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Jüdische Wochenschau · 1962-11-02 · 1984 (2.11.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1984 (2.11.1962)
Date
1962-11-02
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German, Spanish
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Viernes, 2 de Noviembre de 19«2 SEMANA ISRAELITA M*> XXIII. — No. 1984 Ereignisse der Woche (Fortsetzung der Ereignisse von Seite 5) Massnahmen zur Verhütung derartiger Attentate und zum Schutz gegen Rassenhass zu verfügen. Der Wortlaut des Telegramms ist folgo«-_, ,,Angesichts der antisemitischen Attentate vom 22. ds. Mts. gegen die Synagoge der Nueva Comunidad Israelita in der Arcos 2319 und am | 26. ds. Mts. gegen das Gotteshaus der gleichen Gemeinde in Florida, Caseros 1450 bei dem eine Bombe geschleudert wurde und Schüs se fielen, durch die Kinder verwundet wurden, ersuchen wir Eure Exzellenz um eine dringende Audienz, um über diese neuen Ausbrüche antisemitischer Anschläge zu berichten und sofortige Massnahmen zu verlangen damit gegen die Attentäter Massnahmen zur Vorbeugung und Unterdrückung und zu gleicher Zeit Garan- | tien für die Sicherheit der] betroffenen Gemeinschaft! getroffen werden. I rität mit den Opfern dieses , Attentats wie auch mit denjenigen früherer barbari I scher Uebertalle Ausdruck; und unterstrich hierbei sei- ] neu unerschütterlichen Glauben an die Demokratie ohne! Rassenurteile j 44 » i i 1 J t < _ tili i | terventor der Delegation mit, dass er eine strenge Untersuchung und die Ergreifung 1 i von Massnahmen angeord! net habe, welche eine Wiej derhoiung ähnlicher Vorfälle j in Zukunft verunmöglichen | würden, denn, wie er betonte. bstrachte er diese Ausschreitungen als eine Schau de für das Land und einen Rückschritt im Hinblick auf die traditionellen demokratischen Ideale Argentiniens. Neuer Israel-Film Das Büro für die Förderung des israelischen Tourismus lud die jüdische Presse zur Vorführung eines neuen Cinemascope - Films über Israel ein, der von der Columbia Pietures gedreht t<j&y-£n*£T rtêtS^E£ COMITE CENTROEUKOPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 GRAN0TT-F0NDS FUER FORSCHUNGSARBEITEN Audienz beim Interventor von Buenos Aires Dr. Felix Trigo Viera, der Interventor der Provinz Buenos Aires, empfing eine Delegation der provinzialen Zweigstelle der DAIA, die erschienen war, um gegen das auf die Synagoge der Nueva Comunidad Israelita in Florida begangene Attentat zu protestieren. Die Delegierten, D. Moisés Yurav lifker. der juristische Beirat der DAIA-Zentrale, Dr. Samuel Daien. der Präsident und Sekretär der NCI von Florida, und der Polizeiarzt der Provinz Buenos Aires, Dr. Heriberto Levy, setzten den Interventor im einzelnen von dem Vorfall in Kenntnis. Dr. Trigo Viera hörte sich den Bericht aufmerksam an und versicherte seinen Besuchern, dass er aufs tiefste empört sei. Gleichzeitig gab In einer Zusammenkunft von Vertretern des Keren j Kayemeth Leisrael und an i derer Gremien, in denen i Herr Abraham Granott, der! jüngst verstorbene Präsi i dent des KKL, aktiv gevve sen ist, wurde die Errich tung eines ,.Abraham Gra-! nott - Fonds“ beschlossen, | dessen Früchte Forschurgs i arbeiten auf dem Gebiet der Agrarpolitik finanzieren und Wissenschaftler zu solchen Arbeiten anspornen sollen. Dies wurde von Herrn M. Sharett, dem Vorsitzenden der Exekutive der Jewish Agency, in einer Gedächtnisstunde berichtet, die im Jewish Agency-Gebäude am 30. Tag nach dem Ableben Dr. Granotts stattfand. Der Knesset - Präsident Herr K. Lus. der Finanzmi-* nister, Herr L. Eshkol. der Präsident der Israelbank Herr D. Horowitz, Herr J Harari von der Liberalen Partei und Herr Sch. Us sischkin, ein Mitglied des KKL - Direktoriums, spraer seiner aufrichtigen So.idai chen bei der Zeremonie HOTEL ARMON j ISRAELS SCHOENES TOURISTENHOTEL $ D i e beste Küche Angenehmer Aufenthalt Tel Aviv, Jarkonstr, 90 Tel. 23711 (Vorherige Zimmerbestellung ist unbedingt erforderlich) -♦ ++ ♦ ♦♦♦ ♦♦ HOTEL DAPHNE IHR IN H HOTEL HAIFA - Israel VORHERIGE BESTELLUNGEN RATSAM A I F A . Hadar Hakarme!, Nordaustr. Dr. MAX FLESCH Berater für Investitionen und Finanzgeschaefte in lsrat\ — Lang- und kurzfristige Anlagen — Auskünfte jed«r Art TEL AVIV, Israel — II. EM** $tr. ♦* über die Persönlichkeit und Leistungen des Dahingeschiedenen. Alle betonten den wichtigen Beitrag, den er zum Aufbau des Landes und der Entwicklung des Bodens, und insbesondere zur Vertiefung wirtschaftli chen Denkens und zur Schaffung wissenschaftlicher Grundlagen für die Agrarpolitik Israels geleistet hat. Aus unserer Arbeit: Anlässlich der Barmizwahfeier von Rüben De Levie wurde der Betrag von S 3.513.— zugunsten des KKL gesammelt; auf den Namen von Rüben werden Bäume in Israel gepflanzt. . - Bei der Hochzeitsfeier von Herrn Marcelo Benjamin und Frl. Elena Salomon in Quilmes, führten Frl. Anny Mange und Frl. Regina Wallheimer eine Sammlung durch, welche die Summe von 4 1.200.— ergab; auf den Namen des jungen Paares werden Bäume gepflanzt. Frau Clara Rosenstein spendete anlässlich ihres 70. Geburtstages $ 1.000.—, wo für Bäume auf ihren Namen gepflanzt werden. Frau Henny Salomon spendete den Betrag von 1.000.— Pesos, um Bäume zum Andenken an: Herman und Johanna Sonneberg s. A. zu pflanzen. Das Ehepaar Rodolfo und Friedei Rosentbal, geb. Nutkowitz, spendete anlässlich der glücklichen Geburt ihrer Tochter, Clara Paulina, 500 Pesos. EINE RICHTIGSTELLUNG: Das Ehepaar Moritz und Hedi Kaufmann spendete anlässlich der Feier ihrer Silbernen Hochzeit den Betrag von $ 2.000.— für den KKL, wofür Bäume in Israel gepflanzt werden. Wir danken allen unseren Spendern und Mitarbeitern. Unser Telegrammdienst Glückwunsch- sowie Beileidstelegramme und Baumspenden bei jeder Gelegenheit, bitten wir, unter folgenden Telefon - Nummern aufzugeben: 76-5448 68-7404 64 2966 54-3209 48-3695 Sekretariat 48-5683 DIE BRUECKE ZWISCHEN UNS UND ISRAEL IST DIE BLAUE BUECHSB DES KKL. wurde. Der Streifen zeigt ln einer bildlich hervorragenden Form einen 16 Minuten währenden Blitzbesuch im jüdischen Staat und dessen in so kurzer Zeit vollbrachte Leistungen. Wir sehen die Hauptstadt Jerusalem und können einen Blick auf die Altstadt auf der arabischen Seite und die modernen Viertel der neuen Stadt werfen, die Umgebung Jerusalems und di? allen Religionen heiligen Stätten. Von dort geht es nach Tel Aviv, der grössten jüdischen Stadt in der Welt, mit ihrem pulsierenden Leben und nach Haifa, der saubersten Stadt der Welt. Der Zuschauer bewundert die modernen Anlagen, die Forschungs-Institute und die weiten Grünflächen, die in den drei Städten trotz kli matischer und wirtschaftlicher Schwierigkeiten er standen sind. Der Film zeigt Nazaret, die dem Christentum heiligste Stadt, mit der grössten arabischen Bevölkerung und seinem orientalischen Leben. das sich bis heute noch kaum gewandelt hat. Von Nazaret geht es nach Tiberias, nach Akko und nach Beer Schewa, einem der wichtigsten Siedlungspunkte, wo vor der Staatsgründung noch kaum Juden gelebt hatten und wo heute über 60.000 Juden wohnen. Durch die Negew-Wüste führt «ns der Streifen nach Elat, dem Ha fen am Roten Meer, und staunend kann man die Welt auf dem Meeresboden in ihrer bezaubernden Schön heit kennenlernen. Die Aufnahmen zeichnen sich durch besondere Schärfe und Harmonie des Ge samtbildes aus. Ausser vielen Einzelheiten aus dem Leben Israels wurden die vielen im Lande liegenden heiligen Stätten der Nichtjuden gefilmt, die eine unschätzbare Anziehungskraft auf Touristen ausüben. Auch die grossen neuen Hotels und das weitverzweigte Netz modernster Touristenautobusse wird gezeigt. Es ist zu hoffen, dass dieser Film, wohl der erste in Cinemascope und in dieser Länge, auch in niehtjüdischen Kreisen vorgeführt wird, da er dazu angetan ist, dem Tourismus in Israel durch den Zustrom einer grösseren Anzahl von Besuchern aus aller Welt en Antrieb zu geben. Von Israel-Reise zurück Wie die Argentinisch-Is raelische Handelskammer mitteilt, kehrte vor kurzem der als Sekretär amtierende Direktor dieser Körperschaft, Ing. Wolf Blumen thal, von einer Israelreise zurück, die er im Auftrag des Direktoriums unternommen hatte, um eine zahlrei- Wahrung der Menschenrechte Canberra. — Die Regierung Australiens kündigte vor einigen Tagen an, sie habe ihren Delegierten vor den UN Anweisungen erteilt, die Aufmerksamkeit der Vereinten Nationen auf die Behandlung der Juden in der Sowjetunion zu lenken, die als religiöse Intoleranz zu verurteilen sei. Ein australischer Antrag, der vorschlägt, an die sowjetische Regierung die Aufforderung zu richten, derartige Praktiken einzustellen und ihre Wiederholung durch entsprechende Gesetze unmöglich zu machen, wird von der-dritten Kommission (für soziale, kulturelle und humanitäre Fragen) der Generalversammlung behandelt werden. Die Regierung Australiens unterbreitete den UN den Vorschlag, die Deklaration der Menschenrechte durch einen Zusatz zu erweitern, der besagt, dass „einem jeden Bürger das Recht gegeben werden müsse, sein Land zu verlassen, wenn die Regierung nicht fä hig sei, religiöse Toleranz zu gewährleisten.“ (ITA) Rekord im Wohnungsbau Obwohl andere Länder Israel im Wohnungsbau in absoluten Ziffern überlegen sind, steht Israel relativ in dieser Beziehungen an der Spitze. Während im letzten Jahre Russland auf je 1000 Einwohner 14,4 Wohnungen baute, Westdeutschland 10,7, I Schweden 9,3 und die USA 7,7, erreichte Israel 16 Wohnungen auf je 1000 Einwoh- I ner des Landes. Dabei lehrt! die Erfahrung, dass auch , diese ausserordentlich hohe Bauquote nicht ausreicht, I um den Bedürfnissen der! Bevölkerung gerecht zu wer- ' den. che Gruppe von Mitgliedern dieser Handelskammer als Führer zu begleiten. Diese Reise fand unter den Auspizien der Handelskammer statt. Während seines Aufenthal tes in Israel hatte Ing. Blumenthal Gelegenheit, mit hohen Beamten des Handels¬ und Industrie-Ministeriums, Mitgliedern der Handelskammern und mit zahlreichen Industriellen zusammenzutreffen und interessante Kontake herzustellen. Er wurde auch vom Präsidenten der Bank Leumi Le-Israel, Dr. Y. Foerder, empfangen, der vor kurzem Argentinien einen Besuch abgestattet hat. Ing. Blumenthal hat auf seinem diesjährigen Besuch in Israel, wo er auch im vergangenen Jahr weilte, den besten Eindruck von dem technologischen und industriellen Fortschritt sowie von dem Aufschwung der Bauindustrie erhalten. Auf der nächsten Generalversammlung der Handelskammer, die für den 15. November angesagt wurde, wird er einen ausführlichen Bericht über die Aussichten zur Steigerung des Handelsaustausches zwischen Argentinien und Israel erstatten. Die Baubewegung in Israel ging in Wellen vor sich. Sie stieg in den Jahren 1949 bis 1951 steil an und erreichte im Jahre 1951 einen Rekord mit 89.000 Zimmern. In den drei folgenden Jahren bis 1954 ging die Baubewegung auf 40.000 bis 50.000 Zimmer pro Jahr zurück. Man erlebte dann ein neues Anwachsen der Einwanderung, und 1957 verzeichnete die Baubewegung wieder einen Zuwachs von 70.000 Zimmern. In den Jahren 1958 bis 1961 erreichten die Neubauten einen Jahresdurchschnitt von 78.000 Zimmern! In den letzten Jahren stieg neben dem Bau-für Einwanderer auch der Wohnungsbau für alteingesessene Landesbewohner an. Dies ist auf die Besserung der wirtschaftlichen Situation der Bevölkerung zurückzuführen, und die Konjunktur nützte natürlich sehr der privaten Baubewegung, die einen ausserordentlichen Umfang annahm. Zwei grosse Faktoren sind seit je in der Bauwirtschaft des Landes wirksam, nämlich die öffentliche Hand und die private Baubewegung. Seit Anfang 1949 wurden insgesamt 370.000 ständige Wohnungen im Lande ge baut, davon zählen 251.000 (70 Prozent) zum öffentlichen Bausektor. 1961/62 wurden insgesamt über 560 Millionen IL im Bauwesen investiert, die für den Bau von über 46.700 Wohnungen bestimmt waren. Ueber 34.000 Wohnungen sollten von der öffentlichen Hand gebaut werden, während 12.000 Wohnungen auf das Konto der privaten Baubewegung kommen. Die öffentliche Hand wollte für ihre Bauten 356 Millionen IL ausgeben, während die privaten Bauunternehmer 204 Millionen IL aufwenden wollten. Diese Summen umfassen noch nicht den Preis der Böden. INVESTMENT & TRUST. Co. Ltd. INDUSTRIAL & COMMERCIAL BANK j (ISRAEL . LATIN AMERICA) LTD. asociado con BANK HAPOALIM TEL AVIV — ISRAEL IN COBA INVESTMENT 6t TRUST Cia. (GALERIA DEL OBELISCO) Av. CORRIENTES 1145 T. E. 35-8586 9419

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