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Jüdische Wochenschau · 1963-05-24 · 2013 (24.5.1963) · p. [Seite 6]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2013 (24.5.1963)
Date
1963-05-24
Page
[Seite 6] (sequence 6)
Language
German, Spanish
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Portraet des Antisemiten von JEAIS-PAEL SARTRE Den Antisemitismus kann man nicht in die Kategorie der Gedanken einreihen, die durch die Meinungsfreiheit geschützt sind. Uebrigens ist der Antisemitismus etwas ganz rüderes als ein Gedanke. Er ist vor allem eine Leidenschaft. Natürlich kann er die Form einer theoretischen Behauptung annehmen. Der gemässigte Anti semit ist ein höflicher Mensch, der liebenswürdig erklärt: „Ich verabscheue die Juden nicht, nur halte ich es aus diesem oder jenem Grund für vorteilhafter, dass sie einen kleineren Anteil am nationalen Leben haben.“ Einen Augenblick spater allerdings, wenn man sein Vertrauen gewonnen hat, fügt er mit etwas weniger Zurückhaltung hinzu: „Sehen Sie, irgend etwas stimmt nicht mit den Juden. Sie stören mich schon rein , körperlich.“ Dieses Argument, das ich wohl hundertmal gehört habe, lohnt einer näheren Untersuchung. Zunächst einmal entspringt es der Gefühlslogik. Denn kann man sich jemanden vorstellen, der ernsthaft zu behaupten wagte: „Irgend etwas stammt nicht mit ¿en Tomaten, denn ich habe einen Abscheu davor, sie zu essen?“ Aber daneben zeigt dieses Argument, dass der Antisemitismus selbst in seiner gemässigtesten und am wenigsten primitiven Form eine synkretische Einheit bleibt, die sich zwar durch scheinbar vernünftige.- Reden ausdrücken. zugleich aber zu körperlichen Veränderungen führen kann. Manche Männer werden von plötzlicher Impotenz befallen, wenn sie erfahren, dass die Frau, mit der sie gerade schlafen. Jüdin ist. Es gibt einen Ekel vor dem Juden, wie ihn manche Deute vor Chinesen oder Negern empfinden. Diese Abneigung ist aber nicht körperlicher Natur, denn die Antisemiten können ja eine Jüdin lieben, solange sie deren Herkunft nicht kennen. Sie ist geistigen Ursprungs und überträgt sich auf d-m Körper. Sie ist eine Stellungnahme seelischer Natur, aber so tief und umfassend, dass sie auf das Physiologische übergreift wie bei der Hyeterie. Diese Stellungnahme ist nicht nur durch Erlebnisse hervor gerufen. Ich habe Hunderte von Menschen über die Gründe ihres Antisemitismus ausgefragt. Der grösste Teil von ihnen beschränkte sich darauf, die Untugenden aufzuzählen,, die die Tradition den Juden naehsagt. „Ich verabscheue sie. weil sie auf ihren Vorteil aus sind, weil sie hin terhältig, aufdringlich, taktlos usw. sind.“ — „Ja. aber verkehren Sie denn mit Juden?“ — „Oh, davor hüte ich mich.“ Eine junge Frau sagte mir: „Ich habe skandalöse Geschichten mit meinen Pelzhändlern erlebt. Sie haben mich bestohlen, sie haben meinen Pelz, den ich ihnen anvertraute, angebrannt. Und «.Ile waren Juden.“ Warum aber hatte eie sich nicht entschlossen, die Pelzhändler zu hassen statt der Juden? Ein Kollege vom Gymnasium sagte mir. djss die Juden ihn reizten wegen der tausend Ungerechtigkeiten, die die „verjudeten“ gesellschaftlichen Körperschaften zu ihren Gunsten begangen hätten. „Im selben Jahr, in dem ich durchgefallen bin, hat ein Jude die Professorenprüfung bestanden.“ Dabei gestand er mir, dass er diese Prüfung im Grunde missachte, da sie nur Sitzfleisch erfordere und dass er sieh nicht darauf vorbereitet hätte. So verfügt er über zwei Erklärungen, um seine Niederlage zu begründen. wie die Geisteskranken, die. ihrem Wahn hingegeben, behaupten, der König von Ungarn zu sein, und auf eine plötzliche Frage hin zugeben, dass sie Schuhmacher sind. Damit mein Kollege sich entrüsten konnte, musste er sich von vorn herein eine gewisse Ansicht über den Juden, seine Art und seine soziale Rolle gebildet haben. Und um die Entscheidung zu fällen, dass unter den 26 glücklichen Konkurrenten es gerade der Jude war, der ihm seinen Platz fortgenommen hatte, musste er sich für seine Lebensführung a priori zu ei. nem gefühlsbetonten Beurteilungssyetenr. entschlossen haben. Nicht nur ist somit diese Vorstellung vom Juden nicht aus Erlebnissen abgeleitet, sondern im Gegenteil färbt sie die Erlebnisse. Wenn der Jude nicht existierte, würde der Antisemit ihn erfinden. Eg wird uns nun klar, dass der Antisemitismus dem Antisemiten durch keinerlei äusseren Faktor eingegeben werden kann. Der Antisemitismus ist eine freiwillig gewählte und das gesamteTch umfassende Form des eigenen Seine, eine Gesamthaltung. die man nicht nur dem Juden gegenüber einnimmt, sondern auch den Menschen im allgemeinen, der Geschichte und der Gesell Schaft gegenüber. Es ist gleichzeitig eine Leidenschaft und eine Weltanschauung. Wenn man mit einem Antisemiten über die Juden spricht, machen sich bei ihm alle Anzeichen einer heftigen Erregung bemerkbar. Man misstraut dem leiden. schaftsentsprur.genen Denken, das darauf ausgeht, mit allen Mitteln die Richtigkeit von Meinungen zu beweisen, die von Liebe, Eifersucht oder Hase diktiert sind, man hütet sich vor den Irrungen der Leidenschaft und vor dem, was mm Monomanie genannt hat. Der Antisemit aber wählt in erster Linie gerade das. Aber wie kann man nur wählen, falsch zu denken? — Man tut es, weil man von dem Streben nach „Geschlossenheit“ besessen ist. Der Antisemit hat den Hass gewählt, weil der Hass Glaube ist. Er hat sich von Anfang an dazu entschieden, Worte und Vernunftgründe zu entwerfen. Wie wohl er sich nun fühlt: wie gewichtlos und überflücsig ersehei nen ihm Diskussionen über die Rechte der Juden; er hat sich rückhaltlos in ein anderes Bezugssystem hineingestellt. Wenn er sich — aus Höflichkeit — dazu versieht, einmal einen Augenblick lang seinen Standpunkt zu verteidigen, so tut er es nur scheinbar, nicht wirk lieh. Er versucht nur. seine intuitive Gewisheit auf die Diskussionsebene zu übertragen. Wenn also der Antisemit für Vernunft und Erfahrung zugänglich ist, so nicht deshalb, weil seine Ueberzeugung so stark ist, sondern umgekehrt, seine Ueberzeugung ißt so stark, weil er zuerst die Unzugänglichkeit gewählt hat. Der Antisemit gibt gerne zu. dass der Jude intelligent und fleissig ist, er geht sogar so weit zu sagen, dass er ihm in dieser Beziehung unterlegen ißt. Dieses Zugeständnis kostet ihn nicht viel, denn er erkennt dieser Eigenschaft keinen grossen Wert zu. Oder vielmehr, ihr Wert richtet sich nach dem. der sie besitzt; je mehr gute Eigenschaften der Jude hat, um so gefährlicher ist er. Ueber eich selbst macht sich der Antisemit kein« II lusionen. Er betrachtet sich als einen Durchschnittsmenschen, von unterem Durchschnitt sogar, eigentlich als mittelmässig; es gibt kaum ein Beispiel für einen Antisemiten, der erklärt, den Juden individuell überlegen zu sein. Aber man glaube nicht, dass er sich seiner Mittelmässigkeit schämt; im Gegenteil, er gefällt sich darin, ich möchte fast sagen, dass er eie gewählt hat. Dieser Mensch fürchtet jede Art des E:nsamseins, ebenso gut die des Genies wie die des Mör. derß. Er ist der Mensch der Menge; wie klein er ist, er gebraucht noch die Vorsicht, sich zu bücken, aus Furcht, über die Herde hinauszuragen und sich selbst gegenüber zu stehen. Er hat sich zum Antisemiten gemacht, weil man das nicht allein sein kann. Der Satz; Ich harne den Juden, ist einer von jenen, die man gruppenweise ausspricht; dadurch, dass man ihn aus, spricht, schliesst man sich einer Tradition und ■ einer Gemeinschaft an, der Gemeinschaft der Mittelmässigen. Es muss daher darauf hingewiesen werden, dass man nicht notwendigerweise demütig oder bescheiden sein muss, um die Mittelmässigkeit zu akzeptieren. Ganz im Gegenteil: Es gibt einen leidenschaftlichen Hochmut der Mittelmässigen, und der Antisemitismus ist ein Gebrauch, der Mittelmässigkeit Wert zu verleihen, die Elite der Mittelmässigkeit zu schaffen. Jetzt beginnen wir langsam, den Sinn der Wahl des Antisemiten zu begreifen; er wählt das Unabänderliche aus Furcht vor seiner Freiheit, die Mittelmässigkeit aus Furcht vor der Einsamkeit, und. aus dieser unabänderlichen Mittelmässigkeit macht er hochmütig eine feßtgeformte Aristokratie. Zu diesem ganzen Aufbau ist ihm die Existenz der Juden absolut notwendig; wem wäre er denn sonst überlegen? Der Antisemitismus ist nicht nur Freude am Hass, er gibt auch positive Genugtuung; dadurch, dass man den Juden alc minderwertiges und schädliches Wesen betrachtet, rechnet man sich selbst einer Elite zu. Und diese unterscheidet, sich insofern grundsätzlich von den modernen Eliten, die auf Verdienst und Arbeit gegründet sind, als ßie in jeder Beziehung dem Geburtsadel ähnelt. In Berlin haben ich einen Protestanten gekannt, bei dem die Begierde die Form der Entrüstung annahm. Er geriet in Wut, wenn er Frauen im Badeanzug sah; aber er suchte freiwillig die Gelegenheiten zu dieser Wut und verbrachte seine Zeit in den Schwimmbädern. Von diesem Schlage ist der Antisemit. Demgemäss ist eine der Komponenten seines Hasses eine tiefe sexuelle Neigung zu den Juden, die unter anderem eine faszinierte Gier nach der Kenntnis dfß Bösen ist. Vor allem aber glaube ich, ist sie auf den Sadismus zuriiekzuführen. In der Tat versteht man nichts vom Antisemitismus, wen man sich nicht vergegenwärtigt, dass der Jude, Gegenstand so vielen Abscheus, völlig unschuldig, ich möchte fast sagen, harmlos ist. Deshalb lässt es sich der Antisemit auch angelegen sein, uns etwa von jüdischen Geheimbünden Zu erzählen, von gefährlichem und unterirdischen Freimaurertum. Steht er aber einem Juden gegenüber, so handelt eß sich meistens um ein schwaches Wesen, das, schlecht auf die Gewalt vorbereitet, sich nicht einmal verteidigen kann. Diese individuelle Schwäche des Juden, di« ihn mit gebundenen Händen den Pogromen preisgibt, ist dem Antisemiten nicht unbekannt und bereitet ihm schon im vorauo Vergnügen. So lässt sich denn sein Judenhass nicht mit dem Hass der Italiener gegen die Oesterreicher im Jahre 1830 vergleichen oder mit dem der Franzosen gegen die Deutschen im Jahre 1942. In „OLAMENU ri TEL AVIV POB 3002 ISRAEL J NEUERSCHEINUNGEN DES VERLAGES ♦ Prof. Dr. H. Sternberg: Zur Geschichte der Juden in Czernowitz Reich illustriert Prof. Kamilo Lundmann: Israel und die Juden der Welt SUBSKRIPTIONS-EINLADUNG: Kart. 3—4 ♦ Kart. 2.—} GESCHICHTE DER JUDEN IN WIEN Herausgegeben von HUGO GOLD Gewidmet dem Andenken von Prof. Dr. Zwi Perez Chajes Jnter Mitarbeit der hervorragendsten Renner der Geschichte der Wiener Juden. ERMAESSJGTER SUBSKRIPTIONSPREIS: VOB Erscheinen ....... $ 15. Nach Erscheinen. $ 20. ^lle Zuschriften u. Anfragen sind crussehliessich an den Verlag, Tel Aviv, P.O.B. 3002 (Israel) zu richten. Die Preise sind in U$A “Dollar angegeben. LITERATUR« Offenbarung m Daß zweite *der drei grossen historischen Feste, der „Bestimmungen zur Freude“, in der Thora „Das Fest des Schnittes“, „Fest der Wochen“, „Fest der Erstlinge" genannt, ist nach unserer Tradition derjenige Tag, an dem daß „Zehnwort vom Sinai“ offenbart, Gebote und Verbote erteilt worden sind. „Die Geschichte dieses Volkes“. wie Leo Baeck in seinem Buch .Dieses Volk — jüdische Existenz“ sagt, „ist eine Geschichte der Offenbarung“. Hat aber jede Epoche die Frage nach Wert und Bedeutung ven Offenbarung und Gebot des Ewigen gestellt, um ßich entscheiden zu können, so gilt diese Verpflichtung ganz gewiss für eine Zeit, die nach Neugestaltung ihres Lebens und ihrer religiös-geistigen Haltung strebt. Und unßere Generation fragt; Was sind uns Heutigen Offenbarung. Gebot und Gesetz? Der Auszug Israels aus Mizrajim mit den Wundern, die diesen Weg begleiteten, ist die Einleitung zur Offenbarung. Das Volk, so berichtet das zweite Buch Mose, hatte eich um den Gottesberg, den Sinai, gelagert, um einem ausserordentlichen redgiösen Erlebnis entgegenzusehen. Unter gewaltigen, das Volk tief aufwühlenden Naturgeschehnissen offenbarte Gott seinen Willen; doch es gehört zum Wesen einer jeglichen Offenbarung, dasß es niemals eine völlige' Enthüllung des GeheimrisvoBen, Letzten und Tiefsten, des Undurchdringlichen geben kann. Gott bleibt unerforschlich und unergründlich, und jede jüdische Religiosität muss von der Unwandelbarkeit und Unveränderlichkeit des göttlichen Wesens ihren Ausgang nehmen. Göttliche Offenbarung und göttliche Inspiration bedeuten eine Erkenntnißquelle. die auf das Einwirken übernatürlicher, d. h. von dem naturhaften Sein der Welt sich unterscheidender Kräfte zurückgeht und das IVunder uneingeschränkt bejaht. Deshalb wurzelt das Judentum in dem Glauben an das grosse Wunder, an das Geheimnisvolle. die Welt überlegenheit des ewigen göttlichen aid Helfer d Seins. ig der Pure Von dieser Grundauffaoihm *® sung führt der Weg zur Rea- Aufgabe. K-e»1 lisierung ven Gebot und Ge- Gnade schient setz, welche die Thora for. losung. wi® J dert. Sie, die Bibel in ihrer seifl. Aussern^ Gesamtheit, schriftliche und hes mag es mündliche Lehre, wollten an den Erlöe« aber immer mehr sein als lösang au g|j „Gesetz“. Als „Lehre des ewige Glücks Lebens“, als die grosse Erlagen. Beii zieherin von Gemeinßchaft len die guten und Individuum ist die Heiher bewertet '>MVV lige Schrift von den Gene- Gaube, 4i rationen vor uns empfunden des Guten worden. Das Volk als Ganwesentlich) zes ist auserwählt, der Gname Gesinn de der Offenbarung und der Meine Ges Gesetzesverkündigung teil- Vorschrifte haftig geworden nicht etwa ausübe. da ein enger Kreis von Erleseda Leben; nen ven Vermittlern und tet ein Satz Stellvertretern. Von der Deshalb: Grundauffassung ausgehend Gesetz in dasß der Mensch von der niemals al Vorsehung mit der Fähigsondern a keit ausgestattet wurde, sei- Zweck, als ne sittlichen Anlagen zu entgung des a wickeln, tritt ihm Gottes taug der m Wille in der Form der Aufle über niec erlegung von Geboten und (be Dinge Verboten, als ethische For. den, Prakt;t derung entgegen. tü daher i Das jüdische Gesetz sollte benimmer i nicht als Last angesehen de Rolle g< diesen beiden Fällen handelt es sich um Unterdrücker, um harte, graußame und starke Menschen, die Waffen, Geld und oie Macht besassen und den Rebellen mehr Böses antun konnten, als diese es sich träumen lassen konnten. An diesem Hasß haben sadistische Neigungen keinen Anteil. Da sich aber für den Antisemiten das Böse in wehrlosen und wenig gefährlichen Menschen verkörpert, steht er niemals vor der unangenehmen Notwendigkeit,, heroisch zu sein. Es ißt amüsant, Antisemit zu sein. Die Juden kann man furchtlos schlagen und quälen. Sie werden höchstens die Gesetze des Staates anrufen; aber die- Gesetze ßind milde. Der Antisemit, Zerstörer aus Funktion, Sadist mit reinem Herzen, ist im tiefsten Grunde seines Herzens ein Verbrecher. Was er wünscht und was er vorbereitet, ist der Tod der Juden. Sicherlich verlangen nicht alle Feinde den Juden seine öffentliche Hinrich tung, die Massnahmen aber, die sie vorschlagen, zielen alle auf seine Erniedrigung, seine Demütigung, serne Verbannung, sind ein Ersatz für den Mord, den sie innerlich planen. Es sind symboTcche Tötungen. Nur dass der Antisemit dabei ein Steines, dj gutes Gewissen hat. Er ist *onui)gsios verbrecherisch aus guten Begers. der weggründen. Es ist schliessün gehöret lieh nicht ßeine Schuld, dass feit er ke© ihm die Aufgabe zufällt, das Er entsche Böse durch das Böse zu vernichts za ei tilgen. durch \>rj Daß Porträt ist vollendet. ben. Nun sind wir imstande, ihn seine Gebu zu verstehen. Er ist ein sitzeB Mensch, der Angst hat. nicht adelit Nicht vor den Juden, nein; s vor sich selber, vor seinem sich d“ Bewusstsein, vor seiner {¡¡j Freiheit, vor seinen Trie- ¡r3,1** ben. vor «seiner Verantwortgr. <n> lickeit, vor de. Einsamkeit, riekt,!til'ü vor der Veränderung, vor ,8 tt der Gesellschaft und vor der bestii« n Welt, vor allem, ausser vor einJi60 dem Juden. Er ist ein Feig- -^rei ling, der sien und seine eia vrfr J Feigheit nicht eingestehen nutzt Wat will, ein Mörder, der seine ¿onp a» Mordneigungen verdrängt ^lbe und einer Zensur unterwirft, ohne sie bändigen zu ¡m ^®itt können und der nur in effidenUlm( gie oder in der Menge ver ** s steckt zu töten wagt. immer Ein Unzufriedener, der er ¡¡¡f l sich nicht aufzulehnen wagt dar,- ir; auß Furcht vor den Folgen ditjC)] J! seiner Auflehnung. Indem er fenzuaeha sich zum Antisemitismus t;initt bekennt, bekenrrt er nicht Furci,t „ einfach eine Meinung, er sChen “ trifft di? Wahl für das We- Der ,§e sen einer Persönlichkeit. Er MejS(.i D wählt die Beständigkeit und Felsen Undurchdringlichkeit des hach ’y

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