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Jüdische Wochenschau · 1962-12-21 · 1991 (21.12.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1991 (21.12.1962)
Date
1962-12-21
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German, Spanish
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IM BANNKREIS MOSES MOA yon Dr. 5. BRAIN Im vergangenen Januar Verstarb in London in seinem 70. Lebensjahr Leonard G. Montefiore. Er war ein Sohn Claude Montefio" res, des Vorsitzenden der „Weltvereinigung für fortschrittliches Judentum“. Ich hatte Gelegenheit, diesen vornehmen und geistvollen Gelehrten kennen zu lernen als er 1927 im ehemaligen Preussischen Herrenhaus zu Berlin — es war einmal das Heim der Familie Abraham Mendelssohns, des Vaters von Felix Mendelssohn Bartholdy — eine Versammlung dieser Organisation leitete. Auch Leonard G. Mon. tefiore bin ich einmal begegnet, als er das Garten hau- und Handfertigskeitsseminar in Peine besuchte und mich bat, ihm über pädagogische Bestrebungen innerhalb der jüdischen Leh rerschaft zu erzählen. Leonard war ein Grossgrossneffe Moses Montefiores. Verfolgen wir die L.nie der Generationen weiter zurück, so ergibt sich folgendes: Moses Montefiore war der Sohn des sefardischen Ehepaares Rachel und Jo seph ben Mosche Chajim aus London. In seinem 28. Lebensjahr vermählte er sich mit Judith, einer Tochter des Bankiers Levi Baren! Cohen, der aus Amsterdam nach London übersiedelt war. Er war zweimal verheiratet, und zwar mit zwei Schwestern Fanny und Lydia geb. Diamantschleifer, offenkundig aus Osteuropa stammend. Der Ehe mit Lydia entsprossen zwei Söhne und fünf Töchter. Die ädere Channa wurde die Gattin Nathan Meier Rothschilds. Chef des Londoner Hauses, Urgrossvater jenes Lord Natbaniel Meier Rothschild, an dessen Adresse die Balfour- Deklaration gerichtet wurde. Die jüngere Tochter Judith wurde mit Moses Montefiore verheiratet, welcher so ein Schwager von Lord Rothschild vrurde. ★ Judith wurde 1784, im gleichen Jahr wie ihr späterer Gatte, geboren. Nennt man die Namen jüdischer Frauen, die sich durch Geist, edle Weiblichkeit, Charakter und Mut aus zeichneten, so darf ihr' Name nicht fehlen. Gleich ihrem Gatten war sie streng gesetzestreu und hatte eine gediegene Allgemeinbildung genossen. Aus innerem Antrieb erwarb sie sich dazu reiche Kenntnisse aus gern Bereich jüdischer Geistesschöpfungen, insbesondere des Siddur und der Bibel. Wer ihre Tagebücher .iest, stösst ungezählte Male auf Zitate aus beiden Quellen; ja selbst die talmudische Literatur scheint ihr nicht fremd gewesen zu sein, wobei wohl vermutet werden darf, dass ihr Reisebealei ter und ihres Gatten Privatsekretär Reverent Dr Louis Loewe. über den noch einiges gesagt werden wird. Judith behilflich war. wenn sie etwa Stellen aus der Gemara anführte. Gleich der naiv frommen Glückei von Hameln dinkt Judith in ihren Aufzeichnungen immer wieder ihrem Herrgott für die ihr und ihrem Gefährten erwiesenen Wohltaten. Und es gab wahrlich genug Gelegenheiten auf ihren Reisen, Dankgebete zum Himmel zu senden. Judith begleitete Sir Moses auf fünf seiner Reisen nach Palästina, sowie auf mehreren Fahrten durch die Länder Europas und Afrikas. wenn er als „Schtadlan“ vor den Mächten der Erde erschien. Die Anstrengungen der Reisen zehrten an Judith Gesundheit. Kurz nachdem das Paar die Goldene Hochzeit hatte feiern dürfen — man schrieb das Jahr 1862«—, wurde sie von allen Leiden durch einen sanften Tod befreit. Es war der Wunsch ihres Gatten, ihre sterblichen Ueberreste nach Jerusalem überführen zu lassen. Sie wurden indes in ihrem Landsitz Ramsgate an der Küste Englands unweit Londons bestattet. Fünf Mona te später liess Montefiore auf Judiths Grab ein Tem* plum errichten gleich jenem, das er auf Rachels Grab auf dem Wege nach Bethlehem hafte erbauen lassen. 1885 ging auch er zur ewigen Ruhe ein; das Templum erhebt sich auch über seiner vergänglichen Hülle. Wer einen Blick in Judiths Seele tun will, der möge die Reisejournale lesen, die sie geführt hat. Sie stellen eine wichtige Geschichtsquelle dar, die uns reichen Aufschluss gibt über die Lage der jüdischen Gemeinschaft im Palästina jener Zeiten, aber zugleich auch über die Lebensgewohnheiten anderer Bevölkerungsschichten des Landes. Bevor hierüber einiges ge sagt wird, sei jedoc-h kurz von Louis Loewe erzählt, der zweifellos als eine Art „Lektor“ der Autorin zur Seite gestanden hat. Er war 1809 in Ziilz (Schlesien) geboren und starb 1887 in London. Seine hebräischen Studien trieb er auf den Jeschiwot in Lissa. Nikolsburg und Pressburg. Die Universität besuchte er in Wien und Berlin. Loewe wurde ein bedeutender Gelehrter auf dem Gebiet orientalischer Sprachen und des Münzwesens im Altertum. Nach Abschluss seiner Studien liess er sich in London nieder. Die Gelehrtenweit wurde bald auf ihn aufmerksam. man lud ihn wiederholt zu Vorlesungen an den Hochschulen von Oxford und Cambridge ein. Die „Royal Asiatic Society“ betraute ihn mit einem For schungsauftrag in Aegypten. Der preussische Gesandte in Alexandrien stellte ihn dem Vizekönig Muhamed Ali vor. Von ihm liess sich Louis Loewe ein Empfehlungsschreiben an die Behörden in Syrien-Palästina geben; denn dorthin führte ihn sein weiterer Weg. 1839 kehrte er zurück, nahm aber in Rom längeren Aufenthalt, um in der Vatikansbibliothek Stu" dien zu treiben. Hier war es. wo sich sein ferneres Lebensschicksal entscheiden sollte. Loewe begegnete Sir Moses und seiner Gattin Judith, welche auf der Fahrt nach Erez Ist rael waren. Sie waren von dem jungen Gelehrten so beeindruckt, dass sie ihn baten. nicht nach London heimzureisen, sondern sich ihnen als Begleiter anzuscblicssen. Er sagte zu. wurde ihr Adlatus. und blieb es mehr als vier Jahrzehnte. Wir besitzen aus seiner Feder zwei Veröffentlichungen. die noch heute thre Frische nicht eingebüsst haben. Seine eigene Reise nach Palästina schilderte er in Form von Briefen, welche in der „Allgemeinen Zeitung des Judentums“ erschienen. Sodann redigierte und veröffentlichte er mit seinem Sohn zusammen die Tagebücher Sir Moses und Judiths, die das Leben der beiden von 1812 bis 1885 widerspiegeln. (Zwei Bände mit Illustrationen, verlegt ir. Chicago 1890). Das farbenreichste Reise journal dürfte Judiths Tage buch über die zweite Reise des Jahres 1839 sein. Sie liess es als Manuskript anonym in London 1844 unter dem Titel: „Aufzeichnungen aus einem privaten Tagebuch über einen Besuch in Aegvpten und Palästina via Italien und das Mittelmser“ drucken. Mit wenigen Unterbrechungen notierte sie darin tagtäglich alles, was ihr scharfes Auge sah. inr mer wieder auf die Mühen und Beschwerden hinweisend, die zu ertragen waren, ohne aber zu versäumen, die Not der Bevölkerung zu schildern, sowie die Herzlichkeit, in der ihr Gatte sie zu lindern suchte. Wir erfahren weiterhin, wie 3m Jischuw, der ja im rr OLAMENU” TEL AVIV POB 3002 ISRAEL 4 NEUERSCHEINUNGEN DES VERLAGES Prof. Dr. H. Sternberg: Zur Geschichte der Juden in Czernowitz Reich illustriert Kart. 3.— J 4 4 4 4 f 4 i 4 Kart. 2—I 4 Prof. Ktmtilo Landmonn: Israel und die Juden der Weit SUBSKRIPTIONS-EINLADUNG: GESCHICHTE DER JUDEN j IN WIEN \ Herausgegeben von HUGO GOLD t Gewidmet dem Andenken ven Prof. Dr. Zwi Perez Chajes Unter Mitarbeit der hervorragendsten Kenner der Geschichte der Wiener Juden. ERMAESSIGTER SUBSKRIPTIONSPREIS: VOR Erscheinen . Nach Erscheinen . $ 15- $ 20.— Alle Zuschriiten u. Anfragen sind ausschliesslich an den Verlag, Tel Aviv. P.O.B. 3002 (Israel)! zu richten. * +■ Die Preise sind in U$A-Dollar angegeben. X wesentlichen von den Cha. lukkageidern lebte, sich ganz zage der Wunsch zu regen begann, dem Nichtstun zu entsagen und von der Hände Arbeit zu leben. So erschienen vor dem Ehepaar Abordnungen aus Sa fed und Tiberias und überreichten ein« entsprechende Denkschrift. Es dauerte freilich noch mehr als ein Jahrzehnt, bis Montefiore einen Versuch maente. Landarbeit für jüdische Männer zu beschaffen, und zu diesem Zweck einen Pardess nahe bei Jaffa kaufte. Der Versuch misslang; im Lauf der Zeit ver kamen die Pflanzungen, und es entstand die ..Sc-hehunat Monfefiore“ am Wege nach Ramat Gan. Das Wesentliche des Buches aber sind neben der Beschreibung der Wege, die auf Reittieren zurückgelegt wurden, die Schilderungen von Land und Leuten, von Besuchen der Bethäuser und der Ehrungen, die man dem Paar zuteil werden liess. wie etwa in Safed, wo Judith eine Tors-rolle urmvikkeln durfte, nachdem die Vorlesung des Wochenabschnitts beendet war; von Empfängen bei den türkischen Behörden, zu denen Montefiore in der Amtstracht eines Scherif von London erschien; von Versuchen, in die Höhle Mechpela zu Hebron eintreten zu dürfen, wovon indes auf der ersten Stufe zum Eingang Abstand genommen werden musste, da die erregte mus lemische Bevölkerung eine drohende Haltung annahm. 1938 war zum ersten Mai ein englischer Konsul für Palästina ernannt worden. Mit ihm knüpfte das Paar Freundschaftsbande. Konsul Young berichtete über 'lontefiores Aufenthalt in Jerusalem dem Aussenminister Lord Palmerston, der dem Jischuw sehr zugeneigt war wie man aus der Dokumentensammlung ersehen kann, die 1939 Albert M. Hyamsohn in zwei Bänder, unter dem Titel „The British Consulate in Jerusalem in rela tion to the Jews of Palestine 1838—1914“ herausgegeben hat. Zum Abschluss sei Hier eine Probe von Judiths Aufzeichnungen gegeben; sie ist charakteristisch für die Art ihres Schreibens und lautet in freier Uebersetzung aus dem Englischen etwa so: „Tiberias. 27. Mai. Woher nehme ich die Kraft, das auszudrücken, was uns heute begegnet? Ich danke und preise Gott für die Gnade und für alles Gute, was er uns erweist auf unserem Wege. Als wir Safed verliessen. erblickten wir bald den Brunnen Mirjams, der uns aus dem Kineretsee entgegenwinkte. Bald durchquerten wir ein freundliches Tal nahe dem Dorf Achbara, welches in Masseehet Baba Meziah 'ein Talmudtraktat — S.B.) erwähnt wird. Von dort erreichten wir eine Höhe, in der die vor den Drusen verfolgten Juden Zuflucht suchten. Wir entdeckten darin einen Bienenschwarm. dessen Honig den Duft durch das ganze Tal verbreitete. Da wurde ich an den Vers erinnert: Urnizur dewaseh assbieka (Psalm 81. 17). Um einige Dörfer h?r breiteten sich grüne Kornfelder aus, dann auch Olivenhaine und Weingärten. Mäulbeer- und Granatapfel-Pflanzungen, gar lieblich anzuschauen. Bald nahten wir uns Migdal. wo Engländer Kaffee und Indigo angebaut haben. Es glückte ihnen, hier Kaffee zu züchten, der besser schmeckte als jener aus Mokka. Wir beteten zu dem Allmächtigen für uns und alle Menschen. Da plötzlich vernahmen unsere Ohren Paukenscblag, Tamburine und Flöten, und aus.vielen Kehlen drang der LITERATUR «' Der Schabbat und die Im zweiten Kapitel des ersten Makkabäer - Buches wird berichtet, dass viele gottesfürchtige, gesetzestreue Juden, die wohl der Gruppe der Chassidim angehörten, vor der Reiigionsverfolgung durch die Scnergen des Antiochus Epipttanes aus Modiin und Jerusa lern flohen und in den Höhlen in der Wüste Zuflucht suchten.»Die königlichen Beamten und Soldaten aber spürten diese Schlupfwinkel der Frommen auf. belagerten die Höhlenfestungen und setzten am Sehe t zum Sturm auf die Ges „estrenen an. Und nun lesen wir: „Da eröffneten sie so gleich den Kampf gegen sie. Sie aber antworteten nicht, noch schleuderten sie einen Stein auf sie, noch verrammelten sie die Schlupfwinkel, sondern sprachen: Las set uns insgesamt in unserer Unschuld sterben! Der Himmel und die Erde zeu gen für uns, dass ihr uns ungerechterweise umbringt. Da schritten sie zum Angriff auf sie am Schabbat, und so starben sie. samt ihren Weibern, Kindern und ihrem Vieh, gegen tausend Personen.“ Mattithjahu und seine Heidensöhne aber zogen aus dieser furchtbaren Niederlage der Gesetzestreuen eine klare Lehre: „Daher fass ten sie -jenes Tages den Beschluss: Wenn uns jemand angreift am Sehabbat-Tage, so wollen wir gegen ihn streiten, damit wir nicht alle sterben, wie unsere Brü der in den Schlupfwinkeln starben.“ (Erstes Buch der Makkabäer 2.41). Hier haben wir ein klassisches Beispiel vor uns, wie sich Halacha entwickelt. Nicht durch Beschlüsse einer Konferenz, oder Organisation, nicht durch Dekret einer Synode oder einer an deren Institution, sondern durch die Erfahrung des Lebens und des Todes, durch die Härte der Wirklichkeit. Für das heutige Judentum, auch das orthodoxe, ist es selbstverständlich geworden. dass Lebensgefahr * Pi' kuach Nephesch) die Schabbat-Heilung aufhebt, aber für die Frommen der Makkabäerzeit (um die Mitte des zweiten Jahrhunderts v. d. g Z. war dies offenbar noch unklar. Und erst das sinnlose Opfer der tausend Märtyrer des beschriebenen Angriffes der Gottlosen am Schabbat. liess die Erkenntnis aufdämmern, dass es nicht Gottes Wille sein kann, sich am Schabbat hin morden zu lassen. Vielleicht ist diese Erkenntnis und die aus ihr ab geleitet? Halacha — neben dem Chanukka- Feste selbst Ruf zu uns: „Es lebe unser Helfer!“ Es schien uns, als ob die Erde sich spalten wolle beim Lärm der Summen. Der Rabbi Sch., der Führer der Woholiner in Tiberias. stieg vom Maultier und überreichte uns im Auftrag seiner Gemeinde ein Bcgrüssungsschreiben. Dann kam auch der Rab bi der Sefarden mit einem Handschreiben. Wir erwiderten in drei Sprachen: Hebräisch, Deutsch und Arabisch (natürlich Loewe) damit uns alle verstünden.“ Frau Judith hat an der Seite ihres Gatten ein erfülltes Leben gelebt. Das Paar blieb kinderlos. Eine aus frommem Herzen ent* spriessende Liebe zum Nel>enmenschen. die in steter Hilfsbereitschaft und nooler Wohllätigkeit ihren Ausdruck fand, schuf beiden Ersatz für die ihnen versagten Elteinfreudcn, von SCHALOM EEN-CHOI — das einzig Bleibende an der makkabäischen Erhe bung gewesen. Denn bekanntlich war das Reich der Makkabäer nur von kurzer Dauer, und die Hasmonaer, die den eigentlichen Makkabäern in der Regentschaft folgten, verfielen nald selbst wieder jenem Hellenismus, den ihre eifernden Ahnen bekämpft hatten. Politische Fehler der Makkabäer Hatten Rom, den späteren Erb feind Judas, ins Land gelockt, ein Missgriff, der den Makkabäern nie verziehen wurde, sodass die Bücher, die ihren Ruhm meldeten, niemals in den Kanon der hebräischen Bibel aufgenommen wurden. Die Lichter des, Chanukka Festes aber und die Halacha. die es dem frommen Juden gestattet, sich am Schabbat seiner Haut zu wehren, sind uns als das Erbe der Makkabäer erhalten geblieben. Die mit dem Blute der Glaubenszeugen geschriebene Halacha sollte uns gerade heute und hier wieder zu denken geben. -U ¿ein "'er* nnd ** ts*£ Schaübat, ®err nein 6o!!e. A. ' noch garnFöni ob «ne t™ dem mu« der Boch< Die Schabbat von 1961 bat < des Schabbat ir erstmalig ange darf beute m sammenhang « e.i.«.v\hat Komn Jahre ® er'ni der Regierung wurde, um d: Zusammenstosi lern vom 1.9. i suchen. Die er Sehabbat - Den liegen aber um rtick. Bereits e Staatsgründunf «mien sie ii Ion 1950 bis 19 51 solcher Der ji Jerusalem, stranien beriet ausdrüci seits Makkabäer. Ii Mf der ult Vor kurzem trat in Tel Aviv eine denkwürdige Versammlung zusammen, um eine einheitliche Schabhat- Gesetzgebung für den ganzen Staat Israel zu fordern. Die Konferenz gründete erne eigene Schabbat-Organisation, die nun durch allerlei organisatorische, propagandistische und vor allem legislative Massnahmen die Strenge der Schabbat'Hmligung im ganzen Lande erreichen will. Radikale Elementen setzten sich für die Erzwingung dieser Forderung selbst mit Gewaltmitteln ein, während besonnerere Kreise Heiligung durch technische (automatische) Vorrichtungen erleichtern wollen und sogar durch eine Fünftagewoche neben dem strengen Ruhetag, einen Erholungstag für Ausflüge, Sport und Spiel, einzuführen beabsichtigen. Es ist von Interesse zu sehen, dass gerade die Hochburg des Oberrabbinats, das Hechal'Schlomo in Jerusalem, als erste Institution des Landes die Fiinftage - Woche einfünrt. Aber was sich eine religiös kulturelle Institution leisten kann, die ja nicht auf Profit-Basis existiert, ist für Wirtsehaftsbetriibe weit schwieriger. Abgesehen davon erhebt sich hier auch ein theologisches Problem ersten Ranges. denn der Dekalog be fiehlt ja nicht nur die Schabbat-Ruhe. sondern auch die sechs Arbeitstage: „Sechs Tage sollst du arbeiten und Rabbiner aus < ner SehabbaI tes es: -A zum Krieg in ïot; wie in de Hellenisten ist jedermann d lige Thora verp zu erheben _ vichter. die sind, um den S aroften. Kein« ton dieser heil n am 31. .de Agudat Isr (tag. ein L hat-Gesetz einz «s heut« wiedei gsordnung ste Während dies ... Kampf Ehrten, gingen Xarta in Jerus; wu unter Bern -Mkabäer. zi ft über. Sie v auf Autos, setz - Brand, errichte ren und verpr ¡•hrer. Das 1c hsh wieder i nrationen aus. füeh diesmal i ’■eh erinnere i Demonstration! 'ferim des Kib 31.5.1952. die 'ebnen, dass fl der Fahrt «ntrale in J khabbat attai D* Versuche i ft religiösem ftdemonstrat Anstalten. miS 2 ai|Sesic Aktiv! Krejçp demons) Wie liegen die Feierlage im Ja|,ri ¡¡^ Freitag, den 21. Dezember Sonnabend, d. 22. Dezember Sonnabend, d. 29. Dezember Sonntag, den 6. Januar 1963 Sonnabend, den 9. Februar Donnerstag, den 7. März Sonntag, den 10. März Montag, den 11. März Sonnabend, den 6. April Montag, den 8. April Dienstag, den 9. April Mittwoch, den 10. April Montag, den 15. April Dienstag, den 16. April Sonntag, den 21. April Montag, den 29. April Dienstag, den 12: Mai Dienstag, den 28. Mai Mittwoch den 29 Mai Donnerstag, den 30. Mai Montag, den 29. Juli Dienstag, den 30. Juli Mittwoch, den 18. September ÿH>pu hagi 1 T- J s°ü •>' Jfssac life SS lip \i- Toni H- S,tbi La? pH“>« •»*« 2 Tí* Schav Ä ZS

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