Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 2000 (22.2.1963)
- Date
- 1963-02-22
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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T(JH und Jchej und der Bücher l0n MElR F AE R HER Auch in a.?s‘€h1 kraclan i d„er UNESCO. 0 K°Pf der Beserechnet. Enzyklopädie erscheint UD(i er Jahre auf et ß’tnfc in Grossichsen wird und 'e“er ist. hat Käufer gefun. «•sser den 650 icbertien etwa fliehe und priich zugängliche im Lande. Die n ist die Nah,. wrsitafe-Biblio. lefäbr eine Milst und auf dem Universitäts. nem erst kürz- und nach den Methoden ein- Riesengebäude ist. in Israel eine Buch-Messe e vom 20. bis in Jerusalem . Längst ist nebr die ein-' if des Buchim letzten n auch andenessen abgenkfurt a. M., elgrad, Mai- )hia und To- Buchmessen nal. denn die eher und des sich nur sehr Prokrustes. Iten Krieges Frankfurter sich im I.au-? Position ern besten aus;en der Zahl von 460 Im 1.178 im -labil wird. Wäh- 1961 „mit astalten ver- ISRAEL LAGES rnowrt* Kart. Kart. Î - IDEN R0S: iS-" ,sschlle5 02 W** tgéb^ treten waren, stieg die aZhl der teilnehmenden Verleger im Jahre 1962 auf 2.000. Darunter Waren 1.143 ausserdeutsche Verleger, so aus Australien. Argentinien, Belgien, England, Holland. Israel Indien, Japan. Jugoslawien. Oesterreich. Polen, Portugal, Rumänien, Spa nien, Schweden. Schweiz. Südafrika Tschechoslowakei, USSR. USA und. Ungarn. Israel ist sowohl aiß Importeur wie als Exporteur iiir Bücher von Interesse. Die direkte Ausfuhr israelischer Druckerzeugnisse belief sich im Jahre 1961 auf etwa eine Million Dollar, und man hofft, bis zum Jahre 1965 diesen Export verdoppeln zu können. Wenn es Holland gelungen ist, jährlich Druckerzeugnisse im Werte von 30 Milionen Dollar zu exportieren, darf Israel bei entsprechender Verbesserung und Vegrösserung seiner Druckereien erwarten, diesen Geschäfte zweig ebenfalls noch wesentlich erweitern zu können. Die Messe „Der gedruckte Buchstabe“ wird gemeinsam vom israelischen Verband der Bücherverleger, vom Verband der Druckereibesitzer, von der Lithographie-Abteilung des Industriellen Verba ndee, von der Buchdruckerei - Abteilung des Handwerkerverbandes und vom Landesverband der Druckereiarbeiter vorbereitet und soll sich keineswegs nur auf die Ausstellung von Büchern beschränken, sondern auch Abteilungen für Zeitschriften, Druckereimaschinen, Papier und Drukkereimaterial wie Druckfarben usw. umfassen. Man hofft, dass sich Interessenten aus aller Welt an der Messe beteiligen werden, dass Verleger und Redakteure besonders jüdischer Zeitungen und Zeitschriften aus den Ländern der Diaspora diese Gelegenheit bereitwillig ergreifen werden, in Jerusalem zusammenzutreffen; dass die Buchmesse neben deri Verlagsvertretern auch Buchin teressenten aller Art, wie Wissenschaftler und Studenten, zur Reise nach Jerusalem veranlassen werde; dass sich hier erstmalig auch die Verleger aus den neuen Staaten Afrikas und Asiens mit der Bucbproduktion der entwickelten Staaten näher vertraut machen werden; jlass die Buchmes se den Fremdenverkehr auch über die unmittelbaren Interessenten hinaus anregen, und dass schliesslich aber nicht zuletzt auch diese Grossveranstaltung zum Prestige Israels als Kulturzentrum beilfagen .werde. Als Organisator der Messe tritt die Stadtverwaltung Jerusalems auf, die sich zu diesem Zweck von einem Ausschuss beraten lässt, in demdas Aussenministeri um, die Regierungsgeseil-’ echaft zur Förderung des Fremdenverkehrs, der Verlegerverband und das Bialik- Institut vertreten sind. Die Messe wird in den „Bauten der Nation“ (Binjane Ha’- uma) in drei Hauptabteilun gen statti'inden und zwar einer israelischen Abteilung, einer Abteilung für die Weltjudenheit und einer internationalen Abteilung. Die zweite Abteilung soll den jüdischen Verlagsanstalten der Diaspora als Treffpunkt dienen. Innerhalb der Abteilungen ist auch an besondere Sektoren gedacht, so an eine Ausstellung von jerusale mer Forschung und Literatur, eine Ausstellung interessanter Bibelwerke Bibelübersetzungen in 104 Sprachen, Bibelforschung, die Rollen vom Toten Meer, In kunabeln und Raritäten. Im Rahmen der Messe ist ferner ein Kurs für Bibliothekare aus den Entwicklungsländern geplant, denn in vielen jungen Staaten Asiens und Afrikas herrscht drückender Mange] an voll ausgebildeten Organisatoren und. Leitern für. öffentliche Bibliotheken. Die Universitätsbibliothek und der Landesverband der Bibliotheka . re werden hierzu geeignete Lehrkräfte zur Verfügung stellen. Für die Verleger aller Welt ist ein solcher Kontakt mit Bibliothekaren, die auch für die Erwerbungsabteilungen ihrer Bibliotheken verantwortlich und zuständig sein werden, von grösstem Interesse, denn sie sind die künftigen grossen Kunt den und Abnehmer. Die Messe „Der gedruckte Buchstabe“ hat beste Aussicht, ein grosser Erfolg zu werden, denn sie entspricht einem wirklichen, echten Bedürfnis sowohl des Landes wie auch eines wichtigen und von Jahr zu Jahr immer wichtiger werdenden Kultur und Wirtschaftszweiges. Wenn diese Buchmesse den erhofften Erfolg zeitigen wird, so besieht die Absicht, sie zu einer regelmässigen Einrichtung zu machen. Erscheinen eingestellt Stambul. — Die einzige jü dische Zeitung, die auf Ladino, dem von den sefardischen Juden im Mittelmeerraum gesprochenen Dialekt, herausgegeben wurde, hat nach 70 Jahren ihr Erschei nen eingestellt. Die Zeitung, die eine Auflage von 10.000 Exemplaren besass, batte mit - finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. (ITA) LUACH _ (KALENDER) Freitag, den 22. Februar " 28 Schwat Sonnabend, den 23. Februar 29. Schwat Parschat Y1TRO 2. B. M. XXI 1 — XXIV 18 Parschat SCHEKAHM 2. B. M. XXX 11—16 Haftara; 2. B. Könige XII 1 — 17 Neumond-Ankündigung ADAR Sonntag, den 24. Februar 30. Schwat Montag, den 25. Februar 1. Adar Dienstag, den 26. Februar 2. Adar Mittwoch, den 27. Februar 3. Adar Donnerstag, de 28. Februar 4. Adar Freitag. , den 1. März 5 Adar Sonnabend, den 2. März 6. Adar Parschat T’RUMA 2. B. M. XXV 1 — XXVII 19 Haftara Könige I V 26 — VI 13 Sonntag, den 3. März 7. Adar Montag, den 4. Mürz 8. Adar Dienstag, den 5. März 9 Adar Mittwoch, den 6. März 10. Adar Donnerstag, den 7. März 11. Adar FASTEN ESTER Freitag, den 8. März 12. Adar Musik in Buenos Aires STAEDT1SCHER KOMPO- N1STEN-WETTBEWERB ln einem vom Cclon-Direktorium präsidierten Akt verlas der städtische Kultursekretär den Enlsc-heid der Jury, den Preis für den Wettbewerb in der Opern- Sparte nicht zu verteilen. Der Preis für das Ballett wurde “El Porquerizo dei Rey“ 'Der Schweinehirt-den Königs), nach dem Andersen-Märchen „Die Prinzessin und der Schweinehirt“ zugesprochen. Bei der offiziellen Oeffnung des versiegelten Stiehwcrt-Kouverts stellte sich heraus, dass der FreVjträger der — bei der Feier abwesende — hier 1926 gebotene Komponist Carlos Enrique Veerhoff ist. „DONA FRANCISQUITA“ IM STAEDTISCHEN AMPHITHEATER A priori: Zur Ehre des Teatro Colón sei vermerkt, dass für diese Veranstaltung die „Asociación Cultural Amigos de la Zarzuela“ verantwortlich zeichnete und die Stadtverwaltung lediglich als Verpachter zu betrachten ist. Die Zarzuela „Doña Francisquita“ von Amadeo V:ves — er selbst leitete vor ungefähr 30 Jahren, kurz vor seinem Tode, die südamerikanische Erstaufführung im Teatro Colón — ist in gleicher Weise repräsentativ für ihr Genre wie es die „Fledermaus“ für die Operette wurde. Beide Prototyp- Standard Werke haben ein Gemeinsames: Weder ist „Francisquita“ eigentlich eine Zarzuela,•noch die Fledermaus eigentlich eine Operette. Denn beide figurieren in ihren Partituren als „komische Oper“. Und beide haben sie ihr eben nichtnamentliches Genre unsterblich gemacht. „Doña Francisquita“ ist ein reizendes, in Spanien - spielendes und auf spanisches Folklore abgestelltes musikalisches Verwechsiungsspiel, mi1 funkensprühenden Noten, charmanten und eingängigen Melodien, dessen Text (Romero und Fernandez Shaw) in amüsante, graziöse und geistvolle Verse gesetzt ist. Dieses Meisterwerk der spanischen leichten Muse erfuhr viele durchschnittliche Aufführungen in unserer Stadt. Im Parque Centenario selbst’ sähen wir sie vor vier Jahren, und Prachtvorstellungen gab es in vielen Spielzeiten im Teatro Avenida, das von jeher ein Bollwerk iberischer Volkskunst ist, wie ee lange Jahre im Teatro Marconi mit der italienischen Oper der Fall war. Um nicht unhöflich zu erscheinen. , möchte ich die jetzige Aufführung lediglich als bescheiden bezeichnen. Ein ,,ad hoc“ zusammengehauenes Instrumental - Ensemble, für das der Begriff „Orchester“ als Euphemismus erscheint, und in dem der Pauker mit seinen von A bis Z verstimmten Instrumenten den Vogel abschoss, gab die Basis für eine Vorstellung, deren Schlüsselpositionen mit dem temperamentvollen Dirigen ten Eugenio De Briganti und dem geistlosen Regisseur Arturo Salvador besetzt waren (links herein, Mitte absingen, rechts heraus, und als geniale Variante in umgekehrter Reihenfolge). Die Choreographie Nora Irinowa - Carlos Schiafino war ebenso zufriedenstellend wie die Bühnenbilder von Elsa Novelli. Die Amateur-,,Rondalla Aragon“ (Mandolinenorchester ( produzierte sich mit viel Enthusiasmus. Die Titelrolle war mit Sofia del Rey besetzt, deren Koloralurkunst nicht über unsaubere Intonation hin wegtäuschen konnte. Hervorragend dagegen die Altislin Maria Esther Reves in der Rolle der verführerischen „Aurora la Beltrana“, Schule her IwiMsl 0-yM Äpfl Wïtâ s« Mi itiii Die israelische Jugend wird während ihrer Mintim!¡erstzeit nicht nur zu tüchtigen Soldaten ausgebildet, sondern die Armee lässt sich auch ihre Erziehung zu pflichtbewussten Staatsbürgern angelegen sein. An allen diesen Kursen nehmen auch Jugendliche aus afrikanischen und asiatischen Ländern teil, deren Israel Stipendien gewährt. Literarische Notizen Hebraeischer Unterricht Aus technischen Grün den muss heute der Hebräische Unterricht leider äusfallen und kann erst in der nächsten Ausgabe fortgesetzt werden. und das gleiche Prädikat ist dem Liebhaber „Fernando“ (Leandro Casco). zuzuerkennen. Dagegen enttäuschte Arturo Salvador als Zentralfigur „Cardona“ ebenso wie in seinen Regie-„Künsten“. Jesuis Morgade gab den „Don Matias“. Das hätte er nicht tun sollen. Alie übrigen bewegten sich korrekt in diesem glanzlosen Rahmen, der die unsterbliche „Doña Francisquita“ beherbergte. „Menos mal“, dass das Teatro Colón nicht.3 mit dieser .Angelegenheit zu tun batte. Das Publikum, das sich hauptsächlich aus der „Colectividad Española“ zusammensetzte. amüsierte sich trotzdem köstlich. c-n Goldoni auf Deutsch Wolfgang Hildesheimer hat Gcldonis Komödie „Un curiese accidente“ aus dem 18. Jahrhundert als „Die Schwiegerväter“ ins Deutsche überfragen. Das Volkc- Iheater in Wien spielte das Werk, Zionistische Forschung In Tel Aviv wurde unlängst als Zweig der Universität das Weizmann-Institut für zionistische Forschung irfit einer Vorlesung von Dr. .Nahum Goldmann über W'eizmann eröffnet. Dr. Goldmann bezsichnete Weizmann als einen Staatsmann, nicht einen Politiker, der auch die Position seines Gegners und seine Sprache verstanden hat. Weltkor ferenz Jüdische Schriftsteller in Frankreich und den Vereinigten Staaten haben eine Wejtkonferenz jürischer Schriftsteller für das Jahr 1963 angeregt. Insbesondere soll der Jüdische Pen Club die jüdischen Schriftsteiler sammeln und die Frage des Jiddischen und seiner Erhaltung prüfen. I Die Bibel aui Scharpatten Auf 12 „His-Master Voic-e- Platten“ wurde, nach dreijährigen intensiven Vorbereitungen, die Bibel aufgenommen. Sprecher ist Sir Laurence Olivier. Die Begleitmusik stammt grösstenteils aus Israel. Für die Aufnahmen des Textes und der Musik wurden 1 023 Stunden benötigt. Joseph Leftwich 70 Jahre alt In London beging der Schriftsteller und Dichter Joseph Leftwich seinen 70. Geburtstag. Er hat sich durch seine Schriften in englischer und jiddischer Sprache, insbesondere auch durch seine UeberSetzungen von Dichtungen in jiddischer Sprache ins Englische einen Namen gemacht.?î;??~«î;îî:î:îîiî;*îiîîîin»îtt«ttî::~~*'***.*îî«*i ESTUDIO JURIDICO INTERNACIONAL I Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE Vom 4. Maerz bis 22. Maerz INDES BUNDESREPUBLIK BUEROSTUNDEK: naeckste Wecke: Dienstag, Mittwoch und Freitag von 16—18 Ukr ★ _ ’ i* Dr. Günter Frey § ASUNTOS ARGENTINOS Y SUDAMERICANOS ¡ | Erbschaftssachen - Vertraege - Verwaltun gen - Miets-, Zivil- und Handelssachen. | V« ** ★ i PUEYRRED0N 2190 esq Av. LAS HERAS — T. E. 83-2613 | *« <« .. t: