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Jüdische Wochenschau · 1963-02-15 · 1999 (15.2.1963) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
1999 (15.2.1963)
Date
1963-02-15
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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i Viernes, 15 de Febrero de 1963 SEMANA ISRAELITA Año XXIV. — No. 1999 — 7 Zweite Weltkonferenz jüdischer Jugend Hebraeischer Unterricht von CHAIM SHACHTER Die zweite Weltkonferenz jüdischer Jugend ist für den 3. bis 10. August 1963 in Jerusalem geplant. Der Beschluss zur Abhaltung dieser Konferenz wurde kürzlieh auf einer internationalen Tagung der Abgeordneten jüdischer Jugendverbände in London gefasst. Diese Tagung wurde nach drei Bezirkskonferenzen jüdischer Jugend in den Vereinigten Staaten, Montevideo und Paris einberufen. Die Bezirksausschüsse, die auf diesen Konferenzen gewählt wurden, sandten ihre Vertreter zu der Londoner Tagung. Die Abgeordneten vertraten alle Schattierungen jüdischer Jugendorga nisationen und Richtungen, von der Chaluzbewegung wnd zionistischen bis zu allgemein - jüdischen Verbänden, wie die Bne-Brit-Jugend und die Jugendverbände der verschiedenen Synagogen und Gemeinden. ALLUMFASSENDE KONFERENZ Eine Besonderheit der Konferenz, deren Vorbereitungen schon im Gange sind, wird darin -bestehen, dass die Abgeordneten bereits einen Monat vor der offiziellen Eröffnung nach Israel kommen werden, um vorbereitende Besprechungen und Beratungen abzuhalten. Die Konferenz selbst wird nur fünf Tage dauern. Die Zahl der Abgeordneten wurde mit 400 festgesetzt und die Teilnehmerzahl für jedes Land bereits bestimmt. Kurz vor der Konferenz werden Tagungen der Studentenverbände, der Leiter von Jugendklubs, der Chaluzbewegung usw. statt- Dre volle Pension Ansbach. — Der frühere Bürgermeister Richard Hänel, der ein prominentes Mitglied der Nazi - Partei war, erhält die volle Pen sion. Der Stadtrat hatte seine Begehren schon mehrmals abgelehnt, ihm aber jetzt die volle Pension zugesprochen. finden. Um den jugendlichen Charakter der Konferenz zu wahren, wurde für die Mehrzahl der Abgeordneten eine Altersgrenze von 25 Jahren festgelegt. Nur 10 % der Teilnehmer dürfen diese Grenze überschreiten. In den letzten Jahren ist ein Erwachen der jüdischen Jugend zu bemerken. Die jüdischen Jugendverbände nehmen ständig an Umfang zu. Nach zuverlässigen Schätzungen, die im letzten Jahr veröffentlicht wurden, beträgt die Mitgliedschaft der fast 200 Jugendverbände in 42 Diasporaländern 447.000. Von diesen entfallen 384.000 auf englischsprechende Länder, 44.000 auf Südamerika und 21.000 auf französischsprechende Länder. Die Aufteilung nach Verbänden ist wie folgt: die Chaluzbewegung zählt 36.000 Mitglieder, die zionistischen Jugendverbände 47.000 und die allgemein-jüdischen Jugendverbände 363.000. Diese zeigen ein ständiges Anwechsen ihrer Mitgliederzahl. Die Bne Brit-Jugend in den Vereinigten Staaten hat heute 50.000 Mitglieder und die Jugendverbände der konservativen Synagogen 28.000. Ein solches Anwachsen ist aber nicht in allen Teilen der Welt festzustellen. In Frankreich, wo die Organisierung der Jugend am schwächsten entwickelt ist, sind nur 6 Prozent der jüdischen Jugend durch Or ganisationen erfasst, während in den Vereinigten Staaten der Prozentsatz 18 bis 20 beträgt, in England und Holland sogar 35. AUFGABEN DER FUEHRERSCHAFT Insgesamt sind nur etwa 20 Prozent der jüdischen Jugend der ganzen Welt in jüdischen Jugendverbänden organisiert. Daher haben die leitenden Stellen ein grosses Tätigkeitsfeld, um die jüdische Jugend für den Kampf zur Erhaltung des Judentums und zur Bindung an den Staat Israel zu mobilisieren. Die Aufgabe der verantwortlichen Kreise ist es, einen Weg zu der jüdischen Jugend zu finden, die keinerlei jüdischer Organisation angehört, keine jüdischen Schulen oder Jugendklubs besucht und so den Gefahren der Assimilation ausgesetzt ist. Diese Gefahren sind besonders gross für die jüdischen Studenten in der Diaspora, deren Zahl inan auf 300.000 schätzt. In einigen Ländern studieren 70 Prozent der jüdischen Jugend an Universitäten und Hochschulen. Nur e n kleiner Teil von diesen gehört einem jüdischen Jugend- oder Studentenver band an. Daher müssen besondere Anstrengungen gemacht werden, um diese Studenten zu erfassen. Dies kann nur durch Zusammen arbeit der verschiedenen jüdischen Jugendverbände und durch einen einheitlichen organis »torischen Rahmen erreicht werden, der die Tätigkeit der Jugendverbände von einem internationalen Zentrum und auch von verschiedenen Bezirks- und Lan deszentren aus plant und leitet. GEGENSEITIGES VERSTEHEN Die londoner Konferenz ergab, dass bei den verschiedenen Jugendverbänden ein grosses Mass an gegenseitigem Verstehen vorhanden ist und der starke Wunsch besteht, sich näher zu kommen .und zusammenzuarbeiten. Vertreter der Chaluz-Bewegung und nichtzionistischer Organisationen sassen an einem Tisch und besprachen die Einzelhe»ten der bevorstehenden Konferenz in freundschaftlichem Geist und mit dem aufrichtigen Wunsch zur Zus^m menarbeit. Dieser Uebereinstimmung zwischen den verschiedenen Verbänden wird eine Ausrichtung ihres Arbeitsprogramms auf israelische Belange bewirken. Heutzutage gibt es kaum einen wichtigeren jüdischen Jugendverband, der nicht erkannt hat, dass persönliche Verbindung mit Israel die Grundlage für die Erziehung der jüdischen Jugend ir. der Diaspora bilden muss. itW^VWWUMWWUWWMWWMWMWWWWWUWWWVWW' Die Vereinigte Kampagne 1962 Campana Unida pro Israel vird in wenigen Wochen abgeschlossen Wir bitten alle Beisteuern, die bisher ihren Beitrag noch nicht geleistet haben, dies sofort zu tun. Ferner waeren wir dafür dankbar, wenn die Restzahlungen bis zum 10. Maerz geleistet werden würden. iü Ijl 4 * < >; Zenlraleuropaeisches Comité der Campaña Unida pro Israel Sarmiento 2376 3er p. T.E. 47-3820 nnayn nisn p«<) rvntjtfi rosaos -n niya???n pn x1? *qx m jnsnn mis 70a1? *7X7!.oms nx ut? p]03rr*nt?tf ,77n?3 nrsin na“]¡?T •’ID1? *7# min rnao ms» ,73» paa tu mim npoytf ,jmas - t - 1 t : t v 7t0xi D'Ennn ni7»tfn v T-:- t:“ .mirn mis ns^an ay nay1? ’íes nanian .. t : - : : ** t : •?# anx is .irr m orn D,,x^ial7 EHjpa nntptén •»aw'n “Tsn iVxi ^fVixTpax 7t0ax 73 .nnsn - t : v * t t : - “ * : f]p3n“ni7D^ *?y x^»1? ’si^n 7?i) ‘nvs *?o nxrian (oni1? V - TT : - “7? i’Tinapn nap! ,07100 nixn1? ntppx )pi rmn nx r¡o?n-ni7t?i0a ni^an oy yaan-^x .nirmn (n-aVis? rvnas ma mtsina) •T .• I - T I7 mana Tiya# anx or* nxan nirfen nx n^áan "?7i7x ,*f? a*n 7X na?* anfesn niT1? ,nt0* ijns ,7i7X s'? n^on* oni???) niT’1? •,nt0 nal1? *.nmx nrrn iT -a ^1717*7 /rnytf x*? .na^yi nynas otfn) 7»an ’a 7D03 ,Trina y^Dia -misx* nn^na? *?3¡?n? 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El Banco de Israel decidió emitir monedas nuevas, más livianas y más pequeñas que las en circulación hasta el momento. La comisión que se dedicó a la preparación de las monedáis, eligió temas históricas como por ejemplo tres espigas, una rama de granadas, una palmera y un arpa. Estos dibujos fueron encontrados sobre antiguas monedas de la época del segundo templo y de la rebelión de Bar Cojba. (Columna izquierda) Pero no eolo las monedas en Israel revistieron una forma nueva; también los billetes cambiaron su aspecto. Hace algún tiempo apareció en circulación una nueva serie de billetes. El Presidente del Banco de Israel designó una comisión pública que se ocupó de la preparación de los nueves billetes y recomendó su forma exterior la que expresó tanto el pa sado como el presente del pueblo y del Estado de Israel. Un lado de los billetes se destina a temas arqueológicos y el otro al desarrollo del Estado. Así se puede encontrar sobre los bil’e. tes los imaginas de una soldada de Najal (Juventud jalutziana luchadora) que lleva en su mano un cesto con naranjas, y de tumbas del Sanhedrín en Jerusalén. Del mismo modo puede verse en los billetes la figura de un hombre de ciencia con los rollos escondidos. MUENZEN UND GELDSCHEINE (Rechte Spalte) Eines Tages hörte ich folgende Unterhaltung im Lebensmittelgeschäft. „Wieviel schulde ich Ihnen, mein Herr?“ — „Zwei Pfund und zwanzig Grush“. — „Verzeihen Sie, mein Herr, es heisst: zwei Pfund und zwanzig Agcrot.“ Ich gestehe, das war eine angenehme Ueberraschung. Ich hätte nicht gedacht, daes der neu-alte Ausdruck Agora (das Wort erscheint schon in der Bibel, im 1. Buch Schmu’el) mit solcher Geschwindigkeit vom breiten Publikum augenommen würde. Mit der Namensänderung kam auch ein Wechsel der Form. Die Israel-Bank beschloss, neue Münzen herauszugeben, leichter und kleiner als die bisher im Umlauf befindlichen. Die Kommission, die die Münzen plante, wählte historische Themen wie drei Aehren, einen Granatapfel-Zweig, ein Palmblatt und eine Harfe. Diese Zeichnungen findet man auf antiken Münzen aus der Zeit des zweiten Tempels und der des Bar Kochba-Aufotandes. (Linke Spalte) Aber nicht nur die Münzen in Israel bekamen ein neues Gewand (1), auch die Geldscheine änderten ihr Aussehen. Vor einiger Zeit erschien eine neue Serie von Geldscheinen im Umlauf. Der Präsident der Israel Bank ernannte eine öffentliche Kommission, die sich der Vorbereitung neuer Scheine widmete und ihre äussere Form empfahl, weil sie Ausdruck der Vergangenheit und gleichermassen auch der Gegenwart des Volkes und des Staates Israel gab (2). Eine Seite der Scheine war archäolgischen Themen gewidmet und (3) die andere der Entwicklung des Staates. So findet man auf den Geldscheinen Abbildungen einer Nachal- (Noar Chalutzi Locham) (4)-Soldatin. die einen Korb voll Orangen in der Hand trägt, und die Richter-Gräber von Jeruschalayäm. Ebenso kann man die Gestalt eines Wissenschaftlers mit den (bisher) verborgenen Rollen auf cten Geldscheinen sehen. Wörtlich: (1) zogen eine neue Form an „ (2) gibt i „ (3) während „ *) kämpfende Chalutz-Jugend

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