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Jüdische Wochenschau · 1963-02-08 · 1998 (8.2.1963) · p. [Seite 5]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
1998 (8.2.1963)
Date
1963-02-08
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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roseum in Tel von ^lOUDAYl ^itlag des östll taeergebiets 2® ulaserzeusuog. mg sfeUtbieLe. des versterben«?r M«s*s, des es Museums Haöer nicht'nur ein r und -Sammler Gfbäuden, die seine übrigen Sttimlungen beherbergen zusammen ein Museum fe alten Zivilisation des «Hieben Mittelmeergebiets böten sollen, ibgesehen von der Schönte; und Qualität der Sammlisg zeichnet sich das Glasaus dem Jahrhundert v. d. g. Z. Persien bestellt. ueh einer der -kannten Ju- Blau-Weiss I Dr. Moses etj zwölf üe- Aufbau einer iinsf- und ar' Sammlungen er denen er ung am buch- Das Glasmuin zu Dr. Mog-eplant war, von vierzehn rtion statt, zu bristlicbe 0«- adtverwaltun- .szügig beitiairtorat der Ab , österreichi lemwald Kardinal-E«- ■ König, E811; ,r Gerhard >iindeskanzlfr und mg-7 unzler Dr A läaleta, d pjitermaaa lere bedeuten- ¡¡eiten an. **$ konnneu museum durch die Art der Ausstellung aus. Die frühesten Gegenstände stammen aus der phönizischen Zeit. Ein erlesener Anhänger in Form eines plastischen Widderkopfes und einige frühe glasierte Perlen ziehen die Aufmerksamkeit auf sieh. Es scheint, dass zu einem gewissen Zeitpunkt durch diesem zum freigeblasenen GJas, dem Höhepunkt der Glae Manufaktur zur Zeit des Kaisers Augustus. In diese Zeit gehört die „Blaue Vase“, das eindrucksvollste Ausstellungsobjekt der Sammlung, Sie ist aus blau em Glas dreiteilig geblasen, von eleganter Form und vollkommenen Proportionen, etwa 24 cm hoch mit einem fein geformten Griff nach Art der Kruggriffe, einem langen Hals, birnenförmigem Körper, einem passenden Fuss und mit verschiedenen Mustern in Relielarbeit geschmückt. Die Vase trägt auf Griechisch den Na menszug des berühmten Glasbläsers, des Sidoniers Ennion: „Ennion hat sie gemacht“. Das Glas für häuslichen und Tischgebrauch aus dieser Zeit beeindruckt durch seine Anmut. Man sieht eine Ausstellung von Tafelgeschirr, ein Mischgefäss, ei nen Mischstab Krüge und Wasserschalen, die den Neid einer heutigen Hausfrau erregen können. Dann kommen wir zur byzantinischen Epoche, die einen Niedergang der Schönheit und Qualität bedeutet,, die jedoch in der islamischen Zeit wiedererlangt werden. Der geschliffene und Bergkristall der ägyptischen Fatkmden, das eingelegte Glas der Perser, die wundervollen syrischen goldemaillierten Becher und Moscheelampen der Mamelukenepoche gehören zu den vollkommensten Glaserzeugnissen. Danach begann der Verfall der islamischen Glaskunst, die durch die venezianische Glasindustrie abgelöst 'wurde. Alles, was heute von der grossartigen Tradition dieser Kunst im Vorderen Orient übriggeblieben Ist, sind die blauen, grünen, roten und gelben laüonen, Vereine chteto^J den und e- ÍÜ £ cteSymP3!.1’* ¡Styí ^hCT0eS r^ss siripi liindi«“ng^d 3UTan £*gíS ,’¡S> Blaue« Glasgefäss aus dem 1. Jahrhundert v.d.g.Z, von dem Künstler Ennion aus Sidon., zufällige Ueberhitzung das neue Wundermaterial Glas entstand. Dann kommt man zu Parfümflaschen und den eisten Salbenfässern und weiterhin zu Pressglas und dem Millefiora-Glas der hellenistischen Zeit. Auch das wunderbare alexandrinisehe Glas ist vertreten, das bis in die entferntesten Teile des römischen Reiches exportiert wurde. Vom Pressglas gelangen wir zum in Formen geblasenen und von hübschen, doch primitiven Erzeugnisse der heutigen Glasmanufaktur in Hebron, von denen auch einige ausgestellt sind. Ueber die Rolle, die die Juden in der Geschichte des Glases und seiner Erzeugung in der Antike gespielt haben, gibt es einige Hinweise. ln Deuteronomium XXXIII, 18, 19 lesen wir; ,,Und zu Sebulon sprach er: Sebulon, freue dich deines Auszugs... Denn sie werden MADAME BUTTERFLY " IM STAEDTISCHEN AMPHITHEATER Im Ganzen sind vier Oper» für die Spielzeit unter freiem Himmel vorgesehen; davon die Hälfe Puccini. Nach „Tosca “ nun auch noch, um einen dringendem Bedürfnis abzuhelfen, die kitschige Tränendrüsenpr© vokation von der kleinen Frau Schmetterling. Wo bleiben die Spi-elopern, „Die verkaufte Br aut“ wo die unsterblichen Operetten wie .Fledermaus*, „Lustige Witwe“, und wo die „Zarzuelas“. deren Genre für die Sommersaison ,,al aire libre“ viel besser geeignet sind? Die „Cio Cio-San“ von Haydée De Rosa, in nahezu westlicher Maske, wurde gut und bis zum Ende gleiehmässig von ihr durchgesungen. Ihr Partner ,,Pn> kerton“ gab Renato Sassola Gelegenheit, seinen schmelz reinen Tenor leuchten zii lassen; dank der Regietübjung von Enrique Siweri wussten sie. sich auch szenisch dem Libretto gemäss zu bewegen. Giulio Viamon 1c gab einen etwas nonchalanten Sharpless. und der Gore von Italo Passini glitt wiederholt ins Operettenhafte ab. Ausgezeichnet José Crea als ..Fürst Yamadori“. und schlecht wie immer, der ..OnkeJ Bonze“ von Mario Verazzi Dagegen ist die „Suzuki“ von Tota De l<?arzabal des Lobes wert. Die kleineren Rollen waren ausreichend besetzt. Pedro Ignacio Calderón, einer der positiven Nachwuchs-Dirigenten. sorgte für ein sauberes, durchwegs auf Zusammenarbeit eingrotelltes Spiel des Col6n Orchesters (gut in Form) mit der Bühne, und der Chor Tullio Bonis, stets die tragende Säule der C'olön-Darhietungen, sang — wie schon in „Tosea“ — grossariig. Das fast ausverkaufte Theater spendete leibhaften Beifall. c-n Siegfried Pirker gestorben Im hohen Alter starb in New York der aus Wien stammende Siegfried Pirker, während vieler Jahre Vizepräsident des Vereins „Allgemeine Nähi pfliebt“ und Betreuer des Lebenswerks seines Lehrers und Meisters, des Sozialpolitiken Josef Popper Lynkeus. Es gelang Pirker den Nachlass von Popper-Lynkeus zu reiten. Er sammelte alles, was sich an Büchern und Artikeln mil dem Lebenswerk seines Lehrers befasste, und hat das gesammelte Material schliesslich an die Staats- und Universitätsbibliothek Jerusalem geleitet. die Menge des Meeres saugen und die versenkten Schätze im Sande“ Dies hält man für einen Hinweis auf den Glassand, der an den Küsten des Mittelmeers gefunden wird. Im Talmud wird einige Male Glas aus Tiberias erwähnt, das in einer dortigen Werkstatt hergestellt wurde und für seine schöne Qualität bekannt war. Im 12. Jahi hundert berichtete der jüdische Reisende Benjamin aus Tude la von etwa zehn jüdischen Glasarbeitern in Antioehia und ungefähr 500 Juden, die in Tyrus lebten, „darunter -die Verfertiger des berühmten Tyrusglases, das in allen Ländern hochgeschätzt vrird.“ Ausserdem wird im 12. Jahrhundert Bleiglas (ein vollkommen farbloses Glas) erwähnt, das als „jüdisches Glas“ bekannt war Im Museum gibt es auch rj tuelle Gefässe aus dem 4. und 5. Jahrhundert, mit Abbildungen der Menora und des Schofar geschmückt, sowie eine ,,Besamim“-Flasche mit einem wundervoliSMj n 2 e g( _ o»» tripma5? nir*7Dö nirpsn niiixir »totf n^x - "*?xnfcr" /'ITT' -an ruiw" ntax irrri “)Q?a ^12 .a’pton o^prua p-rt’-raa ix ‘’’pisaa ■’’pinftr - rrsjnö« irx naa ü^ia^ o^Tirr .□^‘nr nrn1? nirn n^nnnn" mntfa ^ainrraa aapa -nn imx *?s7 nxina D^ao - T* t: “ T T-; - * - rnan ,ttmx" ,nripn nx V?px «an^n ¿nroS nratf tzrfrtz? 13pi7 nnx rrax ou tt’annn t - - T' t: * : - : & orai ^xep D^am t " ~ : ‘ t “ * * rp^xi nifl3X tfam % .nv7xn^ oapp' ^tpa ^pi^a aaa 'nxv ^Piaa Q-'Pai (16 0) TT * T : : .nixn Painn-aa ^piann? nssin?) SCHIFFE FAHREN TN DIE FERNE (Rechte Spalte) Eine Flasche Champagner, an eine lange Schnur gebunden, wurde gegen einen gewaltigen langgestreckten Körper geworfen. Die Flasche zersprang, und ein weiteres Israel-Schiff gesellte sich der Flotte (1) von Schiffen zu, die in See stechen, wählend auf dem Mast die biauweise Fahne mit den sieben goldenen Sternen fjattert, das Banner der Z1M (2) Gesellschaft. Das ist die Fahne, von der Herz] träumte. Neben dieser Fahne wurde die blau-weisse Fahne gehisst, das Banner von Medinat Israel. Auf dem Schiff trafen sich zwei alte Freunde. Zuletzt hatten sie sieh vor der Gründung von Medinat Israel gesehen. In jenen Tagen brachten sie beide illegale Olim von Europa nach den Künsten lsi aels. Jetzt treffen sie sich wieder, aber nun transportieren sie Einwanderer nach Medinat Israel. Rohmaterialien für die israelische Industrie, Touristen ins Heilige Land, (die kommen um) den neuen Staat Israel zu sehen. (Linke Spalte) „Yeruschalayim“, „Theodor Heizl“, „Ysrael“, das sind die Namen der „Schoham“-Schiffe, schon seit einigen Jahren in den grössten Welthälen bekannt. Ein Israel-Matrose in Neapel oder New York (3) gilt schon nicht mehr als Attraktion; man hat sich daran gewöhnt, dass auch Juden Seefahrer sein können. „Aller Anfang ist schwer“, erzählt der Kapitän und blickt mil Genugtuung auf sein neues Schiff. „Wir, die ZIM-Gesellschaft, sind sogar älter (4) als Medinat Israel. Drei Jahre vorher sind wir schon entstanden (5). Wir begannen mit einem Schiff und 150 Seeleulen, und jetzt haben wird 35 Schiffe und 2.000 Seeleute meistens Israelis. Ich selbst habe schon 160 Hafen in der Well angelaufen“, fügt der Kapitän stolz hinzu. Wörtlich: (1) Familie s* (2) Name der Schiffahilslinie •’i«» *?rn ns3xi “i3t#3 papan *?x riD-iüisn DDDii rp*?x“ifcr v t «ts* v v *•*::• nir’ppan ,riraxn nnpt2?p opiinp ]pñn ^stáa ,crp;:a nsnttf p^-^nan Vnn man n^n - anr^aaia - : v v t : * t t : n*?n npx pan. ínt ."Dp" «pin ni *7n t1? .^in r'is n*7n - pS-n^an Pa oa .^xaír-nra» 'ití npan •’itz? n^ixn 'iv anx ixa nrnnx1? -nraa nppn ‘,pl? ^n nx P^ain n^sn nnixa Pune?* . T - T : ** TI* a^PP-p'pa qPP on^ pxatrr ,,Din *?x nDia^xa ** T J * ” V T ** ** nnizp on a^tz? oi»n -pS o^an DPiy oppp oP-pan ^xatzr'nra □ppi ,nvpxaíz?sn nixa1? ,^apn fax1? d‘*íí|^ «nfann NAVES ZARPAN A LAS LEJANIAS (Columna derecha) Una botella de champagne atada a una sega larga íué tirada contra un cuejpo de hierro enorme y oblongo. La beleila se rompió y otro barco israelí se agregó a la famliia de barcos que navegan en los maros mientras sobre el tepe del mástil flamea la bandera azul y blanca con siete eslrellas doradas. Esta t-s la insignia de ia compañía de navegación “Z1M“. Es el pabellón con que soñó Herzl. Al lado de esta bandera!ué izada lambién el pabellón celeste y blanca —la bandera del Estado de Israel. En el barco se encontraren dos amigos de antaño. La írltíma vez que se vieron el uno al otro, íué antes de ia fundación del Estado de Israel. En aquellos días, ambos trajeron olim ilegales de Europa a las costas de Israel. Hoy de nuevo se encuentran transportando a Medinat Israel nuevos inmigrantes, materias primas para ia industria is raelí y turistas, que vienen a la Tierra Santa para ver el nueve Estado de Israel. (Columna izquierda) “Jerusaién“, “Teodoro Herzi“. ..Sien“, TsraeJ“ —estos son los nombres de las barcos “Sho-ham“. conocidos desde años ya en ios más grandes puertos de) mundo. Un marinero israelí en Ñápeles c en Nueva York ya no en una atracción — se acostumbraron ya a que judies también pueden ser navegantes. “El principio era difícil“, cuenta el capitán y contempla con deleite su nuevo barco. “Nosotros, la compañía ZIM has ta nos^ adelantamos al estado nu*«?ira compañía se fundó tres años antes que él. Comenzamos con una nave v 150 marineros y ahora tenemos 25 barcos y 2000 marineros, en su mayoría isralíes Ye mismo ya visité 160 puertos en el mun do“, agrega el capitán con orgullo. Wórüich (3) dient j, (4) íriiher (5) auígestanden len grüngoldenen Schimmer. Das Museum zieht zahlreiche Besucher aus allen Schichten an. Seine Leitung hat es sich zur Aufgabe gemacht. die trockene Sprache historischer Forschung in Begriffe und Ausdrücke zu übersetzen, die der heutigen Generation geläufig sind. Schenkt Euren Kindern BUECHER IN SPANISCHER SPRACHE * AUS DEM VERLAG EDITORIAL CANDELABRO — Pasteur 351 i

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