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Jüdische Wochenschau · 1963-04-26 · 2009 (26.4.1963) · p. [Seite 9]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2009 (26.4.1963)
Date
1963-04-26
Page
[Seite 9] (sequence 9)
Language
German, Spanish
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id im Aufbau VVWVWVWV\W%WW\V*V*WVWVVV%WWW%VVWWWV*'WVWV*V*.VV<.<. w»w miM ]knd win- Job- >t es üSä ■M:>£ mfim WSßM ■ ' am Das Heer ist die grosse Schule Israels, in der die Einwanderer aus aller Welt in der hebraeischen Sprache und vielen anderen Faechern unterrichtet werden. Die israelische Armee hat nicht nur die schwere Aufgabe, die immer unruhigen Grenzen des Landes zu schuetzen und in jedem Augenblick zur Verteidigung bereit zu sein, sie ist auch der grosse Vchmelztiegel, um die Jugend, die aus aller Herren Laender nach Israel kommt, durch kulturelle und landwirtschaftliche Arbeit zu einer Einheit werden zu lassen. ttnffntnatnt) abt Angst vor Euch selbst;i. (Leb- > dieser ie). - ■. Moshe Israels jräsident ussen missenden ann. ¿er lewöhnliualitäten ifte Wiren durch íeit und übt, eine ¡r. Tor ner Ausarett den hied herdes jüdi- und nach; Israels ige Jahrhat das ch seine : nur an ander pen Juden fn Land fliehen auf den ufPhilan- , Gewiss Volk »ielindem n in ihr*1 j haben, Dankbari>sitiun e>' mit dem rde *“** , unseres vereinbaff eg. .f* .schrei1*“ auf d*“ K ßewe- VegzUfn ibbängrS' , a» ¿»«Sí ¡ssver11^ 14' Schiff, Männer, Frauen und Kinder, das glücklich nach Konstantinopel gelangte und nach dem damaligen Mandatsland Palästina weiterfahren wollte. Obwohl damals die diplomatischen Vertreter aller Länder, vor allem der Alliierten, in Konstantinopel sassen, geschah nichts, als der Oberkommissar in Palästina die Einreisebewilligung für die Juden verweigerte. Er. Sharett, kenne hierüber genauestem berichten, denn er war damals der Unterhändler der Jewish Agency in Jerusalem mit den Engländern. Unter allen möglichen Vorwänden konnte man die türkischen Behörden dazu bewegen die Ausfahrt des Schiffes hinauszuzögern, immer in der Hoffnung, dass die Einreise nach Palästma gestattet werde. Schliesslich war man 'bereit, die Kinder?u nehmen, aber das wurde abgelehnt, denn es hätte bedeutet, die Familien zu zerstören und die anderen in den sicheren Tod in den Machtbereich der Nazis zurückzuschicken.- Keine fremde Macht rührte sich, um den wenig mehr als 700 Menschen einen Zufluchtsort zu gewähren. Alle sahen ruhig zu, wie das seeuntüchtige Schiff mit seiner Fracht aus dem Hafen fahren musste. Das Schiff lief auf eine Mine und ging in wenigen Minuten unter. Warum?, so fragte Sharett. Nur aus deija einzigen Grunde, rief Sharett aus, werden sich solche Ereignie- * nicht wiederholen: Heute halten wir die Schlüssel zu den Toren unseres Landes *n unseren Händen, heute gibt es einen Staat Israel, heute sind wir souverän. Nicht nur Worte Jahrhunderte lang konnten wir nur Worte finden, um zu den Mäehtigen der Erde zu gehen, um unser Recht zu erkämpfen oder die Rettung verfolgter Brüder zu erbitten. Heute aber können wir selbst haiu.eln. Dass wir den Schlüssel zu den Toren unseres Landes in Händen halten, genügt noch nicht. Wir miisßen unser Recht und unsere Freiheit verteidigen, durch unseren Fleiss, durch unsere Arbeit, durch unsere Energien, durch unser Werk und durch unsere wunderbare Verteidigungsarmee. Die argentinischen Juden haben die Ehre, dass einer der Helden der Hagana, General Joseph Avidar, zum Botschafter Israels in ihrem Laude tätig ist. Mit innerer Bewegung rief Sharett den Massen zu: Habt keine Angst vor Nasser, habt Angst vor euch selbst. In uns ist der Feind zu suchen, weil die Gefahr besteht, dass wir uns nicht den Aufgaben der Stunde gewachsen zeigen. Bekämpft eure Gleichgültigkeit und Kleinmütigkeit, wenn es darum geht, durch Opfer — wenn auch nur finanzieller Natur — zu dem grandiosen Aufbauwerk der Rettung der Verfolgten beizutragen und für ihre Einordnung zu eo)o gen. Ungeheure Mittel sind dafür erforderlich, um die Rettung, Auswanderung und Einordnung zu ermöglichen. Das argentinische Judentum, das sich immer als Teil der Renaissancebewegung unseres Volkes gefühlt hat, muss «uch in der finanziellen Opferbereitschaft endlich zeigen, dass es moralisch die Reife besitzt, durch würdige Beisteuerungen seine Pflicht zu erfül len. Hier genügen ebenfalls nich-t Worte, sondern gelten nur Taten, zumal in einem Augenblick, wo hunderte Juden aus Lateinamerika nach Israel kommen, um dort ein neues und freies Leben zu beginnen. Die Kundgebung hinterliess einen starken Eindruck. Sharett wurde erneut durch eine lange Ovation geehrt. Es'bleibt zu hoffen, dass seine Worte auf einen fruchtbaren Boden fallen und wirklich Taten folgen werden. ln diesem Zusammenhang sei vermerkt, dass der Präsident der diesjährigen Kampagne, J. Levir», noch einmal den unumstösslichen Beschluss mitteilte, dass nur der einem Vorstand einer jüdischen Organisation an gehören kann, der seiner Pflicht gegenüber der Kampagne im vollen Umfang genügt. — Keine Feiern Nach Beschluss der zentralen Instanzen finden in diesem Jahr mit Rücksicht auf die Schiwa für Ben Zwi keine Feiern des Jom Haazmauth statt. Alle angekiindigten Veranstaltungen wurden mit Rücksicht auf die Trauer um Ben Zwi abgesetzt. ' Ob zu einem späteren Zeitpunkt Veranstaltungen zur Feier des Jom Haazmauth stattfinden, wird später bekannt gegeben werden. Centra-Sitzung Am vergangenen Sonntag fand eine Sitzung der Leitung der Centra in Montevideo unter dem Vorsitz von Herrn Rudolf Hirschfeld (Montevideo) statt, zu der eine starke Delegation aus Argentinien sowie Vertreter angeschlossener Gemeinden aus Asuncicn (Paraguay) und Porto Alegra (Brasilien) erschienen waren. Im Vordergrund standen Fragen der Erziehung (Rabbiner Seminar und Jugend) und der kulturellen Arbeit. Abschliessend wurden einige wichtige organisatorische Fragen behandelt. — Die Sitzung wurde mit einem Gedenken an die Opfer der Verfolgungen und die Aufstände in den Ghetti eingeleitet. — Jüdisches Lehrhaus Das Jüdische Lehrhaus eröffnete sein zweiteg Studienjahr mit einer Veranstaltung auf der die Herren Heinz Braun (Präsident der Gemeinde Bet Israel) und Prof. Dr. Ballin (Präsident 7 ipil MSM mm -» * i ntnnni 77*'' ....t mm ...: mm St" mm i . />.,*! Neue Doerfer an der langen und gefaehrdeten Grenze Israels, die von der besten Jugend, des Landes geschaffen und verteidigt werden. In vielen Faellen handelt es sich um Kolonien, die ihre militaerische Ausbildung zusammen mit landwirtschaftlicher Schulung in den besonderen Einheiten absolviert haben. fiarbour bei Golda Meir Jerusalem. — Am vergangenen Wochenende suchte der USA-Botschafter Walworth Barbour Aussenminister Golda Meir auf, mit der er sich, wie verlautete, über die möglichen Auswirkungen der neuen Vereinigten Arabischen Republik auf die politische Situation im Mittelosten unterhielt. Die Unterredung währte fast eine Stunde. (ITA) der ACIBA) sprachen. Anschliessend hielt der Präsident der THG vor einem interessierten Publikum ein Referat über „Kultur und Politik“. Ueber den Beginn der Kurse deß Lehrhauses werden Einzelheiten mit Rücksicht auf die Tiauer um Ben Zwi erst in der nächsten Woche bekannt gegeben. — Congregación Israelita de I LIBERTAD 785 EE Dominga 26 de kbñl a fias ES hs. en punto, se celebrará un SOLEMNE ACTO RELIGIOSO can metive del f 5P ANIVERSARIO- DE LA ESTADO ^DE ^SR AEL Asistirá S. E. el Señor Embajador de Israel en la República Argentina GENERAL ORGANIZACION SIONISTA ' FEMENINA ARGENTINA El XV Aniversario de la Independencia de Medinath Israel fue jubilosamente celebrado por la Organización Sionista Femenina Argentina, entidad estrechamente vineulada a la histórica trayectoria del Estado. En ocasión de conmemorar la gesta heroica del pueblo renacido, la O.S.F.A. desea destacar que: 15 mil socias nuevas necesita la Organización Sionista Femenina Argentina, para que la valiosa y fructífera obra realizada hasta el presente prosiga en concordancia con las crecientes necesidades de Israel. Por lo tanto, la O.S.F.A. exhorta a todas aquellas mujeres que aún no están afiliadas a la Organización, que se incorporen a sus filas a fin de participar en solidaria cooperación, en la vasta tarea de forjar el futuro de la Mediná.

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