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Jüdische Wochenschau · 1963-03-15 · 2003 (15.3.1963) · p. [Seite 4]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2003 (15.3.1963)
Date
1963-03-15
Page
[Seite 4] (sequence 4)
Language
German, Spanish
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Amerika, hast Amerika, du hast es besser Als unser Kontinent, der alte... (Goethe; Eine Ankunft in New York, noch dazu bei Nacht, ißt äusserst verwirrend. Bei Nacht? Es war (für die Amerikaner) erst 5 Uhr 30 nachmittags, aber für mich, der ich aus Paris kam. war es nach Mitternacht. Ich batte so viel Zeit gespart und es nicht bemerkt, denn ich war müde wie mitten in der Nacht. Der menschliche Organismus hält nicht Schritt mit Düsenflugzeugen und ihrer Zeitverwurstimg. Durch schwarze Wolkenberge jagt im Sturzflug das Biesenflugzeug hinab in ein Meer aus grellbuntem Licht, das sich unabsehbar hinzieht: New York. Ich bin schon in London und ande ren Weltstädten zur Nachtzeit angekommen, aber so buntfarbig präsentiert eich nur New York: bonbonrot, knallgrün, orange . Die Weltstadt sieht aus wie ein ozeanischer Rummelplatz. Und so sieht das ganze Land aus. Die kleineren Städte der USA wirkten auf mich überhaupt nicht wie Städte, sondern wie Lunaparks. Kommt hinzu, daßs ich zur Weihnachtszeit reiste, und da erstrahlen alle Staaten des Sternenbanners im millionenfach multiplizierten Stern von Bethlehem. Vor allen Häusern sieht man Tannenbäume, in allen Fenstern Chanukka Leuchter. Ich .war tief beeindruckt von dieser Fülle von Licht, von ökumenischer Beleuch tung sozusagen, von christlichen und jüdischen Licht effekten. Als ich von Cincinnati im Staate Ohio in zweitägiger Autofahrt auf den grossartigen Autobah nen der USA bis nach Philadelphia im Staate Pennsyvapia reiste, fielen mir die zahllosen Chanukka Lichter in den Fenstern selbst der kleinsten Orte wie Circletown oder Wheeling in West Virginia auf, aber die Chanukkalicht-sr waren Von SCHALOM ein Irrtum meinerseits. Es ist nämlich ein amerikanischer Brauch, zusätzlich zum Christbaum noch einen (elektrischen) Leuchter ins Fenster zu stellen. Was in Deutschland der Advents kranz ist, der nirgends fehlt, nicht einmal im Lufthansa- Flugzeug. das ist in den USA diese Art von Adventsbeleucbtur.g; täuschend ähn lieh unserer Chanukkia- (Uebriger.ß: am ersten Abend Chanukka war ich in einem Rabbinerhause in Philadelphia und wunderte mich, dass man dort die- Chanukka Lichter nic&t ins Fenster stellte, wie das Gesetz es befahl. Die Rebbezin klärte mich aber dahingehend auf. dass man das in Amerika nicht tue, da sonst alle Vorübergehenden annehmen müssten, dass es sich um ein christliches Haus handle Allerdings sind nicht alle Juden auf so klare Unterscheidung be dacht. Es gibt nicht wenige, die auch einen Weihnachtsbaum haben, aber der wird ,.Hanukka - Bush“ genannt, und damit ist alles wieder o. k.) Aber ich greife vor. Das Erste, was den Ankommenden in New York empfängt, ist der berüchtigte schnei dende eisige Wind der Metropole, der einem so ine Gesicht faucht, als wollte er einen gleich wieder aus „Gottes eigenem Lande“ hinausjagen. Man flüchtet in die riesigen Hallen des Lufthafens, die bereits so überheizt sind wie alle Räume in Amerika, die ich be treten habe. Kein Gepäckträger erbarmt sich der Koffer, aber sinnreiche Handwägelchen stehen bereit, womit man seine Habe zur Barriere der Zöllner fahren kann. Mein Zöllner war die Liebenswürdigkeit in Person. Er erkundigte sich nach meinem Gewerbe, als er die vielen Bücher in meinem Koffer sah, und meinte, dass ich doch stolz darauf sein könnte, etliche verfasst zu haben, und dass sich »r OLAMENU rr TEL AVIV POB 3002 ISRAEL NEUERSCHEINUNGEN DES VERLAGES Prof. Dr. H. Sternberg : lut Geschichte der Juden in Czernowitz Reich illustriert Kart. 3 — Prof. Kamilo Landmann: Israel und die Juden der Welt Kart. 2 — SUBSKRIPTIONS-EINLADUNG: GESCHICHTE DER JUDEN IN WIEN Herausgegeben von HUGO GOLD Gewidmet dem Andenken von Prof. Dr. Zwi Perez Chajes Unter Mitarbeit der hervorragendsten Kenner der Geschichte der Wiener Juden. ERMAESSIGTER SUBSKRIPTIONSPREIS: VOR Erscheinen.. . 5 U*. Nach Erscheinen. $ 20. Alle Zuschriiten u. Anfragen sind ausschliesslich an den Verlag. Tel Aviv. P.O.B. 3002 Osrael) zu richten. Die Preise sind in U$A-Dollar angegeben. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦***** es besser.? BEN - CHORIN Amerika freue, solche Gäste wie mich zu empfangen. Ich war gerührt, wünschte ihm ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr, und wir schieden wie Freunde. Schon am Flughafen wur de ich durch Telegramm und Fernspruch aufgefordert, meine Reiseroute zu ändern. Ich hatte vor, direkt nach Cincinnati weiterzufliegen. sollte aber (wegen eines Vortrags) zuerst Washington besuchen. So begab ich mich an den Schalter unserer israelischen Fluglinie „El Al“, um meine Umbuchung vorzunehmen. Eine blonde Venus erwartete mich lächelnd und eprach Iwrit. Mitten im Gewirr dieses Flugplatzes, der grösser ist als anderswo eine mittlere Stadt. Wir freundeten uns an, denn die Umbuchung dauerte (zu gutem) eineinhalb Stunden; ich erfuhr sehr viel von der ganz berückenden jungen Dame, die Grosseltern in Jeruealem hat. Ich erfuhr viel von ihr und hätte noch gerne mehr erfahren, nur eines erfuhr ich nicht, wann und wo mein Flugzeug nach Washington anderen Tages ging. Ich erfuhr es zwar, aber es stim'mte keineswegs, und so hatte ich kommenden Tages Zeit, einen Bummel durch New York zu machen, soweit die Külte es zuliess. New York sieht so aus, wie man es sich nach Bild- und Film-Erfahrung vorstellt. Der Mensch verschwindet in den Talschluchten der Wolkerkratzer. An der Fifth Avenue lud die grösste Synagoge der Welt, der „Tempel Emanuel“, zu Rast und Einkehr. Er ist immer geöffnet (wenigstens am Tage), auch wenn kein Gottesdienst stattfindet, um den gehetzten Menschen der Großstadt innere Einkehr zu bieten. Wie eine Basilika wirkt diene jüdische Kathe- Irale. deren bunte Glaß fenster an den Kölner Dom erinnern. Eine tiefe Weihe liegt über dem Ganzen. Man setzt sich im Dämmerlicht auf eine Bank, und das Brausen der Millionenstadt versinkt ins Wesenlose. Ich batte vorschriftßgemäss den Hut abgenommen; aber vor mir sass ein alter Jude, der den Hut auf dem Kopfe behielt, und kein Tempeldiener verwies es ihm. Man ist auch hierin liberal, offenbar. An den Hauptraum schliesst sich die kleine „Chapel“ für die Wochentagsgotteodienste an. Ein stilvolles kleines Heiligtum. Auch hier waren die Chanukka-Kerzen aufgestellt. alles zur Feier bereitet, und heilige Ruhe durchwaltete die Räume. Eine Wohltat im Lärm der Metropole. Gegenüber dem Tempel Emanuel ljegt das Weltzentrum des Reform Judentums mit seinen sieben Stockwer ken und hundert Büros. Auch hier grvßst wieder eine „Chapel“ den Eintrefenden und lädt zu kurzer Meditation. Die Büste des Re formators des amerikanischen Judentums Isaac May er Wise (1819-1900steht am Eingang. Ich sollte , sie später noch oft ßehen in Cincinnati, dem Ort -seiner Hauplwirksamkeit. in Philadelphia, einem Zentrum klassischer Reform, und in den Foyers von Reformtempeln im ganzen Lande. Wir wissen hier wenig von diesem Manne, der das Gesicht des amerikanischen Judentums so entscheidend mitbestimmt hat, eine Form des jüdischen Ausdrucks findend, die sich dem amerikaniscren f’luralismue einfügt und innerhalb des Weltjudentums etwas Einzigartiges (sicher nicht unproblematisch) darstellt. Nur wenige Stunden waren mir in New York vergönnt. Die erste Nacht verbracht« ich im Skyway Hite), nahe dem Flughafen. Es war dies eine harte und teure Einführung - in die Wirklichkeit Amerikaß, die sich allenthalben wiederholen sollte. DER MENSCH UND DIE TECHNIK Nordamerika ist das technisierteste Land der Welt. Wer nicht mit allen diesen Segnungen der Technik ver traut ist, der ist verloren. Erst jetzt verstehe ich Chaplin ganz. „Modern times“ etand mir immer vor Augen.. Warum fällt Chaplin immer irgendwo hinunter? Warum wendet sieh das Fliessband gegen ihn, Warum speit ihm ein Automat die Limonade ins Gesicht? Weil die Maschine in ihrer seelenlosen Objektivität ausgesprochen heimiiickißch ist. Die Tücke des Objekts ist hier gigantisch wie Wol kenkratzer, und alles ist anders als man denkt: Totaliter aliter, wie es in der alten Mönchenslegende hetest. Es war heiss in meinem Zimmer. Ich wollte das Fenster öffnen, vor dem in end loser Kolonne die Autos nach und vom Flughafen rasten. Ein Fenster öffnen? Unmöglich. Das Fenster war einzementiert. Man mußs die Luftkühlung ein. schalten, die zunächst Heissluft ausstösst wie ein Höllenhund. Erst nach langem Manipulieren entströmt ihr ein kühlender Luftzug. Einen Kleiderschrank gibt es nicht, dafür aber Televißion. Sie ist merkwürdigerweise neht in Augenhöhe montiert, sondern unten am Schreibtisch. Man muss auf dem Boden hocken, um sie zu gemessen, soweit es sich hier um einen Genußs handelt. Ich wurde belehrt, was ich meiner Freundin zu Weihnachten zu schenken habe, welcher Sekt der beste ist, mit welchen Grammophonplatten ich meinen Säugling einzulullen habe, aber ich wurde nicht belehrt, wie man den Apparat wieder ab stellt, und gerade das hätte ich so gerne gewusst. Die USA sind hoch elektrifiziert. Daher kommt es wahrscheinlich, daßs man unausgesetzt elektrische Schläge erhält. Dass der elektrische Stuhl in Amerika für Schwerverbrecher vorgesehen ist, das wusßte ich wohl, dass aber auch Stühle im Hotel elektrisch geladen sind, erfuhr ich erst (schmerzlich), wenn ich mich niederliesß. Türklinken fasste ich nur noch durch das Taschentuch an, aber selbst mein Mantel war elektrisch geladen, wenn er den Fussboden berührte, wenn ich einem Freund die Hand reichte, zuckte ich elektrifiziert zurück. Des Räteels Lösung? Man erklärte mir, der neumodische Fussbelag aus Nylon sei der Grund dieser Erscheinung, hinzu kam die aussergewöhnliche Kälte , die zur Elektrifizierung der Luft bei trage, wie man mir mit mitleidigem Lächeln versicherte. Die Amerikaner selbst bemerken dieoe ständigen elektrische Schläge kaum mehr, sie sind irgenwie im mun dagegen; ich war es nicht. Der metallene Kleiderbügel, der Luftkühlungs apparat, der Hebel im WC... kurzum alles war elektrisch geladen; denn die Atmosphäre ist es. Die Technik wendet sich rachsüchtig gegen den Ahnungslosen; Zum Beispiel im Bad. Seltsame Hebel und Räder wollen hier bedient sein: erst sprüht ein Strahl kochenden Wassers auf den Ahnungslosen, der in wilden Sprüngen das Feie sucht, sich dabei natürlich elektrischen Schlägen vom Fussboden her aussetzend, dann geht ein eisiger Ge: birgsbaeh auf sich nieder LITERATUR d Weizmannpreis für Den Weizmann-Preis für Naturwissenschaften, der alljährlich von der Stadt Tel Aviv verliehen wird, erhielten dieses Jahr drei hervorragende israelische Wissenschaftler; Dr. Pessach Chewroni aus Jerusalem, ein Pionier auf dem Gebiet mathematischer Forschung; Prof. Gerhard Schmidt, Leiter der Abteilung für Kristallphysik des Weizmann-Instituts in Rechowoth, und Prof. Jigal Talmi, ebenfalls vom Weizmann-Institut, für seine Arbeit auf dem Gebiet der Kernphysik. Es ist dieses Jahr das zwölfte Mal, daes der Preis verliehen wird. Um des zehnten Todestages von Dr. Chaim Weizmann zu gedenken, zu dessen Ehrung der Preis gestiftet wurde, wurde die Zahl der Preistäger von zwei auf drei erhöht und der Betrag des Preises von 1.500 auf 3.000 1L verdoppelt. Die Verleihung des Weizmann-Preißes beschloss eine Reihe von Veranstaltungen in Israel, die alle der Würdigung der Gestalt des ersten Präsidenten des Staates Israel galten. Es erschien ein Gedenkband mit Beiträgen führender jüdischer und nichtjüdiecher Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Wissenschaft und des öffentlichen Lebens, die Dr. Weizmanns Wesensart und Weltanschaung beleuchten. Die Verleihung des Weizmann-Preises für Naturwhs sepschaften war ein passender Abschluss der Gedenkfeiern, denn die Bemühun gen Dr. Weizmanns um die Entwicklung der höheren Lehrstätten und der wiseen- und erst langsam kommst du zu jener Mischung, die erträglich ist. Verßuche gar nicht, ir gendetwas zu Fuss zu erreichen! Man sieht in den Grosstädten der USA kaum Fussgänger. Der Mensch fährt im Auto. Schon Kinder lernen das Autofahren in der Schule. Vater, Mutter und erwachsene Kindejhaben ihren Wagen. An der Einfahrt zu den kleineren Städten stehen unter Zeltdäehern, bunt beleuchtet, Tau «sende von Gebrauchtwagen; für 35 Dollar kann man bereits einen Desoto 1959 kaufen. Der Verkehr ist gross artig geregelt, auch und gerade der Ueberl and verkehr mi' seinen Highways, an dessen Rändern sich dis Motels, die Autohotels, hinziehen, dem gebildeten Zeitgenossen aus Nabokovs „Lolita“ bekannt. Diese Motels sind eine moderne Neuauflage der alten Karawanserei. Hotels, die sich einstöckig in weitem Geviert hinziehen. Man fährt an einem Wärterhäuschen vorbei, wo man den Zimmerschlüssel bekommt, die rekt vor «ein Zimmer. Kein Mensch hilft beim Ausladen der Koffer. Der Chauffeur ist hier wie der Reitersmann in Schillers berühmtem Liede „Hier tritt kein anderer für ihn ein, auf sich selber steht er da ganz allein.“ (Ich denke sehnsuchtsvoll an Wien, wo ich drei Wochen vorher in einem altmodischen Hotel ohne Radio und Televißion, aber mit einem allwissenden Portier, einem dienstbeflissenen Ho telpagen und einem Zimmermädel aus der Steiermark logierte, das mir den Bade. Zimmerschlüssel mit den Worten überreichte; „Das ist der Schlüesel zum Bad, aber nicht zu meinem Herzen“..) Der König der Motels ist ein Mr. Johnson, der allüberall diese Motels direkt an der Strasse errichtet hat. v«n B. schaftlichen Forschung in Israel nahmen einen wichtigen Platz in seinem Leben ein. HERVORRAGENDER MATHEMATIKER Dr. Pessach Chewroni, ein 75jähriger gebürtiger Jerusalemer, dessen Vorfahren seit vier Generationen im Lande leben, legte seine Ab Schlussprüfung an der Universität Zürich ab. Er unterrichtete Mathematik und Physik am Jerusalemer Lehrerseminar und an einigen der bekanntesten höhe ren Schulen des Landes bis er im Jahre 1928 zum Privatdozenten für Differential- und Integralrechnung an der Hebräischen Universität ernannt wurde. Seit 1947 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität und hat wichtige Arbeit auf diesem Gebiet geleistet und neuartige Berechnungsmethoden ausgearbeitet. Nur ein kleiner Teil seiner wissenschaftlichen Abhandlungen sind bis jetzt veröffentlicht worden. Als Professor Einstein im Jahre 1924 Erez Israel besuchte, machte Dr. Chewroni seine Bekanntschaft und begab sich daraufhin zu Studienzwecken nach Wien. In einem Brief an den Pbiloso phen Prof. Hugo Bermann erwähnt Prof. Einstein dieses Zusammentreffen mit Dr. Chewroni und schreibt- „Dr. Chewroni besitzt eine ungewöhnliche mathematische Begabung.“ KERNPHYSIKER Prof. Jigal Talmi, ein hervorragender Kernphysiker, wurde im Jahre 1925 in Kiew geboren und kam im Alter von neun Monaten nach Israel. Seine Eltern waren beide Lehrer und Hessen sich in Kfar Jeehesldel im BIRSHAI »jeder, * Volksschul rziehung e1 nein Exam der Hebraii in Jerusade den Dckto wohin er zu festkoerpek-phvs Prof. Gerhard Schrai 41 Jahre alt und der At me einer berühmten C lerfamilie. Sein Grcsßi Prof. Julius Schmidt, ein Chemiker von Rui seit Vater. Prof. Dr. Schmidt, batte den Lei für Organische Chen der Universität Berlin Prot. Gerhard Scbmid fe Deutsehland im («fünfzehn Jahren, ] «niete die höhere Seh Lwdon und studierte Een Gurioi Jerusalem. — hüllte, dass er sein (he Korrektur eine die Geschichte des Boden“, seit den zur Jetztzeit zusan auf Ersuchen ein« worden ist, wird englischen, ameril sehen, erscheinen. Vöe bekannt ken, illustrierten 1 Juden auf das La Beiträge zu diese) Staatspräsidenten fessoren Benzion schrieb ein Kapitc NEUE BLECHE In zwei Welten; Siegfried Moses zum 75. Geburtstag, Verlag Bitaon Ltd., Tel Aviv 1962. — „In zwei Welten“ — Unter dießem Titel ist soeben ein mehr als 600 Seiten starkes Werk herausgegeben worden, das sich bescheiden „Festschrift“ nennt und einem hervorragenden Menschen des gesamten zentraleuropäischen Spraehkreißes. Dr. Siegfried Moses, anlässlich seines 75. Geburtstages vor einigen Monaten gewidmet wurde. Hans Tramer, der bewährte Redakteur des „Mitteilungsblattes“ des „Irgun Olej Merkas Europa“ (Bitaon Publishing Co. Ltd., Te! Aviv) zeichnet für die Herausgabe des Buches verantwortlich. das insgesamt 37 wissenschaftliche und li terarisebe Beiträge enthält, die durchweg auf hohem Niveau stehen und eine Fülle von Problemen behandeln, die teils weit in die jüdische Geschichte zurückgreifen, zum anderen Teile durch die bitteren Notwendigkeiten der Naziepoche akut geworden waren. Was insgesamt zusammengetragen und mit unendlicher Mühe und Sorgfalt in mehr oder weniger deutlich wahrnehmbare Bo Ziehung zueinander gebracht worden ist, sichert diesem Werke seinen bleibenden Platz in der jüdischen Literatur von heute, wenngleich gesagt werden muss, dass der Charakter einer Reihe von Beiträgen vom Leser eine erhebliche Vorbildung erheischt. Einige der Beiträge heben mit Recht das umfangreiche vorbildliche Le bene werk Schenkt Bü*cher Edit“«i*l i

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