Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2012 (17.5.1963)
- Date
- 1963-05-17
- Page
- [Seite 4] (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/9616703-9613667-9613881--2763-9613885- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
4 — Viernes, 17 de Mayo de 1963 La semana israelita Año XXIV. — No. aoi? Vi:«** Ereignisse der Woche Hebraeischer Unterricht Sharett in Brasilien Israels Expremier und früherer Aussenminlßter Moshe Sharett, Präsident der Jewish Agency, der erst kürzlich Argentinien und Uruguay besucht hat, hielt sich in Brasilien auf, wo er vor mehr als 3.000 Personen über die Probleme Israels sprach. Sharett forderte eine noch engere Verbindung im Sinne der zionistischen Ideen und Forderungen zwischen den Menschen in Israel und den lateinamerika nischen Jischuwim, die entsprechend ihrer Grösse und Bedeutung auch Verpflichtungen für die Zukunft des jüdischen Volkes auf sich nehmen müseen. — rung in Montevideo. Vor al lern unterstützte Arcavi die kulturelle Arbeit der verschiedenen Gemeinden und Organisationen, förderte aber auch die konkrete Tätigkeit der zionistischen Gruppen und ihrer Fonds. Die Versetzung Arcavis, der als Botschafter nach. Mexiko berufen wurde, hat in allen Kreisen Bedauern ausgelöst, da er sich über all der grünsten Wertschätzung erfreute. — Verbot genügt nicht Ehrung für Arcavi Der israelische Botschafter in Uruguay, Don Jizchak Arcavi —, der in Argentinien gross geworden ist und hier studiert hat, — verlässt nach mehrjähriger Amtszeit Uruguay, wo er als israelischer Botschafter grosse Unser Kollege, die in spanischer Sprachj erscheinende Wochenschrift „Mundo Israelita“ stellt fest, dass allein das Verbot der Tacuara und anderer extremistischer Jugend- und Terror-Organisationen nicht genügen würde, dass die Regierung vielmehr auch die erforderlichen Massnahmen ergreifen solle, um die getroffene Anordnung wirksam zu machen. Ohne die Durchführung der Untersuchung über die von Tacuara und den Mitglieder der sehr aktiven Damen- und Herrenkommission des Krankenhauses sowie freiwillige Helfer eine Werbetätigkeit, entfalten, die sich an alle Ju den wendet, und sie zur Mitarbeit, bezw. Mitgliedschaft auffordern, um die Ziele dieser segensreichen Institution zu unterstützen. In unserer nächsten Ausgabe werden wir noch ausführlich über diese Preroe konfeienz berichten. nnarn men <’”> irainmn Besuch aus Israel Erfolge verzeichnen konnte, ¡ ähnlichen Organisationen Zum Verbot der Tacuara New York. — Der Jüdische Weltkongress erklärte sich „höchst befriedigt“ von dem EnVchluss der argentinischen Regierung, die beiden antisemitischen Organisationen Tacuara und Guardia Restauradora Nacionalista zu verbieten. Der Ausdruck der Anerkennung des Weltkongresses wurde von seinem ständigen Vertreter vor den UN, Dr. Maurice Perlzweig, in einem Schreiben an den ständigen stellvertretenden Repräsentanten Argentiniens vor den UN, Lucio García del Solar, ausgesprochen. % Perlzweig begriisst in seinem Schreiben da.? Ver bot dieser beiden Organisational „die so viele ungesetzliche antisemitische Terrorakte verübt haben und nicht nur versuchten, die jüdische Bevölkerung in Schrecken zu versetzen sondern gegen ihre Opfer sogar in einigen Fällen körperliche Gewalt anwandten, wodurch eie ihre Missachtung der Menschenrechte und der demokratischen Tradition bewiesen, die auf der gegenseitigen Achtung unter den verschiede nen kulturellen und religiösen Gruppen der Einwohnerschaft beruht“. Die argentinische Regierung, so unterstreicht Perlzweig, hat „der Sache der Menschenrechte einen Dienst erwiesen, der weit über seine lokale Bedeutung hinausgeht“. (ITA) Der israelische Abgeordnete zur Knesset Jizchak Golan, der auch der Chef der chaluzischen Jugend-Bewegung Hanoar Hazioni ist, traf zu einem Besuch in Argentinien ein. Golan äst Mitglied der liberalen Partei Israels. Seit seiner Jugendzeit in Lemberg arbeitet er für den Hanoar Hazioni; er gehört zu den Gründern des Kibbuz Tel Jizchak-und betätigte sich frühzeitig im politischen Lebens Israels. Im Parlament entfaltete der Deputierte Golan eine lebhafte Tätigkeit in verschiedenen Kommissionen. Während seines Aufenthalte,: in Argentinien wird Golan u. a. an der Eröffnung der Vereinigten Kampagne in Paraná und Santa Fe teilnehmen. WIZ0-Gruppe Hanna Szenes Arcavi hat es verstanden, die Bezieht» gen zwischen Israel und Uruguay trotz mancher politischer Schwierigkeiten weiter zu vertiefen. In früheren Jahren war Uruguay stets in der vordersten Front der Länder zu finden, welche die zionistischen Forderungen unterstützten und für die Schaffung eines jüdischen Staaten eingetreten sind. Spätere inner-uruguayische Probleme erschwerten die Situation, die aber in keinem Augenblick den freundschaftlichen Kontakt zwischen den beiden Ländern gefährdeten. Botschafter Arcavi setzte die Tradition seiner Vorgänger fort und unterhiel seh* aktive und freundschaftli. che Beziehungen zu den repräsentativen Orgenisatio nen der jüdischen Bevölkeverübten Delikte wird das Verbot nur auf dem Papier stehen. Das Verbot der Existenz nazistischer Gruppierungen oder nazi-ähnlicher Verbände ist eine absolute Notwendigkeit für da,s Land, meint Mundo Israelita, damit die Ordnung und das Recht wiederhergestellt werde. Dieser Auffassung schlossen wir uns an und unterstreichen, dass es für daß Prestige des Landes in der westlichen Welt ven grosser Bedeutung ist, dass mit dem Tacuara- Spuk endlich ernsthaft Schluss gemacht wird. — COLON las 21 hs.: TEATRO Viernes 17 a 2da. fuñe, de Gran Abono: “Otello“ de Giuseppe Verdi con Jon Vickers, Raina Kabaivanska. Louis Quilico, C. Cossutta, I. Casey, J. Algorta, I. Pasini, G. Boschetti, J. Crea. Direc. de orq.: Berislav Klobucar. Regie y escenografía: Emst Poettgen. Dir. d. coro: Tulio Boni. Vest. R. Otívaldo. Dir. d. coro de niños: V. Sciamarella. Orq. y coro estable del T. Colón. Para esta fuñe, es obligat. traje de etiqueta p. damas y caballeree en píate i y placos. Domingo 19 a las 17 hs.: 2da. fuñe, del ab. domingo vespart. “Otello“ de Verdi con el mismo reparto del viernes. Miércoles 23 a las 21 hs.: fuñe, extraord.: “Otello“ de Verdi con el mismo reparto del vi cutes. Woche des Jüdischen Hospitals Der Präsident des Jüdischen Krankenhauses „Es. ra“ informierte die Presse über die Proklamierung der „Woche des Jüdischen Ho spitals“ und bat die Journalisten, die Oeffentlichkeit von der schweren finanziellen Lage dieses Krankenhauses in Kenntnis zu set zen. In dieser traditionellen Woche, die im nächsten Monat veranstaltet wird, wer- Die WIZO-Gruppe Hanna Szenes eröffnete ihre diesjährige Arbeit mit einer Kulturveranstaltung, die von der Präsidentin der Gruppe, Frau Mavgot Schmul, mit einigen grundsätzlichen Bemerkungen über die WIZO- Arbeit eingeleitete wurde. Anschliessend ergriff Frau Rabb. Oppenheimer das Wort zum Thema ..Die rechtliche Stellung der Frau im Judentum“, das mit grosser Sachkenntnis und in einer interessanten Form dargestellt wurde. Die belehrenden und besonders sympathisch vorgetragenen Gedanken fanden ein dankbares und aufnahmefreudiges Publikun , das der Rednerin durch starken Applaus dankte. “'p-mwn nais?) n^xnfer ~»am Diparr ibti*? no ña xx T d^iídd nnn bs? asas na * : TT - T : .nircan ,nnn •’snab I T * * - - T *• T “ : î? .Tisn nnrrn ,rnrDn D^inn-rra nna xsai * - .. T T T : * iso-rra dj ^Dti "nenn" V ** ” -T V TV .nxis-i1? nso-rrm nrrix*? T S V * T "S - D^inn-rra iaara rrn m * " ** *i * TT najas anra *?^tian dj ,ni2inxn Sddj ,aiapn .ia NB-mnb jxd ,rvmyn ...... T * : - T 2550"a inaatf ,"inn *?s? : : t V TT nnpen os nxxüs ^n nrôa nVpsti ,tf?ti rra^n onso jrVa Hna 1948 .t ■»anai crbiaïipix nîxai ms?a DJ nxsaj nnn Vy tt: - TT -by ,oiJ¡?J mya* nrss?a ninbn Dijtf nsa "Tirr d# .atfn EHpan rrab (rraVis? rr-ns ma nireina) EL MONTE SCOPUS — HAR HATZOFIM (1) (Columna derecha) “Desde Shalom a Kebiila Am Sonntag, den 19. ds. Mts., findet im Saal der Kehilla in der Pasteur 633 ein Vortrag der Ghettokämpferin Chaika Grossmsim in jiddischer Sprache über „Der Ursprung des modernen Antisemitismus“ statt. Frau Grossmann war einer Einladung zu der Feier anlässlich des 20 Jahrestages des Warschauer Ghettoaufstandes gefolgt Ihr Vortrag in der Kehilla wird das grösste Interesse weitester Kreise finden. Da mit einer sehr grossen Beteiligung zu rechnen ist, wird gebeten, rechtzeitig zu erscheinen. Jeden Donnerstag abends um 21 Uhr findet wieder der Tenach Kurs unter Leitung von Professor Roisen ßtatt. Es wird gebeten, ein Te. pach-Exemplar mitzubringen. Alle Veranstaltungen sind frei. Sieh« auch unsere wöchentlichen Anzeigen in der Jüdischen Wochenschau. „Andorra“ im Teatro San Teimo Das bekannte Theaterstück „ANDORRA“ von Max Frisch wird von dem Grupo del Sur im Teatro San Teimo während des Monats Juni, und zwar in einer Uebersetzung von Nicolas Costa und unter der Lei; tung von Juan Calos Gêné uraufgeführt werden. Das Szenenbild wird Luis Diego Pedreira en'werfen. Das Ensemble ist erweitert worden; es besteht nunmehr aus: Agustin Alezzo, Miguel M. Bruse, José Canossa, Roberto Durán, En rique Escope August Fernández, Carlos Gandolfo, Susana Lanteri, Cipe Lincowsky, Raúl Orózco, Francisco Rullan, Alberto Roy, Susana Sirt und Meme Vigo. — Die Nachricht, dass von die ser Schauspielertruppe das Stück Andorra aufgeführt werden wird, hat unter allen Theaterfreunden grosse Begeisterung ausg:löst. la cima del Har hatzofim — ti, Yerushalayim“. cantaba Avigdor Hamehiri (2) del Monte Scoous cerca de Yerushalayim. Conocido ya bajo este nombre en los días del segundo templo, el monte se eleva frente a Yerushalayim, la capital de Israel, por lo cual se llama “Monte Mirador“. El Har hatzofim sirvió a Sanjerib (3) rey de Asiria, y a Tito (4), el enemigo romano, como última etapa antes de la conquista de Yerushalayim. La leyenda cuenta además que desde la cima del Har hatzofim el rey-mecías llegará a nosotros. Unos 50 años atrás, el terreno de este monte ha sido comprado para construir sobre el la primera universidad hebrea en Eretz Yisrael. Los curses empezaron en la universidad hace 35 años, pero fueron interrumpidos en el ano 1948. dado que los árabes cortaron el acceso al monte. Sólo cada (Columna izquierda) dos semanas algunos guardias y funeionartes de la universidad van allá para cuidar el lugar y las instalaciones. ¿Qué se encuentra allá? Institutos de ciencias humanas, física, química y judaismo, etc. Asimismo el hospital “Hadassa“ con la escuela para enfermeras y la facultad de medicina. En aquel tiempo era el hospital más completo del Cercano Oriente. Desde todos los países, incluso los árabes llegó la gente para turarse. En el monte, cuya altura es de 2500 piés, se halla también una biblioteca na; cional la que contó en el año 1948 casi medio millón de libros, centenares de incunables y manuscritos. En el monte hay también una cueva interesante, la cueva de Nicanor, que lle^ va el nombre de un judío egipcio quien donó los portones para el segundo templo. 1) literalmente: Monte Mirador; en griego: mirada seopus. 2) escritor hebreo, nacido en Hungría en 1890; desde 1921 vive en Ii.iael. 3) 701 a. C. 4) 70 p. C. trDiatrrnn djod ^y»* “iti íp 'iD^tilT DlVti T I T * - T; Ir T ~>n *7» 'Txan nnrrix *mn .o^tirrati Disten t t * - r .* HH -fis; HT istia 12*7 yiT ... V : t “ T nt m .*2tin tznparrrra uta /D^tirr ^x nsis “ * “ T i -nn* xn¡72 ,*?x"jtiv .•o^Disn annio*? tisti D'Dixrrnn yçnn *ntix ij^a -nnx rrxax runns xana ■* * t : T-; “ : t mjxn .DHtiiT tiiaa1? m DJDB tt^X xia*1 itipn? rnsoa *jx D-Dixmn t - - .mtian-^an mti D^ana no1? HD mn ann niaix . . ... y - t t; “ "Dyn ntrona^xn w : t t * : V t V t t .^xnir-paxD mitixnn rn n^Daa jVrinn DHjaVn t t : - * : * * * .H2ti 35 as1? (ntrcnaajx) tt t : V rrtin n2tip ipopj nn ^x nx ipm D'payn r? (1948) *7D paj nnn ^x DER SKOPUSBERG — HAR HATZOFIM (1) (Rechte Spalte) „Vom Har hatzofim — Gruss dir, Yeruschalayim!“ besang Avigdor Hame'ir (2) den Skopueberg in Yeruschalayim. Noch aus den Tagen des Zweiten Tempels ist der Berg unter diesem Namen bekannt. Dieser Berg schaut von gegenüaer auf Yeruschalayim, Israels Hauptstadt, darum heisßt er „Ausschau-Berg“. Har hatzofim w'ar für <fen assyrischen König Sancheriva (3) und für den römischen Feind Titus (4) letzte Etappe vor der Eroberung Von Yeruschalayim. Die Legende erzählt auch, dass vom Gipfel des Skopusberges der König-Mcßs:as zu uns kommen wird. Vor ungefähr 50 Jahren wurde das Terrain dieses Berges gekauft, um die erste hebräische Universität in Erez Israel auf ihm zu bauen. Die Studien begannen in der Universität vor 35 Jahren, doch wurden ste seit 1948 unterbrochen, denn die Araber schnitten den Zugang zum Berg ab. Nur alle (Linke Spalte) zwei Wochen begeben sich einige Tsrael- Schutzleute und Universitätsarbeitsr dorthin, um den Ort und die Anlagen zu schützen. Was befindet sich dort? Das geis'eswisoenschaftliche, physikalische, chemische und judaistisefce Institut etc. Ferner das „Hadassa“- Krankenhaus mit der Schwesternschule und der medizinischen Fakultät. Seinerzeit war e.3 das vollkommenste Krankenhaus im Vorderen Orient. Aus allen Ländern, auch aus arab'schen, kam man zur Behandlung hierher. Auf dem Berg, dessen Höhe ca.?.500 Fuss ist, befindet sich auch eine Nat?or.albibliothek, die 1948 eine halbe Million Bücher, Hundert« von Inknabeln und Handschriften enthielt. Auf dem Berg befindet eich auch eine interessante Höhle, die Nikanor Hrhle nach dem Namen eines ägyptischjn Juden, der für den Zweiten Tempel die Tore gespendet hatte. 1) Wörtlich: Berg der Späher oder Berg des Ausblicks, wie es die griechische Uebersetzung „Skopus“ wiedergibt. 2) Ai’ß Ungarn stammender hebräischer Schriftsteller. 1921 als 31-Jähriger eingewandert, war aktiver Offizier ¡m österreichischen Heer während de? 1. Weltkrieges und schilderte seine Erlebnisse im Roman „Der grosse Wahnsinn“. 3) 701 v. d. Z. 4) 70 d. g. Z. % ü. F« h. s*-,: daran, P«11 düngen l«n. y'achd* einigen latte, mit lung rette« di» an mie ladung angen der äe den des j jserst gevu sien Klaus I ne führende Preseabteil renser Bois desrepublil *ar sichtlich ich ihm mei te. Sie we: ein andere hennen len Dann ging jiseben Pun Wir haber führlichen 1 sollte es bei auch andere er diplomati se Weise ei Reaktioi ( abzufangen aber inzwis lindern a’ kratismus der mitunl preussische Pass- oder me sind fü Bürger nie! beute ohne europäische] sen können. Der Fragei lieb umfasse einfach alie kommen unc essen und Das sind Fr weiteres leie »erden könn unsichtbare *d?r vieileic] ue Akte“ vrui tere Daten b te hat doch ichiedenen TEj CORRE beginn ■WENN D -DIE HEU WUNSCH "filFlEHl "HOTEL t "VON ÎEI "LEONCE «2 EINAK "OBERST "Seihe \ ode. Hin >«..1*1 Sch Di* Vo, M Fr( ßer ■'Bo\ ’.Tea Eh