Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2014 (31.5.1963)
- Date
- 1963-05-31
- Page
- [Seite 3] (sequence 3)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 31 de Mayo de 1963 LA SEMANA ISRAELITA Año XXIV. — No. 2014 — 2 Ereignisse der Woche Dr. Josef Serlin in Argentinien Dr. Josef Serlin, der Vize. Präsident der Knesset, kam zum Kongress der „Allgemeinen Zionisten“ nach Ar. gentinien. Er sprach in ei ner Pressekonferenz über die Ziele seiner Partei. Serlin, der früher schon einmal Gesundheitsminißter Israels war und im politischen Leben des Landes eine führende Stelle eiunimmt, ist auch uns aus früheren Besuchen in Argentinien gut bekannt. Er berichtete über die allgemeine Lage in seinem Lande und den intensiven Aufbau, der trotz aller Unruhen ausserhalb der Grenzen seinen ruhigen Fortgang nimmt. Während in den Nachbarstaaten Regie rungen gestürzt und Rebellionen entfacht werden, ist das Leben in Israel normal, und die Menschen sind glücklich, als freie Juden in ihrem eigenen Staat zu leben. Nach Ansicht des Redners gebe es jedoch zu viele politische Parteien — ihre Zahl beläuft sich heute auf dreiseig — und das Streben der „Allgemeinen Zio nisten“ sei es, eine grössere Einigkeit unter den verschiedenen Gruppen zu erzielen. Natürlich könne ein demokratisches Regime nicht nur aus einer Partei bestehen, und deshalb hatte seine Partei zu den Präsidentenwahlen auch einen Kandidaten aufgeßtellt, nämlich Dr. Peretz Bernstein, damit nicht alle Schlüsselpositionen einzig in den Händen der Mapai lägen, wie dies seit den 15 Jahren des Bestehens Israels der Fall ist. Er bezeichnete es als wünßchenswert zur Wahrung des demokratischen Prinzips, dass auch einmal ein« andere Partei die Re DER TERMIN IST FESTGELEGT Am 30. Juni werden meine Geschaefte vereint! Man gibt mir allgemein recht zu dieser Massnahme! Die Gründe: Einheitliche persönliche Beratung und Bedienung, Kostenminderung, verbunden mit erhöhter Leistungsfähigkeit. 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Er betonte, dass das zionistische Bewusstsein der nordamerikanischen Juden mit jedem Tag wachse und ein jüdi sches Leben ohne Zionisten in Amerika gar nicht mehr denkbar sei. Er verwies auf die Besorgnis der nordamerikanischen Juden über die unversöhnliche Haltung der Araber und vertrat die Ansicht, daes das Jahr 1964 ausschlaggebend für die weitere politische Entwicklung New York. — Das American Jewish Committee eröffnete seine 56. Jahressitzung mit einem Bericht über den Antisemitismus im Ausland, der sich auf ein einjähriges Studium in elf europäischen und südamerikanischen Ländern gründet. Der Bericht, den Präsident A. M. Sonnabend vorlegte, zählt folgende Tatsachen auf: 1. Die Regierung der Sowjetunion verfolgt ihre offizielle antijüdische Politik. Obwohl die Behörden in Moskau dies leugnen, bezwecken die sogenannten „Wirtschafts-Prozesse“, die in Russland stattfinden, das noch vorhandene jüdische Gemeindeleben zu zerstören. Ungefähr 60 Prozent der in diesen Prozessen Verurteilten waren Juden. 2. Es gibt über 500 neonazistische, faschistische und antisemitische Gruppen in Ländern, in denen die Untersuchungen durchgeführt wurden. Allerdings stellt nur eine geringe Anzahl dieser Organisationen eine ernste Gefahr dar. 3. Die antisemitischen Bewegungen wenden sich mit ihrer Propaganda im beson- M0EBELHAUS WATERMANN Das Haus der 3 Geschäf te mit der grössten Auswahl. SARMIENT0 1147 T. E. 35 7033 CABILDO 2614 PAMPA 4979 fast Ecke Triunvirato Eigene Werkstätten. Zahlungserleichterungen Zuvorkommende fachmännische Bedienung. sein dürfte. In diesem Zu sammenhang äusserte er, die USA-Regierung verfolge eine spezifische Politik im Mittleren Oirent, und seiner Auffascung nach wäre es angezeigt, dass sieh die Regierung Israels vorsichtig dieser Linie anpassen sollte. Hospital Israelita Da« Hospital Israelita gibt das Resultat der Wahl der neuen Damenkommission für 1963/64 bekannt, deren 'Zusammensetzung die folgende ist: Presidenta Honoraria Luisa B. de Marchevsky, Presidenta Frida C. de Woscoff, Vice Presidenta la. Berta de Holodovsky, Vice Presi denta 2da. Regina de Ponieman, Secretaria Beatriz G. de Faerman, Pro Secretaria deren an die Jugend. Der Antisemitismus wird in den Ländern, in denen politische Unruhe und wirtschaftliche Unsicherheit herrscht, ale politische Waffe gebraucht. Dies trifft besonders auf Südamerika zu. Die Untersuchungen, die von den Büros des American Jewish Committee in Paris, Frankfurt, Buenos Aires, Rio de Janeiro und anderen Städten angestellt wurden, ergaben aber auch, dasß Kräfte am Werk sind, die sich, vor allem in West europa, dem Wachstum und der Verbreitung des Antisemitismus entgegensbellen. So hat die Haltung zu den Juden in Europa einen merklichen Wandel erfahren. Die Menschen in diesen Ländern empfinden tiefe Scham für das Schicksal der sechs Millionen Juden, die von Hitler und seinen Schergen ermordet worden sind. Unter den Christen und innerhalb verschiedener Kirchen vollzieht sich eine „lautlose Revolution“, so heisst es, denn diese erkennen heute, dass ihre Lehren antijüdischen Zielen gedient haben, und heute revidieren sie ihre Position und ihre praktische Arbeit. Präsident Sonnabend unterstrich ganz besonders, dass die neonazistischen Gruppen ständig bestrebt sind, die unsicheren politischen Zustände auszunutzai und führte als Beispiel die Ausbreitung des Antisemitismus in der algerischen Geheimarmee (OAS)unddie Zunahme der bewaffneten Ueberfälle in Argentinien an. APPELL AN WASHINGTON In seiner letzten Sitzung fasste das A.J C. eine Resolution, in der die USA-Regierung aufgefordert wird, „ihre Bemühungen um die Einsteilung des Wettrüstens im Mittelosten zu verstärken, die Grenzen aller in Teppichhaus - M. Hochberg UNERREICHTE AUSWAHL AN HANDGEK1TUPFTEN TEPPICHEN IN ERSTKLASSIGEN QUALITÄTEN rUER JEDE8 GEMUETLICHE. HEIM. Eigen« Fabrikation — Unverbindliche Vorführung Auf Wunsch Zahlungserleichterungen MASCHINENTEPPICHE IN ALLEN FARBEN UND GROESSEN. AUSLEGEN VON APPARTEMENTS MIT REIN WOLLENEM VELOUR. Verkauf an Private nur Samstag und Sonntag von 9—19 Uhr im Ausstellungshaus Calle ANDONAEGUI 2083 Tel,: 52-2993 4 Quader von Station Urquita Bericht über Antisemitismus LA SEMANA ISRAELITA BISEMANARIO INDEPENDÍENTE «s. Airea - PUEYRREDON 2180, 1* wq. — T. E. M-2SU 8. Sivan 5723 31. Mai 1963 Aida de Lubetkin, Secretaria de Actas Sara de Levinas, Tesorera Rebeca de Berman, Pro Tesorera Sara M. de Beduy, Vocales: Sonia de Ejchenbaum, Maria de Ciporkin, Etty de Dinovitzer, Ethel de Edelman, Raquel de Edelman, Paulina de Fridman, Maria Esther H. de Geneloff, Sonia de Katzowicz. Paulina de Libedineky, Nelly de Nasch, Fanny de Nus, Sima de Prengler, Berta de Pruss, Esther de Rabinovich, Esther T. de Safdie, Luisa P. de Szylowicki, Rosa Edith M. de Tawil, Clara S. de Tribat. Kehilla I« der vorigen Woche fand die letzte Sitzung des alten Vorstände* statt, an der sich auch die neue Leitung beteiligte. Als neuen Bet Aw Din, den Leiter des Rabbinatsge richts, hat die Kehilla Rabbiner Sholti aus Israel verpflichtet, der das Amt von Rabbiner Dr. Fink übernehmen wird, welcher einem Ruf nach Israel gefolgt ist. Eine Abordnung der neu en Synagoge „Bet El“, die unter der Leitung von Rab. biner Marshall Meyer steht, besuchte die Kehilla, woraufhin beschlossen wurde, die neue Gemeinschaft unter die der Kehilla angeschlossenen Institutionen aufzunehmen. Die Auszahlung der Subsidiesem Raum gelegenen Länder zu garantieren und der von den arabischen Ländern geführten Hasskampagne gegen Israel energisch entgegenzutreten.“ Eine andere Resolution ersucht die Regierung Westdeutschlands „alle legalen und administrativen Mittel zu erschöpfen“, um zu verhindern, dass Bürger dieses Landes zu den kriegerischen Rüstungen der VAR beitragen, die nur zur Erhöhung der Spannungen dienen und den Ausbruch eines Krieges nach sich ziehen könnten. Der bisherige Präsident des A.J.C., M. Sonnabend, wurde wiedergewählt. (ITA) dien für die jüdischen Schu- , len in Höhe von über 4 Millionen Pesos wurde vorbe reitet. Die Zuwendungen für die Jugend-Organisationen, die Hachschara - Zwecken dienen, insgesamt 900.000 Peeos, gelangten schon zur Auszahlung, so dass die Kehilla mit diesen Leistungen auf dem laufenden ist. Die alte Leitung der Kehilla hat alles getan, um die noch ausstehenden Gehälter für die Lehrer an jüdischen Schulen zu begleichen und auch Gehaltserhöhungen zu gewähren, was jedoch nicht nur Sache der Kehilla sondern auch der züßtändigen Schulen ist. Die Lösung dieses Problems wird eine der Hauptaufgaben der neuen Kehilla Leitung sein, und es steht zu hoffen, dass eine für die Lehrer zufriedenstellende Regelung gefunden wird. Alle scheidenden Mitglieder des alten Vorstandes erhielten ein Dankschreiben der Kehilla in Anerkennung ihrer freiwillig geleisteten Dienste. f Bequemer reisen Sie durch Viajes Globus ALSINA 1418 - Bs. Aires Tel. 38-1447/5860, 37-9142 Jüdische Konferenz j Balboa. — Ueber 100 Delegierte versammelten sich kürzlich hier zur ersten Zionistischen und Gemeindlichen Konferenz, die alle Gemeinden Zentralamerikas umfasst. Als Ehrengast war Mosche Sharett anwesend. Joshua Shai, Israels Botschafter in den zentralamerikanischen Ländern, forderte die Delegierten auf, eine zentrale Gemeinde-Organisation für diese Region zu gründen. Als Präsident der Konferenz fungierte Moises Mizrachi ven der jüdischen Gemeinde Panamas. •*•«%••••••••«•! ‘OCH FRANKORQ MSSC0 construye »•••••••••«< ESTUDIO JURIDICO INTERNACIONAL Dr, Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE ALLE ENTSCHAEDIGÜNGSFRAGEN Wiedergutmachung Lastenausgleich Rückerstattung BUER0STUNDEN: DIENSTAG, MITTWOCH und FREITAG yon 16—18 Uhr 1' ★ Dr, Günter Frey ASUNTOS ARGENTINOS Y SUDAMERICANOS Erbschaftssachen - Vertraege - Verwaltun gen - Miets-, Zivil- und Handelssachen. * PUEYRREDON 2190 esq Av. LAS HEftAS — T. E. 8.1-2613