Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2001 (1.3.1963)
- Date
- 1963-03-01
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viem«*, 1* de Marzo de 1963 SEMANA ISRAELITA Año XXIV. — No. 2001 — 7 Neue Israel-Briefmarken EreÍgIlÍSSe der Woche ~ ,Me^a de credos' . . V ‘ ' ' ' tSttMaMMtMMheiMiÉtiiitM Am 21. März erscheint eine neue Gedenkbriefmarke von zwei Werten im Zeichen der Kampagne gegen Hun-! gersnot, welcher sich Israel I sowie die meisten anderen Staaten angeschlossen ha ben. Von dieser Briefmarke wird es auch ein Markenbüchlein, vier Marken enthaltend, geben; ferner „Tete Beche “-Paare in einfachen oder Doppelreihen. Zu gleicher Zeit kommt auch die Gedenkmarke der Errichtung und Gründung neuer Siedlungen nach der Methode Wall und Turm heraus. Die Briefmarke von 0,12 zeigt den Beginn der Arbeit nach Sonnenaufgang, die Marke von 0,30 Wall und Turm nach Sonnenuntergang. Prozess ¿egen Kollaborateur Tel Aviv. — Hirsch Birenblatt, der Direktor der israelischen Nationaloper, erklärte, die Anklage, dass er während des Krieges in Po len mit den Nazis bsi der Verfolgung und Ermordung von Juden zusammengearbeitet habe, sei zu Unrecht gegen ihn erhoben worden. Der Prozess wurde für den 11. März angesetzt. Birenblatt, der 1942 Polizeichef in IHR INSERAT in der JTJEDISCHEN WOCHENSCHAU bringt immer Auskunft: 83*2613 Erfolg der polnischen Stadt Bedjin war, ist zwölf verschiedener Verbrechen nach dem israelischen Gesetz vom Jahre 1950 angeklagt, das die Strafe für Nazis und ihre Helfer festlegt. Birenblatt wird angeklagt, jüdische Häftlinge erpresst, misshandelt und gezwungen zu haben, in nazistischen Zwangsarbeitslagern Frondienste zu leisten und den Nazis behilflich gewesen zu sein, jüdisches Eigentum zu rauben. Er hat eine Gefängnisstrafe von lOJahren zu erwarten, wenn er schuldig gesprochen wird. Birenblatt, der 1958 nach Israel kam, wurde verhaftet, nachdem ihn ein früherer Einwohner von Bedjin erkannte, als er bei einem Konzert in einem Kibbuz einen Sänger auf dem Klavier begleitete. (ITA) Am gestrigen Abend wurde der erste Zyklus der Sendereihe „Mesa de Credos“ beendet, in der während der Monate Januar und Februar im Kanal 9 an jedem Donnerstagabend je ein Vertreter der katholischen, protestantischen* und jüdischen Religion zu aktuellen Tagesfragen Stellung nahmen und die Fragen beantworteten, die ihnen Mariano Perla stellte. Dieses Programm, dessen geistige Urheberschaft dem bekannten Journalisten Reynalüo Tettamonti zuzusprechen ist, fand in weitesten Kreisen der Bevölkerung stärkste Beachtung und grossen Anklang. Im April wird im Kanal 7 die Sendung in der gleichen Form wieder aufgenommen, | die hoffentlich auch weiter j hin die Anerkennung und! Verbreitung seitens der jü-; dischen Hörer finden mird, j die in diesem Programm ei- | ne Möglichkeit finden, dem i Judentum und seinen Gectan- | ken und Grundsätzen die Re- | sonanz zu verschaffen, die i es bisher in Argentinien •j kaum hatte.! Besuch in Buenos Aires I j Vor einigen Tagen traf i Schmuei Aides aus Montevideo kommend hier ein. In | der uruguayischen Haupt-! stadt hatte er als Beobach! ter im Aufträge d«r Gej werkschafts-Bewegung > Israels an der Gründungsversammlung der Organisation von Kooperativen in Amerika teilgenommen. Aides gehört der Hietadrut. der israelischen Arbeiter-Gewerkschaft, an, in der er die Abteilung für lateinamerikanische Angelegenheiten leitet. Er benutzte seinen kurzen Aufenthalt in Argentinien, um den Direktor der Direcciön Nacional de Coopsrativas, Dr. Garibaldi, zu besuchen, mit dem er eine längere Unterhaltung führte. Ferner nahm er den Kontakt mit den Leitern der Gewerkschaftsbewegung in der Hauptstadt ' auf Diese Fühlungnahme bot' ihm Gelegenheit, die! einzelnen Herren über die Syndikate in Israel und ihre Rolle beim Aufbau des Landes zu informieren. Gedenkfeier der DAiA Am kommenden 21. April werden 20 Jahre vergangen ' sein, seit im Warschauer ■ Ghetto eine Handvoll mutiwird die DAIA an diesem Tage, wie alljährlich, «ne grosse Trauerfeier veranstalten. Dieser Akt ist nicht nur als eiDe feierliche Würdigung der jüdischen Märtyrer gedacht, sondern gleichzeitig als ein Protest gegen den Nazismus und die totalitären Kräfte, die in der einen oder anderen Form in Argentinien ihre ger Juden den Kampf gegen i Wiedergeburt erstreben und ihre Nazihenker aufnahm. j die demokratischen Einrich- Im Namen der jüdischen; tungen des Landes zu zer- Gemeinscbaft in Argentinien I stören versuchen. Freunde Israels Frankfurt, a. M. — Die „Freunde Israels“, die eine zweitägige Konfe renz abhieltan, um üner die Aufbringung von acht Millionen Dollar in Westdeutschland im Rahmen eines europäischen Gesamtbeitrages von 50 Millionen Dollar in israel-Bonds zu beraten, haben beschlossen, im April eine Reise nach Israe! zu organisieren, um an den Feiern zum 15. Jahrestag der Staategründung teil zunehmen. (ITA) ¡' <' . > <' Die Vereinigte Kampagne 1962 j! Campaña Unida pro Israel!; H wird in wenigen Wochen abgeschlossen Wir bitten alle Beisteuerer, di« bisher ihren Beitrag noch nicht geleistet haben, dies sefort zu tun. Ferner waeren wir dafür dankbar, wenn die Restzahlungen bis zum 10. Maerz geleistet werden würden. Zenfraleuropaeisches Comité der Campaña Unida pro Israel Sarmiento 2376 3er p. T.E. 47-3820 Hebraeischer Unterricht Kr T T ivnarn man 1012 ntöa ,‘,onn -, (1920) snn -ma K"1’ af a .Viqir-HK1? naDpV^sariD >qof.irim n« Tayn*? it3,l?nnf3 >*735» ‘tr^na raanö ' ‘,n“î?n ■’ttfoKÖ B^l] »spa# »an^sant: añapa D^nV? aryanK-aaçn1?» traían p inx *7aa Tn f]DT noy afKñai .V^aa .arrisam D32?3 3*713 irisant? „Tona 3»k í¡?i¡?a 1880 •"•na nina n^n íroiV’a ..... i T t t : - : anfcy Vaa pni ,BTnn*n ,rp3i*sn nsronn *?y ya» »i*?»i a*n»y ja infna rjnntfj /oían Kas1? o*3nn /sa n;oin fa» nan^aa IT’ HK 33K - ,3»i7 ySD31 t V V * T - : : n*n nia^samo .rr^xa&n t t : V : : * t : ** naxa ji»xan HinTi fsj?n Tasm1? io,l7nn»a -aoa1? yiuon arrasan» n*?X" nnan^ aax /ay^t v t - “ t * t : * /'*?» aaianxn a^ynn an ... - t t; t HD’’ na»*» ,Bnan*7 noa v 7 : : v ...... . . an .nmn'1 «33173 *?s *?y .. . . 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Fué gravemente herido — perdió su brazo izquierdo. Trum peldor era el primer oficial judío (Columna izquierda) en el ejército ruso. En el año 1912 Trumpeldor se trasladó a Eretz Israel. Cuando decidieron transportar al herido Trumpeldor a Kfar Guiladi dijo a sus camaradas: “Estos son mis últimos minutos de vida, digan a los camaradas que cuiden bien cualquier pueblo judío. Ellos deben defender el honor del pueblo de Israel hasta el último momento.“ — Cuan do le preguntó el médico como se sentía, contestó: "No importa, és bueno morir por la patria"; al cabo de unos minuto«- expiró. Sobre la tumba de José Trumpeldor, que se encuentra entre Kfar Guiladi y Tel-Jai, está erigida una gran eatátua — un león — símbolo de su valentía y coraje. JOSEF TRUMPELDOR (Rechte Spalte) Am 11. Adar 5780 (1920) wurden Josel Trumpeldor und einige seiner Kameraden in Tel-Chaj im Galil getötet, viele der Leute von Tel Chaj wurden verwundet, unter ihnen Trumpeldor, der am Bauch verletzt wurde. 30 bis 40 Kämpfer waren in jeder einzelnen Galil-Siedlung, an ihrer Spitze Trumpeldor. 1880 wurde er im russischen Kaukasus geboren. In seiner Kindheit war er fern vom jüdischen Leben, erst in seinen zwanziger Jahren hörte er von der zionistischen Bewegung. Als 23-Jähriger wurde er zum russischen Heer mobilisiert, nahm am russisch-japanischen Krieg teil und wurde schwer verwundet — er verlor seinen linken Arm. Trumpeldor war der erste jüdische Offizier im 1912 zog Trumpeldor den verwundeten GiTadi zu tiber- Geriosse«: ..Das (Linke Spalte) russischen Heer, nach Erez Israel. Als man beschloss. Trumpeldor nach Kfa'r führen, sagte er seinen sind meine letzten Minuten. Sagt den Ge nossen, sie mögen jeden jüdische« Ort?u bewachen. Sie müssen die Ehre des jüdischen Volkes bis zum letzten Augenblick verteidigen.“ — Als ihn der Ärzt fragte, wie er sich fühle, antwortete er: „Macht nichts, gut ist es. für das Vaterland zu sterben“; nach einigen Minuten v ar er tot. Auf seinem Grab — zwischen Kfar Gil’adi und Tel-Chaj — steht eine grosse Skulptur, das Abbild eines Löwen, ein Symbol seines Mutes und Heroismus