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Jüdische Wochenschau · 1962-12-21 · 1991 (21.12.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1991 (21.12.1962)
Date
1962-12-21
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German, Spanish
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Vieroes, 21 de DiciemPre de 1S62 SEMANA ISRAELITA A«o XXIII. — No. 1991 reigmsse oche (Fortsetzung der Ereignisse von Seite 5) eine Popularisierung des Werkes verspreche, nahm der Rabbiner der Gemeinde „Lamrot Hakol", Herr Paul Hirsch, das Schlusswort, um. in Verbindung mit dem kommenden Wochenabschnitt ..Wajischlach“, auszudriicken, wie sehr man erwarten müsse, dass von den künftigen Rabbinern. die heute ausgebildet würden, ein echter Segen für das jüdische Volk ausgehe. Pas bisher Geleistete verdiene Anerkennung, die ganz besonders dem Rabb. Marshall Meyer zukomme. Die Reden, umrahmt von Israel Liedern, von Oberkantor Walter Bluhm meisterhaft zu Gehör gebracht, hatten zweifellos die Erschienenen stark beeindruckt. Dies zeigte sich in der guten Stimmung, in der die Anwesenden noch zu sam menblieben. um auf Einladung des Vorstands der NCI einige Erfrischungen zu sich zu nehmen. Bei dieser Gelegenheit hielt der Vertreter der ..Centra“ im Comité Ejecutivo des Seminars. Herr Ulrich Lewinsky, eine mit lebhaftem Beifall aufgenommene Ansprache in der er seine Ueber/eugung aussprach, dass man eine Arbeit begonnen habe, die von hohem Verantwortungsbewusstsein und jüdischem Selbstvertrauen getragen sei. Vier Jahre „Golden Ag-2 Club' Der Golden Age Club des zentraleuropäischen jüdischen Sektors von Buenos Aires feierte am 10. Dezember im Gemeindehaus der Nueva Comunidad Israelita sein vierjähriges Bestehen. Die Vorsitzende begriisste herzlichst die ausserordentlich zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste. Sie gab einen kurzen Bericht über die Arbeit und das erfolgreiche Wirken des Clubs im abgelaufenen Jahr und dankte allen Damen und Herren, die zum Gelingen dieses schönen Werkes in so , selbstloser und aufopfernder! Weise beigetragen haben, j Sie betonte hierbei besonders die Tatsache des so ■ harmonischen Zusammenarj beitens aller aus den ver- : schiedenen Kreisen stamj nienden Menschen. | Ein abwechslungsreiches; Programm sorgte bald nei ben den dargebotenen ieib- 1 liehen Genüssen für eine | frohe, fast ausgelassene Stimmung. Der Schauspiej ler Max Wächter vom Deut' i sc-hen Theater trug aus sei | | nem fast unerschöpflichen ] 1 Vorrat an grotesken Erzäh- ■ j lungen. Chansons und Wit-1 I zen vor. dauernd durch den j | Beifall und das frohe La' j 1 chen der Zuhörer unteroro ■ chen. Hierbei unterstützte I j ihn aufs wirksamste am! Klavier Herr Halienstein.; | Während einer Pause der; i lustigen Vorträge Max j Wächters meldete sich ein; : Clubmitglied zum Wort und! dankte mit selbstverfassten 1 i Versen dem Comité für die | geleistete Arbeit. Der Kini - derchor der Bet Israel-Gej j meinde trug unter Mitwir ■ kung des Kantors Herrn De | j Levy und unter Leitung des ' I Kapellmeisters Herrn Stein! I in künstlerischer und;ehr I eindrucksvoller Weise eini- ‘! ge Gesänge vor. I! Alsdann wurde eine Ge_ i burtstagstorte mit 4 Lieh- I ■ tern durch den Saal getragen. wobei alle Anwesenden j freudig das „Happy biithday to you“ mitsangen. | Mit der zweiten sehr humorvollen Vortragsserie von | Herrn Wächter schloss diese wohlgelungene und schöne! Geburtstagsfeier.; Zersplitterung oder Zusammenarbeit? : C. W.: — In diesen Chai nukktatägen sind acht Jahre | vergangen, seit auf fast i gleichzeitige Anregung der j Bne Brit-Loge und der! Theodor Herzl Gesellscnaft I der Versuch einer engeren 1 i Zusammenarbeit zwischen i ’ den Gemeinden und Organi-!; sationen zentraleuropäischer ,! Herkunft unternommen v>ur- | I de. Bescheidene Ziele konnj ten in der dann folgenden Epoche bis zu einem gewissen Grad realisiert werden, so. u. a.. die Durchführung jüdischen Unterrichts im Zentrum der Stadt, einige gemeinsame Kulturveranstaltungen bei besondeien festlichen Anlässen, ein Ferien Jugendlager; dies geschah unter Schwierigkeiten, weil einige Gemeinden fürchteten, etwas von ihrer j Souveränität aufzugeben, | wenn sie mit anderen gej meinsame Sache machten. | Weitere Pläne wie die; Schaffung eines Sportplatzes erwiesen sich als undurchführbar, und nach wenigen Jahren mussten die Bestrebungen jener ,,ACE“ („Arbeitgemeinschaft“) aufgegeben werden: die Zeit schien hierfür nicht reif. Inzwischen ist die äussere Situation ernster und kom plizierter geworden, poli tisch, ökonomisch schwieriger, doch die Aufgaben, die das Schicksal vor unsere Menschen und Institutionen hinstellte, sind die gleichen geblieben, und eine neue jüdische Generation verlangt mit vollem Recht, dass man überall über Vorurteile von einst. künstlich auigebauschte Gegensätze, über persönliche und unsachliche Auseinandersetzungen, die früher eine Rolle spielten, zur Tagesordnung übergehe. Dringende Aufgaben unserer Gemeinden und OrganisaMonen werden häufig zurückgestellt, weil die materieien Mittel, die bestenfalls zur Verfügung stehen. nicht ausreichen dürften. Kann es in einer solchen Lage verantwortet werden, dass Ausgaben da und dort in verdoppelter oder gar verdreifachter Form erfolgen, die anderswo für wesentlichere Zwecke fehlen? Aber noch weit wichtiger erscheint der moralische Faktor der Angelegenheit: Ueber den Rahmen unserer lokalen Bedürfnisse hinaus, in enger Verbindung mit der Gesamtheit des jüdischen Volkes in der Welt und mit Medinat Jisrael. haben wir Opfer zu bringen und Aufgaben zu erfüllen, wie sie in diesem Umfange in frü- SKEREÍ1KAYEHETH -mrsm DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BUECHSE DES KKE „Israel-Weck an“ in Europa Dr. E. Justice-Dayan, der Generaldirektor der Israelischen Messe Gesellschaft,; teilte bei seiner seiner kürzliehen Rückkehr von einer Reise durch Europa mit. dass in dreissig der grössten Warenhäuser Frankreichs, Heliands und der Schweiz im kommenden Frühjahr ..Israel-Wochen“ veranstaltet werden. (AWZ) heren Zeiten nicht denkbar waren, die aber im Interesse der jüdischen GesanPent Wicklung sowie der Befreiung und Rettung ganzer bedrohter jüdischer Gemeinschaften liegen und für die Neugestaltung des jüdischen Lebens überhaupt von höchster Bedeutung sind. Gibt es noch immer Menschen unter uns, die nicht üoer den Horizont des Kreises, in dem sie sich bewegen, linausdenken und planen Können? Müssen wir erst durch Geschehnisse von aussen abermals an unsere gesamtjüdischen Verpflichtungen unsanft erinnert werden? Deshalb sollte man dort, wo Ansätze bestehen, die zur Zusammenarbeit führen könnten, diese Möglichkeiten zu fördern sich bemühen. Wenn heute zwei unserer Organisationen, Bet Israel und ACIBA, bei völliger Unabhängigkeit ihrer institutioneilen Einrichtungen, auf manchen Gebieten gemeinsam akluieren wollen, so sollte man dies überall wärmstens begriissen. Man lasse sich nicht durch kleinliche und engherzige Befürchtungen, dass die eine Gruppe gegenüber der anderen, oder einzelne Personen irgendwelche Vergünstigungen haben könnten, von dem höheren, ideellen, Ziel abbringen, die geistige, kulturelle. Tätigkeit, die Arbeit für unsere Jugend, durch gemeinsame Anstrengungen auszubauen. Jede echte Gemeinschaftlichkeit verlangt gegenseitige Rücksichtnahme. um Aufgaben zu erfüllen, die in die Zukunft weisen und unter höheren Gesichtspunkten betrachtet werden müssen. Man beginne mit der Zusammenarbeit! Der weitere Weg wird sich von selbst ergeben. ..Im Anfängen liegt die Kraft des Judentums“, ist ein bekannter Ausspruch eines unserer Besten, auf den man sich, mindestens in der Theorie, gern und oft beruft. Durch das von den genannten Organisationen getroffene Abkommen wurde ein Anfang gemacht. Die Verhandlungen und Besprechungen zueiner weiteren Kooperation dieser beiden Organisationen und anderen Gruppierungen, vor allem Gemeinden, wurden bereits von dem aktiven Vorstand der ACIBA eingeleitet. — Keine neuen Zwischenfaelle Jerusalem. — Das israelische Kabinett nahm in seiner ordentlichen Sitzung von einem Bericht Kenntnis, den Ministerpräsident und Verteidigungsminister Ben Gurion über die Lage an der Grenze mit Syrien erstattete, wo die Situation im Augenblick weiter iuhig und gespannt ist. Wie aus informierten Quellen verlautet, hat Syrien die Hälfte seiner Armee in der entmilitarisierten Zone auf seiner Seite der Grenze zusammengezogen, die den Tiberias-See beherrscht. Die Syrer haben Panzereinheiten, die nach dem Waffenstillstand vom Jahre 1949 in diesem Gebiet nicht erlaubt sind, in Stellung gebracht, welche auf die israelischen Siedlungen Tel Katzir und Haon bläk ken. Sie haben auch russische doppelläufige, sehr weittragende Maschinengewehre aufgestellt. Die russichen Waffen haben ein Kaliber von 14 mm während das im Waffenstillstand erlaubte Kaliber 8 mm ist. Israel kann den UN eine formelle Klage unterbreiten. Aus westlichen Diplomatenquellen stammt die Ansicht, dass Syrien sieh einer internen Krise gegenübersieht und seine Truppen an der israelischen Grenze stationiert hat, um im Falle interner Schwierigkeiten mit der arabischen Unterstützung rechnen zu können. Es heisst, dass während die Hälfte der Armee an der Grenze mit Israel steht, die andere Hälfte im Landesinnern fächerförmig stationiert wurde. um jeden Aufstandsversuch zu ersticken. Wegen der Regenfälle haben die Israelis ihre Landarbeiten eingeschränkt, so dass die Syrer keine Ziele für ihre Waffen finden, was als Ursache der gegenwärtig herrschenden Ruhe angesehen werden könnte. (ITA) ♦♦♦♦♦♦ t ► ♦ ♦ ♦ ♦ - i hotel ARMON! t ISRAELS SCHQENES TOURISTENHOTEL l ¡Die beste Küche \ j Angenehmer Aufenthalt \ ♦ ♦ ♦ Tel Aviv, Jarkonstr. 90 Tel. 23711 | V (Vorherige Zimmerbestellung ist unbedingt I t erforderlich) t HOTEL DAPHNE IHR HOTEL IN HAIFA - Israel VORHERIGE BESTELLUNGEN RATSAM HAIFA. Hadar Hakarme!, Nordaustr. ^wwwwvwv»-vvw%wwvvwww%ww%wwwwww*^ Dr. MAX FLESCH Berater für Investitionen und Finanzgeschaefte in Israel— Lang- und kurzfristige Anlagen — Auskünfte jeder Art j| TEL AVIV, Israel — 18, George Elliot SU. NCOBA INVESTMENT & TRUST. Co. Ltd. INDUSTRIAL & COMMERCIAL RANK (ISRAEL . LATIN AMERICA) LTD. ASQCIAD3 CSN BANK HAPOALIM TEL AVIV — ISRAEL 1 TV C O B A INVESTMENT & TRUST Cia. (GALERIA DEL OBELISCO) Av. CORRIENTES 1145 T. E. 35-8536 )

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