Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2016 (14.6.1963)
- Date
- 1963-06-14
- Page
- [Seite 4] (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 14 de Junio de 1963 JÜDISCHE WOCHENSCHAU Aß« XXIII. — No. 2016 Ereignisse der Woche Sportschau der ACIBA Die Sportschau der Aciba, die in der vergangenen Woche stattfand, war ein voller Erfolg und begeisterte eine zahlreiche Zuschauerschaft durch von Enthusiasmus der weit über 100 Jungen und Mädchen betragenden Gruppe, die gute Organisation und die Qualität der Darbietungen. Nach kur zen Ansprachen von Herrn Benno Feldmann und Prof. Dr. Günther Ballin wickelte sich ein reichhaltiges Sportprogramm ab, das allgemein 6ehr gefiel. Man kann die Aciba nur zu ihrer Jugend beglückwünschen. Nationales jüdisches Theater Die Leitung dee „Nationalen Jüdischen Volkseheaters“ berief eine Pressekonferenz, um die Oeffentlichkeit über die Pläne für diese Spielzeit zu informieren, deren Eröffnung aus technischen und finanziellen Grün den erst Ende Juni beginnen kann und nur dem Entgegenkommen des Verbandes der „Zentralen Jiddischen Weltlichen Schulen“ zu verdanken ist, welche ihren Theatersaal in der Seholem Alechem-Schule in der Serrano zur Verfügung gestellt haben. Zum ersten Mal in der 75jährigen Geschichte des jüdischen Theaters in Argentinien haben ■wir jn diesem Jahre kein professionelles jüdisches Theater, so dass die Arbeit : dieses Studios die vollste ■ Unterstützung der jüdischen Gemeinschaft verdient. I Als erste Aufführung steht das Drama „Ketten“ von H. Leiwik, der zu den gross- ' ten jüdischen Dichtern unj serer Zeit gehört, als posthu--1 me Ehrung auf dem Spiel- 1 plan. Für die Spielleitung * wurde der bekannte Regie-; seur Jacques Arndt gewonnen. Er äusserte sich sehr anerkennend über die Arbeit dieses Studios, das seit drei Jahren besteht und wie alle jüdischen Theater im vorigen Jahr mit einem Defizit abgeschlossen hat, doch dank der Tätigkeit der Vorstandsmitglieder die augenblicklichen Schwierigkeiten überwinden konnte. Das Drama „Ketten“ ist ein aktuelles, an keine Zeit gebundenes Stück, in dem nur Männer auftreten und das grosse technische und künstlerische Anforderungen «teilt. Das Studio besitzt auch einen Kinderklub und einen Filmklub für Erwachsene, in dem alte gute Filme wieder gezeigt werden, über deren künstlerischen Wert dann eine Diskussion folgt. Man versuchte auch, die Jugend heranzuziehen und ihr Interesse für gutes jüdisches Theater und gute jüdißche Kunst zu wecken. Die litera rische Leitung hat der bekannte Schriftsteller Gerson Zapotschnikoff inne. Dem Theaterkollektiv haben sich auch einige junge Kräfte angeschlossen, auf deren positive Mithilfe mau vertraut. Ferner gelang es. eine Frauenkommission zu schaffen, die nach beeten Kräften mitzuvvirken gewillt ist, damit das „Nationale Jüdische Volkstheater“ kein improvisiertes Unternehmen bleibt, sondern sieh zu einer festgefügten Institution in unserem Gemeindeleben gestalten soll. Samuel Rabinowitsch s. A. In der vergangenen Woche verstarb im Alter von 77 Jahren Herr Samuel Rabinowitsch, der im jüdischen Leben Argentiniens jahr zehntelang eine führende Rolle gespielt hat. Samuel Rabinowitsch kam alß kleines Kind mit seinen Eltern nach Argentinien, wo sich diese als Bauern in den Kolonien des Barons Hirsch ansiedelten, und er selbst arbeitete auch jahrelang als Landarbeiter. Dank seiner grossen Energie gelang es ihm auß eigener Kraft, sich eine geachtete Stellung im Geschäftsleben von Buenos Aires zu schaffen und ein geachtete Fir ma zu gründen. Daneben war er zuerst als Sekretär der Esra und "Später in der Zionistischen Föderation an leitender Stelle tätig. Er wurde schliesslich Präsident dieser Partei und in dieser Eigenschaft auch Präsident des Keren Kajemet und Keren Hajessod. Mit seiner ganzen Tatkraft setzte er sich für die Belebung des zionistischen Leben« ein, das sich damals erst im Anfangsstadium befand. Auch in den Aemtern des Deuffches Theater n IN BUENOS AIRES „TEATRO ASTRAL“ CORRIENTES 1639 — T. E. 46-1316 SOMERSET MAUGHAM „DIE HEILIGE FLAMME“ Drama in 3 Akten REGIE: Hedi Crilla-Scblichter MITWIRKENDE: Cissy Adams — Renate Garden — Cissie Henckell — Hedi Crilla-Schlichter, Karl Ewald — Frank Nelson — Frank Roesse — Max Wächter. PREMIERE: Montag, den 17. Juni. 21 Uhr WIEDERHOLUNGSVORSTELLUNGEN: Donnerstag, 20 Juni Freitag, 21. Juni jeweils 19 Uhr; Samstag, 22. Juni, 17 Uhr; Sonntag, 23. Juni, 15 Uhr. Die Theaterkasse ist werktäglich von 10—12 und 15 bis 19 Uhr, sonnabends von 10—12 geöffnet. Vorverkauf für Nordstrecke: CUCARE, Av. Libertador Gral. San Martin 15.335, Acassuso, T. E. 743 7663. Präsidenten der Kehilla und des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Ar gentinien und später der DAIA entfaltete Rabinowi'ßch ein-s ungemein vielseitige jüdische Arbeit zum Wohl unserer Kollektivität. Als jahrelanger Präsident der ßne Brit-Logen liess er es sich angelegen sein, sei ne Erfahrungen auf jüdischgesellschaftlichem Gebiet allen Organisationen zur Verfügung zu stellen. Sein gan zes Leben widmete er der jüdischen sozialen und gesellschaftlichen Arbeit, so dass er als einer der Baumeister des jüdischen Lebens in Argentinien bezeich net werden darf. Ale die deutsehsprechenden Juden in Argentinien einzuwandern begannen, kam Samuel Rabinowitsch ihnen mit grösster Bereitwilligkeit entgegen. Mit der „Jüdischen Wochenschau“ stand Herr Rabinowitsch seit ihrer Gründung in freundschaftlichen Beziehungen und bewies das grösste Interesse am Aufbau und der Entwicklung des zentraleuropäischen Sektors. Möge sein Andenken zum Segen sein. N. Y. Carnegie Hall Wir haben den Werdegang des nunmehr 35 Jahre zäh lenden, aus unserer Gemeinschaft stammenden Gerardo Levy steiß aufmerksam verfolgt. Er spiegelte sich teilweise in unseren Musik-Kritiken wider. Seine Triumphe als Soloflötist des Philharmonischen Orchesters von Buenos Aires und dee hiesigen Staatl. Rundfunkorchesters Hessen ihn nicht ruhen. Er studierte ernst sein Instrument in verschiedenen USA - Konservatorien weiter und hatte auch dort Erfolg. Vor kurzem vergrösserte er seinen Wirkungskreis, indem er auch als Dirigent an die Oeffentlichkeit trat. Im vergangenen Jahr dirigierte er im hiesigen Teatro Gral. San Martin ein vielbeachtetes Kammerkonzert modern ster Musik. Am 27. Mai veröffentlichte eine der grössten Zeitun. gen der Welt, die New York Herald Tribüne, eine ausserordentlich wohlwollende und positive Kritik über ein Kcnzert, in welchem Gerardo Levy in der Carnegie Recital Hall als Dirigent des Orchesters der dortigen Chamber Society debütierte. TEATRO G0L0N Viernes, 14 a las 21 hs..: “La Boheme“ de Puccini. Func. extraord. Dir. de orq.: Juan E. Martini Dir. del Coro: Tulio Boni. Escen. Raúl Soldi, con Raina Kabaivanska, Lia Montoya. Olga Chelavine, Eugenio Fernandi, A. Mattiello. Sábado 15 a las 17.30 hs.: 3ra. func. del ab. Grandes Solista«. Recital del violi nista Salvatore Accardo. Sábado 15 a las 21 horas: func. extrord.: “Carmen“ de Bizert. Dir. de orq.: Pierre Rervaux. Dir. del coro: Tulio Boni. Dir. coro de ni¬ ños: V. Scitmarella. Escen. Yves Bcnnat, con Biserke Cvejic, Lia Montoya, Jon Vickers, Ernest Blanc. Domingo 16 a las 17 hs.: “La Boheme“ d<e Puccin’ 5ta. func. del ab. doming. veepert. con el mismo reparto del dia 14. Lúnes 17 a las 21.30 hs.: 3er. concierto de ab. noct. 8 conciertos de la orq. Filarmónica de Bs. Aires. Martes 18 a las 21 horas: func. extraord.: “Carmen" de Bizet con el mismo reparto del día 15. Miércoles 19 a las 21 hß.: func. extraord.: “La Boheme“ de Puccini, ecn el mismo reparto del día 14. Musik in Buenos Aires ' „CARMEN“ IM COLON Am 2. Juni 1961 schrieben wir an diecer Stelle über die damalige Aufführung des unvergänglichen Meisterwerks von Georges Bizet: .Misslungenes Experiment*. Die Regie von Louis Erlo und die Kostüme und Bühnenbilder von Yves Bonnat waren dieselben; am Pult stand diesmal statt dee in dieser Partitur eigenwilligen Jean Fournet der noch eigenwilligere Pierre Dervaux, den wir aus seinen LRA-Konzerten von vor einigen Jahren als gediegenen und dynamischen Dirigenten in Erinnerung haben. Zweifelsohne ist seine Carmen- Versicn als durchdacht und von hohem Niveau zu werten; aber ebenso eteht es ausser Zweifel, dass Dervaux in Tempo- und Schlagzeug Exzesse geriet, die dem Werk nicht dienlich sind. Es bleibt also bei dem misslungenen Experiment. Drei internationale Künstler debütierten hierbei im im Colon. Bizerka Cvejic ißt eine Vollblut-Carmen, stimmlich hervorragend (sie sang die hohe Version), darstellerisch gelöst, aber für die Verführerin „par excellence“ noch ein wenig zurückhaltend. Jon Vickers, diesmal nahezu frei von klima tisch bedingter Indisposition, sang und spielte eine« greosartig bis ins letzte Detail durchdachten Don José. Die Micaela war der ansprechenden, nicht immer gleich sicher intonierenden Lia Montoya anvertraut, und Er nest Blanc lieh seinen sonoren, durchschlagenden, jedoch nicht immer fest den Ton haltenden Bariton dem Escamillo. Guillermo Gallardo, Nino Falzetti, Isabel Caßey und Carmen de la Mata waren ihren grossen Kollegen ebenbürtige Sekundanten, während Walter Maddalena und in verschärftem Masse Per Drewson nicht die gleiche Ebene erreichten. Einen Glanzpunkt der durch die farblcse Darstellung oft freudlosen französisch gesungenen Aufführung, bedeutete der Colcn-Chor unter Tullio Boni, und die Tänze von Tamara Grigorieva fügten sich dorrekt in« das Gesamtbild ein. Der anfangs zurückhaltende Beifall steigerte sich gegen Ende ein wenig. c-n NEUE BUECHER WAGNER, Eine Bildbiographie von Walter Panofsky, erschienen bei Kindler, München 1963. — Die Bildbiogiaphie Wag ners hat die greosen Vorzüge aller bei Kindler erschienenend Bildbiographien: sorgfältig ausgesuchte und sachkundig bearbeitete Texte, ausgezeichnete Bilder, die den Text illustrieren und die vom Text erklärt werden, also in einer Art Wechselwirkung stshen. Die Biographie beschäftigt sich mit dem Künstler Wagner, weniger aber mit dem Menschen, der in sich widerspruchsvoll, zerrissen u/nd — wenigstens nach unserer Auffassung — abzulehnen war. Die Entwicklung vom Revolutionär zum Diktator wird gezeigt. Die Bildbiographie Wagners als Künstler ist perfekt, (p. r.) — —:o: — Kind meine. Zeit, Memoiren von Hans JACOB, er schienen bei Kiepenhauer und Witsch, Köln-Berlin, 1962. — Die Lebenserinnerungen Schlomo Auerbach gestorben London. — Hier verstarb 70jährig der Schriftsteller Schlomo Auerbach. Aus Russland gebürtig, besuchte er dort die Schule und später die Universität in Wien, wo er bis kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges lebte. Damals flüchtete er nach England, ließs sich in London nieder und erwarb | ihm die wenigen die britische Staatsangehörigkeit. Auerbach galt als unumstrittene Autorität in hebräi scher Literatur. Er war Mitarbeiter zahlreicher jiddischer Zeitungen in der ganzen Welt. Seine letzte grössere Arbeit war ein Essay über Simon Dubnow, der ir. einem kürzlich erschienenen Werk über den jüdischen Historiker in England erschienen ist. (ITA) Hans Jacobs dürften für all diejenigen besonders interessant sein, die eich selbst noch an die Weimarer Republik (und die Zeit davor) erinnern können. Es handelt sich nicht etwa um „Emigranten-Erinnerungen“, wie das Buch vom Verlag angezeigt wird, obwohl auch Jacob, wie sehr viele andere, .emigriert* oder von den Nazis angeekelt in die Emigration gegangen ist. Jacobs Lebensweg weicht zu einem guten Teil von dem .Normalen* ab. Durch seine meisterhafte Beherrschung von Sprachen wird er zunäcfcct Uebersetzer, findet Kontakt mit der grossen und weiten Welt der schöpferischen und der nachgestaltenden Künstler, bis er in die politische Welt, einer Laune des Schicksals folgend, eintritt, als Dolmetscher und später ale Radiokommentator, immer aber am Pulsschlag des atemraubenden Geschehens unserer Zeit. Jacobs Darstellungskunst ist ausgezeichnet. Er schildert in seinem Erinnerungsbuch die Charaktere der Menschen anschaulich und scharf, durchaus nicht unkritisch. Seine Stellungnahmen entsprechen der Mentalität aller jener „Kinder unserer Zeit“, die in ihrer geistigen, seelischen und politischen Schichtung, wenn man es so ausdrücken darf, derjenigen Jacobs ähnlich gelagert sind. Seine Meinungen interessieren; man wird Male, in Mit der klugen Einfühlungskraft, die sie auszeichnet, hatte Lilianette ihr neues Programm zusammengestellt als „Die Dame von einst — die Dame von heut“. Denn Lilianette ist stets Dame, sogar sehr betont Dame. Yvette Guilbert, Claire Waldoff und Trude Heßter. berg waren ausgezeichnete Chanson - Sängerinnen und ganz grosse Künstlerinnen, aber — wohlgemerkt auf der Bühne — keine Damen. Lilianette bleibt stets Dame. Sogar ihr „StripTease“ war damenhaft und kein Tingeltangel, ebenso wie die überaus sparsamen und höchst bezeichnenden und charakterisierenden Arm- und Handbewegungen. Herrmann Ludwig alß überaus feiner Begleiter, der die Sängerin mit einem Hauch von Musik umschwebt und kein Wort zudeckt, fügte sieb wundervoll dazu. Er gab. während Lilianette ihr Kostüm wechselte, einige musikalische Zwischenspiele, vor allem eine witzige Liebesszene auf dem Klavier. Sonst etand Lilianette zwei Stundsn allein auf der Bühne. Dabei die Zuhörer stets zu fesseln, ist Zeugnis einer ausserordentlichen Leistung. Lilianette hatte aus einem halben Jahrhundert deutschen Kabaretts eich die besten, für sie geeignetsten Texte herausgesucht und einige sogar psrsönlieh auf ihren schlanken Leib geschrieben und für ihre musikalische Zunge kompo-' niert, eodass sie kaum schwächere Lieder hatte, die ihre greßse Kunst „retten“ musste. Sie brachte mehrere sehr gute Nummern und einige hervorragende wie die „Oma 1963*' und ihre beiden Sketches, der eine mit Mozartscher Musik sogar. Das -angeregte und in frohe Laune vernetzte Publikum spendete reichen Beifall und verlangte Zugaben. Es erhielt leider nur eine, in dei Lilianette sogar bei einem Landsknechtslied — als Zugabe nicht im Kostüm. sondern in Gesellschaftstoilette — ganz charmante „grosse Dame“ blieb. Dr. Karl Kost denen er das jüdische Schicksal berührt, kaum folgen'können; denn hier ist er Aussenseiter, wae unbestritten sein dürfte. Jacob hat wiederholte Male Zivilcourage, vor allem gegenüber den Nazis, bewiesen. Er hat aus seV.em Beruf eine Berufung gemacht und einen nicht unerheblichen Teil dazu beigetragen, das Gift der nazistischen Propaganda sowohl in Frankreich wie in Nordamerika zu entkräften, wenn er auch diese Tätigkeit meist anonym verrichtete. Das Buch ißt sehr schön geschrieben. Seine Lektüre wird empfohlen. — (h. s.) Ihr Inserat in der JUEDISCHEN WOCHENSCHAU bringt immer Erfolg Auskunft: 83-2613 ANLAESSLICH DES 150. JAHRESTAGES SEiT DEM JUDENEDIKT VOM 10. JUNI 1813. dem Beginn der Emanzipation des bayerischen Judentums. erscheint in Kürze im Dr. Olzog-Verlag (vorm. Isai.^erlag) München und Wien das W'erk von: STEFAN SCHWARZ: Juden in Bayern im Wandel der Zeiten mit einem Vorwort des bayerischen Ministerpräsidenten ALFONS GOPPEL. Es ist ein Buch, welches die Geschichte der Juden in Bayern aufgrund bis jetzt unveröffentlichten Ak tenmateriais schildert. Namhafte Profeßsoren und Historiker schreiben nach Ueberprüfung des Manuskripts: „Schwarz kann Anspruch darauf erheben, die erste erschöpfende Gestaltung des Judenedikts geschaffen zu haben“. — „Das Buch verdient, ein Standardwerk zur Geschichte der Juden in Bayern zu werden. „Das Werk ist nicht nur lesenswert, sondern auch zum Nachdenken anregend.“ „Das Werk verdient die weiteste Verbreitung.“