Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2009 (26.4.1963)
- Date
- 1963-04-26
- Page
- [Seite 8] (sequence 8)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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Neue Menschen auf alter Erde Israel - Land %4. C ** ’; ••.•••atev/i'-’.?* Us'A-sU v"? wÂ*&ryt<>-;i::ÿ ^i| ~ V < yJ:. Z&& ***■$§$& •••: ■*- s & - — ■—«¿sa!¡W.gv;;‘-'¿ Mitten in der trockenen Ne gew-Wueste sprudelt in einer tiefen Schlucht zwischen Felsen eine Quelle, die nach, der 'nahegelegenen Nabataeer- Stadt Ein Awdat traegt und, ein beliebtes Touristenziel ist. Der Kibbuz H-asgrea, eine Siedlung, die von Chaluzim aus Deutschland gegruendet worden ist"und die zu den schoensten und besten Gemeinschaf ts-Doerfern Israels zaehlt. Im Hintergrund die kleine Stadt Johneam im westlichen Teil des Emek Jesreel. In dieser Siedlung gibt es ein interessantes Museum und viele andere Institute, die der kulturellen Arbeit dienen. Das Heer Feit in di richtet w be. die in dem Auge Vhmelztu lamí .— ------ -» im M i im M ht m rin nttinii nrnri t ri t irmriif onHftMMiM > ♦ m?m m m i t »>*»»»♦< Mt iHTtitiitiiiftiir SHARETT: Habt keine Angst vor Nasser, habt An Ereignisse der Woche (Fortsetzung von Seite 7) kan der philosophischen Fakultät d^r Universität von Buenos ^res, Prof. Risieri Frondizi, dem früheren Rektor der Universität Buenos Aires, dem 'bekannten Philosophen Prof. Rodolfo Mondolfo, und den Doctores Alejandro Ceballos. Arturo Capdevila, Adolfo Lands. Der Besuch Sharetts Wie bereits mehrfach bekanntgegeben, weilt der frühere israelische Premier und Exaussenminister Moshe Sharett in seiner Eigenschaft als Präsident der Jewish Agency ki Argentinien. Sharett berichtete t>ei verschiedenen Anlässen, u. a. auch bei einer Pressekonferenz, über die augenblickliche Situation, insbesondere der Juden in verschiedenen Ländern, wo sie gefährdet sind. Er wies auf die Notwendigkeit hin, diese jüdischen Gemeinschaften zumindest in ihrem grössten Ben Gurion und Goldmann Jerusalem. — Premierminister Ben Gurion und Nachum Goldmann, der Präsident der Zionistischen Weltorganisation, hatten im Wochenendhaus Ben Gurions eine zweistündige Unterredung. Eines der behandelten Themen betraf die Verwendung von Geldern aus dem 13 Millioren- Fonc’s der Konferenz für materielle jüdische Ansprüche gegen Deutschland für das israelische Erziehungs - Programm. Auch der Stand der Beziehungen zwischen Israel und Westdeutschland kam zur Sprache. (ITA) Teil aus den bisherigen Wohnländern zu befreien oder zu retten. Die grösste Mehrheit dieser Juden wird heute in Israel ansässig gemacht, wohin jeden Monat tausende neuer Einwanderer strömen. Es ist klar, dass die Last und Verantwortung für die Befreiung, Rettung und Einordnung dieser Juden nicht allein dem Staat Israel und seinen Bürgern zur Last gelegt werden kann, sondern dass es eine Verpflichtung des ganzen jüdischen Volkes sei, dieses Rettungswerk möglich zu machen und zu finanzieren. Sharett gab zahlreiche Beispiele für die schnelle und reibungslose Einordnung der neuen Einwanderer, die sich im allgemeinen gut in das Leben des Landes Israel einfügen. Man muss damit rechnen, dass auch noch im Laufe der nächsten Jahre die Einwanderung eher grösser als geringer wird. Aus diesem Grunde seien erhöhte Anstrengungen aller erforderlich, um dieses gewaltige Vorhaben der Rettung vieler tausender Menschen durchzuführen. in denen der Willen zum Ausdruck gebracht wurde, gegen jede Form eines Neofaschismus Zu kämpfen und die Wiederholung des furchtbaren Geschehens zur Zeit der Nazibarbarei zu verhindern. Vor Beginn der Zeremonie wurden sechs grosse Lichter vcn Moshe Sharett, dem is¬ Israel) hatte zu einer Kundgebung im Kino-Theater Metro eingeladen, der ein aur sserordentlich zahlreiches Publikum Folge geleistet hat. Als eine halbe Stunde vor Beginn den in langen Reihen Wertenden Einlass gewährt wurde, war der grosse Raum bis auf den letzten Platz schnell gefüllt. Nach einleitenden Worten des Präsidenten der C. U., Herrn Jizehak Levin die mit Beifall aufgenommen wurden, ergriff der israelische Botschafter in Argentiseieri nicht erlahmt, der Rhythmus der Arbeit habe vielmehr noch zugenommen. Auch auf politischem Gebiet habe Israel grosse Fortschritte gemacht. Denn vor einigen Jahren wäre der Staat isoliert gewesen, während er heute von sich sagen darf, dass er viele Freunde, besonders unter den jungen Ländern, habe. Ein Diplomat eines befreundeten Staates habe ihn'damals gefragt, mit welchem Lande Israel eigentlich verbündet sei, und dann selbst die zu verstärken sei. (Lebhafter Beifall folgte dieser ausgezeichneten Rede). — Sodann erhielt Dr. Moshe Sharett dasJWo-rt, Israels früherer Ministerpräsident und langjährigen Aussenminister. Die Anwesenden brachten diesem Mann, der neben seinen ungewöhnlichen sonstigen Qualitäten auch eine zauberhafte Wirkung auf die Massen durch seine Bescheidenheit und freundliche Art ausübt, eine lebhafte Ovation dar. . Schilf, Männe: Kinder, das g Kocstantinope nach dem d: datsland Pa fahren wölb mals die Vertreter all allem der Alt stantinopel sa nichts, als missar in Pali reisebevciüiguj Die Schlüssel zum Tor nüt. tiene hie siens beriohtei öanialg der ..... t.x-:- ■ iilftip Trauerfeier Am ergangenen Sonntag fand am dem Friedhof in Tablada eine Trauerfeier im Gedenken an die Opfer der Verfolgungen statt. Viele tausende Menschen hatten sich auf dem Friedhof eingefunden, um durch ihre Anwesenheit die sechs Millionen Toten zu ehren. Die Feier wurde durch 11- ' turgische Gesänge des Kantors Gutmann eingeleitet. Rabbiner Gliksberg sprach ergreifende Worte. Der Vorsitzende der AMIA, Dr. Tobias Kamenszain und Moshe Sharett hielten Ansprachen, Sharett in Argentinien. — Unser Bild zeigt Sharett mit den Leitern der Vereinigten Israel-Kampagne (von links nach rechts: Jizehak Levm, Moshe Sharett, Har di Swarsensky, Eser. Abraham Maler) raelischen Botschafter General Avidar, Dr. Goldenberg, Dr. Kamenszain und den Herren Gutmann und Mictelberg-entzündet; jedes einzene Licht war ein Symbol für eine Million Opfer des Nazismus. Proklamierung der C. U. Die Vereinigte Israel-Kampagne (Campaña Unida pro nien, General Josef Avidar, lebhaft begriisst, das Wort. Der Botschafter wies auf das Wachsen des Landes und die harte Arbeit hin, die vcn seinen Bewohnern geleistet wird. Er selbst war überrascht, wie schnell die Entwicklung fortschreitet, als er vor wenigen Wochen nach längerem Fernsein sich in Israel aufgehalten bat. Die dynamische Kraft und der feste Willen, das Land und den Staat aufzubaue», hinzugefügt, dass eigentlich di* Isolierung Israels einen unglücklichen Zustand darstelle. Aber ohne auf Antw.ort zu warten, berichtigte sich dieser Diplomat und fügte hinzu, dass Israel ja mit den Juden in aller Welt rechnen könne. Dies treffe auch heute noch zu, obwohl viele andere Staaten sehr freundschaftliche Beziehungen haben. Das jüdische Volk und die Juden Israels bilden eine grosse jiMtbfit* Im Rahmen seiner Ausführungen hob Sharett den gewaltigen Untreschied hervor, der die Lage des jüdischen Volkes vor und nach der Staatsgriindung Israels charakterisiert. Lange Jahrhunderte hindurch hat das jüdische Volk durch seine berufenen Vertreter nur an die Tore anderer Länder pochen können, wenn Juden aus einem anderen Land auswandern oder fliehen mussten. Man war auf den guten Willen und auf Philanthropie angewiesen. Gewiss wird das jüdische Volk niemals den Dank vergessen, den es denjenigen Ländern schuldet, die Juden in ihrer Not aufgenommen haben, wie es auch denen Dankbarkeit schuldet, die geholfen haben. Aber die Position eines Bittstellers ist mit dem Stolz und der Würde eines Volkes, vor allem unseres Volkes, nicht zu vereinbaren. Der einzige Weg, der für die Juden zu beschreiten war, war der Weg, auf den uns die Zionistische Bewegung geführt, der Weg zum Staat und zur Unabhängigkeif. Sharett erinnerte an die traurige Episode des Schiffes Struma, eines Dampfers, der für den Flussverkehr auf der Donau bestimmt war und von Juden gechartert wurde, die sich aus der nazistischen Hölle reiten wollten. Ueber 700 Menschen befanden sieb atrf diesem sab mit d€l L!ler allen n könnt taoien Behö w?en die Sa&s hinau in der i Einreise r hattet iverd ** man bere a J>n. at %leint, den •Jbschiekei t,^ fremd fairen 5 a' », a.en sich s IS Nicht Bit A*« um , "Ur 81 211 den ÄV* tS' <7