Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2013 (24.5.1963)
- Date
- 1963-05-24
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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mt unrf ICl INST ^er Heldentod der Fuenfunddreissig UHU 1\ vllÜ 1 Vor 35 Jahren erwarb ei- VOU S. SCHECHARJA 2f™r »Z™ *1'KS Weltiibe: lge" götüi^ .rrS!ndauflii- 1 wbflt und g«. dl« Thora for '«White schriftliche und wollten mehr sein als Us. ’.Lehre des dle grosse Er- Gemeinschaft ln> ist die Hei. werden, sondern als Berater und Helfer des Einzelnen bei der Durchführung der ihm vom Leben gestellten Aufgabe. Keine Religion der Gnade schlechthin, der Erlösung, will das Judentum sein. Ausserhalb seiner Reihen mag es genügen, fest an den Erlöser und die Erlösung zu glauben, um die ewige Glückseligkeit zu erlangen. Bei uns Juden sollen die guten Taten noch höher bewertet sein als der I s, Gaube, die Verwirkichung des Guten auf Erden noch wesentlicher als die fromme Gesinnung. ,,Beobachtet Meine Gesetze und Meine Vorschriften, die der Mensch ausübe, damit er durch sie das Leben gewinne“, so lautet ein Satz der Thora. Deshalb ist das jüdische Gesetz in seiner Ganzheit niemals als Selbstzweck, sondern als Mittel zum Zweck, als Weg zur Heiligung des Alltags, zur Erhebung der menschlichen Seele über niedrige und kleinliche Dinge empfunden worden. Praktische Religiosität hat daher im jüdischen Le ben immer eine entscheidende Rolle gespielt, doch da- Gebot für ist es wichtig anzuerkennen, dass das göttliche Wort, der Kern der Offenbarung, als unzerstörbar, unwandelbar gelten muss, denn das ewige Sein und das ewige Sollen offenbaren sich in ihnen. Doch wer allzu viel in die Geheimnißse der Offenbarung eindringen, ihre ,,historischen Fakten“ überprüfen wollte, dem kann nur geantwortet werden rnit den Worten des grossen Maimonides: ,,Es ist unmöglich, in den Vorgang am Sinai tiefer einzudringen, als es in den Andeutungen unserer Weisen geschehen ist; er gehört zu den Geheimnissen der Thora, die wahre Natur dieses Vorganges und der begleitenden Umstände ist sehr dunkel, denn es hat etwas Derartiges weder jemals vorher stattgefunden, noch wird es in Zukunft stattfin den.“ Immer hat es in der Geschichte des jüdischen Volkes Momente gegeben, in denen das Volk in seiner Gesamtheit das innere Erlebnis unmittelbarer Gewissheit und Einwirkung Gottes an sich erfuhr. Aus Schawuoth, dem ursprünglichen Erntefest, wurde das Fest de« Geistes, der Lehre. Damit erlangte das Volk die Reife, die Thora zum Wegweiser für das nationale Leben zu erheben. Es entschied sich freiwillig dafür, die ethischen Grundprinzipien für das Zusam menleben der Völker an die gesamte Menschheit weiterzuleiten Gott hat dem jüdischen Volke wie keinem anderen die einzigartige, niemals in ihm imtergegangene, religionebildende Kraft eingefiösst, deren Beurkundung die schriftliche und im Wege der Ueberlieferung die mündliche Lehre bildet. Nur aus beiden zusammengenommen kann man eine richtige Vorstellung von der religionsbildenden Kraft des jüdischen Volkes und vom Wesen des jüdischen Geistes gewinnen. Diesen Gedanken Jahr um Jahr lebendig werden zu laesen, dazu dient Scbawuot, das Fest der Offenbarung und des Geset- Z^S. CURT W1LK Steines, die totale Verantwortungslosigkeit des Kriegers, der seinen Vorgesetzten gehorcht — und dabei hat er keinen Vorgesetzten. Er entscheidet sich dafür, nichts zu erarbeiten, nichts durch Verdienst zu erwerben. sondern alles durch seine Geburt schon zu besitzen — und dabei ist er nicht adelig. Endlich entscheidet er sich dafür, dae Gute als ein für alle Mal gegeben zu betrachten, ausserhalb jeder Fragestellung und unverrückbar, er wagt nicht, es anzusehen aus Furcht, es bestreiten zu können und ein anderes suchen zu müssen. Der Jude ist dabei nur ein Vorwand: andernorts benutzt man den Neger oder den Gelben. Die Existenz des Juden erlaubt es dem Antisemiten, seine Aengste im Keime zu ersticken, in dem er sich einredet, dass sein Platz in dieser Welt immer vorgezeichnet, dass er für ihn bereit war und dass er auf Grund der Tradition das Recht habe, ihn einzunehmen. Der Antisemitismus ist. kurz gesagt, die Furcht vor dtm allen Menschen gemeinsamen Los Der Antisemit ist der Mensch, der mitleidloser Felsen. reTsender Slurzbac-h, verheerendes Unge. Literarische Notizen Bekannter Neurologe gestorben Im Alter von 76 Jahren etarb in New York Dr. Israel S. Wechsler, ein bekannter Neurologe und Psychiater, Chefarzt am Mt. Sinai Hospital. Er stammte aus Rumänien und kam als Kind nach USA, wo er studierte. Er war ein hervorragender Hebraist, lange Zeit Präsident der Freunde der Hebräischen Universität Ame rikas und ein Freund von Albert Einet^n. Seine medizinischen Bücher sind in viele Sprachen übersetzt worden. Vegetarier Die Zahl der Rohki'ntler und Vegetarier in Israel wird mit 10.000 beziffert. Sie ist in ständigem Zunehmen begriffen. Vor 35 Jahren erwarb eine Gruppe orthodoxer Juden ein Gelände am Kilometer 21 der Landstrasse von Jerusalem nach Hebron, um in den Ilebroner Bergen eine jüdische Siedlung zu errichten. Die ersten Siedler waren eine Gruppe jemenitischer Einwanderer und die Siedung hiess „Migdal Eder“ (Der Turm von Eder). Dieser Name wird in Genesiß XXXV, 20—21 er wähnt: „Und Jakob richtete ein Mal auf über ihrem Grabe; dasselbe ist das Grabmal Rahels bis auf diesen Tag. Und Israel zog aus und richtete seine Hütte auf jenseite des Turmes Eder.“ Aber kurz darauf brachen die Unruhen des Jahres 1929 aus, und das Dorf musste verlassen, werden. Sechs Jahre später wurde ein neuer Ansiedlungeversuch gemacht, ln der Nähe von Migdal Eder wurden etwa 20.000 Dunam angekauft und das Dorf „Kfar Ezion“ gegründet. Aber auch dieser Siedlung war das Schicksal nicht günstig. Die antijüdischen Unruhen der Jahre 1936—39 hemmten seine Entwicklung, bis die nationalen Institutionen einige Jahre später beschlossen, di« jüdische Landwirtschaft in diesem Bezirk zu konsolidieren. So wurden im Laufe dreier Jahre dort vier landwirtschaftliche Siedlungen errichtet: Kfar Ezion im April 1943; Massuot Jizchak im Oktober 1945; Ein Zurim und Rewodim im Oktober 1946. Die drei ersten waren religiöse Siedlungen von Jugendlichen der . ,Bne Akiba“-Bewegung. Die Siedler von Rewadim gehörten dem „Haschomer Hazair“ an. PALMACH WILL HILFE BRINGEN Von Anbeginn an musßte der Palmach — die Elitetruppe der Hagana — zur Verteidigung der neuen Siedlungen hinzugezogen werden. Doch diese entwickelten sich und waren gut fundiert. Als der Befreiungskrieg ausbrach, zählten sie insgesamt 500 Seelen — 220 in Kfar Ezion und 280 in den anderen drei Siedlungen. Es bestand bereits ein Plan für die Gründung einer fünften Siedlung in der Nähe des arabischen Dorfes Chirbet Sacharia. Doch obgleich der Ezion-Bezirk seine grosse Aufgabe bei der Verteidigung und Befreiung Jerusalems erfüllte, fiel er selbst in die Hände der Araber. Im Dezember 1947. gleich nach dem Beschluss der Vereinten Nationen, einen jüdischen Staat in einem Teil Palästinas zu errieh'en, begannen die Bewohner des Ezion Bezirks, mit Hilfe des Palmach und anderer Hagana-Einheiten, unter Hochdruck die Vorbereitungen zu ihrer Verteidigung zu treffen. Als die Schlacht um Jerusalem begann, hielt man diese vier Siedlungen, die den südlichen Zugang zur Hauptßtadt bewachten, für leidlich gut befestigt und verteidigt. Aber die Araber unternahmen einen Angriff auf einen Geleitzug, der Vorräte nach dem Ezion-Bezirk brachte, und töteten zehn jü dische Schutzwachen und Fahrer. Von da an musc-te jeder weitere Verkehr nach dem Ezion-Bezirk durch Militär geschützt werden. Die britischen Behörden erklärten sich bereit, unter dem Vorwand „strenger Neutralität“, den Transport von Lebensmitteln zu schützen, aber nicht den von Verstärkungen oder Verte’digungsmattrial. Da die Siedler die sen Vorschlag nimt annahmen, war die Verbindung mit ihnen vollkommen abgeechnitten, und der Ezion-üe- /'k betand sich im Belagerungszustand. Von diesem Zeitpunkt an waren die Siedlungen ständig unter Feuer. Obgleich es ihnen gelang, die arabischen Banden, die sie umzingelten, abzuweh ren, schwanden ihre Vorräte und Munition schnell dahin. Der Jischuw war mit sei¬ Neue Bücher Hammarskjöld and Buber wittcr sein möchte: Alles, nur nicht ein Mensch. (Aus Jean Paul Sartre: „Betrachtungen zur Judeftfrage“. Mit freundlicher Genehmigung der A.W.Z., Düsseldorf). Eichmann-Prozess, Berichte aus Jerusalem von Alfred Wolfmann, Verlag der Deutschen Gewerkschaf'sjugend, Düsseldorf. — Alfred Wolfmann, ein jüdischer Journalißt, der heute in Bonn stationiert ist, war Berichterstatter zweier grosser deutschen Zeitungen im Eichmann-Prozess in Jerusalem. In dieser Eigenschaft hat Wolfmann nicht nur Prozess - Berichte geschickt, sondern auch interessante Interviews verfasst, die ebenso wie die der Sammlung ßeiner Artikel vorausgeschickten Ausführungen bleibenden Wert besitzen. Bilder und geschickt ausgesuchte Dokumente unterstreichen das gedruckte Wort. Die kleine Broschüre ist ein angenehmer Leitfaden zur Orientierung über einen Fragenkomplex, der eine Sturmflut von Büchern, Sammlungen und Schriften aller Art hervorgerufen hat. (h. s.) —:o: — Gustav Landauer; Die Französische Revolution in Briefen, wieder erschienen bei Rütten und Löning in Hamburg 1961. — Dieses Buch ist m. W. 1918 geschrieben oder fertig gestellt worden. Es will nach Landauers Worten nicht von irgendeinem Standpunkt aus über die Französische Revolution sprechen, sondern es will die Revolution selbst sprechen lassen. Durch die von groscer Sachkenntnis bestimmte Auswahl der Briefe hat Landauer dieses Ziel erreicht. Das tragische Ende Landauers, der 1919 ohne jedes Verfahren vonden Vorläufern hitlenstischer Banden erßehossen wurde, bereitete seiner umfangreichen wissenschaftlichen Tätigkeit ein jähes Ende. — Die innere deutsche Entwicklung liess das Buch beinahe völlig in Vergessenheit geraten. Dem Verlag ge bührt Dank für die Herausgabe der Landauerschen „Französischen Revolution in Briefen“, denn dieses Werk stellt nicht allein spannend die Grosse Revolution dar. sondern kann auch als sichere Quelle für die Geschichte der Revolution dienen. D.'e schönen Illustrationen machen das Buch noch interessanter und lebendiger. — (B. B. S.) Man sollte meinen, dass Dag Hammarskjöld neben seiner grossen Arbeitsbürde als Generalsekretär der Vereinten Nationen keine Zeit für irgendwelche anderen Dinge übrig gehabt hätte. Aber alle, die ihm nahestanden, berichten, dass er von Jugend an nicht nur eine ganz ungewöhnliche Fähigkeit besass, viel, intensiv und konzentriert zu arbeiten, sondern sich auch noch in seiner Freizeit zur Erholung mit Literatur. Kunst, Philosophie und Religion beschäftigte. 1954 hat Hammarskjöld ln einem Beitrag zu einem amerikanischen Buch sein Glaubensbekenntnis abgelegt: „Von Generationen von Soldaten und Verwaltungßbeamten väterlicherseits ererbte ich den Glauben, dass kein Leben befriedigender sei als das des selbstlosen Dienstes für Vaterland und Menschheit. Diener Dienst fordert das Opfer aller persönlichen Interessen, aber zugleich den Mut. unbeug? sam für seine Ueberzeugung einzutreten. Von Gelehrten und Geistlichen mütterlicherseits erbte ich den Glauben, dass in dem wirklich radikalen Geiste der Evangelien alle Menschen gleich eind als Kinder Gottes und so von uns betrachtet und behandelt werden müssen...“ Er berichtet dann von den Lehren der Mystiker als einer grundlegenden geistigen Erfahrung, die mit den Sinnen nicht erfasst und logisch nicht analysiert werden kann. „Es dauerte lange, bis ich verstand, wac dieses bedeutete. Als ich schliesslich diesen Punkt erreichte, erkannte ich die ererbten Glaubenssätze in ihrem Eigenrecht aus freiem Willbn als meine eigenen an. Ich fühlte, dass ich diese Ueberzeugungen annehmen konnte ohne Zugeständnisse seitens der Forderung der intelektuellen Redlichkeit, die der eigentliche Kern der geistigen Reife ist.“ Schliess lieh weist er auf Albert Schweitzer hin. Danach ist man nicht mehr verwundert zu erfahren, dass Dag Hammarskjöld 1957. als er in schwieriger diplomatischer Mission den Mittleren Osten bereiste, in Ißrael Zeit erübrigte. in Jerusalem Martin Buber einen Besuch abzustatten. Seit dieser Begegnung beschäftigte sich der Schwede mit dem Plan, eine Schrift von Buber in seine Muttersprache zu übertragen, den Essay „Ich und Du“. Das Verhältnis des Menschen zur Welt lässt sich sondern in die Beziehungen „Ich und Es“ und „Ich und Du“. Zur ersten gehört alles, was er im Alltag gebraucht, nützt, sachlich untersucht, bewertet, die gesamte praktische Arbeit. Die zweite Beziehung „Ich und Du“ aber lebt im Gefühl der vertrauten Verwandtschaft mit allen Erscheinungen der Umwelt. Die Formel altindischer Weisheit „Tat tuam asi‘‘ (De6 bist Du) sagt das gleiche aus. Die allgemeine Menschenliebe, die so viele Weltanschauungen in ihrer Ethik am höchsten stellen, wächst aus diesem Verhältnis hervor. Von ihr aus ist auch die Annäherung an Gott möglich, sagt Martin Buber. Tu einem Brief an den Di rektor Georg Svenrßon vom Verlag Bonnier in Stockholm schrieb Hammarskjold kurz vor seinem Tode dass die Uebersetzung zugleich ein Selbstbekenntnis sein solle. Es verrät eine Reli. giosität, die nicht an die Dogmen irgendeiner Kirche gebunden ist. Die Ueberßetzung des religionsphilosophischen Essays „Ich und Du“ ist nun im Verlage Bonnier in Stock holm 1962 erschienen. Eingangs lesen wir: „Martin Bubers Wunsch gemäss wird dieße Uebersetzung dem Andenken Dag Hammarskjolds gewidmet, der di« Absicht hatte, sie selbst auszuführen, und mit der Arbeit kurz vor seinem Tode be gann. Martin Buber hat sie mit einem Nachwort von 12 Seiten versehen, in dem er in sechs Abschnitten die Gedanken seiner Schrift erläutert.“ nem Herzen bei den Verteidigern, doch die brennende Frage war, wie man oen belagerten Siedlungen zu Hilfe kommen könne. Die Entßcheidung wurde von fünfundöreissig ausgewählten Mitgliedern des Palmach gefällt, die unter dem Schutz einer stürmischen Winternacht sich einen Weg über Felsen und Geröll der Jerusalemer Berge suchten, um den belagerten Siedlungen Verstärkung zu bringen. Sie wären schwer beladen mit Aufrüstung für Erste Hilfe, Flaschen mit Blutplasma, Waffen und Munition zur Verteidigung für ihre Kameraden, die heldenmütig einer erdrückenden Uebermacht standhielten. Der ganze Weg war mit arabischen Dörfern besät. Sie mussten diese unbedingt umgehen und versuchen, ihr Ziel vor Tagesanbruch zu erreichen. Sie waren nicht mehr weit davon entfernt, als eie sich plötzlich von etwa 2.000 Mann starken, bewaffneten arabischen Horden umzingelt sahen. Diese Truppen waren von einem arabischen Hirten herbeigerufen worden, dem sie begegnet waren und dessen Leben sie geschont hatten, obgleich sie annehmen konnten, daes er sie verraten werde. Diese winzige Gruppe kämpfte den ganzen Tag mit übermenschlichem Mut gegen Tausende an, bis zur letzten Kugel. Nach dem Bericht der feindlichen Truppen, schlugen sie sich wie Löwen. Die Araber waren durch ihre Tapferkeit verblüfft und wollten nicht glauben, als endlich Stille eintrat, dass sie wirklich alle tot seien. Ministerpräsident David Ben Gurion schrieb über diese Gruppe: „Ich weiss von keiner anderen Kompagi.ie, weder in der israelischen Armee noch in irgndeinem anderen Heer der Welt, die solche Standhaftigkeit :üd Unerschrockenheit bewiesen hätte wie diese Truppe. Sie wird in die Geschichte unseren Volkes als „Die Fünfundüreissig“ eingehen. Ich kannte ihren Befehlshaber und einige der Kämpfer. Diese Helden Israels verkörperten jugendliche Grossmütigkeit. höchste Weisheit, Sehnsucht und Seelenßtärke, die mächtiger sind als d r Tod. Ihre Tapferkeit und ihr Heldentod werden niemals vergessen werden.“ DIE SAGE LEBT FORT In dem stattlichen Ehrenfriedhof auf dem Herzlberg, westlich von Jerusalem, unterhalb des Grabes des ',,Sehern des Staates Israel“, be. finden sich die Gräber der Fünfunddreissig, neben denen der 126 Gefallenen -der letzten Schlacht um Kfar Ezion und der Opfer der Geleitzüge nach dem Ezion- Bezirg. Die Fündundreissig sind in die Sage eingegangen. Im Emek Haela (Tal der Tamariske), wo Juda Makkabäus einst gegen das Heer des Lucias kämpfte und e« besiegte, erstand ein neuer Kibbuz, „Netiwa ba Lamed-He“ Pfad der Fiinfunddreisig). Durch dieses Gelände hatten die Fünfunddreissig ihren Weg zu Tod und Ruhm genommen. Ein .illegales“ Einwandererschiff. das kurz nach diesem heroischen Kampf an die Küste der Heimat celangte, trug den Namen „Die Fünfunddrehßig“. Die Sage von den Fünfunddreissig lebt fort. Sie ist ein Bestandteil der Geschichle der Befreiung Israels geworden. Schenkt Euren Kindern BUECHER IN SPANISCHER SPRACHE AUS DEM VERLAG i EDITORIAL CANDELABR0 — Pasteur 35 t