Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2034 (18.8.1963)
- Date
- 1963-08-18
- Page
- [Seite 4] (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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4 — Viernes , 18 de Octubre de 1963 LA SEMANA ISRAELITA Año XXIV. — No. 2034 MUSIK IN BUENOS AIRES ,.TRISTAN UND ISOLDE“ IM COLON 1963 ist das Gedenkjahr für Verdi und Wagner. Vor 150 Jahren erblickten bfide Opern - Revolutionäre das Licht der Welt. Das Teatro Colon ehrte den großen Italiener in dieser Saison vier Mal, und Wagner muss sich mit einem Werk begnügen. Unser Musentempel hat sich mit Erfolg bemüht, Quantität durch Qualität zu ersetzen. Ferdinand Leitner. der uns zum vierten Mal besucht, hatte ein gtürmiech gefeiertes ..com« back“. Der Applaus steigerte sich von Akt zu Akt und wurde in Leitners charmant-bescheidener Wreise stets auf das dank seiner Vorbereitung großartig spielende Colön-Orchester übertragen. Der stutt garter Generalmusikdirektor bot eine dramatisch-dynamisch bewegte Version, ohne im geringsten die Sänger durch die Instrumente zu decken cder zu überspie len; Transparenz im Klang war von jeher eine (seiner ausserordentlichen Tugen den. Ernst Poeltgen hauchte den statischen Partien der Akteure Leben ein; die für ihn typische, nach hinten ansteigende Rundrampe diente, zusammen mit unübertreff licher Außleuchtung und sich dauernd zwischen Realität und Metaphysik bewegendem Licht- und Schattenspie1 dem Verständnis des ..grössten Liebesdramas aller Zeiten". Pocttgens Meisterregie vermochte das Publikum ge- TEATRO COLON Sábado 19 a las 20.30 hs.: últ. fuñe. ab. sábados noct.- Tristan e Isolda, Opera de Richard Wagner, con Kuchta. Hoffman. Beirer. Alexander, Crass. Dir. de orq.: Ferdinand Leiüer. Regie; Ernsf Poettgen. Dec. y vest. Roberto Osvald. Martes 22 a las 20.30 hs.; fuñe, extraordin. “Tista« e Isolda“ de Wagner. Dir. de orq.: Ferdinand Leitner. Regie: Ernst Poettgen, con los mismos intérpretes del día 19. { gen die oft erlebten ,,W7ag i ner-Längen“ völlig immun : zu machen. Paul Cßwalds Szenographie und Kostüme — er weiss viel mit wenig : zu sagen und ist ein vielversprechender Novize — dienten Bild und Ton gleicher- . massen.! Die Protagonisten ..Tristan“ — Hans B cirer — und ..Isolde“ — Gladys Kuchta (Debütantin am Colón) — ßangen und rpielten unübsr- , trefflich; beider Intelligenz ' gestattet ihnen.die Riesenrollcn ohne Ermüdung und in gleichmässiger Tongebung in der nur unwesentlich ge kürzten Vorstellung dnrehzuslcgen. Grâce Hoffman feierte in der Rolle der „Brangäne“ ein besonders herzliches ..Rentrée“, die dank ihrer grossartigen gesanglichen und schauspielerischen Fähigkeiten dieser psychologisch keineswegs einfachen Partie zu den besten gehört, die das Colcn erlebt hat. Carlos Alexander (neu in Buenos Aires) bot einen prachtvollen ..Kurwenal"; es bleibt zu hoffen, dren unser Opernhaus sich ¡ diesen Sänger für die Zukunft sichert. Franz Crass war ein würdevoll singender und sich bewegender „König Marke“ und Gian- Pi:ro Mastromei ein ausgezeichneter ..Melct“. Un-; ter Valdo Sciamarella sang der Chor zufriedenstellend. Ich hatte die Ehre, in der! Premiere neben der Wiiwe I von Fritz Busch zu sitzen.! dem dm Teatro Colón un-; endlich Vielte und Gutes verdankt: vor genau 20 Jah- | ren stand der grosse Dirigent. der Deutschland frei- : willig verlassen hatte, beim „Tristan“ zum letzten Mal; am Colón Pult. Ihr Urteil, dass dies der beste „Trißtan“ sei, den eie seit da- 1 maïs gehört habe, mache ich zu meinem eigenen. I Curt B. M. Weissstein Jüdisches Leben in der Schweiz \ *,*“*£*” Die Stadt Genf hat sich zu der wichtigsten Verbind.jngsstelle zwischen der nordamerikanischen Judenhsit, Israel und den europäischen jüdischen Gemeinden entwickelt. Obwohl in der Schweiz nur rund 20.000 Juden und hiervon nicht mehr als ein kleiner Bmch'eil in Genf leben, besitzen alle grossen jüdischen Weltorganisationen ihre überse:-ischen Büros in dieser Stadt. I Da ist das Büro des Joint, von dem aus über 20 euro- ' päische und nordafrikani- | cche Länder unterstützt wer- ' den. Hier befindet sich der! Wcltsitz der ORT, und hier i ist der europäisch^ Sitz der Hias. der die Auswanderung nach vielen Ländern der Welt, einschliesslich nach Israel leitet. Die Jewish Agency unterhält hier ihre zentrale Clearing-Stello zur Fivon BORIS SM0LAR nanzierung der jüdischen Auswanderung atß Europa und Nordafrika nach Israel. Der Jüdische Weltkongress befasst sich hier mit der Ueberwachuug der Ereignisse, die das jüdische Leben in verschiedenen Ländern Europae betreffen. Die israelischen Bankunternehmen tätigen von hier aus ihre-Operationen in Europa und besitzen in Genf grosse Büros. Und schliesslich ist hier der Sitz der Ständ gen Kommifeion europäischer jüdischer Gemeinden, der die Koordinierung in den freien Ländern Europas obliegt. Als Brennpunkt Internationaler Ereignisse ist Genf heute auch ein Ort, an dem sich viele arabische Würdenträger und Diplomaten zusammenfinden. In den Restaurants, Café,; und Vergnügunrestätten kann man Eine gelungene A aff äh rung \ Ein 60-Jaehriger ' Aus New York verlautete, , dass der aus Berlin stammende Komponist Stefan j Wolpc 60 Jahre alt wurde. : Zehn Komponisten und elf , ausübende Künstler veranstalteten ein Kcnzert zu sei- 1 nen Ehren. „OLAMENU“ TEL AVIV POB 3002 ISRAEL NEUERSCHEINUNGEN DES VERLAGES GOLD: Geschichte der Juden in der Bukowina I., GrcGsoktavformat — ISO Textseiten — 42 Bildertafeln 239 Illustrationen Ganzleinenband $ 20.00 — Luxusausgabe S 35.00 GOLD: Geschichte der Juden in der Bukowina II., Grossoktavformat — 232 Textsciten — 51 Bildertafeln 457 Illustrationen Ganzleinenband $ 20.00 — Luxusausgabe S 35.00 SUBSKRIPTIONS-EINLADUNG GOLD: Geschichte der Juden in Wien I., Hauptredaktion: Dr. Y. L. Bato. Dr. N. M. Gelber ERMAESSIGTER SUBSKRIPTIONSPREIS: Vor Erscheinen S 15.—, nach Erscheinen $ 25.— BILDPROSPEKT KOSTENLOS DURCH: Edition „OLAMENU“ TEL AVIV, P.O.B. 3002, ISRAEL Alle Publikationen erscheinen in deutsener Sprache Die Preise sind in U$A Dollar angegeben. Das Teaho San Telmo bat; ..Rashcmon“. zw>ei Erzählungen, mit deren Verfil-1 mung der zeitgenössisch? ja- 1 panische Autor Akutagawa j einen W lterfolg errang und ' di; Fay und Michael Kanin zum Theaters.ü;k umbauten. Eine einfache Handlung Ein Bandit überfällt , ein Ehepaar im Walde von Rasha. schändet die Frau und tötet d:-n Mann. Nach-! her wird dargestellt, was/ (vor den Augen der Zuschauer! ) e gentlich vorge-; fallen ist. Scheinbar lügen alle. Wo ist die Wahrheit ' cder wie der Priester sagt, der Sinn des Geschehens? , Die Form ist archaisch wie in der griechischen Tragö- ' die: 3 Schauspieler und ein Chor, von denen 2. das Me-! dium der als Zeuge bcobj achtend» Holzfäller, den Hergang berichten und die anderen darüber diskutieren. Doch der „Oedipus“ oder die „Elektra“ ergreifen : uns stärker. Carlos Gorostiza gab eine gute Ueberretzung und fiihr-! te ausgezeichet Regie. Er Gtellte im Licht der kr -uzen- } de i Scheinwerfer die Schaucpieler vor den Wald von Rasho und postierte den Chor sinngemäss an den Rrnd des Gesch hens. Mehr statisch als dynamisch, jedoch klar trkennbar und mit guter Pflege des Worteß. Die Schauspieler wäre« gut am besten Maria Rosa Gallo als geschändete Gattin. die ihre frauliche Würde verteidigt, sehr gut in der Diktion und mit einem erschütternden Aufschrei. Ebenfalls sehr gut Jua« Carlo; Dorrego als Holzfäller und Kronzeuge, der am echteste japanisch wirkte, und Pepe Soriano als mitunter übertreibender, jedoch stets wirkungsvoller und komischer Perrückenmacher sowie der wilde Räuber Tito Alonso. Mit starken Mitteln gezeichnet und lautem hämischen Lachen erschreckend charakterisiert, zuckt er zusammen, als ihn die Ehefrau just während seines mit viel Aplomb vorgeführten Schwertkampfes der Feigheit beschuldigt, ebenso wie ihren Ehemann. Jorge Rivera Lopez gab in einer undankbaren eintönigen Rolle dem Samurai die ihm gebührende Vornehmheit. Enrique Taliön, Maria Esther Fernändez und Zulema Katz gaben einen würdigen Rahmen für diese bemerkenswerte und inter essante Aufführung, die durch ein gutes Bühnenbild Lulß Diego Pedreiras ausgezeichnet war und dem Publikum sehr gefiel. Dr. Karl Kost ’ sie einträchtig neben den Israelis sitzen sehen. Mit | gli-eder der sauditischen Königsfamilie, ja der König! selbst, sind häufige Besu- 1 eher in Genf, ebenso wie der König von Kuweit. Sie wohnen alle im modernen Hotel du Rhone, in dem die araerikanfechen und israelischen Juden willkommene Gäste sind. Die Araber tragen manchmal ihre Tracht, doch meist kleiden sie sich nach europäischer Mode, dis nur die Könige und Prinzen niemals anlegen. i In Genf sieht man heute überall Israelis und das Hebräische hört man überall fast eber.isoviel sprechen wie Deutsch oder Englisch. Die Schweiz ist heut? das beliebteste Ferienland für den israelischen Fremdenverkehr. Sie liegt nur drei Flugstunden mit der EL AL von Israel entfsrnt. Heu-! te bereitet e.; keine Schwierigkeiten mehr für dis Isrteliß, einen gewissen Dei visenbetrag für Auslandsreisen zu erhalten, und die; meisten wählen die Schweiz für ihren Urlaub. Viele Is-; raelis haben auch Kenten! auf schweizer Banken. Eg i handelt sich zumeist um Nai ziverfolgte, die Entsehädi-; gungsrenten erhalten, welch? von Bonn statt nach Israel auf offene Konten in schweizer Bankinstituten überwie sen werden. Nicht nur die aus Europa stammenden, sondern auch die gebürtigen Israelis lieben die reizvolle schweizer Landschaft, und sie träumen davon, dass die steinigen Berge Israels eines Tages wie die grünen schweizer . Wiesen aussehen werden. Sie sehen auch, wie ein klei- I nes, nur 4 Millionen Ein- New York. — Insgesamt 1.749 Juden aus USA und Kanada haben sich im Jahr 5723 im Rahmen des Alija- Programms der nordamerikanischen Abteilung der Jewish Agency in Israel niedergelassen, d. h. 8 Prozent mehr alß im Jahre vorher. i Louis Segal und Rabbi M. Kirshblum. die der Exekutive der Jewish Agency angehören und die Alija-Abteilung leiten, gaben bekannt, dfßs 20 Prozent der Einwanderer, d. h. 349 Personen Akademiker waren, zu denen 53 qualifizierte Arbeiter kamen. Die nächstgrösste Gruppe bestand mit 270 Personen aus nicht mehr im Berufsleben ßtehenden älteren Leuten. Rund 509 der Neueinwanderer wollen im ersten Halbjahr in Schnellkursen in Ulpanim das Hebräische erlernen. Von diecen sind 240 Erwachsene und 214 Jugendliche, die an der Hebräischen Universität und am Technion studieren wollen. 86 der Eimvanderer sind junge Chaluzim, die vorher in den Vereinigten Staaten ausgebildet wurden. (ITA) wchner zählendes Land inmitten einee industriellen Europa aufbiühen kann, obwohl es selbst keine Rohstoffe besitzt, und dies nährt ihre Hoffnung, daes Israel mit der Zeit imstande sein wird, sich zu einem wirtschaftlich unabhängigen Land zu entwickeln. Sie beginnen zu verßtehen. was Chaim Weizmar.n, der viele Jahre in der Schweiz studierte und lebte, damit sagen wollte, als er davon sprach, er hoffe, Israel werde einmal „Die Schweiz dee Mittelostens“ werden. Gedenkbuch des Council Das vom Council of Jewß from Germany (183/189 Finchley Road, Lcndon, NW 3) geplante Gedenkbuch führender jüdischer Persönlichkeiten, die dem Nazi- Terror in Deutschland oder in der Deportation zum Opfer fielen, steht nunmehr vor dem Abschluss. Angaben werden noch in folgenden Fällen an die obenstehende Adresse erbeten: 1 Personalien (Geburtsort und -datum, Deportationßdatum und -ort, Todestag und -ort) sowie kurzer Lebenslauf für die folgenden Perßonen, di? in Diensten des i Palästina-Amtes und der zionistischen Fonds in Deutschland gestanden haben: Dr. Ludwig Jacoby (Leitung des Palästina-Amtis). Berlin Dr. Rudolf Pick (Leitung des Palästina-Amts), Berlin j Kammergerichtsrat Erich Gerechter j (Leiter der Rechtsabteilung des Palästina-Amts), Berlin I Dr. Bruno Schönfeld (Leiter der Keren Hayessod, später Verwaltungsdirektor dre Krankenhauses der Jüdischen Gemeinde), Berlin Erich Kopydlowski Berlin. 2) Ferner werden gleiche Angaben, wenn möglich mit Photo, für folgende Personen erbeten: Rabbiner Dr. Joseph, Berlin (Gefängnisseelsorger) R. A. Dr. Bruno Mendelßohn. Berlin (seit 1933 Leiter der Jüdischen Wirtschaftshilfe der Jüdischen Gemeinde zu Berlin) Regina Jonas, Berlin (Predigerin und Lehrerin) Rabbiner Dr. Bernhard Hamburger,. Breslau (letzter kons. Rabbiner der Altglogauschul und Lehrer der Jüdischen Realschule, Wallstrasee) Rabbiner Dr. Siegfried Behrens, Fürth R.-A. Max Schlesinger, Hannover (Hauptvorstandsmitglied des Zentraivereins und der Bundesleitung des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten.) Rabbiner Dr. Gustav Cohn, Leipzig. Photographien werden noch von folgenden Personen benötigt: Rabbiner Herbert Finkeischerer, München Rabbiner Israel Finkeischerer. München Clara Israel, Berlin-Spandau (Sozialarbeiterin) R.-A, Max Schlesinger, Hannover Dora Silbermann, Berlin (Leiterin im Jüdischen Wohlfahrtsamt der Gemeinde zu Berlin) Werner Simon, Homburg und Berlin Martha Wertheimer, Berlin Lmdesrabbiner Josef Wiesen, Rabbiner für Sachsen Weimar und Eisenach. LUACH - (KALENDER) Freitag, den 18. Oktober 30. Tischri 1. Tag Rosch Chodesch Sonnabend, den 19. Oktober 1. Marcheechwan Schabbat Rosch Chodesch Parschat NO’ACH VI 9 — XI 32 Haftara Yeschayahu LXVI 1—24 Sonntag, den 20. Oktober 2. Marcheschwan Mcntag, den 21. Oktober 3. Marcheschwar. Dienstag, den 22. Oktober 4. Marcheschwan Mittwoch, den 23. Oktober 5. Marcheechwan Donnerstag, den 24. Oktober 6. Marcheschwan Freitag, den 25. Oktober 7. Marcheschwan Sonnabend den 26. Oktober 8. Marcheschwan Parschat LECH-LECHA 1. B. M. XVII 1 — XVII 27 Haftara Yechayahu XI 27 — XII 16 Sonntag, den 27. Oktober Montag, den 28 Oktober Dienstag, den 29. Oktober Mittwoch, der, 30. Oktober Donnerstag, den 31. Oktober Freitag, den 1. November Sonnabend, den 2. November —. _ __ Parschat WAYERA 1. B. M. XVIII 1 — XXII 24 Haftara II Könige IV 1—37 Gedenktag an die Verbrennung der Synagogen in Deutßchland im Jahre 1938 5713 9. Marcheschwan 10. Marcheschwan 11. Marcheschwan 12. Marcheschwan 13. Marcheschwan 14. Marcheschwan 15. Marcheschwan ANLAESSLICH DES 150. JAHRESTAGES SEIT DEM JUDENEDIKT VOM 10. JUNI 1813. dem Beginn der Emanzipation des bayerischen Judentums, erschaint in Kürze im Dr. Olzog-Verlag (vorm. Isar Verlag) München und Wien das Werk von: STEFAN SCHWARZ: Juden in Bayern im Wandel der Zeiten mH einem Vorwort des bayerischen Ministerpräsidenten ALFONS GOPPEL. Es ist ein Buch, welches die Geschichte der Juden in Bayern aufgrund bis jetzt unveröffentlichten Aktenmaterials schildert. Namhafte Professoren und Historiker schreiben nach Ueberprüfung des Manuskripts: „Schwarz kann Anspruch darauf erheben, die erste erschöpfende Gestaltung des Judenedikts geschaffen zu haben“. — „Das Buch verdient ein Standardwerk zur Geschichte der Juden in Bayern zu werden.“ „Das Werk ist nicht nur lesenswert, sondern auch zum Nachdenken anregend.“ „Das Werk verdient die weiteste Verbreitung.“