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Jüdische Wochenschau · 1963-07-12 · 2020 (12.7.1963) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2020 (12.7.1963)
Date
1963-07-12
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Viernes, 12 de Julio de 1963 LA SEMANA ISRAELITA Año XXIV. — No. 2020 — 5 Ereignisse der Woche (Fortsetzung von Seite 4) Denker, die positiv und aufbauend sei. Schliesslich gab der Redner noch kurze Ein blicke in Werke von Klausner, Baeck, Rosenzweig u. a., die sich mit dem Christentum auseinandersetzten, um die Grundverschiedenheit zwischen „Erlösungslehre“ und „Geeetzesreligion“ anzuzeigen. Israelische Fussballer im Bar Kochba Am Mittwoch, den 3. Juli, wurde die hier in Buenos Aires weilende Fussballmannschaft des Macabi aus Israel im Bar Kochba emp fangen. Ein begeisterter Applaus begrüsste die Mannschaft, welche zur festgesetzten Stunde in den fest lieh geschmückten und bis zum letzten Sitz- und Stehplatz gefüllten Saal ihren Einzug hielten. Nachdem der Präsident des Bar Kochba alle Anwesenden begrüsste stellte Herr Leo Smechow in jiddisch den Gästen den Bar Kochba vor. Ein kurzer Ueberblick von der Gründung bis zum heutigen Tag und gab die Freu- Juden und Europaeer Johannesburg. — Juden ' sollen in Zukunft in Südafri ka den Europäern gleichgestellt werden. Innenminister Jan de Klerk informierte die ,,South African Jewish Times“. Sprachrohr der etwa 130.000 Juden in Südafrika, darüber, dass die Regierung in Zukunft auf die beeonde re Rassenhervorhebung von Juden als Hebräer auf den an den Grenzübergangsstel len außzufüllenden amtlichen Formularen verzichten wird. In der Republik Südafrika wird es damit zukünftig nur noch die Rassenangaben .Europäer“, „Afrikaner“ (Bantus). „Farbige und „Asiaten“ geben, — (AWZ) de aller Barkochbaner zum Ausdruck, die erste hier im Argentinien weilende israelische FussbaUmannßchaft im Bar Kochba aufnehmen zu können. Der Präsident von Atlanta, Herr Kolzows ky, welcher die Mannschaft nach Argentinien gebracht hat, berichtete über seine Eindrücke bei seinem letzten Torné mit der Mannschaft von Atlanta in Israel. Sichtlich beeindruckt ha ben die Ausführungen in Ivrith von Herrn Spaak, welcher als verantwortlicher Leiter der Mannschaft eich an die Anwesenden wandte. In seiner Rede, welche anschliessend übersetzt wurde führte er u. a. aus, unter welchen Bedingungen in Is rael Fussball gespielt wird. Jeder Spieler geht tagsüber seinem Beruf nach und nur in den freien Stunden wird trainiert um zu den Spielen anzutreten. Er sprach auch seine Verwunderung darüber aus, dass es hier in Argentinien (Buenos Aires) so viele jüdische Sportvereine gibt und es nicht möglich ist, einen grossen jüdischen Sportverein mit eigenem Stadium zu schaffen. Während des reichlich auf getischten Lunch sang Herr Furmansky begleitet am Klavier von Frau Rora Reissmann hebräische Lie- .der und ernteten ihren wohlverdienten Applaus hierfür. Es ist nur zu begrüssen, dass der Bar Kochba in unserem Sektor die Ini tiative ergriffen hat und der ersten israelischen Sportlerdelegation in Argentinien nach 2000 Jahren diesen wohlgelungeneu Empfang zu bereiten. Besuch des israelischen Botschafters in der AC1BA Am vergangenen Mittwoch war der Botschafter Israels. General Joseph Avidar, Gast der ACIBA, begleitet von INDUSTRIAS YUVENA S. A Fábrica de calzado y zapatillas ANDON AEG UI 1270 Buenos Aires T. E.: 51.4810 pgscAWSgy^,, JUAN JULIUSBURG MALERARBEITEN 73-1Í48 BLANCO ENCALADA 1646 AUTO - REPARATUR - WERKSTATT „BEÑO” BEÑO HUTSCHNECKER Avda. CONSTITUYENTES 4902 XEcke Monroe) A T. E. 51 - 2205 dem Militärattache Oberst Chani. Ausserdem waren der Direktor des südamerikanischen Joint, Mr. Henry Levy und der Kultursekretär der AMIA, don Jacobo Falaticky, erschienen Der Botschafter sprach zunächst ausführlich mit der Jugend, wobei er mehrfach um Verlängerung der dafür vorgesehenen Zeit bat. da ihn die Ideen und Ansichten der Ju gend besonders interessierten. Er erklärte später er habe in dieser Jugend eine höchst sympathische und intelligente Gruppe vorgefunden, mit denen sich zu unterhalten eine Freude gewesen sei; er beglückwünschte die ACIBA zu ihrer Jugend, die selbstverständlich noch manches zu lernen ha be. Nach einem kleinen Imbiss begab sich der Botschafter dann in den grossen Saal, wo ein zahlreiches Publikum ihn freudig begrüsste. Der ausgezeichnete ACIBA-Chor trug den 61. Psalm vor und dann die Jugend eine Reihe kleiner volkstümlicher Israeli-Lieder (jofi, jofi — war der Kommentar des Botschafters). Der Präsident Professor Dr. Ballin begrüsste den Botschafter sodann in hebräisch und deutsch, worauf der Botschafter etwa ei ne halbe Stunde in deutscher Sprache über verschiedene Probleme Israels in freundlichster Weise mit den Mitgliedern plauderte. Seine sympathische Art gewann sofort die Herzen der Zuhörer. Zum Schluss sprach er die Hoffnung aus, dass die Mitglieder der ACIBA mer ken möchten, welch wichtige Arbeit diese Organisation erfülle, und bat darum, bald wieder eingeladen zu werden. Nach dem Vortrag des „Socharti Loch“ durch ein Quartett sang Raquel Zipris unter vielen Zugaben und mit gewohnter Meisterschaft einige hebräische und jiddische Lieder. Den Abschluss bildete das „Hallelujah“ des Chores. Der Botschafter schrieb sich sodann in das Goldene Buch der ACIBA ein, wo schon die Unterschriften von Golda Meir und der Botschafter Kubovy und Levavi eingetragen sind. Im ganzen ein sehr würdiger und erfreulicher Abend, zu dem man die ACIBA nur beglückwün sehen kann. TEATRO COLON Viernes 12 a las 21 horas: 7a. fuñe, de Gran Abono: “La Zapatera Prodigiosa“, ópera de Juan José Castro, con: Garbarini, Mattiello, Cossutta, De Narké. Dir. de orq.: el compositor. Dir. coro: Tulio Boni. Dec. y vest.: Héctor Basaldua. Reg : Mar garita Xirgu. — Nota: para ésta función es obligatorio traje de etiqueta para damas y caballeros en platea y palees. Sábado 13 a las 17.30 hs.: recit. extraord. MacHenry Boatwirght (Barítono de Co lor). Sábado 13 a las 21 horas: fuñe, extraord.: “La Boheme“ de Puccini. Dir. de orq. Antcuio Tauriello. Reg. Enrique Sivieri. Domingo 14 a las 17 hs.: 7a. fuñe, del ab. dom. vesp. “La Zapatera Prodigiosa“ ópera de Juan José Castro Dir. orq.: el compositor, con el mismo elenco del día 12. Lunes 15 a las 21.30 hs.: 7a. fuñe, ab noct. 8 conciertos orq. Filarmónica de Bs Aires. Dir.: Rafael Frueh beck de Burgos. Sol.: Herminia Raccagni. Miércoles 17 a las 21 hs.: fuñe, extraord.: “La Zapa tera Prodigiosa“, ópera de Juan José Castro. Dir,: de orq.: el compositor, con los mismos intérpretes del día Streit am „Stellvertreter “ Führende Stellung für Juden New York. — Der Mitherausgeber einer Zeitung, ein Jesuitenpater, berichtete über die Pläne des Theater-Direktors Billy Rose, in einem Broadway-Theater das Stück des deutschen Autors Rolf Hochhuth „Der Stellver treter“ zur Aufführung bringen zu wollen. Wie von dem Jesuitenpater behauptet wird, stelle dieses Stück eine Anklage gegen den Papst Pius XII. dar, der nicht alles getan habe um wenigstens einen Teil ¿er sechs Millionen von den Nazis ermordeten Juden zu retten .Bekanntlich’wird um dieseß Theaterstück eine heftige Debatte geführt, seitdem dieses Stück im Februar dieses Jahres in Berlin unter der Regie von Erwin Piscator zur Erstaufführung gelangte. Der Autor, der junge Dramatiker Hochhuth, ist Protestant. Der Jerusitenpater Robert Gra ham, einer der Direktoren der Zeitschrift .America“, hat da« Stück, wie es heisst, in deutscher Sprache gelesen und es als .antiklerikale Literatur“ bezeichnet. Die gegen den Papst Pius XII. enthaltenen Angriffe seien nur durch die europäischen Verhältnisse zu verstehen. Derartige Angriffe seien auch für die nazistische Literatur typißch gewesen sowie für eine bestimmte Sorte von Lite ratur, die der nazistischen Epoche vorausging. Pater Graham kehrte erst vor kurzem von einer Studienreise zurück, die ihm aufgrund eines Stipendiums der Rockefeller-Stiftung ermöglicht worden war, um die Politik des Vatikans während des II. Weltkrieges zu studieren. Der Pater äuseerte die Meinung, das Drama Hochhuths würde den durchschnittlichen Theatearbesu eher des Broadway nicht interessieren. Jeder gerechte Mensch würde sich ausserdem beleidige fühlen, in welcher Form am Papst Pius XII. in dem Stück Hochhuthß Kritik geübt werde. Im übrigen sage der Dramaturg selbst, dass Papst Pius XXII. viel getan habe, um die Juden in Europa zu retten. Hochhuth behaupte, der Papst habe nicht genug getan, fügte Graham hinzu. Theater-Direktor Rose soll geäußsert haben, dass er trotz dieser Einwände beabsichtige, das Stück Hochhuths zur Aufführung zu bringen. (ITA) Rückkehr zum Judentum Tel Aviv. — Zwei Mitglieder einer spanischen Mar ranen-Gemeinde, Vater und Sohn, Hessen sich im Krankenhaus in Ramat Gan zu sammen beschneiden und kehrten damit zum Judentum zurück. Die beiden neuen Juden, der 58jährige Belschaear Crispi und der 18 Jahre alte Rafael Crispi, kamen aus Palma de Mallorca nach Israel, um in der Jeschiwa Bne Aharon die jüdische Lehre zu studieren. Sie versprachen, in ihre Heimat zurückzureisen und alle übrigen Mitglieder ihrer Gemeinschaft wieder dem Judentum zuzuführen. „Wir sind glücklich, wieder Juden zu sein, nachdem unsere Väter und deren Vorfahren viele Generationen hindurch als Marranen lebten“, erklärten ßie nach der Beschneidung. (ITA) Budget des Joint New York. — Wie Moses Leawitt, der Vizepräsident des Joint in seinem Jahresbericht mitteilte, hat diese Organisation im Jahre 1962 ihre Unterstützungen auf 29 Länder ausgedehnt. Die Kosten der in - verschiedenen Formen geleisteten Hilfe betrugen 28,5 Milionen Dollar. Die Zahl der Personen, die Hilfe erhielten, war grösser als 1961, was hauptsächlich auf die Notlage der algerischen Flüchtlinge in Frankreich zurückzuführen ist. Im Jahre 1963 dürfte das Budget des Joint sich auf über 30 Millionen Dollar erhöhen. (ITA) , Koenigin im! Altersheim Brüssel. — Kürzlich besuchte Königin Fabiola das jüdische Altersheim und betrat zum ersten Mal in ihrem Leben eine Synagoge. Die Königin unterhielt sich lange mit einer alten sefardischen Jüdin, die sie zum; Abschied küsste. (ITA) j Casablanca. — Der marokkanische Finanzmimster hat Henri Ohana zum Direktor seines Ministeriums ernannt. Ohana hat bereits mehrere führende Positionen in der marokkanischen Regierung bekleidet. Vor einigen Wochen war Aime Botbol zum Direktor des Büroß des marokkanischen Ministers für Oeffentliche Arbeiten bestellt worden. — (ITA) 'OCH 4 FRANKO«® M5SC0 construye rííiíüi** »*♦*♦♦♦♦♦♦♦*»**♦•♦♦•*♦♦♦♦♦♦» SCHWEIZER KORTEN | Safes, Guthaben usw. von Personen, die durch t Krieg oder Verfolgung ums Leben kamen, deren % Eontonummer nicht bekannt und für die Bevollmaechtigte nicht vorhanden sind. Nach neuem schweizerischen Gesetz ist Sender- Regelung vorgesehen. Erben oder sonstige (verj meintliche) Berechtigte können sich jetzt melden. Information erteilt Büro Dr. Hardi Swarsonsky *; (Dienstag, Mittwoch, Freitag von 16 bis 18 Uhr) | PUEYRREDON 2190, 1. Stock links; Telefonisch werden keine Auskünfte erteilt. | Anrufe zwecklos. ’W'WWWWWWWWWWMWMWWWWWMHWWWv J. P. VERSICHERUNGEN JEDER ART Bme. MITRE 430 V. Of. 550 T.E.: 3 0-1474 f0^ PA FORESTA Mas di c *>VVWV****WWVVVWWVWVV*VW\WWWW*WWVWVV

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