Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 1996 (25.1.1963)
- Date
- 1963-01-25
- Page
- [Seite 11] (sequence 11)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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IW« "T ^ehr 5ciwn in Vr 8 ■Î?*n «ne peti. setz zum ye TJikk^kt ,4Chr*liea. Z ‘nen p»[iM„ e Urde" T «»«VS îdnete ^„er 11 neunten enJerCn whl1 'en Gesehnt d,e fiassendtseinreiehen Entwurf snu nnd Aufheff?en. und Re. straft werden. ‘n unsere Ar. idio und Teleawerim Ruby nnd Berele 0n humoriste mn Gesängen s blieben alle in den friimden gemüt.!- Wir wollen eit nicht yercn beîreundemen. Sympa* isidenten. des 'wie auch eheledern, welche dieses Jahres tonen zukornunseren aufik auszusfirevird auf unjetzt fertigplatz offiziell i. Die Kam- »cabiade in oaj werden und einen ¿tragen. Die en, die ihre le schnelle Platzes her- Unser heilt unserem latt. Viernee, 25 de Enero de 1963 SEMANA ISRAELITA Ano XXIV. — No. 1996 — 11 LOMIE lÛSi \ PIDA vacantes irero irzo íciófl. 87.1548 562 ung Illen Charakter-Skizzen aus Israel AKIVA GOWRIN Er hatte gar nicht so viel von sieh reden gemacht und stand nicht im Scheinwerferlicht der grossen Oeffentlichkeit — bis seine Demission den Zeitungen Schlagzeilen und den Kommentatoren der Innenpolitik ejn Thema für ihre Leitartikel lieferte. Nein, Gowrin zog sich keineswegs von allen seinen öffentlichen Aufgaben zurück. Er blieb Mitglied der Knesset und Vorsitzender der Arbe.'tskom mission. Er hat nur zwei seiner Funktionen niedergelegt: den Vorsitz der Mapai-Fraktion und den Vorsitz der Koalitionsleitung. Er war nämlich u. a. auch Chief Whip. Haupt Einpeitscher. nicht nur der grössten Fraktion des Hauses, sondern auch der Koalition, von der das Schicksal der Regierung abhängt. ihr Fortbestand oder Sturz. Gowrin pflegte nicht nur die rein technische Aufgabe zu erfüllen, d. h. dafür zu sorgen, dass bei Abstimmungen genügend Partei- und Koalitions - Mitglieder anwesend seien, sondern er pflegte auch interfraktionelle Verhandlungen zu führen, um den Plänen der Mapai zum Durchbruch zu verheilen. er pflegte in allen Fällen von persönlichen und po litisehen Spannungen und Zusammenstössen als Frie- Ueberlebende eines Atomkrieges ' Washington. — Weniger Joden würden einen Atomangriff auf die Vereinigten Staaten überleben als Angehörige anderer religiöser Gruppen, wie eine neue Un- . Versuchung des Zentrums für Soziologie der Universität von Kalifornien im Auflage des USA-Büros für Zivilverteidigung feststellt. Dr. David Heer leitete diese hypothetische Arbeit für die Behörden von Berkeley (Kalifornien). Er be tont, dass ein konzentrierter Angriff mehr Menschen in den Städten als auf dem Lande töten und der Osten und Westen schwerer als der Süden und das Zentrum der USA betroffen würde. Da die Juden hauptsächlich in den Grösst;!-dten leben, müsste es unter ihnen mehr Opier als unter anderen Gruppen geben. In gewissem Mass würde dies auch für die Katholiken gelten. Jti dem Bericht wird ferner unterstrichen, dass die Uetberlebenden eines solchen Angriffs politisch konservativer als heutigentags sein dürften. Die jetzige Proportion zwischen Schwarzen raid Weissen würden wahrscheinlich gleich bleiben. — densstifter zu vermitteln und einen Kompromiss-W7eg zu bahnen usw. Trotzdem ist nicht das AVesentliche, dass er aus diesen beiden seiner Aemter ausscheidet, denn jedermann ist ersetzbar und die Mapai hat vorläufig einen anderen, Josef Kargmann, bis zur endgültigen Ent Scheidung als Gowrins Stellvertreter eingesetzt; wesentlich ist. aus welchen Gründen Gowrin demissionierte. Gowrin gab durch seinen Rücktritt seinem Protest dagegen Ausdruck, dass die Regierung — eigentlich ist es die engere Ministergrup pe um Ben Gurion — in ihren Entscheidungen auf die Knesset-Fraktion der Mapai keine Rücksicht nehme. Nicht nur, dass die Regierung die Knesset nicht nach ihrer Meinung fragt, wo sie dazu nieht gezwungen wird, sie fragte auch weder die Koalitionsleitung noch die Mapai-Fraktion um Ihre Stellungnahme, ja sie infor mierte sie im allgemeinen nicht einmal über ihre Entschlüsse und bevorstehenden Massnahmen. Die Regierung nahm einfach als gegeben an. dass die Mitglieder der Koalitionsfraktionen für alle Re gierungsvorschläge zu stimmen und sie in der Debatte zu verteidigen haben. Der demonstrative Rücktritt Gow'rins wirft ein scharfes Schlaglicht auf diese Lage, und nun ordnet sich auch dieses Problem in die lange Reihe von internen Partei- Problemen ein. die die Mapai zu lösen hat. — Akiva Gowrim (früher Globmann) stammt aus der Ukraine, wo er Mitbegriinder des Heehaluz war, ist im August sechzig Jahre alt geworden. und seit seiner Einwanderung im Jahre 1922 hatte er stets aktive Positionen inne, erst im Jerusalemer Arbeitsrat und dann zentrale Landesstellungen in der Allgemeinen Arbeitergewerkschaft. Er ist sowohl in seiner Denkweise wie auch in seinem Auftreten der typische Gewerkschaftsführer. Gewiss spielt bei dem Groll, den Akiva Gowrin momentan demonstriert, irgendwo im Hintergrund auch die persönliche Enttäuschung mit. denn er fühlte sich bei den letzten beiden Regierungsbildungen durch Ben Gurion übergangen. Wenn man einmal in seine Sechziger - Jahre kommt, da verlangt man auch schon etwas Rücksichtnahme von seinen Parteigenossen und etwas Anerkennung vor der Oeffentlichkeit und den Kameraden. MEIR FÄERBER fluiré Nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit entschlief am 21. Januar unsere geliebte, unvergessliche Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Tante, Frau Toni Osler, geh. BEumenial im 79. Lebensjahre. In tiefer Trauer: LEO OSTER und Frau ROS1TA FRITZ OSTER und Frau STEFFI CATALINA OSTER HANS PHILL1PSON und Frau ILSE. geb. OSTER, Johannesburg, S. Afrika HANS RIES Sonth-Bend. U.S.A. JULIUS BLUMENTHAL, Sao Paulo, Brasilien ANNE und HUGO SCHWARZ ENKEL, URENKEL und VERWANDTE Die Beerdigung hat bereits in Tablada stattgefunden. Buenos Aires, 21. Januar 1963. Marcelo T. de Alvear 445. Ayacucho 905. Florida. Von Beileidsbesuchen bitten wir boflichst Abstand zu nehmen. /SRAEI Smo/ERT _ ' y?' Ï* ‘ ‘ ÜÍI ái§!t!l! wmm lili ¡Ü : ,r’r" * ' ' Í V* > Hochschulen nehmen einen ungeahnten Aufschwung. Die wissenschaftliche Forschung in ISRAEL ist führend in der Welt. 44.000 ABSOLVENTEN DER ULPAN¬ SCHULEN - HAUPTSAECHLECH KIN¬ DER VON EMIGRANTEN - Dies alles ist rooeglich durch die Opfer der Juden in der ganzen Welt zum Aufbau des nationalen und staatlichen Lebens in ISRAEL durch die: ANNAHMESTELLEN: CAMPAÑA UNIDA PRO ISRAEL, COMITE CENTROEUROPEO Sarmiento 2376,3?. T. E. 47-3820 UND SAEMTLICKE SEKRETARIATE DER ANGESCHLOS¬ SENEN ORGANISATIONEN UND GEMEINDEN Gentileza de LA SEMANA ISRAELITA