Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 24 (1963)
- Issue
- 1996 (25.1.1963)
- Date
- 1963-01-25
- Page
- [Seite 4] (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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4 — Viernes. 25 dt En-«r« dt SEMANA S H A E L I T A ASe XXIV. _ N«. jfftfi Sr:- Á; MUSIK IN BUENOS AIRES I Geri"2e Res¿nfae!Í£ i JEIHDA M ES CH IM und DAVID OISfRACII. zwei sirm innerer Zeit, trafen- »irh in Paris der eine am Musslond kcr-atmend. Sie unterhielten sich m geregt TEATRO COLON BE¬ GINNT SOMMER-SPIEL¬ ZEIT: 3 BALLETTS Im luftgekühlten Teatro Municipal General San Martin eröffnete das Teatro Co- | lön seine Sommersaison mit einem Ballett - Triptychon. Den Anfang machten die Chopinsehen ..Sylphides“ in der klassischen Choreograpihe von Michel Fokin. Der Ballett - Meisterin Tamara Grigoriewa. deren hervorragende Leistungen als ,,Prima Ballerrina“ des ..Origi nal Ballet Russe“ nicht vergessen sind, gelang die Herstellung einer Gruppendisziplin — bedingungsloses Instrument des klassischen Tanzes — nur in seltenen Fällen. Die Solistin Beatriz . _. .1 Moscheni war ihrer Aufga Oer bedeut mosten I io! mj he nur bedingt gewachsen, (ui* Amerika, der andere aws dagegen bot-en Norma Fonm Jiddisch. Neue Bücher und Zeitschriften (Berichtet von Br. CARLOS VOGEL) i Where Juflaism differed v**i Akba Hültl Silvtr.. — MatmiBan New York 1961. Der berühmte Führer des ■Weltjudentums. Rabbi Ilillel Silver. zeigt in seinem Buch über die Differenzen zwischen Christentum und Judentum seine grosse Belesenheit in der Literatur über dieses schwierige Ge- , biet. Meisterhaft gibt uns i der Verfasser eine Darstellung der jüdischen Ethik; und Gottesauffassung, die . er mit der christlichen ver ■ gleicht. Das Buch zeichnet : sieh durch klare Logik und | Leichlverständlichkeit aus. j —: o: — : Th« Jewish Mimi von Gerald Abrahams. Beaeon ’. Press. Boston 1962. Der Verfasser, Professor , der Rechtswissenschaft an ' «{er Universitä) Oxford, versucht in seinem Buch eine Antwort auf die Frage: Was ist das Wesen des jüdischen Denkens. Ausgehend von Moses und den Propheten gibt er einen Ueberblick über die Gesehichte der jüdischen Religionsphilosophie von der Zeit des Talmud und des Mittelalters bis zur Gegenwart. Der Verfasser behandelt ferner die Beziehungen des Judentums zum Sozialismus und beschäftigt sich ausführlich mit den Ursachen des Antisemitismus und seiner Bekämpfung. Black Nationalism von Essien Udom. University of Chicago Press , 1962. 100 Jahre nach der Befreiung der Negersklaven durch Lincoln im Jahre 1882 sind die Neger in den Vereinigten Staaten nach wie vor nicht gleichberechtigt. Im : Süden herrscht, wenn auch j etwas gemildert, die Ras : sentrennung und im Norden i wohnen die Neger zum gro- I ssen Teil in grosser Armut . in den Slums der Grossstädte. Gross ist daher die Verbitterung der Negerbevölkerung über die Behänd rr OLAMENU" TEL AVIV POB 3002 ISRAEL NEUERSCHEINUNGEN DES VERLAGES; Prof. Dr. H. Sternberg:; < Zur Geschichte der Juden In Czernowitz Reich illustriert Kart, 3.—; Prof. Kamilo Land mann: Israel und die Juden der Welt Kart. 2 — SUBSKRIPTIONS-EINLADUNG: $ GESCHICHTE DER JUDEN IN WIEN Herausgegeben von HUGO GOLD Gewidmet dem Andenken van Prof. Dr. Zwi Perez Chajes Unter Mitarbeit der hervorragendsten Kenner der Geschichte der Wiener Juden. ERMAESSIGTER SUBSKRIPTIONSPREIS: VOR Erscheinen. S 15- Nach Erscheinen. $ 20. Alle Zuschriften u. Anfragen sind ausschliesslich an den Verlag, Tel Aviv. P.O.B. 3002 (Israel) zu richten. Die Preise sind in UHA-Doliar angegeben. lung. Als Reaktion hat sich unter d.-n Negern eine nationalistische Bewegung gebildet. die unter der Führung von Elijah Muhammad steht. Ihr Ziel ist. einen Ne gerstaat auf dem Terri>orium der Vereinigten Staaten zu bilden. Orbis, Zeitschrift für Weltpolitik der Universität von Pennsylvanie«, Philadelphia. Die Zeitschrift Orbis hat es sich zur Aufgabe ge macht, die schwierigen Zusammenhänge der Weltpolitik zu untersuchen und einem grösseren Leserkreis näherzubringen, Staatsmänner wie Henri Spaak. Dean \cheson sowie Schriftsteller und Gelehrte wie Hans Kohn, Salvador de Madaria ga u. a. nehmen zu Fragen der NATO, zum Verhältnis zwischen Russland und China Stellung. Auch di« schwierigen Probleme Lateinamerikas werden behandelt. —:©: — Slavic Review. Vierteljahreszeitschrift l»r osteuropäische Studien, herausgegeben ven der Universität Washington. Diese Zeitschrift ,,Slavic Review“ beschäftigt sich mit Politik, Wirtschaft und Kultur der slawischen Nationen. Sie behandelt Probleme der Sowjetwirtschaft der Gegenwart wie Fragen der polnischen und serbischen Literatur in Vergangenheit und Gegenwart. Für das Verständnis der Länder Osteuropas ist di« Lektüre dieser ausgezeichneten Zeitschrift unerlässlich. Sow.Rtsludien. Erdmann Verlag, München, 1961. In München besteht ein Institut zur Erforschung Sowjetrusslands, das laufend Veröffentlichungen über russische Verhältnisse herausgibt. In dem uns vorliegenden Band unternehmen die Verfasser den Nachweiss zu bringen, dass Sowjetrussland, das den Kolonialismus der kapitalistischen Länder verurteilt, selbst eine rücksichtslose Kolonialpolitik in seinen asiatischen Besitzun gen treibt. René Ahlberg: Dialektische Philosophie und Gesellschaft in der Sowjetunian. Freie Universtiät, Berlin. In den 20er Jahren wurde in «1er Sowjetunion die Phi losophie des dialektischen Materialismus in einer noch damais möglichen freien tenia, Margarita Fernández und ihr Partner Wasin Tupin erfreuliche Proben ihrer Kunst. Das Programm — ohne Premieren — wies ferner ..Annabel Lee“ von Byron Schiffman auf (auf ein Gedicht von Edgard Allan Poe) in der choreographi sehen Ausdeutung von George Skibine. Paula Svagel und Gustavo Mollajoli waren zuständige Ausdeuter ihrer Parts. Der künstlerisch bescheiden anmutende Abend wurde mit ,,E1 Niño Brujo“ von Leonardo Salzedo mit Choreographie von Jack Carter beschlossen, der das Werk anlässlich seines Besuches selbst einstudiert und in ihm mitgewirkt hatte. Die durch ihn seinerzeit erreichte beispielhafte Koordinierung zwischen Solisten und den einzelnen Gruppen blieb leider diesmal aus. Dagegen gebührt Olga Ferri. Jose A. Neglia. Hugo Guffanti und Enrique Lommi für ihre Interpretationen uneingeschränktes Lob. Dem Philharmonischen Orchester hörte man die Fel-ien-Pause deutlich an. Aber selbst in Anbetracht dieser Tatsache darf ein Minimum an Sauberkeit der Tongebung, Einstimmung und Zusammenspiel nicht unterschritten werden, wie dies in geradezu beschämenden Masse bei Chopin der Fall war. Der Dirigent Manfredi Argento hatte auch bei der Schiffmanschen Partitur seine liebe Not, während im Ballett von Salzedo sich der Gesamt- und Zusammenhang zuweilen einem erträglichen Durchschnitt näherte. ..TOSCA” EROEFFNET STAEDTISCHES AMPHITHEATER Die Freiluft-Opernsaison des Teatro Colón begann ihre Sommerspielzeit mit Pu ceinis veristischen Reisser ,,Tosca“. Die wertlose, nur auf Pubiikumserfolg eingestellte Musik des untrüglichen Kassenmagneten Giaeomo Puccini füllte trotz sommerlicher Abend-Kühle zum grossen Teil die nach dem grossen Brand erheb lieh verkleinerte Theateranlag*- - . . Die Opernsangerin Florja Tosca wurde von Luisa So- Diskussion weitergebildet. Der hervorragendste Philosoph jener Zeit war damals A. M. Dobrin, ein jüdischer Gelehrter aus Wilna. Die Machtergreifung Stalins machte Dobrins Wirken ein Ende. Der Verfasser des vorliegenden Buches erklärt in anschaulicher Weise die Philosophie Dobrins und seinen Bruch mit Stalin. Gesucht für unsere schuldlos geschiedene Freundin, gute gepflegte Erscheinung, Anf. 40, in geordneten Verhaeltnissen in Montevideo lebend, passenden lebensgefaehrteh. Ott. an Casilki de Cerrec 3955. fia musikalisch einwandfrei und ansprechend, jedoch mit den darstellerischen Fähigkeiten einer Sphinx gemeistert. Mario Cavaradossi fand in Marcos Cubas einen gediegenen szenischen und musikaiseben Ausbeuter. Der grausame Polizei-Präsident Roms, Cearpia. war in der Verkörperung von Norberto Carmona die beste Leistung des Abends. Die übrigen Sänger fanden sich in ihren Rollen im Ganzen zurecht. Die Regie von Enrique Sivieri bewegte sich im Traditionellen und Aldo Bonifanti, genauer Kenner der Oper, Hess die Musik sicher. laut und gelangweilt abroilen. Wenn auch Mikrophone und Notenblätter wiederholt ..vorn Winde verweht“ wurden, tat dies «lern Applaus eines zufriedenen Au ditoriums keinen A'brucn. Tel Aviv. — Durch die Regenfälle. die in der vergangenen Woche in Israel niedergingen, wurde ein Teil der Ernte gerettet, wie die landwirtschaftlichen Experten zum Ausdruck brachten. In einem grossen Teil des Negew und in der Gegend von Lachisch sind die Ernten bereits infolge der Trokkenbeit verloren. Die Lage im Negew hat die Beduinen gezwungen, mit ihren Herden nach dem Norden zu ziehen. Hierdurch kam es an verschiedenen Stellen zu Zusammenstössen zwischen diesen Nomaden und den Bauern, auf deren Feldern dis Herden weideten. Die geringen Regenfälle sind nur im Norden und in noch kleinerem Umfang in der Mitte des Landes niedergegangen, während der Negew kaum nennenswerte Regenfälle aufzuweisen hatte. (ITA) Di« glückliche Geburt einer Tochter GABRIELA JUDITH zeigen in dankbarer Freude an ALDO RAPOPORT »»d Frau ZILLA geh. KATZ Den 24. Januar 1963 Luis Beiträn 3155, Martinez (Prov. Bs. Aires), z. Zt. Sanaterio Miskmes, calle Misiones 53, Capital. n" n Zur BARMITZVA unseres Sohnes MATI haben uns Freunde um) Organisationen mit ihren Glückwünschen und Gaben erfreut; die Damen der Frauengruppe des BET ISRAEL haben eine frohe Feier arrangiert, die wir nicht vergessen werden. Allen sei auch auf diesem Wege unser herzlicher Dank ausgesprochen. RINA, MEHR nri MATI ROSENBERG geben ihre STATT KARTEN FREEY KLUGER LYDIA HGDARA VERMAEHLUNG bekannt, die am 2. Februar 1963 im. Chalet For Ever, parada 10, Punta del Este, Uruguay, stattfindet. Am 26. Januar feiert s. G. w. unser lieber Vater und Opa, Herr S I E G M U N D SAMUEL (fr. Bad Wildungen) seinen 75. GEBURTSTAG. Es gratulieren herzlichst: WILLY u. INGE GRUENEBAUM PUPPI. IVAN. MONI, VIV1 Empfang Sonnabend, den 26. Januar von 17 21 Uhr Maure 2818. LUACH - (KALENDER) Freitag, den 25. Januar Sonnabend, den 26. Januar Schabbat WAERA 2. B. M. VI 2 4. B. M. XXVIII 9—15 Haftara Yeschayahu LXVI 1—24 SCHABBAT ROSCH CHODESCH 29. Tewet 1 Sch’wat IX 35 Sonntag, den 27. Januar Montag, den 28. Januar Dienstag, den 29. Januar Mittwoch, den 30. Januar Donnerstag, den 31. Januar Freitag, den 1. Februar Sonnabend* den 2. Februar 2. Sch’wat 3. Sch’wat 4. Seh’wat 5. Sch’wat 6. Sch’wat 7. Sehwat 8. Scliwat Parsehat BO 2. B. M. * "T Haftara Yirmeyahu XLVI 13 — ¿8 , Sonntag, den 3 Februar ■ c,.y,wat Montag den 4. Februar 10- Dienstag, den 5. Februar , at Mittwoch, den 6. Februar „ . , Donnerstag, den 7. Februar ■ ’ , . Freitag, den 8. Februar 14bt*5WaI J PNttSjg m