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Jüdische Wochenschau · 1963-01-01 · 1993 (1.1.1963) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
24 (1963)
Issue
1993 (1.1.1963)
Date
1963-01-01
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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{ MQgogen in ''•'••«MUH PETßR;>Ä: lalsvf““06 VM' Laîfenrindf"^ UUf kj.? A,ndacM entwikden folgMien iS'äs Innenraum war durch zwei längs lautende SäuLnreihen in drei Teile geteilt. In den friihen Bauten gab es keine Fenster, sondern das Licht fiel von oben durch die Teilungen der schrägen Dächer ein. Spätere Synagogen weisen jedoch fünf Fenster an beiden Längsmauern auf. Die Gemeindemitglieder sassen anscheinend längs der Wände, und der Thoraschrein stand auf einem beweglichen Gestell in der Mitte des Raumes. Die frühere Annahme, dass die Frauen auf einer Art Galerie untergebracht waren, wird widerlegt durch jegliches Fehlen von Treppen in allen bisher aufgefundenen Synagogen. Die Frauen, die zu allen Zeiten von den Männern getrennt sassen, befanden sich wahrscheinlich auf einer von Säulen umgebenen Plattform aumenschlicher Abbilder erliess. Daraufhin erschienen Darstellungen von heidnischen Gottheiten sowie uralte, einheimische Symbole in den Fussböden. Dazu kamen der einheimischen Landschaft entnommene Motive wie Wein und Blumenranken, Reben und Granatäpfel, auch Haustiere und Wild, ebenfalls biblische Motive und Gegenstände des Gottesdienstes wie Lu'aw, Sehofar, Etrog und der siebenarmige Leuchter. I Der Mosaikboden der :m Jahre 1928 entdeckten Synagoge von Bet Alphat sowie derjenige von Ilammat (Tiberias) enthält eine Darstellung des Tierkreises mit Allegorien der Jahreszeiten. Das im Kibbuz Kirim, an dessen Stelle einst wahrscheinlich die im Talmud erwähnte Stadt Maon stand, aufgefundene Mosaik zeigt Abbilder einheimischer Fauna in medaillonhafter Anordnung. Bemerkenswerter¬ KiinalGcgtnsUuk aikboden rf:-r anti. 16. Jahrhunderts arten, angesichts senden Wohlstanjüdischen Gemeinden aus dieen iprästntative fielt reicher künstleusgestaltung. nteressant tu sein der Innenarrhiich verschiedene vermischten, ne er herliefen and andelten. Da war der starke helle. Einfluss mit sei heiteren Mytiwlo- .r die Elemente bvzantiniscaer d andererseits die Einwirkung oes ls der sich jedoch Richtung hin be- |S;V fjl-l if* ÄiilÄi Darstellung: einer Jahreszeit. Aus dem Mos aikboden der antiken Synagoge von HamaLTiberias <4. Jahrhundert unserer Zeitrechnung). des Synagogensserhalb der Haupthalle und i- Gegend besteht sahen der Andacht durch h in der Basdtka das grosse Portal zu. Später ■ /tonen Variatiowurde ein besonderer Flügel jj cj„ jänglifür die Frauen dem Gebäude' mit einer de zugefügt, i Apsis an einem yor ¿er mi( Säulen umdem Eingänge standenen Plattform lag geder gegenüber1^ wohnlich noch ein geräumiind, °Der §rcS5i ger, mit Stein oder Mar- _ morboden und Sitzbänken -" ausgestatteter Hof. Jnd das ie Richter ir s0Hen verbrfbringt das f zm. sunde. 3er sündig'“ ¡. für Eure Chu. issidsm lBd über wnbdjs Mea d P/Bene und B'.^ciicsen S^Sf >niinS4ime, ao"- nes R-h rna(ie: Tankte' ■ että der»! Israe*1'f,j an" M>^PL hat!, ^iSd* gf,saRück>;ehrer der h"', aüses «■ »£.»-■ ,uCl voh ** ehrerB MOSAIKBOEDEN Die Aussen- und Innenwände wurden in späteren Zeiten mit schön ziselierten Friesen und Wandzeichimngen geschmückt. Prächtige Mosaikböden trugen die Namen der Spender in aramäischer griechischer oder hebräischer Sprache. Die klassisch’ Kunst des Mosaiks erfuhr einen starken Aufschwung, als laut Talmudbericht Rabbi Abuna seine vielumstrittene Erlaubnis zur Darstellung Dr. Bruno Z. Kisch Der medizinische Direktor der Jeschiwa - Universität, der Kardiologe Dr. Bruno Kisch, bekannt auch durch iein;. Entwicklung des elektronischen Mikroskops.?ieht sich von seinen Uni versitätsämtern zurück. Dr. Kisch stammt aus Prag und war vor der Nazizeit Profes- M>r in Köln und Frankfurt. weise ähnelt der Stil und die Ausführung dieses Bodens dem einer im J ähre 1917 in der Nachbarschaft entdeckten Kirche, was zu der Annahme verleitet, dass beide Fussböden von ein und demselben Künstler ausgeführt werden. Unsere Kenntnisse antiker Synagogen werden möglicherweise durch die neuesten Ausgrabungen von Korasim eine Bereicherung erfahren. Nach den schriftlichen Quellen stand hier ein prächtiger Bau. den eine reiche Gemeinde errichtet hatte. Er ist nur wenige Kilometer von der schönen Synagoge aus dem vierten Jahrhundert unserer Zeichrechnung von Kfar Nachum entfernt. Berufung an die H. U, Dr. Alexander Fuks (alte Geschichte i und Dr. Chaim Wirzubski iahe Sprachen) wurden zu Ordinarien der Hebräischen Universität ernannt. Dr. Joschua Blau (Arabische Sprache und Literatur). Dr. David Flusser < vergleichende Religion ) Dr. Chanan Oppenheimer isuptropische Pfianzen) und Dr. Zwi Werblowski (vergleichende Religion) wurden ausserordentliche Prolessoiea Von RABBIS ER Dt. N FA FELD * f F /h ab An der Grenze zwischen Fianken und Schwaben Legt in besonders schöner und ii achtbarer Gegend der Riesgau in dem schon vor mehr als 400 Jahren einige jüdische Gemeinden unter der wohlwollenden Regierung der Grafen (spü'er Fürsten) von Oettingen zu friedlicher Entwicklung vnd gewisser Wohlhabenheit gelangt waren. Sie wohnten in der Stadt Oettingen, der Residenz der Grafen, in 7Vallerstein. Spielberg, Harbt.Jg an der Wörnitz und mehreren anderen Orten. Als sie von dort wegzogen, nahmen sie zum Teil nac-h ihrem Herkunftsland Franken uen Namen Fraenkei. nach dem Riesgau die Namen Ries oder Rieser an. andere nannten sieh Oettingen, Wallerstein tiscv. Die bedeutendste Persönlichkeit des ganzen Gebiets ist Jomtow Lippmann-Heller aus Wallersfein, der Verfasser des Mischna-Kommenlars Tossafot Jomtow. Mehrere Träger des Namens Fraenkei sind zu grossem Ansehen gelangt, z. B. David Fraenkei. Rabbiner in Dessau und Berlin, der Lehrer von Moses Mendelssohn, Kommerzienrat Jonas Fraenkei, der Stifter des breslauer Jüdisch-Theologischen Seminars, oder in unseren Tagen der Mathematiker an der Jerusalemer Universität. Professor Abraham Fraenkei. Als Lazarus Kaizenellenbogen der Sohn des Leiters der Jeschiwa in Oettingen, Jakob Pmc-has Katzenellenbogen, nach Hamburg zog. nannte er sich Riessner. Sein Sohn, den er nach seinem Onkel Gabriel Kunreuter in Nikolsburg nannte, ist der berühmte Vorkämpfer der Emanzipation Gabriel Riesser. Das Schicksal der Familien Ries können wir auf ihren weilen Wegen verfolgen. Da ist zunächst Mordeehai Markus Model Halevi, der sich zuerst Oetlingen nennt und später als Rabbinci in Sehnadtaeh (Franken) .nd als Rabbinals-Beisitzer t Dajan) in Wien den Namen Ries annimmt. Er hatte schon damals anscheinend moderne Ansichten und stand in freundschaftlichem Verkehr mit dem bekannten Humanisten Wagenseil. Die so angesehene Gemeiide Wien, die sich so sicher fühlte, wurde 1670 zusammen mit den übrigen Juden von Nieder-Osterreich vom Kaiser Leopold vertrieben. Professor David Kaufmann schildert die Einzelheiten dieser Vertreibung in seinem Buche: ,,Die leizte Vertreibung der Juden aus Wien und Nieder - Oesterreich“; dass später eine noch grausamer^ Veriolgung sfaitfinden würde, konnte er nich| ahnen. Die wiener Juden wurden in alle Richtungen Mitteleuropas verstreut. Fiele nahmen den Namen Wiener an, sie fanden sich namentlich im schlesischen Teil Oesterreichs. Auch Träger des Namens Ries kamen in die verschiedensten Gegenden. Auf den Leipziger Messen finden wir Leute des Namens Ries aus Amsterdam. Berlin, Dessau, Frankfurt a/Main. Frankfurt an der Oder, Fürth, Halle. Hamburg. Kcburg, Prag usw In der kleinen Schwarzwald- Gemeinde Miihrnngen ist ein Rabbiner Abraham Ries. Schon 1672 wohnen wiener Emigranten in der Nachbargemeinde Baisingen. Eine Gruppe von 50 Farn.Lien wurde 1671 vom Grossen Kurfürsten in Berlin und der Mark Brandenburg autgenommen. Auch ihr hochbetagter Vater Marcus Model Ries übersiedelle mit ihnen nach Berlin Sein Schwager Jakob Mirels Neumark kam mit ihnen aus Wien mit. blieb aber nur kurze Zeit dort und wurde zum Oberrabbiner der Drei- Gemeinden (Altona - Hsmbur - Wandsbeck) gewühlt. Die Familie Ries lebte sich sehr schnell in Berlin ein. sie gehörte zu den einflussreichsten in der Gemeindeverwaltung und sorgte schon 1675 für Erwerbeines Fnedhofsgeländes in der Grossen Hamburger Strasse. Hier wurde als einer der Ersten Marcus Model Ries beigesetzt. Auf seinem Grabsiein wird er als lseh Oellingen bezeichnet. Schon seit 1675 fährt Elias Ries, der Schwager der Glücke! von Hameln, und seine Brüder Abraham und Hirschei fast in jedem Jafcre zur Leipziger Messe. Wir finden die Familie Ries ununterbrochen 150 und mehr Jahre in Berlin. Dann zieht einer von ihnen D ich Elbing. 1772 erst war dieser Teil Westpreussens ohne Danzig und Tborn. preussisch geworden. 1783 konnte sieh dort der erste Jude Moses Simon dauernd niederlassen. Er verheiratete seine Tochter mit Meir Israel Ries aus Berlin und übernahm 1794 zusammen mit diesem Schwiegersohn eine Potiasehfabrik. So gehörte die Familie Ries zu den Gründern iler werdenden Grossgemeirde Berlin und auch zu den Gründern der kleinen Gemeinde Elbing, aber mit ihrem Ende ging auch di« Gemeinde Elbing unter Meier Israel Ries starb frühzeitig, sein Schn Ascher Ries lebte sehr lange: er halte zwei Töchter, von denen die .Weitere nach Gleiwitz heiratete. Die Jüngere. Jenny, wurde 1861 geboren, blieb unverheiratet, wohnte :ni. ganzes L: ben in Elbing und starb am 6. November 1938. Sie hatte noch alle die Enttäuschungen und Demütigungen erleiden müssen, die bis dahin den Juden zageliigt wurden. Man ettizog ihr die ihr gesetzlich zustehende Rente, und fast gle chzeitig kündigte der Hauswirt ihr die Wohnung, die sie Jahrzehnte lang bewohnt hatte. Die doppelte Aufregung führte zu einem plötzlichen Ende, anscheinend infolge Herzschlags. Am schicksalsreichen 9. November 1938 nachmittags wurde sie auf demselben Friidhof begraben, auf dem ihre Ahnen und Urahnen ruhten. Die so arg zusammengeschmolzene Gemeinde war last, vollzählig versammelt, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. In der Grabrede wies ich auf ihre Vorfällen hin. die am Anfang der Gemeinde Elbing und sogar der grossen Gemeinde Berlin standen, und ich konnte mit dem Wort aus dem Talmud - Traktat Kiddusenin sehliessen: ..Der Anfang zeugt für das Ende, und das Ende wird einst für den Anfang zeugen.“ Zwar ahnten wir nach allen vorangegangenen Nachrichten Schlimmes, aber wir konnten nicht ahnen, dass das Schlimmste in so arger Weise unmittelbar betorsfand. ln dieser Nacht Drachen die Horden Hitlers in unsere Häuser ein, verhafteten alle Männer, brachen in die jüdischen Geschäfte ein und stahlen, w'as sie nur mitschleppen konnten. .Am andern Morgen sahen -ich alle Männer, die am Nachmittag vorher die alle Dame zu Grabe getragen natten. im Gefängnis wieder. Auf dem Wege zum Gefängnis sahen wir. wie die Flammen aus der brennenden Synagoge emporloderten. Das war wirklich das Ende! von HERBERT FREED ES Man erzählt Sich unheimliche Geschichten vom Gilboaberg, der steil und drohend zwischen dem Emek Jesreel und efem Jorda ita! emporsteigt. Seit der junge David ihn verwünscht halte, schien auf ihm ein Fluch zu liegen: ..Ihr Berge von G-il. boa, es soll weder lauen noch regnen auf Euch, noch Aecker sein“, hatte er ausgerufen, nachdem die Kunde vom Tode Sauls und Jonathans im Kampfe g°gen die Philister zu ihm gelaugt war. Hirten, die jhre Heroen auf dem Bergzug zur Weid.o führten, wussten von merk würdigen Begebenheiten zu berichten: von Unfällen, denen ihre Tiere begegneten; von Hyänen, die Kinder zerfleischten: von dem Verschwinden ihrer Herden. Manchmal kanten sie selbst in verletztem Zustand, blutüberströmt zurück, ebne dass sie sagen konnten — oder wollten, was eigentl.ch geschahen war. Vor einigen Jahren wurde ein junges Paar, das den Gilboa be stieg um Blumen zu pfliiloken, am Abend tot auf den Hängen aufgefunden. Einige dieser Vorgänge waren nur zu gut zu erklären. Quer über den llöhenzug läuft die Grenze zwischen Israel und Transior danien. und da der Berg Hebraeischer Unterricht Aus technischen Grün den muss heute der Hebräische Unterricht, der bei unseren Lesern grossen Anklang gi-ium.en hat. leider ausfallcn und kann erst in der nächsten Ausgabe fortgesetzt werden. von der israelischen Seite strassenlos und sein Kamm unzugänglich war. gab es dort oben ein Stelldichein von Schmugglerbanden, Marodeuren. arabischen Infiltranten und anderem li<-htscheuen Gesinde). Der Entsc-nluss, den Gilboa zu besiedeln war zwar gegen Legende und Aberglaube gerichtet, aber diktiert von der Wirklichkeit modernen israelischen Lebens: die Grenze auf diesem Gebirge musste deutlich markiert und eindeutig gesichert werden. Der erste Schritt war der Bau einer Strasse, die unmittelbar an der Grenze entlang läuft und unmissverständlich zeigt, dass, wer =ie überschreitet, sich eines Grenzübertritts auf israelisches Gebiet schu'dig macht Wir fuhren diese Strasse entlang, die die Situation auf dem Gebirgskamm radikal verändert bat. Zu beiden Seiten der Trenzstföne gibt es Felder; zu beulen Seiler, stehen die Patrouillen — hier die israelischen, dort die der arabischen Legion — und mit Ferngläsern vor ihren Augen beob achten sie die Vorgänge auf der anderen Seite. ,,Solange sie beide Hände mit lhien Ferngläsern voll haben, können sie nicht schiessi-n“. sagte einer unserer Begleiter, als wir unter den Augen der ainbischen Patron.He v.'t iterfuhren. Die Arbeiter auf israelischem Gebiet, die gerade ein weiteres Stück Land v-on Steinen säuberten. um es für Landwirt schalt vorzubereiten, riefen uns lächelnd zu: ..Seitdemwir hier sind, machen sieh die arabischen Mädchen auf der anderen Seite hübscher. bevor sie auf die Felder gehen.“ Auf beiden Seiten wird friedlich gearbeitet. Man möchte gern für einen Augenblick vergessen, dass die Grenze hier zwei Länder trennt, die technisch im Kriegszustand mitemauuer sind. Alles scheint ruhig and friedlich. Nur wenn irgendwo an der fast 1.000 km langen Grenze sich ein Zwi schentall ereignet, dann teilt sich mit der Empfindlichkeit eines elektrischen Di ahtes die Spannung auch Diesem Bezirk mit. Die Strasse, die den Wan de! auf dem Berg geschallen hat, ist vom KKL gebaut worden, der. wie überall im Lande, auch hier für die Aufforstung und Lc.nd entwdcklungsarbeiten •erantwortlich ist. Der legendäre Fluch, der so lange iiher dem Berg lastete, schien zu Anfang auch diese Arbeiten zu hindern. 90 Prozent der Bäume, die in den ersten Jahren gepf.anzt wurden, gingen ein. Die kleine Siedlung am Fuss des Berges. ..Nurit“. konnte nicht gedeihen und wurde von ihren Siedlern verlas sen. Und viele der jungen Bäume, die endlich Wu: zel gefasst hatten, wurden in der trockenen Jahreszei; von W'aldfeuern zerstört. ..Aber schliesslich ging es der nicht um da; Grab ies Tuiankamen oder (j;e ycr_ rhwundenen Gelasse eines -rhottischen Schlosses, in denen es spukt: — der Gilboa ist Stück unseres I/Cbens und Landes, und wir mussten ihn von seiner historischen ErbschaH befreien“. sagte einer der KKL Instruktoren. Planung, Arbeit und Opferbereit schalt erwiesen sich schliesslich zäher als die Unbilden der Natur und Vorurteile der Vergangenheit und überwanden nach und nach die Schwierigkei’en, Auf dem Sektor des Berges, der zu Israel gehört, gibt es 55.000 Dunam. von denen, über die Hälfte für Bewaldung und der Rest für Landwirtschaft vorgesehen st. Wenn man heute hinauffährt. griissen einen beieits junge Kieferwälder. Es erwdes sich nicht leicht und zu kostspielig. di,e Setzii se vom Tal in Lastautos ..inaufzubefördern. Jeder Vagen kann nur 2.500 junge Pflanzen fassen, und bis.ter sind 2’i. Millionen Bäpme gepflanzt worden. Deshalb setzte dort der KKL e ne ..fliegende Baumschme“ ein, d. h. eine BaiimscnoJe, die nur eine kurze Zeit — etwa 4—5 Jahre best.ht, Und nachdem die ihre Rolle ausgespielt hat. woandershin verlegt wird. In jener Baumschule wurden die Setzlinge für die Wälder gezogen. die jetzt den Gill.oafcerg schmücken. Hier und da sieht man noch Spuren von Terrassen, die transjordanische Aiaoer auf israelischem Gebiet gelegt hatten, bevor die S'fasse ihren GrenziibertriMon ein Ende machte: Jetzt breiten sich terrassierte- Felder und grüne Waldstreifen aus. und mit fieberhaftem Eifer vollenden Bauleute die Häuser des ersten Dorfes auf dem Gilboa borg, mit einem Blick hinaus ms Jordantal. Menschen weiden liier leben, die die neugewonnenen Felder bestellen und die jungen Wälder r>et reuen werden. Und so scheint endlich nach 3 000 Jahren der Fluch vom Gil. boaberg genommen zu sein. 1

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