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Jüdische Wochenschau · 1963-10-04 · 2032 (4.10.1963) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2032 (4.10.1963)
Date
1963-10-04
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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MR ad KU ig von Akademikern vonM. TALMI 1 Wert j(. licht sagteer.„ ^kkasstandaTd nudnger i-t als aJ Wohsor atend niedriger, n würde, «enn verschiedenen An- “« «•> erhalle, aa. ^de. habe ich nie *®en Augenblick sd»cht, Israel ru Es gibt hier ge. Er kam Ende 1961 mit seiner Frau und zwei Töchtern nach Israel. In den er-ten drei Wochen ihres Aufenthaltes wurden sie von der Jewish Agency in einem Hotel untergebracht. Dann wurden sie in das Wohnheim der Jewish Agency für Angehörige der freien Berufe in Kiriat Chaim tiberführt. Dr. Szekely fand Halbtagsarbeit in mehreren Kibbu- : N-DAVID: KINDER MIT EINEM RAD. — Dov Id wurde 1927 in Polen geboren. Er studierte im itut für schöne Künste in Tel Aviv und an der n Kunstakademie von Paris. Seine Arbeiten, denen Landschaften und Menschen — besonders sind wurd’O io Paris, Washington und N. York t und im Jahre 1962 empfing er den N euman- Paris. Er illustrierte auch verschiedene Volksd im Jahre I960 wurd; im Künstlerhaus in Je- ■ine AussteltaM eröffnet, die nur Werke dieses KüusÜers zeigte. die sich nkM jd dem Uh6115' ifwiegen l^n: 1 bieten Kar1. Wissenschaft«- ¡et, entschädigt alie materi6^11 •IEL SV ist ein 1'^ * Aitp”5» Stamren Alte— „rauendem Ha iene berumT njedem :M®£ gliche Kamp £gÿi i. soU^!msie eben. indem. 'ffliteii^s nicht pudern hinweg. .,saia m.es ® entc.’g-’1 Ihnen Í W N“tzD'e. Vid«1" nung. uejsche*. i;»sfí Widerte d w zim und erhielt während der ersten drei Monate ein monatliches Darlehen von 150 1L, um sein Einkommen zu ergänzen. Seine ältere Tochter Julia, die bereits vier Jahre im Ausland Medizin studiert hatte, wurde kostenlos in einen Kibbuz-Ulpan aufgenommen, damit sie zur Fortsetzung ihres Medizinstudiums hebräisch erlernen könne. Die jüngere Tochter Rahel, die Musik und Gesang studiert hatte, wurde im Bet Hachaluzot in Tel Aviv untergebracht und_ erhielt eine Freistelle in der telaviver Musik - Akademie und kurz darauf ein Stipendium vom Norman-Kulturfonds. Nachdem Julia den Ulpankurs beendet hatte, wurde sie als Studentin des fünften Lehrjahres in die medizinische Fakultät in Jerusalem aufgenommen und erhielt von der Jewish Agency und Universität ein Stipendium von 1.200 IL. Inzwischen wurde Dr. Szekely endgültig nach Tel Aviv umgesicdelt. Er fand eine Dreieinhalbzimmenvohnung im Jad Eliahu-Viertel. Um ihm den Kauf der Wohnung zu ermöglichen, erhielt er ein Darlehen der Jewish Agency von 3.000 IL. Den Rest zahlt Dr. Szekely in monatlichen Raten in einem Zeitraum von 25 Jahren ab. Er erhielt auch ein Darlehen von 2.000 IL vom Fonds der Jewish Agency für konstruktive Zwecke, um die erforderliche medizinisch« Einrichtung erwerben zu können. Heute, etwas über ein Jahr nach seiner Ankunft im Lande, hat Dr. Szekely eine eigene, ständig wr-ehsende Praxis. Seine Töchter setzen ihr Studium fort. Rahel trat bereits mit dem Philharmonischen Orchester auf und nahm an einer Konzertreise des telaviver „Rinat“-Chors durch die Vereinigten Staaten teil. „Wir sind mit unserem Los hier sehr zufrieden“, sagte Dr. Szekely in georo chenem Hebräisch. „Wir haben sehr viel Hilfe erhalten und können mit den Schwierigkeiten, die vor uns liegen, fertigwerden.“ WOHNUNGSFRAGE „Bei den freien Berufen müssen wir oft von unseren Prinzipien abweichen“, sagte kürzlich Herr Abraham Ziegel, der Leiter der Einordnungs-Abteilung der Jewish Agency. „Obgleich es. unser Bestreben ist, die Einwanderer über des ganze Land zu verteilen, können wir uns nicht immer streng daran halten, wenn es sich um Angehörige freier Berufe handelt und müssen ihnen einen Wohnsitz in Orten zuweisen, wo sie Aussicht haben, Arbeit zu finden. Es wäre unsinnig, Wissenschaftler oder Fachärzte in Entwicklungsgebiete zu schicken, selbst wenn dort Wohnungen für sie vorhanden sind. Daher gibt es Wohnungsmangel in der Umgebung der grossen Städte, und die Erstellung von Einwandererwohnungen in diesen Gegenden muss vergrössert werden.“ Infolge des Mangels an Wohnungen für die Angehörigen der freien Berufe in Orten, wo sie gebraucht werden, leben zur Zeit 650 Familien und etwa 100 Alleinstehende in den Wohnheimen der Jewish Agency und nehmen den später Eingewranderten den Platz weg Dies ist eines der schwierigsten Probleme für die Instanzen, die mit der Einordnung der Angehörigen der freien Berufe im Lande betraut sind. Monografie über Scholem Aiejem Wien. — Der sowjetische Staatsverlag hat eine Monografie über Scholem Alechem aus der Feder des Literarkritikers Hersch Remenik veröffentlicht. In der Einleitung heisst es, Aiechem sei nicht nur ein jüdischer Klassiker, sondern auch eine a*issergewöhniche Persönlichkeit in der Weltliteratur. Das Buch erschien in einer Luxusausgabe, ist reich illustriert und enthält zahlreiche Faksimiles ven Originalhandschriften Aiechems. Anlässlich der Veröffentlichung der Monografie wurde in der sowjetischen Presse betont dass seit 1917 in Russland 502 Ausgaben der Werke Aleehems in 20 verschiedenen Sprachen erschienen sind. (ITA) resen dem danVns< de" Erlös«11, lien-tr i „c «DlVn m c!îfVr che <rf<VC 3, & ' Schenkt Euren Kindern BUECHER IN SPANISCHER SPRACHE AUS DEM VERLAG EDITORIAL CANDELABR0 — Pasteur 351 40 Jahre Hillel-Foundallon Anlässlich ihres 40jährigen Bestehens hat die H.Hel- Foundation in Amerika beschlossen, ihre Tätigkeit auf jüdische Professoren und Lektoren auszudehnen und auch ihnen die Möglichkeit zu geben, die Bedeutung jüdischer Lehren kcnnenzulernen und sich in sio zu vertiefen. Der Vorschlag stammt von Professor Louis Gotschalk, einem bekarnten Historiker, der zum Chairman der Stiftungskommission gewählt wurde, als Nachfolger von Prof. William Haber. Die Kommission traf sich in Harvard, um Prof. Harry Wolfson den ersten akademischen Pre:s zu übergeben, den die Hillel Stiftung je verliehen hat. Präsident Kennedy gratulierte ebenfalls in einem Telegramm, in dem er das», Werk Wolfsons würdigte. Die Hillel- Stiftung wirkt an 244 Universitäten in Amerika und in anderen Ländern. An liordamerikanischen und kanadischen Universitäten machen heute die jüdischen Studenten 7 Prozent aller Studierenden aus. Ehrenbürger Carlos Lacerda, der Gouverneur von Guanabara <Brasilien), hat die Ehrenbürgerrechte von Rio de Janeiro an Jacob Schneider, Neuerscheinungen des Verlags QLAMENU Vom Verlag „Olamenu“ in Tel Aviv wird uns mi-geteilt: Das grosse zweibändige Werk im Gross-Oktavformat „Geschichte der Juden in der Bukowina“ ist soeben erschienen. (412 Seiten mit 93 Bildertafeln und 696 Illustrationen. Als nächst« Publikation erscheint das grosse. " illustrierte Werk „Geschichte der Juden in NVien“, bercusgegeben von Hugo Gold unter der Redaktion der Historiker Dr. Y. L. Bato und Dr. N. M. Gelber. Den Abschluss dieses Werkes bildet eine ausführliche Darstellung der letzten Vertreibung und Vernichtung der Wiener Juden (1938—1945) und ein biographisches Lexikon „Wiener Juden in der freien Welt“. „Die letzte Vertreibung und Vernichtung der Wiener Juden“ 1938—1945. Ein Gedenkbuch, wird als separates Werk, herausgegootn und bearbeitet von Hugo Gold erscheinen und auch die Namen der 43.000 deportierten Wiener Juden enthalten. Ferner wird eine „Zeitschrift für die Geschichte der Juden“ vorbereitet, die sich im besonderen mit der Geschichte der Juden in Oesterreich (Alt-Oesterreich), Polen, Tschechoslowakei, Rumänien befassen wird. Weiterhin wird das Erscheinen eines Buches von Prof. Harry Zohn (Boston): „Wiener Juden in der deutschen Literatur“ vorbereitet. Ein grosses „Gedenkbuch der untergegangenen Judengemeinden der Tschechoslowakei“ in zwei Gross-Oktavbänden, heraußgegeben von Hugo Gold, soll das Andenken an die einst blühenden Judengemeinden verewigen. An der Spitze dieser grossen Veröffentlichung steht ein Ehrencomite, dem prominente ehemalige tschechoslowakische Juden u.a. Prof. Dr. Emil Adler, Prof. Dr. Hugo Bergmann. Ludwig Blum, Dr. Max Brod. Ing. Jakob Fischer, Dr. Walter Kohner, Dr. David Paul Meretz, Dr. Oskar Neumann, Dr. Egon Straschitz, Dr. Felix Weltsch, Dr. A. Zwergbaum. angehüren. Organisation: Dr. Fritz Ullmann. Alle Zuschriften. Anfragen. Dokumente, Photos und Beiträge sind ausschliesslich zu richten an: Publishing House „Olnnrcnu“ Tel Aviv, POB 3002 Tel. 220025 (Israel). Literarische Notizen einen der ältesten jüdischen Bürger verliehen. Der Geehrte hat sich um viele jüdische Institutionen, so um die grosse Synagoge, das Begräbniswesen und die Zionistische Organisation verdient gemacht. Stiftung Der jüdische Philanthrop Paul Barzilai stiftete im Rahmen der Ilistadrut- Sammlungen in Pittsburgh 100.000 Dollar zu Ehren von Golda Meir, für ihre Leistungen zugunsten des Friedens. Durch die Stiftung soll nach dem Wunsch von Golda Meir jungen Israelis eine wissenschaftliche Ausbildung ermöglicht werden. Tod eines Schriftstellers In Amsterdam starb, 64 Jahre alt, der Schriftsteller David de Jong, Verfasser von Gedichten und von historischen Romanen, die auch äns Deutsche übersetzt sind. Zuletzt arbeitete er an einem Buch über Israel. Der älteste Rabb'.ner In Chilßea, Mass., starb im Alter von 109 Jahren Rabbi Irik Benkowitz, wohl der älteste Rabbiner in.den USA. Er wirkte als geistiger Führer zweier Synagogen in Chelsea. Jubiläum einer Gemeinde Die Judenheit von St. Louis begeht ihr 125. Jubiläum der ältesten jüdischen Gemeinde westlich des Mississippi des United Hebrew Temple. j Hebraeischer Unterricht men T T * — eso *71*0 n T; . - ’ - *73 HX 3HX Oí,?»1? HDOX nVarti'27 nip^yn *?ps irxn jan T*fts7 .nxa *ispT p^s wftw .rnr rftx mies oíd1? inrm o^san ra T T T T : •* T 1 ** oEto .nsrn ppnn nacantf mia»a uatfan t ’* v * : * : “ : ‘ ntfx n■H3prrnVi57»,7 wnix ,ftx nns7&a .nn^-rraa ti* * t : : tíam onftwa rip'? ftjm# n^-nrr napa - : : : t t -rraa .m# n^spx rspp nnx pTinapn anaj?1? a-’aaa .-a#ira ]aan nix .ns* ja ftaria# "o '*^05 ,-pvi annx naan aiaipan nx aa*? n*?a annn wam nrrVx# nanpn naboría miap^ ■ ftaxi ,nipim riisaxai .npTirnn j;rna (rraViD riñas riña nxsina) K r i * .*« -t* LA EXCURSION MARAVILLOSA (Columna derecha) En la madrugada, un pequeño helicóptero civil levantó vuelo sobre Elat y voló hacia el Norte. A través de Icis paredes de vidrio del pequeño avión pudo verse la empresa de Timna y sus piletas. Adelante hacia el Norte! Desde lejos se ve muchas ruinas de piedra. Esta es la antigua ciudad de Awdat quz fue reconstruida por el Departamento para el embellecimiento del paisaje y el desarrollo de ciudades históricas. El helicóptero sobrevoló la antigua iglesia bizantina y sepulcros en cavernas, dió un círculo sobre la hermosa acrópolis y continuó eu vuelo. Abajo se ve arena y siempre más arena; y ahí está la costa de Ashkalon, todo cubierto de verde y plantas. El piloto contó de los hallazgos arqueológicos hechos donde estaba un vez la antigua ciudad de Ashkalon El Departamento para el embellecimiento del paisaje (Columna izquierda) llevó a un lugar todas las antigüedades descubiertas y plantó un lindo jardín. En un lado d?l jardín vemos la estátua de una diosa griega. Hicimos un corto picnic bajo los árboles y seguimos vuelo hacia el Norte a lo largo de la cesta hasta Haifa. Desde allí continuamos viaje en coche hasta los sepulcros en cavernas en Bet Shearim. En estas cavernas —descubiertas hac-e unos 25 años— fueron sepultados muchos judíos hace 2000 años. En Bet Sherrim se reunió el Sanhedrín después de la destrucción del segundo templo. Alrededor de las sepulturas excavadas se plantó ur. hermoso jardín. La luz eléctrica —instalada por la sociedad para el desarrollo de ciudades históricas— iluminó para nosotros los lugares donde fueron sepultados los judies, de los alrededores inmediatos como así también de países lejanos y aun del remoto Yemen. -Jin dd’i.í?» ‘rpSrnstöa "n“jîx “iD5ip,’s?n D»n .rniDX DDT n^X1? *733 TT t : - ** : - ïroiDjn niTp? ^“n Vsso nx*i3 jD|7n oioan .ft# Djarrnirnai snarv pmsa .miDX » t : v T t : - jax-Tia trxaa T»n mît .idd J T - t * T ■ : ■h?“1?? rnm## ,rnas7 jnxn *jia Tis#*? n¡ftnan .trniüD-’n triDX rrorft oç nosipftnn ms?» *75701 íjiTns; îr’Djra - t; “ *■ I t * - *7î;d mao niz?37 fnn3p oftiDnpxri ,nftin 1XD3 nu»1?» : t - : * t ~#x rpn narii - nftin 3iah .trnosi pT neaa fts -axn niftann *757 nsp ûipap ftana# , nftftixD |ftp#x nnay# f’nxri *jij iisaft ïip^nan DER WUNDERVOLLE AUSFLUG i (Rechte Spalte) Ganz früh am Morgen stieg ein kleiner Zivil-Helikopter über Elat auf und flog nordwärts. Durch die Glaswände des kleinen Flugzeugs kam das Timna-Werk und seine Wasserbecken in Sicht. Weiter nach Norden! Von weitem werden viele zerstörte Steinbauten sichtbar. Das ist das antike Awdat, das durch die Abteilung fiir Landschafts-Verschönerung und für die Entwicklung historischer Städte rekonstruiert wurde. Der Helikopter flog über die antike byzantinische Kirche und über Höhlengräber, schlug einen Kreis über der schönen Akropolis und setzte seinen Flug fort. Unten sieht man Sand und immer wieder Sand; da liegt Aschkalons Küste, alles mit Grün und Pflanzen bedeckt. Der Pilot erzählte von den archäologischen Funden, die dort gemacht wurden, wo einstmals das antike Aschkalon stand. Di« Abteilung für Landschafts-Verschönerung (Linke Spalte) trug an einem Ort alle entdeckten Funde zusammen und pflanzte e'nen schönen Garten; an einer Seite des Gartens sehen wir die Statue einer griechischen Göttin. Wir machten ein kurzes Picknick unter den Bäumen und flogen weiter nordwärts längs der Küste bis nach Haifa. Von hier ging es weiter im Auto zu den Hühlengräbern in Bet Schearim. In diesen Höhlen — vor ca 25 Jahren entdeckt — wurden viele Juden vor 2000 Jahren begraben, ln Bet Sehoarim sass das Sanhedrion nach der Zerstörung des zweiten Tempels. Ring um die ausgegrabenen Gräber ist ein schöner Garten angelegt worden. Elektrisches Lieht — von der Gesellschaft für die Entwicklung historischer Städte installiert — erhellte uns die Orte, an denen die Juden zu Grabe gelegt wurden, sowohl aus der näheren Umgebung wie auch aus fernen Ländern, ja selbst gus dem entlegenen Yemen.

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