Ussischkin war die bekannteste Figur , auf dem Ge’^et „syntheti- ' scher“ zionistischer Bestrebungen. Die zionistische Sei- , te seines Charakters war, komplizierter Art und wurde nicht immer verstanden von SCHALOM BEN B ABU CH von Menschen, die 6eine i Gründe und Motive nicht kannten. Darum war er oft der Mittelpunkt zionistischer - Debatten.; In der Zeit des politischen Zionismus war er ein fähiger Leiter von Kongressen und der Zmtralverwaltung | der zionistischen Organisation (der Bank, des Jüdij sehen Nationalfonc’s usw.). | Da er während des ersten Weltkrieges von Westeuropa abgeschnitten war, war er nicht mit der politisenen Arbeit zur Erlangung der Balfour-Erklärung beschäftigt, doch er stand an der Seite Weizmanns und Sokolows in der historischen Deputation zur Versailler Frie- | derskonferenz, die die internationale Zustimmung zu dieser Erklärung erlangen wollte. Auf dieser Konferenz sprach er Hebräisch — eine Tat, die der Nation zur Eh- ' re gereichte. Während der Zeit des Nationalheims war er Mitglied des Waad Leumi (Nationalrat der Juden Paj lästinas) und der Zionistischen Exekutive von 1919 i bis 1923. Später war er Direktor des Jüdischen Nationalfonds bis zu seinem Tode. Während dieser Zeit ko- 25 JAHRE NACH DEN Synagogen-Braenden GEDENK-GOTTESDIENST ACIBA - THG AM FREITAG, DEN 8. NOVEMBER, in den Raaumen der ACIBA, Araoz 2854 Weitere Benachrichtigungen folgen Ionisierte der Keren Kayemoth eine halbe Millicu Dunam Land. Es war sein Schicksal, in die Geschichte einzugehen: sein Name erscheint bei der Erwähnung grosser Ereignisse. Nach Herzls Tod veröffentlichte er eine Broschüre „Unser Programm“, worin er die Gründung einer Jugendorganisation zum Nationaldienst im Lande unserer nationalen Renaissance anregte. Diese Schrift war dazu angetan, die Zweite Alija, die hauptsächlich aus Pionierjungend bestand, zu stärken. Als Leiter der zionistischen Exekutive (oder „Vertretuugscomite“, wie es damals hiess) erfuhr er schwere Enttäuschungen vor.seiten der britischen Verwaltung. Kaum hatte er sich in Jerusalem niedergelassen, als Pessach 1920 die arabischen Unruhen gegen die jüdische Bevölkerung ausbrachen. Er begab sich sofort mit David Yc-llin zum britischen Hochkommissar, der sich weigerte, ihn zu empfangen. Daraufhin sandte er ihm folgendes Schreiben: „Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie zu informieren, dass die jüdische Bevölkerung, jung und alt, — falls ihr Leben nicht genügend geschützt wird und falls keine Garantien für ihren Schutz geleistet werden — gezwungen ist einzusehen, dass sie ihr Schicksal nicht in fremden Händen lassen kann; sie wird sich darum geschlossen erheben, um sich Und .hre Brüder, die vor ihren Augen gemordet werden, zu verteidigen. Die Verantwortung für diese furchtbarer! Folgen fällt darum nicht auf sie, sondern auf jene, deren Pflicht es ist, Ordnung in der Heiligen Stadt aufrecht zu erhalten und jeden Ausj bruch von Unruhe zu ver- . meiden.“; Sein Hauptinteresse war | jedoch der Jüd sche Naiio-; nalfonds. Es gab kaum eine I Gegend im Lande, wo der Keren Kayemet unter seiner j Weisung nicht Land erwarb.! D?r A.nkauf von Emek Jesrcel, Emek Hefer der Ebene von Scharon' und Haifa I sind ihm zu verdanken. Zu-; sammen mit den Landkäufen in Galiläa ergaben sich somit weite Möglichkeiten für die Einwanderung, landwirtschaftliche Besiedlung und Sicherheit der Grenzen, j Ussischkins tiefe Liebe zu Jerusalem ist bekannt. Er pflegte zu sagen: „Ohne Je- ' rusalem ist Erez Israel nur; Palästina“. Bereits, als er! dem Comité der „Howtwe 1 Zion“ in Odessa Vorstand, i gründete er einen „Fonds für die Wiederherstellung Jerusalems“, wofür er Sammlungen in aller Welt i veranstaltete. Als er vor dem ersten Weltkrieg Russland wiederum besuchte, betonte er, wie wichtig es war, unsere Position in Jerusalem zu stärken und dort eine hebräische Universität zu gründen, doch wie er dem zögernden und erstaunten Achad Haam erklärte, dachte er dabei nicht nur an die kulturellen und geistigen, sondern auch an die politischen Folgen. In seinem heissen Kampf gegen den Teilungsvorschlag der briti sehen kgl. Kommission (1937) erregte er sich besonders in der Frage Jerusalems, denn die Kommission schlug vor, Jerusalem aus dem Territorium des jüdischen Staates auszuschliessen. Es ist unmöglich, all die bedeutenden Werke Ussisohkins für die Sache der indischen Wiedergeburt autzuzählen. Jeder Tag seines Lebens war allein dem jüdi.sriun Nationalwerk gewidmet.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.