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Jüdische Wochenschau · 1963-04-05 · 2006 (5.4.1963) · p. [Seite 11]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2006 (5.4.1963)
Date
1963-04-05
Page
[Seite 11] (sequence 11)
Language
German, Spanish
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Viernes, 5 de Abril de 1963 LA SEMANA ISRAELITA Año XXIV. — No. 2006 — 11 Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnachrichten von Seite 10) lauf ergaben die Spiele folgende Resultate: CIB — ACIBA 4:1 Bar Kochba — Bet Israel 3:0 Maccabi — Igud 2:0 COMITE CENTROEUROPEO tfetS«^E£ Zone 2: Die eindeutige Ueberlegenheit der Siegermannschaften ist aus den Ergebnissen zu ersehen: Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 LA FIESTA DE PESAJ Nd — NCI, Villa Ballester 7:0 SIJA — NCI, B 7:1 David Wolffsohn — Rehut 8:0. Für Sonntag, den 7. April, stehen folgende Spiele auf dem Programm: Zone 1: (Defensores de Bel grano) 13 Uhr: Maccatoi — Rehut A. 15 Uhr: Bar Kochba —CIB 17 Uhr: Hakoah — Igud Zone 2: (Excursionistas) . Bet IsraelA — NCI B NCI B — Rehut B SIJA — Bet Am Wir erinnern daran, dass jeden Sonnabend von 14 b.s 15 Uhr die Sendung „Revista Israelí Argentina“ in Radio del Pueblo (L. S. 6) die Vorschau, und Sonntags zur gleichen Zeit Teilergebnisse der Spiele durchgitt Werdet Socios Protectores und helft damit der jüdischen Jugend zu einem eigenen Sportplatz! BAR KO J P A Gorriti 3951 T. E. 87-7559 FUSSBALL: Am vergangenen Sonntag konnte unsere Fussbailmannschaft im Kampeonat der LIFA gegen Bet Israel 3:0 gewinnen. Kommenden Sonntag um 15 Uhr tritt unsere Mannschaft auf dem Sportplatz Defensores de Belgrano gegen die Mannschaft von der Leo Baeck- Gemeinde an. VOM HAATZMAUTH: Am Sonnabend, den 27. April, veranstalten wir in uneerem Heim eine Vom Haatzmauth-Fei-er mit einem artistischen Programm und bitten alle unsere Mitglie der, sich dieses Datum freizuhalten, um gemeinsam diesen grossen Tag zu feien. Karten sind bei allen Vorstandsmitgliedern erhältlich. HEIM Der Festsaal unseres Heimes wird für Festlichkeiten vermietet. Auskünfte werden unter 40-6543 und 86- 0241 erteilt. De todas las festividades tradicionales ninguna tiene un contenido tan grandioso, heróico y feliz como Pesaj. La salida de Egipto después de un largo período de opresión es una epopeya que va acentuando su ritmo a medida que se desenvuelve, para culminar con la cristalización del conglomerado humano en un pueblo libre: Israel. Este hecho, sin parangón en la historia de los pueblos, tiene en el nuestro el hondo arraiga de su trascendencia y en cada época y en cada lugar, su conmemoración reviste un encanto especial; muchas veces acorde a las modalidades típicas del desenvolvimiento de la comunidad en los diferentes países del Galut. Pesaj en Israel se festeja en forma propia, distinta, única. Coincide allí esta festividad con la plena eclo sión de la primavera. En el mes de nisán. que tiene la belleza del mayo europeo, el gobierno dispuso una pausa en todas las actividades escolares, desde el ciclo primario hasta el universitario, con el sólo objeto de hacer conocer a los niños y jó ve nes el país en el renuevo de la naturaleza. A través de los valles, de los kibuzim y de las ciudades, van con sus “madrijim“ recorriendo “su patria”, admirando sus bellezas, viendo el trabajo gigantesco realizada y familiarizándose con los proyectos a realizarse. Cantan y juegan, saltan y ríen, radiantes y felices como quizás no se vean en ninguna parte del mundo. Los niños y jóvenes judíos, el magnífico material humano de un futuro inmediato, parecen aureoladas con una luz que se irradia por sus miradas límpidas y brillantes. A ios viejos cánticos de Pesaj suman nuevas canciones que llenan el aire. Hacia Jerusalén se encaminan verdaderas caravanas en toda clase de vehículos y a caballo, a lomo de muía y centenares a pie. Hasta en el más modesto de;! Die glückliche Geburt eines gesunden kräftigen Jungen i DARIO ALEJANDRO zeigen hocherfreut an MAHIO und SUSI! AISINSCHARF geb. KUGLIOVS&I Cabildo 1547, 9», 35 JUEDISCHE WOCHENSCHAU in Monfevideo/Uruguay Einzelnummer 70 Centésimas _Jah resaberte 45.— $ urug. , LUFTPOST VERSAND DURCH „PLUNA" ANZEIGEN-ANNAHME Librería Neulaender RIO BRANCO 1231 Tel. 83887 ABONOS — COBRANZA Sra. L. Loeblowitz < PARAGUAY 1164, piso 2, api. 9 Distribuidor: KIOSK TUREK ( CONSTITUYENTES 1757 TeL 42640 los peatones hay una nueva expresión. Su paso es más firme, lleva más erguida la cabeza, no hay sombras en su mirada y en el ritmo de su andar y hasta en el movimiento de vaivén ancestral, que conserva a ratos, como una prolongación de las interminables jornadas sobre los textos sagrados, para dilucidar “graves pro blemas” en la interpretac!ón de una frase acompasada al canto interior, que apenas es audible en la sonora armonía que le rodea. ¡Pesaj, canta! ¡Pesaj...! Libertad. Se deti-enç, sólo como para afirmante en la tierra que siente “suya” y hay en este gesto un llamado a los judíos de todos los rincones de la tierra, para aunar sus esfuerzos por el mismo ide al. Así la hermosa realioad de Medinat Israel, baluarte de libertad, se engalana con su primavera para festejar la liberación de ayer y afirmarse en su grandiosa reconstrucción de hoy y para los siglos de los siglos. DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BUECHSE DES K K L Die jiddische Sprache Ottawa. — Insgesamt 82.448 jüdische Kanader gaben bei der Volkszählung im Jahr 1961 Jiddisch als „Muttersprache“ an. Insgesamt 254.368 wurden als Juden registriert, wie aus den jetzt veröffentlichten Ergebnissen des Statistischen Amtes hervorgeht. Während sich die Anzahl der Personen, die angaben, jüdischer Re ligion zu sein, in der Zeit von 1921—61 mit 125.445 verdoppelt hat, ist der Prozentsatz der Juden, die das Jiddische als ihre Muttersprache bezeichnen, im Laufe der Jahre geringer gewor den. 1931 waren es 95,4 Prozent. 1941 nur noch 76 Prozent; aber schon 1951 fiel 'ihre Zahl auf 51 Prozent, und 1961 waren es 32,4 Pro-' zent. Das Statistische Amt definiert den Ausdruck „Mut tereprache“ als „die Sprache, die ein Mensch als erste in seiner Kindheit erlernt und noch immer versteht, und im Fall von Kindern als die Sprache, die im Elternhaus gesprochen wird.“ Die Daten erweisen, dass der Prozentsatz der jiddisch sprechenden jüdischen Bevölkerung in den grossen Städten grösser als in Kleinstädten oder Vororten ist. In den 10 Jahren von 1951—61 wurden rund 37.000 jüdische Einwanderer in Kanada aufgenommen. (ITA) Antike Stadt ausgegraben . Tel Aviv. — In der Nähe von Beer Schewa ist eine alte Stadt ausgegraben worden, die vermutlich im ach ten Jahrhundert vor der Zeitwende gegründet wurde. Es wurden Bruchstücke von Kunstgegenständen, Koch- und Essutensilien, eine Feuers tatt und ein -Ofen gefunden. (ITA) von SCHALOM BEN-CHORIN In einem El-Al-Flugzeug, das von Paris nach New York startete, führten Passagiere zwei Steine im Gepäck mit, zwei faustgrosse Steine, die eine Gehr beredte Sprache sprechen. Den ersten Stein hatte ich selbst im Koffer. Es handelte sich um ein Stück graugelben Jerusalem - Steins, aber ich habe ihn nicht aus der steinreichen und steinalten Stadt Jerusalem mit in die neue Welt geschafft. Der Stein wurde mir feierlich in Hamburg überreicht. Nach meinem Vortrag vor evangelischen Katecheten erhob sich einer der Teilnehmer und erklärte: „Und nun haben wir noch eine be sondere Ueberraschung für Sie“, und er produzierte ein Stück Stein aus der Tasche und legte es mir aufs Rednerpult. Ich war tatsächlich überrascht und erstaunt und wusste nicht recht, was damit anzufangen sei. Nun aber wurde mir erklärt, dass eine Gruppe protestantischer Christen in Jerusalem weilte und der verwaisten Klagemauer einen Besuch abstattete. Und dort nahmen die frommen Pilger ein loses Stück der heiligen Mauer mit, ein Stück, auf dem die Schechina ruhen soll, wie sie wohl wucsten, die Glorie Gottes. Sie wollten diesen Stein in jüdische Hände legen, in die Hände eines Mannes aus Jerusalem, der wohl zu ihnen nach Hamburg kommen kann, aber nicht zu der Mauer der Tränen, die, nur eine viertel Stunde von seiner Wohnung entfernt, nun schon seit faßt eineinhalb Jahrzehnten vereinsamt ist. Ich war ebenso gerührt wie verlegen... ein Stück Stein im Luftgepäck: ein Problem. Und doch habe ich diesen Stein wie einen Edelstein gehütet und ihn mit nach New York genommen, um ihn dort einem befreundeten Rabbi für seine Synagoge zu übergeben, um so ein Stück unseres Allerhei ligsten in einem Gotteßhauss jenseits des Ozeans einzubauen. Und der zweite Stein? Amerikanische Touristen, die in ihre Heimat zurüekkehrten, brachten ihn mit . aus Russland. Es war ein böser Stein, ein Stein dee Hasses. Unbekannte hatten ihn durch das Fenster der Moskauer Synagoge geschleudert, an jenem Sim chat-Thora-Abend, an dem sich die Juden in Moskau an ihrem Vatererbe freuen wollten, und ‘ ihnen durch feindselige Elemente bedeutet wurde, das die Freude am Gesetz Gottes hier nicht am Platze sei Ich hatte Mosche Sharett, dem Vorsitzenden der Zionistischen Exekutive, der in diesem Flugzeug zu einer Tagung des UJA reist, von meinem merkwürdigen Ge päckstück, dem Heiligen Stein Jerusalems aus Hamburg erzählt. Sharett wurde sehr nachdenklich und meinte: „Wissen Sie, dass noch ein anderer Stein in unserem Flugzeug mitreist?"... Und dann erfuhr ich die Geschichte des Steins von Mos kau. So flogen sie zusammen nach New York: der Stein von der Klagemauer und der Stein von Mockau. Und während die Stein« uns zu Herzen sprachen, senkte sich das Flugzeug langsam über dem unabsehbaren rotgrün-gelben Lichtermeer von New York, durchbrach dunkle Wolkengebirge und Ozeane von Nebel, bis wir endlich den Boden der Neuen Welt unter unseren Füssen hatten und der oeiüßendkalt« Wind von New York uns ins Gesicht blies. Die Passagiere standen in langen Reihen an den Zollschranken der USA: „Was führen Sie mit sich?“, fragte mich der Beamte und wahrheitsgemäcs .deklarierte“ ist: Einen Stein von der Klagmauer in Jerusalem .. Es war nicht klar, cb dieses Stück jüdischer Geschichte zollpflichtig sei. Schliesslich einigten wir uns darauf, d£GS es ein „Ritualgegenstand“ sei, und als solcher passierte mein Stein die Zollbarriere. Ober die Amerikaner den Stein von Moskau verzollen mussten entzieht sich meiner Kenntnis, denn im Trubel der Ankunft hatte ich diese Mitreißenden aus den Augen verloren. Preisgekroent Sao Paulo. — Ein im vergangenen Jahr von einem in Brasilien lebenden Libaneeen gestifteter Preis wurde einem jüdischen Wissenschaftler, Dr. Bernard Leo Wajchenberg, verliehen. Dr. Wajchenberg' ist Spezialist für Diabetis im Städtischen Hospital von Sao Paulo. Der „Nami Jafet-Preis", der so genannt wird, weil einer seiner Stifter einer iibanesißchen Familie entstammt. die nach Brasilien eingewandert ist, besteht aus einem „Diplom in Dankbarkeit für aussergewöhnliche Arbeiten“ auf dem betreffenden Forschungsgebiet. Ausserdem erhält Dr. Wajchenberg eine halbe Million Cruzeiros in barem Geld. (ITA) Die Vereinigte Kampagne 1963 Campana Unida pro Israel Kundgebung der SOLID ARITAET mit Israel und den Juden, die noch immer verfolgt werden. Die Vereinigte Kampagne (Keren Hajessod) reifet die Verfolgten und sichert ihnen HEIMAT und RECHT im Staate Israel. Zentralenropaeisches Comité der Campana Unida pro Israel Sarmiento 2376 3er p. T.E. 47-3820

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