Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2024 (9.8.1963)
- Date
- 1963-08-09
- Page
- [Seite 3] (sequence 3)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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V'írucs, 9 i'a Agesto d-i 133: 1. A S E M A N A S K A E L I T A Año X7ÍJV, No. 2 21 si j&a Dor SitkerheiLrat t?bailiev.2 über oi? s‘djfrjkani c«he Rass:np-iu.k. *-»ch- (:-jn b:r:its vcrh.r in einer Kommis kn cer UN ter A\ i;chU-ss Südafrikasaus een Yer-r'.-ilzn Na:.io.:en verleiht worden wer. DamU tat die DiskiiSöi-n i ter die Haltung d r kieken w issen üri.r--:bicht Südafrikiw g'- g >niib2r c’er g.wauigen s.hwarzen Majorität *e.i m weiteren Höhepunkt err. mht. B .k'umtlic.h bewegt ei Krage; e.t Jahrzihn’en d e interna.tonal? Poii :k. Der Befreier Iniiens, Mahatma Gnsncli, begann seine politische Karr! re ii Säd.frika, wo er als Anwalt tä ig gewesen ist. Mit Ghandi nahm die allgemeine Freiheitsbewegung d:r unterdrückten Farbigen eilten n.u-en Anfang. Inzwischen sind zwar viele Jahre vergangen. die Lage der Farbigen A der Südafrikanischen Uni-on hat sich jedoch nicht verbessert. Man kann im Gegen ¡eil von einer erheblichen Zuspitzung der Si tuation sprechen. Beinahe alle grossen und kleinen Völker des Sehwarzen Kontinents habtn ihre Unabhängigkeit erhaben, die einen im «schweren Kampf, die anderen im Einvernehmen mit ihren bisherigen Köln iaih irren. Es konnte keinem Zweifel unterliegen, dass diese Entwicklung zu einer Verschärfung der slid afrikanischen Situation führen musste. Die westlichen Macht? konnten einer Stellungnahme nicht auswei chc.it. Gro.sbritanniens Haltung veranlass:« die südafrikanische Regierung, aus dem Commonwealth auszu treten, ein Schritt, der weitgehend? prlitisehe Konsequenzen nach sich ziehen musste. Trotz der Vorstellungen befreundeter Regierungen blieb Südafrika auf reiner alt n Linie der Rassentrennung. die mit der völligen Unterdrückung der schwarzen Bevölkerung des Landes ■ identisch ist. Auf keinem Gebiet wurden auch nur geringe Zugeständnisse gemacht. Auch auf die Mahnt tigen aus den Kreisen der weien Bevölkerung Südafrikas hörte die Regierung nicht Diese ebenso unerbittliche wie unvers ändlmhe Einstellung der regierenden Schicht führte in vielen Fällen zur Abwanderung von VVsissen, dis für ihre Kinder in jenem Lande keine Zukunft sehen, weil eine furcht - ven Ii. B. SAMUEL bare und blutige Au ein-nderseizung unvermei ii-h erscheint, di? zur Liqt:;•':<?- rung der Vvciss i. f ihren kann. Seit Jahrzehnten cufg . o-ickerter H:.ij Legen ercarmung'ilcsc Unter. rük kor kann in reich-t.-r Zeit I:; reits zu einer Reboi-ion führen, deren Fotren unschwer vocauszu-agsn d. Heu ■? st h'-n ci? Schwirren d r Säda riker.iscren Union nicht allein, d?' n sie können . zurnin-öest ns mit der unbedingiei Hilfe al'-cr afiiku '.-eben Völker rechnen,; t-?r nicht nur mit öie- . en. Es b.riarf keiner weiteren Erwähnung, dass die Russen hier gress? Möghehkei'en neuer Einflussr.anme erblicken und alles tun, um diese Situation für ihre eigenen Zwecke gründlich aurzunuiz-cn. In der Debatte vor dem Sicherheitsrat nahm auch der ncrJamerikanUehe ständig? -Delegierte vor den U\T, der frühere Prä identschafiskandidat Adlai Ste-! venson. Siedlung, der bei kaum gab, dass die Amori- I kar.-cr i ur noch bis Ende j cLc Jahre3 WaL-en au süd-; afrika liefern werden, um | . ic Benutzung eins er Waffen j im Kcnnf zwischen den.! Rr.sssi: Zu verhindern. Auir. crcem,;.o erklärte S.evonj sen, sc en oie USA der Meinung.' dass die Süd frikanisebo 1' i n ihre Pflichten nicht er ölte, di? :ich aus dem Charter dir UN e; geben würden. Umso uni crständlich.r diirf.e es sein, dass di-e USA trotz dierer Stellung gegin die Südafrikanische Union noch weiter bereit ist, Waffen in ein Land zu liefern, das seinen r.i deuligen UN - Verpflichtungen nicht naehkommt. Dies? schwächliche Politik, die k i er anderen Nation verborgen bi eiben kapn und i die in keiner Welse gerecht-! fertigt ist. mu.;s zu einer! weiteren Erschütterung der i scramtea westiieh a Po-.ition fiihien. Denn Ln diesen Augenblicken dürfte eine klain Russland New Yoik. — Drei amerikanische. jüdische Organ: Nationen entrüsteten sich über den „unerhörten“ Bericht. in dem die Sowjetunion die Aii'.ehnurg des Antisemitismus in den Verei nigt ii Staaten meldet. In einem offenen Brief an die Zeitung ..Iswestja“ beschuldigen das American Jewish Committee, der Jüdische Am irikanische Kongress und die Bne Bri[ Sowjeiru.ssland, ffil.ich-e Informationen zu verbreiten, um die Aufmerksamkeit von der oifi zielten sowjetisch n Politik der Diskriminaiion gegen di-> drei Millionen jüdischer Bürger in Russland abzuloaken. Die „Istvestja“. das offizielle Organ der sowjetischen Regierung, veröffentlichte am 19. Mai einen Artikel. in dem behauptet wurde, dass ,,der Ant'oemitismus in Amerika erschrak Ein Attribut gepflegter Maenniichkeit das ist Gariton-Kleidung Feinste Masskleidung Feriigkleidung in Stabiloiorm M. R. Anfertigung aus mitgebrachtsn Stoffen. Staendige Passformkontrolle. Auch Junioren kaufen gerne bei CARLTON. Das Haus der 3 Geschäi te mit d°r grössten Auswahl. SARMIENTO 1147 T. E. 35 1033 CABILDO 2614 PAMPA 4919 fast Ecke Triunvirato Eigene Werkstätten Zahiungserleichterunaen Zuvorkommende facb männische Bedienung k-rmde Ausmasse angenommen hat“ und dass die Juden „unglaubliche Erniedrigungen“ zu leiden haben. In dem Protestschreiben, das die Unterschriften von A. M. Sonnabend, Dr. J-oa ehim Prinz und Label Katz. d?r Presidenten der drei genannten Organisationen trägt, wird darauf verwiesen, dass ¿er Antisemitismus in Amerika heute ,,ge- : rgiügigcr als j? zuvor“ ist, obwohl nicht geleugnet wird, dass eins antijüdische Diskrinunatien existiert, die von öffentlichen und privaten Quellen bekämpft wird. Die russischen Juden jedoch, ro heisst es. sind durch die Politik dir Regierung ihrer kulturellen und religiösen Rechte beraubt, die alle anderen ethnischen Gruppen de? Landes geni?r«s:n, und sind Opfer der Diskriminati-on an den Universitäten und bei Anstellungen. Dis ameriki rischen jüdischen Führer klagen di.? sowjetische Presse an, ihren Le sern «systematisch ein bewusst falsches Bild v-o-n den Juden mit den stereotypen antisemitischen Zügen zu geben, so dass der Antisemitismus durch die Pressekampagne ständig geschürt wird. Die russische Regierung wird in dieser Note aufgefordert, das Vorhii’.dsnsein des; Antisemitismus in der So wjetunion einzugr«3tehen, an statt andere Völker des Judenhasses anzuklagen. Abschliessend wird der Hoff-, ■nung Ausdruck gegeben, dass den russischen Juden die gleichen kulturellem und! religi-i'.ren Menschenrechte gewährt werden, deren sich all? anderen sowjetischen. Bürger erfreuen. UTA) Ernst Koppel Maipú 982 Tel. 31-0357 50 Meter Plaza Srn Martin, mit vielen Verbindungen und Parkmöglichkeit. Teppichhaus - M. Höchberg UNEKK JOCHTE AUSWAHL AN H AN DG FK TUPFTEN TEPPICHEN IN ERSTKLASSIGEN QUALITÄTEN ^UER JEDES GEMUETLICHE HEIM. Eigene Fabrikation — Unverbindliche Vorführung Auf Wunsch Zahlungserleichternngen MASCHINENTEPPICHE IN ALLEN FARBEN UND GROESSEN. AUSLEGEN VON APPARTEMENTS MIT REIN WOLLENEM VELOUR. 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Wir sind aber auch unmittelbar an einer friedlichen Lceung der südafrikanischen Ras senfrag; interessiert, da in Südafrika eile grosse Anzahl von Juden lebt, deren Existenz durch die unglückselige Regierungspolitik iiußserst bedroht ist. Sie werden die ersten Opfer sein, wenn es zu der grossen Auseinandersetzung kommt, die durch die Politik der afrikanischen Regierung her aufbeschworen wur.e. — LA SEMANA ISRAELITA BISEMANaRJO INDEPENDIENTE 3*. Aire* - PU E Y ft RED ON 2190, U >*q. - T E. 8326) 9. August 1933 19. Aw 5723 Aus Israels t & iu j Avraham Kidron, der frü- | here Presseattache ¿or is! ra-Tischen- Botschaf. in Lenden, in e'en .letzt m Jafcr.Ti Dirckior der For.sehurg'.ab- ' teiiurg des Ausscnmimsii'- riums. wurde zum Gesund . ten in Belgrad err.ti.it. Da- 1 vid Shaitiel, Direktor d-Ci: : politischen und i>k.noini-; sehen Pianuugs - D. pari | ments cos Innenministeri ums, wird Botfchafter in; Holland und dori Chanac Ci- | dor ersetzen. Er hat sich bei jder Verteicigur.g Jerusalems! grosse Verdienst? erwerosn. i Moschs Leschem, Charge i d’affaires in Leopoldville, : wurde zum Botschafter be-; fördert. Zeev Schek über- ’ nimmt nach langem Wiik ti; an den Botschaften in J^on- : don und Paris in Jeru.sarCm nie Westab'.eilung des Aui ssenmin'i tcriuins u:d wird in Paris durch J-c-ehnnan Meroz, bisherigen Kabinetts- chef im Aussenministerium, er.sc-tzt. Ehud Avricl har e.-! n:n sechsmonatigen Urlaub angcir-ctcn. Das Afrikan'iichc Departement wird von Schlomo Hillel verwaltet, der s-ermi Dienst in Abidjan baen.-et hat. Cb. Javcr. dem Doyen der israelischen Botschafter in Afrika, der in Ghana. Li-; beria, Sierra Leone und Nigeria gedient hat, wui den in Nigeria, vor seiner R ickkchr nach Hause, ausserordentliche Freundschafts- :i:J , Achtungs-Bewi're zate.l. Abidjan (Elfenfc-einku-tei wird jetzt von Chagay Di- , kan betreut, der sich insbe- : sondere um die Alija Bet verdient gemacht hat. Josef i Eishaler, bisher Anwalt n 1 Tel Aviv, tr.tt an die S eire von Jeehiel Iisar auf dm : Philippinen, der zum 3ot- 1 schafter in Thailand ernannt wurde. Export von Holztiiren Tel Aviv. -- Im Kibbuz Iiamadia im Em-ek Bet Schan wurde eine neue Fa- I brik für Holztüren in Betrieb genommen. Das neue Unternehmen kann 100.000; Türen jährlich mit einer i Arbeitsschicht produzieren j und beschäftigt dabei SO Ar, 1 beiter. Der grösste Teil der j Produktion ist für den Exi port nach Asien und Afrika : bestimmt. i Bevor Sie wechseln erfragen Sie unsere Preise Man spricht Deutsch ESTUDIO JURIDICO ÍNTERNACI01 «««♦«««««««♦«««« >»*»*•<«««*»««•«« ««*«»««» «* * * Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE ALLE ENTSCHÄEDIGUNGSFRÄGEM Wiedergutmachung Lastenausgleich Rückerslaüung BUERpSTUNDEN: DiEHSTAG, MITTWOCH and FREITAG von 16—18 Uhr T. E.: 83 - 2613 ★ Dr. Günter Frey ASUNTOS ARGENTINOS Y SUDAMERICANOS Erbschaftssachen - Vertraege - Verwaltern gen - Miets-, Zivil* und Handelssachen. J.E. PUEYRRED0N 2190 esq. Äv. US HER AS 0