Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2018 (28.6.1963)
- Date
- 1963-06-28
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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LA SEMANA ISRAELITA Ano XXIV. — No. 2018 — 5 Viernes, 28 de Junio de 1963 Die langen Schatten Ereignisse der Woche < (6. Fortsetzung) H. Sw. — Die Weimarer Republik ist nicht von ei nem Tage zum anderen zusammengebrochen. Die Reaktion stand schon bei der Proklamation des freien deutschen Staates Pate. Der alte preussische Militaris mus die Junker und Schlotbarone warteten ihre Stunde ab, die allerdings in der von ihnen erträumten Form niemils wiederkam. Aber Grenzschutz Bataillone, Freicorps, Feme, Geheimbündler, Putschisten aller Schattierungen und die Nazis mit all ihren Vor- und Mitläufer Bewegungen sorgte dafür, dass die Republik in ihrer Entfaltung behindert und ihr Fortschritt unterminiert worden ist. Hierbei leisteten weite Kreise der Lehrerschaft und der Justiz eine entscheiden de und verderbliche Hilfe, jene , Schreibtisch-Mörder“, die die furchtbare Blutschuld zu einem guten Teil auf ihrem Gewissen haben. Die lange Reihe der politischen Morde, die mit den feigen Schiisen auf Lieb knecht, Rosa Luxemburg, Erzberger und Walther Rathenau eingeleitet wurden, legt ein trauriges Zeugnis für den moralischen Tiefstand dieser Pistolenhelden ab, deren Handwerk erst aufhörte, als Deutschland —- und leider nicht nur Deutschland — in Trümmer sank. Mit Feme, Putßchen und Skandalen fielen bereits die ersten Schatten auf ein Volk, das der Welt nicht nur Goethe und Schiller, Kant und Beethoven sowie eine lange Reihe geistiger Heroen geschenkt hatte, sondern das auch den Weg in die Hölle zeigen sollte, weil es Leidenschaften freilegte, die jede kulturelle Erziehung und alle zivilisierten Hemmungen zerstörten. In den zwanziger Jahren lehrte ein Mann Philceophie an der Technischen Hochschule in Hannover, dessen „Fall“ ein Meilenstein auf dem Todeswege der Weimarer. Republik gewesen ist: Theodor Lessing. Sein Vater war ein bekannter Arzt, die Famnie hatte aus Verehrung für den Dichter des „Nathan“ den Namen Leseing angenommen. Ihre Bindungen zum Judentum waren schwach. Sie lebten wie so viele assimilierte deutsche Juden am Rande; ihr Judentum war für sie ein Problem oder eir.e, nicht im mer als liebsam empfundene Erinnerung geworden. Als Theodor Lessing den Schritt von philosophischen zu politißchen Betrachtungen wagte, wurde er zur Zielscheibe einer bereits im Jahre 1926 radikalisierten Studentenschaft, deren Randalieren und Tätlichkeiten zur Niederlegung der Professur Lessings führten, weil die Kräfte, die hinter den Studenten ßtanden, stärker als die Möglichkeiten der Demokraten waren, als deren Repräsentant hier der tapfere preussische Kultus und Erziehungsminister Professor Becker genannt sei. Lesöing schrieb 1925: .,Es ist möglich, das solch ein fanatischer Querkopf mich niederschlägt, wie sie Rathenau und Harden niedergeschlagen haben “ Acht Jahre später, am 31. August 1933, wurde er in Marienbad erschossen. Die deutschen j ERLEBNISSE UND ERKENNTNISSE EINER REISE Zeitungen schrieben: „Mit Prof. Lessing ist eine der übelsien Erscheinungen der Nachkriegßzeit aus dem Leben geschieden Er gehörte zu jenem Teil der Professorenschaft, der mit einem intellektuellen Pazifismus, der amtlich gewünscht und gefördert wurde die deutschen Hochschulen verseuchte...“ Das war Lessingß Verbrechen: „Intellektueller Pazifismus“ Am Tage nach dem Morde verhöhnte Goeb bels den toten Lessing auf dem Nürnberger Parteitag , und drohte eine „konsequente Lösung der Rassenfrage“ an. Die Todeslager und Gaß kammern haben dann später diese „Endlösung“ praktiziert. Wenige Wochen vor sei nem Tode, im Frühjahr 1933, schrieb Lessing, als er von den ersten Schreckens, taten der Nazis und von den Ueberfällen auf Juden erfuhr: „Ich echweige von diesem Pochen auf Begabtheit und Leistung, diesem Glit zern von Titeln und Ehren, diesem Betteln um Erlaubnis, in Deutschland weiter als ,Gäste' geduldet zu werden, wo uns doch nur eine Gesinnung geziemt: Heftet uns ruhig den gelben Fleck an, wir tragen ihn ebenso stolz wie andere daß Eiserne Kreuz... ‘ Aber in Israel, auf freiem Boden eines freien Volkes, im Schutze des Berges, wo einst das Kreuz er richtet wurde, soll der Ge. denkstein ragen mit dem Namen derer, die im Jahre der Menschlichkeit 1933 geschlagen wurden und erschlagen. Und darunter die Worte: .Deutsche haben daß getan an ihren Brüdern'!“ Das sind die stolzen Worte und das war das Schicksal eines Manneß, der in vieler Hinsicht einen wesentli chen Teil der einstigen deutschen Juden repräsentierte, jener deutschen Juden, die nur Deutsche seiu wollten und „Juden am Rande“ gewesen sind, die aber’in der Stunde, die als ihre Erniedri, gung gedacht war, ßich auf sich selbst, auf ihr Volk und auf Israel besannen und die durch ihre hohe Moral in Wahrheit das Antlitz der Menschlichkeit retteten. Das Erbe jener anderen aber wirft auch heute noch seine langen Schatten, beinahe zwanzig Jahre nach dem Zerfall des Dritten Reiches. Gewiss herrßeht in weiten Kreisen eine trübe Stimmung, sobald von der gewaltigen Schuld gesprochen wird, die „man“ durch den schrecklichen Massenmord auf sich geladen hat. Die Prozesse gegen die Kriegsverbrecher, die sich noch über eine lange Zeit erotrekken werden, lassen das Gewissen des deutschen Vo’kes nicht zur Ruhe kommen. Sicherlich fragen viele, ob denn die Erinnerung an die Greuel der Vergangenheit auch heute, beinahe zwei Jahrzehnte nach dem Kriege, noch immer aufgewühlt werden müsse. Häufig wird die Frage von solchen Menschen gestellt, die guten Willens sind, auch in jugendlichen Kreisen. Die Notwendigkeit der Prozesse ergibt sich allein schon daraus, dass Verbrechen dieses Umfanges, die mit einer unvorstellbaren Brutalität begangen worden sind, nicht un ISRAEL - BRIEFMARKEN AA WIEDER VERKAEUFER — ALLE NEU AUSGA¬ BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica cficial VTAMONTE S50, I/B — ßu«ao« Aire*, Bop. Argentino del Estado de Israel, sühnt bleiben dürfen. Mit dem Gedanken an Rache hat das alles nichts zu tun. Der Welt aber und vor allem der Jugend muss warnend gezeigt werden, wohin Macht ohne Gewissen führt. Das Recht verlangt nach Wiederherstellung. Nie wieder und an keinem Volk darf vollzogen werden, was mitten im Herzen Europas und in die sem Jahrhundert geschah. Diese Prozesse sind eine Notwendigkeit obwohl hierdurch keinesfalls den Toten eine Genugtuung widerfährt, auch nicht ihren Kindern, auch nicht dem jüdischen Volk. Als Zuhörer dieser Prozesse wird das eigene Erlebnis wach gerufen. Es ist schwel, ruhig zu bleiben, selbst wenn man sieht, wie Richter und Staatsanwälte sich bemühen, das geschän dete Antlitz der Menschheit von diesen furchtbaren Schlacken zu befreien. Da stehen sie nun die Henkersknechte, willfährige Werkzeuge der grössten Mordmaschine aller Zeiten. Einige zeigen Reue und erklären, daßs sie selbst nicht wüss ten, wie sie sich zu solchen Schandtaten hingeben konnten. Viele sind gebrochene Menschen. Aber wenn man in diese Gesichter sieht und nachdenkt, so kann man sich plastisch vorctellen, wie d'ese Leute in ihren schmucken schwarzen Uniformen und im Bewusstsein ihrer Macht Wehrlosen gegenüber aufgetreten sind, wie sie auf nackte Menschen, auch auf Frauen und Kinder, mit ihren Peitßchen einseniugen, um sie in den Gasw igen von Kulmhof hineinzutreiben, erbarmungslos, hart, kalt, mordgierig. Sie alle’ haben um ihre Schuld gewusst. Keiner von ihnen wagt zu behaupten, dass seine Taten Rechtens waren. Das ist die greßse Tragödie, die sich bis heute ab spielt. Denn niemand kann ahnen, ob Dicht der Mann neben ihm auch einer jener Mörder gewesen ist. Täglich werden neue Schandtaten entdeckt, Verdächtige verhaftet, Verbrecher dingfest gemacht. In Koblenz wurde ein Mann prozessiert, von dem niemand behaupten kann, er sei ein ungebildeter Mensch. Selbst in der Bundesrepublik hat er es bis zum obersten Kriminalbeamten eines Landes gebracht, bevor er festgesetzt, angeklagt und verurteilt wurde. Auch seine Helfer waren durchaus nicht einfache Bauernsöhne oder primitive Bur. ßchen aus der Ukraine; es waren Beamte, Kaufleute, angestellte. Ein noch traurigeres Ka pitel stellen die Zeugen dar, die frei herumlaufen. Da erschien ein Beamter der Bundesbahn — und dies gilt nicht nur für den einen —, der früher bei der Deutschen Reichsbahn im besetz ten Osten tätig war. Inzwischen ist er die Leiter seiner Beamterlaufbahn erheb, lieh hmaufgeklettert. Er hat eß eilig, weil er am nach sten Tage die Bundesbahn in wichtigen internationalen Verhandlungen vertreten müsse. Aber weder das Gericht noch Staatsanwälte oder Verteidiger lassen sich von iiesem Gebahren beeindrucken. Dieser heutige Bun desbahnrat hat alßo von nichts gewusst. Er habe in seinem Leben so viele Fahrpläne angefertigt, dass er jetzt nichts mehr darüber aussagen könne, ob er die Güter und Viehwagenzüge umgeleitet oder dirigiert habe, in denen Juden zur Vernichtung gebracht worden sind; er habe überhaupt nichts von diesen Schrekkeustaten gewusst, obwohl sich d’ese nur wenige Kilo meter von seinem Eisenbahn-Standort entfernt abspielten. Als der Vorsitzen, de deß Schwurgerichts ihm Fotokopien seiner eigenen Anordnungen zeigte, die seine Unterschrift trugen, leugnete er nicht dass es sich um seinen Namenszug handelt, aber von den Mordtaten wollte er auch jetzt noch nichts wissen (!). Richter, Angeklagte und deren Verteidiger drangen in diesen akademisch gebildeten Schreibtisch-Mörder. Es war vergebens. Dass er nicht noch im Gerichtssaal verhaftet wurde, weil seine Mittäterschaft eindeutig war, stimmte bedenklich. Da war ein anderer Bundesbahn-Beamter, nicht im höheren Dienst; immerhin hatte er eß inzwischen bis zum Oberamtmann ge bracht. Er belastete seinen Bundesbahnrat, aber was er von sich zu sagen hatte, zeigte auch ein Bild des Schauderns. Es träfe zu, dass er auf eigene Initiative eine Art Bahn-SA aus den Beamten deß grossen Eisenbahnstützpunktes gebildet habe. Er sei mit seinen Leu ten bei der „Umsiedlung“ eines in der Nähe befindlichen Ghetto eingesetzt wor. den. Natürlich habe er nicht gewusst, dass „Umsiedlung“ die „Liquidierung“ der Ghetto Insassen bedeutete. Er sei mit seinen Leuten ausserhalb des Ghetto aufgestelb worden. Sie hätten „nur“ aufpassen müssen, dass niemand entflieht. Sie sollten auf die fliehenden Ju den schiessen. Die eigentliche Aktion habe die SS durchgeführt. Schliesslich sei das Ghetto angesteckt worden, damit die Ueberlebenden der Aktion verbren nen. Das war am nächsten Tag. Er habe sich krank gemeldet, als er sah, was vor sich ging..., der Herr Oberamtmann. — Und so geht es weiter. Und wenn man diesen Mann heute sieht, wenn man ihm begegnet, wer erkennt ihn als Mörder oder Mordgehilfen? Deswegen haben die Deutschen verstanden, dass ßie dieses furchtbare Odium, diesen schrecklichen Verdacht von sich nehmen müssen, diese stumme und doch beredte Anklage deß „Mörder unter uns“. Die Notwen digkeit der Durchführung der Kriegsverbrecher - Prozesse liegt hauptsächlich auf deutscher Seite. (Fortsetzung folgt) Neue Anklage gegen Rajakowitsch Wien. — Die Untersuchung gegen Rajakowitsch, den Assistenten Eichmanns, geht weiter. Er hatte von den ungarischen Pfeilkreuzlern im Jahre 1942 eine vollständige Liste der ungarischen Juden erhalten. Eine Kopie derselben ist jetzt noch vorhanden. Im Juni 1943 hatten Eichmann und Rajakowitßch dem damaligen ungarischen Premier eine Warnung zugehen lassen, dass bei der deutschen Besetzung Ungarns alle Juden .liquidiert' würden. Zeusen sagten aus. dass sie Rajakowitßch im Jahre 1943 geseher. haben, wie er das Lager Buchenwald mit Himmler inspiziert habe. Eine Zeugin erklärte, dass Rajakowitsch im Lager Ravensbrück die Entscheidung getroffen habe, wer arbeitsfähig und wer als unbrauchbar abzutransportieren sei. Rajakowitsch behauptet, dass er an keinen Deporta tionen teilgenommen, sondern nur im Aufträge Eichmanns die Pläne für die Verschickung der Juden nach Madagaskar ausgearbeitet habe. Empfang für isrAlische Fussballer Der Botschafter Ißraels, General Awidar. gab für die Mitglieder der israelischen Fussballmannschaft einen Empfang in der Botschaft, bei dem auch der Mi litär-Attachö Coronel Shanny und der Pressechef Gregorio Verbitzky die Sportler begrüssten. Die Mannschaft ßetzt sich aus jungen Ama teuren des Israel-Makkabi zusammen, die auch in Uru. guay, Chile und Brasilien gegen Auswahlmannschaf feen jüdischer Sport-Klubs antre ten werden. Das hiesige Gastspiel wurde auf Einladung deß bonaerenser Sportklubs Atlanta organisiert, der unlängst eine Mannschaft nach Israel geschickt hatte, welche gegen israelische Fusballklubs spielte. Auch in Israel ißt der Fussball eine der beliebtesten Sportarten, und die jungen Gäste, die fast alle jiddisch oder spanisch sprechen, berichteten viel Interessantes über ihre sportliche Betätigung und ihr Training in Ißrael. Ihre Aufnahme hier in Argentinien war sehr herzlich. Bekanntlich haben sie bereits gegen argentinische Mannschaften gespielt. Sie haben auch schon viele jüdische Organisationen besucht, um das jüdische Leben hier im Lande kennenzulernen. Ihr Aufenthalt ißt nur auf zwei Wochen berechnet und soll dazu dienen, neue freundschaftliche Beziehungen auf sportlichem Gebiet zwischen Lateinamerika und Israel anzubahnen. Die jungen Leute, die zum ersten Mal in ihrem Leben eine solche Weltreise unternommen haben, sind über ihren Besuch bei uns begei stert und werden die besten Eindrücke von dem pulsierenden jüdischen Leben in Lateinamerika nach ihrer Heimat mitnehmen. Zu diesem Empfang erschienen auch Vertreter der Presse und der jüdischen Organisationen, die noch lange nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung in angeregter Unterhaltung mit den jungen Israelis zusam menblieben. Kabarett-Abend der WIZO Im Theatersaal der David Wolffsohn-Schule veranstaltete die Wizo Gruppe „Hanna Szenes“ einen gelungenen Kabarett - Abend, auf Flugpassagiere Tel Aviv — Im März passierten den Flughafen Lod 30.700 Passagiere; das sind 17 Prozent mehr als im glei chen Monat des Vorjahres. dem der israelische Künstler Moshe Amiran in kurzem Szenenwechsel einige Darstellungen der hier nicht eehr bekannten Kunst der Pantomime gab und besonders in den Schluss-Szenen als Charlie Chaplin aus dem Film Candilejas rauschenden Beifall erntete. Moshe Amiran gelang es, in dem sehr schwierigen mimischen Kunststil schnell Kontakt zu seinem Publikum zu finden, das die grosse artistische Leistung des Mimen, ein so grosses vielseitiges Programm allein zu meistern, begeistert anerkannte. Amiran wurde am Flügel von dem auch in unseren Kreisen sehr beliebten Schlager, komponisten George Peteroburski einfühlend begleitet. Im zweiten Teil des Programms spielte George Petersburski meisterhaft „Gesang an den Kineret“ und einige Potpourris alter, zum Teil von ihm selber komponierter bekannter und beliebter Schlagermelodien. Ein reichhaltiges Buffet im Voreaal sorgte für den leiblichen Genuss des sehr zahlreich erschienenen Publikums, das besonders im zweiten Teil der Vorstellung beiden Künstlern, die sich dem guten Zweck für die Wizo zur Verfügung geßtellt hatten für das wirklich her vorragend Gebotene mit gro. ssem Applaus dankte. Ebenso muss auch an dieser Stelle der Leitung der David Wolffsohn-Schule, die Saal und Bühne der Wizo kostenlos überliesß und vor allem der rührigen Damenkommission der zentraleuropäischen Wizo gedankt werden, deren zionistische Aktivität in jeder Hinsicht vollste Anerkennung verdient, und die durch die geleitete emsige Vorarbeit für diese Veranßtaltung einen grossen Teil des Erfolges für sich buchen darf. Eine Ehrung Israels In Montevideo veranstaltete der Bezirksausschuss der uruguayischen Hauptstadt eine Ehrung für Israel. Sämtliche Stadträte, von denen ein jeder für einen Sektor sprach, nahmen an dieser Veranstaltung teil, bei der Luis Machado den Vorsitz führte. Der Präsident des Ausschusses, Escribano Ledo Arroyo Torrea, war ebenfalls anwesend. Der israelische Geschäftsträger Zwi Neeman, der vor. her die Vertreter der Stadt im neuen Sitz der Israel- Botschaft bewirtet hatte, dankte für die seinem Land dar gebrachte Ehrung. Die Presse aller Schattierungen berichtete ausführlich über diese Veranstaltung, bei der ein Begrüssungstelegramm von Aussenminister Golda Meir verlesen wurde. Die BAR MIZWA unteres Sohnes FELIX findet s.G.w. am Sonnabend, den 6. Juli, in der Chaim Weizmann-Synagoge, Arccs 2319. um 9 Uhr statt. Anschliessend Empfang im Saal ,der Synagoge. BERNARDO WURMAN und Frau BETTY geb. LUHR J. E. Uriburu 581, 5 St. A. Unsere lieben Eltern JuLIO BARUCH und Frau DORIS geb. Raphael feiern s. G. w. am 4. Juli ihre DIAMANTENE HOCHZEIT. Wir laden dazu alle Freunde und Bekannte herzlichst ein. Religiöse Feier am 4. Juli um 18 Uhr in San Miguel im Heim „Adolfo Hirsch“ — Empfang am 9. Juli a‘b 16 Uhr in Gral. Pacheco 2180, Olivos. IHRE KINDER -ä,„