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Jüdische Wochenschau · 1963-02-22 · 2000 (22.2.1963) · p. [Seite 3]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
2000 (22.2.1963)
Date
1963-02-22
Page
[Seite 3] (sequence 3)
Language
German, Spanish
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2000 — 3 Año XXIV. — No SEM Viern«*, 22 de Febrero de 1983 Alle Menschen sind Brüder Repräsentanten der verschiedenen religiösen Bekenntnisse versammelten sich kürzlich in Rom. Das Treffen fand unter dem Vorsitz von Kardinal Bea in der Pro Deo-Universität statt und gestaltete sich zu einer feierlichen Solidaritätc-Kundgebung, bei der rum Ausdruck gebracht wurde, dass Unterschiede der Religion und Geburt kein Hindernis für die Brüderlichkeit der Menschen bilden, sondern die Angehörigen der verschiedenen Religionen und Weltanschauungen vielmehr bestrebt sein können und müssen, für das Allgemeinwohl der Menschheit zusammenzuarbeiten. Ausse Kardinal Bea waren andere hohe Würdenträger des Vatikans in Vertretung der Katholischen Kirche anwesend, so Monsignor Pietro Canisio van Liede, Generalvikar der Vatikanetadt; Monsignor Pietro Sfair von der Maroniten- Kirche; Monsignor Tucci, Direktor der „Civilitä Católica“; Monsignor Ettore Cunial u. a. m. Die verschiedenen protestantischen Bekenntnisse waren durch Persönlichkeiten wie Prof. Manfredi Ronchi, Präsident der Föderation evangelische Bapstisten Italiens, Prof. Ermano Rostan, Oberhaupt der Waldenser Sekte, Prof. Wilbur Charles Woodhams, Rektor der nordamerikanischen St. Pauls Episkopalkirche u. a. vertreten. Repräsentant der russischen Orthodoxie war Prof. Sergio Grotoff, Beobachter vor dem Oekumeniscben Konzil und Professor an der Pro Deo-Universität. Ferner CARLTON AKZEPTIERT BONUS n für den Einkauf von Fertig-KIeidung wie: Sommeranzüge Herbstanzüge Winteranzüge Hosen aller Art Sportsaccos Weisse Saccos Regenmaentel Gabor dinmaentel Uebergangs- und Winiermaentel Autocoats bis einschl. 4. 3. €£t\£i*m Ernst Koppel Herrenbekleidung Maipú 484 I. TE. 31-7845 Herrenausstattung Mcripú 982 TE. 31-0357 waren Delegierte au» asiatischen und afrikanischen Ländern sowie in Rom akkreditierte hohe Diplomaten zugegen, darunter der Israel-Botschafter Maurice Fisher. Richter Sergio Piperno, der Präsident der Union jüdischer Gemeinden Italiens, Bernard Blumenkranz, der bekannte jüdisch-französische Historiker, Zaeharia Schuster, Direktor der Europäischen Abteilung des Jewish Committee mit Sitz in Paris, waren die jüdischen Delegierten. Vor einem jeden der 400 Teilnehmer lag ein Exemi Schranken des Egoismus , über ein Dekretale vorbereibösen Willens niei te. welches dem Oekume- und des derzutorechen.“ Kardinal Bea, der als Hauptredner auftrat, setzte in eindringlichen Worten die neuen Tendenzen innerhalb der Katholischen Kirche auseinander. Er betonte, dass die Wahrheit nicht das nischen Konzil zur Genehmigung unterbreitet werden soll. Er hob hervor, dass die in früheren Zeiten vorgefallenen Konflikte oft durch den Mangel an Verständigungsmitteln und falsche sprachliche Auslegun- -- , . - ■ een verursacht wurden und Monopol einer einzigen ■ ‘ : €S von grösster Wichtigkeit sei, die alten Dogmen und Glaubenssätze neu zu inter pretieren und sie mit mogion sei und überall dort an erkannt werden müsee, wo i sie existiert. Die Religionskriege der Vergangenheit seien als eine Verirrung und eine Entstellung der Liebe zur Wahrheit zu betrachten, unterstrich er. Besonders interessant wa- Staendige Wachsamkeit vonnoeten Tel Aviv. — Der Chef des israelischen Generalstabs, General Zwi Tsur, erklärte, dass in einer so unsicheren Situation wie der des Mittelostens irgendein kleiner Grenzzwischenfall Weiterungen nach sich ziehen und zu einem folgenschweren Zusammenstoss auswachsen könne. Die Urheber derartiger Zwischen, fälle würden nicht zögern, die Mittel anzuwenden, welche zur Befriedigung ihrer politischen Ziele angetan seien, so fügte er hinzu. Tsur verwies in diesem Zusammenhang auf die verstärkte Aufrüstung Aegyptens, das sich der Hilfe des Auslands bedient, und forderte, dass die israelischen Sicherheitstruppen ständig auf der Hut sein müssten. Der GeneraLstabchef machte diese Ausführungen bei einem Aufmarsch der Absolventen der Offiziersschule des Korps der Armeeingenieure. (ITA) plar eines in 15 Sprachen, darunter auch in Hebräisch, verfassten Gebetes, dessen Text folgendermassen lautete: „Ewiger und allmächtiger Gott, blicke mit Wohlgefallen auf diese Versammlung, damit ein jeder von uns die Unterschiede, die uns trennen, und die Gegensätze, welche die menschlichen Beziehungen vergiften, überwinde und auf allen seinen Wegen zum Träger der Güte und der Botschaft von der Liebe und dem Leben werde. Allein mit Deiner Hilfe, o barmherziger Schöpfer, wird die Kraft unserer Einigkeit imstande sein, die ren die Ausführungen des Kardinals über die Freiheit des Menschen, den Geboten seines eigenen Gtewissens zu folgen. Hierzu äusserte er: „Nicht weniger fundamental als die Wahrheitsliebe ißt die menschliche Freiheit. Diese Freiheit bedeutet das Recht des Menschen, nach seinem eigenen Gewissen frei sein Schicksal zu entscheiden. Ave dieser Freiheit erwächst die Pflicht des Einzelnen und der Gesellschaft, diese Freiheit in ihrer Gänze zu respektieren.“ Kardinal Bea kündigte an, dass das Sekretariat der „Christlichen Einheit“, deren Präsident er ist, bierf Pension Familiar M. FLAMM CHASC0MUS — T. E. 2910 — Cordoba 38 Telef. Auskünfte in Bs. Aires; 76.2312 u. 70-5805 unter Aufsicht s. Ehrw., Rabb. Dr. J. Oppenheimer Teppichhaus - M. Hochberg UNERREICHTE AUSWAHL AN HANDGEKTtTPFTEN TEPPICHEN IN ERSTKLASSIGEN QUALITÄTEN EUER JEDES GEMUETLICHE HEIM. 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Andererseits jedoch entspränge das Treffen nicht nur dem Wunsehe, sich um einen Tisch zu setzen, denn es fände in diesem Augenblick in Rom statt, in dem die ganze Welt mit reger Erwartung auf die Geburt eines neuen Geistes aus dem Schoss der Katholischen Kirche blicke. Diesem Geist habe der Papst in seiner Eröffnungsrede zum Kirchenkonzil klaren Ausdruck verliehen, als er für „eine neue Ordnung in den menschlichen Beziehungen“ plädierte. Mehr a-’ß ein Mal, so setzte Shuster hinzu, sei auch Kardinal Bea für eine solche Neuordnung eingetreten. An anderer Stelle führte Shuster aus, er glaube, richtig verstanden zu haben, dass Kardinal Bea sagen wollte, es bestehe eine organische Einheit zwischen den drei grossen Prinzipien, nämlich der Liebe zur Wahrheit, der Menschenliebe und der Freiheit des Menschen, die alle drei mitein ander verschmolzen werden müssten, um eine bessere Gesellschaft zu schaffen. Diese Ziele hätten dazu beigetragen, in der öffentlichen Weltmeinung die Washington. — Die Jewish Telegraphie Agency protestierte formell vor Staats- M0EBELHAUS WATERMANN Das Haus der 3 Geschiif te mit der grössten Auswahl. SARMIENTO 1147 T. E. 35 - 7033 CABILDO 2614 PAMPA 4979 fast Ecke Triunvirato Eigene Werkstätten. Zahlungserleichterungen Zuvorkommende fachmännische Bedienung. LA SEMANA ISRAELITA B IS EM AN ARIO INDEPENDIENTE 8*. Air«* — PÜEYRREDOM 2180, 1* iaq. - T. E. 83-281S 28 Sehwat 5723 22. Februar 1963 Massnahmen gefordert Sekretär Dean Rusk, weil man ihren Berichterstatter in Washington von einer Konferenz über das immer noch schwebende Problem der arabischen Flüchtling« in Palästina ausgeschlossen hatte. Die ITA ersuchte Rusk, Massnahmen gegen die Wiederholung einer derartigen Diskriminierung zu verfügen. Wie erinnerlich, wurde dem ITA-Korrespon denten Milton Friedman der Zutritt zu der vom Direktor für Fernostfragen im State Department, Robert Strong, einberufenen Pressekonfe renz verweigert. Strong bemängelte die Art der Berichterstattung der ITA über die Politik seiner Abteilung und beklagte sich, dass israelische Diplomaten sich bei Gesprächen mit Beamten seines Ministeriums auf die Inform ationen dieser Agentur berufen hätten. Hoffnung zu erwecken, dass das Kirchenkonzil sie klar und deutlich definieren werde, damit ein für alle Mal die seit langen Zeitläuften üblichen stereotypen und missverständlichen Formeln verschwinden würden, die auf bestimmte Gruppen kollektiv angewandt werden. Auf die von dem Repräsentanten des American Jewieh Committee ausgesprochenen Hoffnungen entgegnete Kardinal Bea, es seien berechtigte Erwartungen vorhanden, dass einige dieser Wünsche erfüllt werden würden. Abschliessend gelangte eine Botschaft vom Staatssekretär des Vatikans. Kardinal Cicognani, zur Verlesung. Der vom Direktions Ausschuss der ITA erhobene Protest, welcher die Unterschrift seines Vizepräsidenten Philip Slimowitz trägt, stellt fest, dass das diskriminierende Vorgehen vorzeiten eines Beamten des Aussenministeriums „weiten Kreisen der jüdisch-amerikanischen Gemeinschaft vom State Department bekanntgegebene Nachrichten vorenthalten hat, an denen sie besonders interessiert seien, und dass es im Interesse des State Department liege, diese Information auch diesen Schichten der Bevölkerung zugänglich zu machen.“ — „Wir sind gleichzeitig tief beunruhigt“, heißst es, „dass anscheinend hier eine Kontrolle der Nachrichten vorliegt, da man einem Journalisten den Zutritt verweigert hat, dessen Berichte nicht nach dem Geschmack der betreffenden Beamten sein könnten. Wir glauben, dass nicht nur eine Diskrimination der ITA vorliegt, sondern es sich hier um eine Beschränkung der Pressefreiheit handelt. Wir betrachten dies als einen schlechten Dienst an den amerikanischen Interessen im allgemeinen.“ Das Schreiben hebt hervor, dass die ITA sich „während vieler Jahre .der stets freundschaftlichen und hilfsbereiten Beziehung* mit dem State Department erfreut habe, so dass „wir bedauern, Ihre Aufmerksamkeit auf den Zwischenfall lenken zu müssen und darauf vertrauen, dass das Missverständnis zufriedenstellend aufgeklärt werden wird.“ — (ITA) UWWWWWWWW« HWWVWVWWWWWWWU MITTEILUKG SP a teflt dem Publikum mit, dass sie sich aus Gründen. welche ihrem Willen fernliegen, gezwungen sieht. Besuch auf ihrem TJeberseedampfer „Theodor Herzl" waehrend seines Aufenthal. tes in Buenos Aires am 27. und 28. Febiuar nicht zu gestatten. Daher koennen nur Passagiere, die mit diesem Schiff reisen, nicht jedoch ihre Be. gleiter an Board gehen. Die ZIM bittet ihre zahlreichen Goenner <; und Freunde um Entschuldigung und bedauert * die Umstaende, durch die sie zur Ergreifung dieser Massnahmen gezwungen ist. s EN COMODAS CUOTAS MENSUALES 5s 1 11 - A ISRAEL EN LOS SUPER DC-8 JET AIRLINES ^_Parajnfomi£s y Peajes tfirÿase a SU. agencia ¿e yiajes Q a», Córdoba 315 » T. E. 32 499?

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