Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1984 (2.11.1962)
- Date
- 1962-11-02
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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9eit an denT er auch jetzt l«icht nicht so ter Stalin - ei, die stürmische Jßg ist Doh! spontaner Ausrzehntelang ge »rang, sondern ilenkungsmanövirtschaftlichen listisch und so- •enburg einmal mag, jetzt jelt er sich von Seite. Sein Ben schillerndes. Panorama je letet ein Stück das dem bei des Amerikaeed über die lie die Welt erdie Tage der toberrevolution ■ht. ..Zwanzig Monate, die die kommunistisehe Welt erschütterten“ könnte man darüber schreiben. Oder besser: die sie zerstörten. Denn das ist das zwingende Fazit, das sieh dem Leser dieser Erinnerungen Ehrenburgs aufdrängt: sie wurde zerstört. Zum erstenmal beschreibt ein Sowjetschriftsleiler in Moskau, einer der Davon gekommenen das, was bisher nur Gefluchtete im Ausland zu sagen wagten. Ein grosser Teil der Wirkung von Ehrenburgs Buch liegt darin. Aber da ist noch etwas: Ehrenburg erlebte den spanischen Bürgerkrieg, ehe er in das Moskau der Stalinschen Säuberungen zurückkehrte. Die Verknüpfung dieser beiden für den Kommunismus gleich wichti gen Ereignisse zeigt die ganze Tragödie der Idee. Wer diese Zeit in der Sowjetunion erlebte, weiss. wie nahe das ferne Spanien den Moskauern war, wieviel Hoffnung — letzte Hoffnung für die nichtstalinisierten Kommunisten — Madrid bedeutete. Das Ende des spanischen Bürgerkriegs fiel mit dem Ende der Säuberungen zusammen: der Sieg des To talitarismus war absolut. Ehrenburg schreibt: „Im Europa der dieissiger Jahre W'ar es schwer zu atmen. Der Faschismus marschierte ungestraft. Jeder Staat, Enge seiner einer ihm ei rher schrieb: alästiM". Für rofessor, einen lttestamenller, immer keinen „denn also messerscharf, ein kann, was rf.“ Alle Veris Alten Testa i Neuen Testa- I Amen und :reits ihre Ec en, lehrte man in.seinen drei gischen Seme- ,ete seine Zwei Martin Buber ¡11 verstehen / iers Eande ge- Studienjahr an e Universität m ging. sofort: zuerst Monate in » n Kibbuz, so Judentum aus . miterlebend. ich zu einem ■isten ge^- er freimütig. wo Christenelbstverständbörgerlichen sondern Entscheidung; (wieder' etwas Unselbstverständliches geworden ist, geht es ihm in seiner Tiefe auf, freilich nicht in jener Scheuklappentnge mancher Fakultäten, deren Horizont noch immer vom eigenen Kirchturm begrenzt erscheint. An der Hebräischen Universität ist ihm nun die Liebe zur hebräischen Bibel zur künftigen Lebensaufgabe geworden. WAS IST ISRAEL? Jeder fragt es sich, jedem W'ird eine Antwort zuteil, jedem eine andere, jedem seine Antwort: Ein junges Mädchen aus Deutschland lernt hier erst, w>as Heimat ist, eine Halbjüdin erlebt* den Ruf ihrer jüdischen Ahnen, ein junger Theologe er fährt sein angestammtes Christentum unter gläubigen Juden, wo ihm der bedingungslose Gehorsam gegenüber Gottes Geboten aufgeht. „Die Luft des Landes Israel macht w'eise“, lehn der Talmud. Baba batra 158a; und der Sohar. Bemid bar 231 bekräftigt dies. Nicht nur seine Bewohner, auch die- Gäste Israels haben wohl an diesem Wunder der Wandlung teil. den 7- 10. Mär* 11 M>r* len 6- A.Prl1 8. Aprü 19. APr11. nlO- Af 15. AprÜ ,16. AP?1 21. AP*11 29. , 12. A)a! 28. A,al. im Jahre 5722/5723 Erew Chanukka 1. Tag Chanukka 8. Tag Chanukka Fasten Assara be'Tewet Schabbat Schira — Chamiseha assar be Schw-at Fasten Esther Purim Schuschan Purim Schabbat hagadol Erew Pessach 1. Tag Pessach 2. Tag Pessach 7. Tag Pessach 8. Tag Pessach Gedenken des Aufstandes im Warschauer Ghetto Yom Ha’atzma’ut Lag Be’Omer Erew* Schawuot 1» Tag Schawuot ja jeder Mensch träumte davon, sich allein und um je den Preis zu retten, loszukaufen. Und da fand sich ein Volk, das den Kampf für alle auf nahm. Es rettete sich nicht, und es rettete auch Europa nicht, aber wenn für die Menschen meiner Generation das Wort ,Menschenwürde* einen Sinn behielt, so nur dank Spanien.“ Mit aller Bitterkeit, aller Verzweiflung jener Jahre beschreibt Ehrenburg heute das Unfassbare des stalinschen Verrats an den spanischen Revolutionären, den Kommunisten, der internationalen Linken. Er zeichnet Charaktere und Schicksale, Heldentaten und Verbre chen, voller Leidenschaft, fast aufrichtig. Fast — denn w'ährend er seiner Liebe zu den spanischen Anarchisten Ausdruck gibt, verzichtet er darauf, die Trotzkisten auch nur zu erwähnen. Während er das Wüten der NKWD in Moskau beschreibt, unterschlägt er ihre Morde an den kämpfenden Genossen in Spanien, von denen er doch ebenso wusste. Wie ein Stein hätten diese Jahre auf seinem Herzen gelegen, gesteht Ehrenburg, der w'ie alle Moskauer 1937 jede Nacht zitternd auf das Pochen der Geheimpolizei an seiner Tür wartete. Schon als er aus Madrid ankommt und erfährt, dass man nach keinem seiner Freunde fragen darf, versteht er die Welt nicht mehr. In seinen Hotels liest er den Anschlag: „Es ist verboten, Bücher in das WC zu werfen“. Die verängstigten Moskauer entledigen sich allen bedruckten Papiers. Wer weiss, welches Buch als „Spionagematerial“ angesehen werden kann! Ehrenburg sieht die Bil der Jeschows. des neuen NKWD-Chefg. Ein gewöhnliches. nicht unsympathisches Gesicht. Sollte er an allem Schuld haben? Unmöglich! Ehrenburg ist Zeuge der hysterischen Beifallsstürme der Arbeitermassen für Sta lin. Stalin war zum Halbgott geworden, schrecklich und allgewaltig. Er allein, so glaubte man. könne die Sowjetunion vor neuem Angriff und vor dem Zerfall retten. „Wir glaubten (wollten wahrscheinlich glau ben), dass Stalin nichts von der sinnlosen Vernichtung der Kommunisten und der sowjetischen Intelligenz weiss“, schreibt Ehrenburgs „Man verbirgt es vor Sta lin“, sagte der Regisseur Meyerhold. „Wenn irgend jemand doch Stalin alles erzählen würde“, flüsterte Pasternak in einer menschenleeren Gasse. Klüger als sie alle war Isaak Babel: „Es liegt nicht an Jeschow’. er bemüht sich sehr, aber es liegt nicht an ihm.“ Ein halbes Jahr verbrachte Ehrenburg damals in Moskau. Er sei heute froh darüber, denn es gebe in der Geschichte des Volkes Tage, die man nicht einmal aus den Erzählungen seiner Freunde verstehen könnte die man selbst erlebt haben müsste, meint er. Es hat ein Vierteljahrhun dert gedauert, bis das Sowjetvolk etwas davon profitiert. dass Ehrenburg dieseschicksalsschweren Tage miterlebt hat. Viele machen ihm das zum Vorwurf. Ein junger Schriftsteller habe ihn gefragt, warum er verschont geblieben sei, so er- :v~ ■ - F. S. Grosshut: Staatsnot Recht und Gewalt. Verlag Glock und Lutz, Nürnberg 1902. — Dr. F. S. Grosshut, der Autor des vorliegenden ausgezeichneten Werkes über Staatsnot.. Recht und Gewalt, Schriftsteller. Jurist, Journalist, Historiker und Sportsmann dürfte für sich in Anspruch nehmen, selbst in den schwerst?n und unangenehmsten Zeiten der Emigration er selbst, der Wissenschaftler und Künstler geblieben zu sein, auch wenn dies äusserst schwierig und unbequem war. Dies sollte vorausgeschickt sein, w'eil die Persönlichkeit des Autors für das Verständnis des Werkes nicht unwichtig sein dürfte. Unseren Lesern ist Grosshut kein Unbekannter. Be reits vor vielen Jahren öffnete die Jüdische Wochenschau ihm ihre Spalten, um dem bis dahin als Schriftsteller weniger her vorgetretenen Autor eine Möglichkeit zu geben, seine Werke drucken zu können. Mit der ihm eigenen lebendigen Kraft der Darstellung schilderte Grosshut in seinem er sten grossen Werk die glanzende Persönlichkeit eines Lassalle in seiner Begegnung mif Wagner, ein Roman, der sicherlich noch zählt Ehrenburg. „W’as konnte ich ihm antworten? Ich weiss es nicht. Wenn ich ein religiöser Mensch wäre, würde ich sagen die Wege Gottes sind unerforschlich. Ich jebte in einer Epoche, da das Leben eines Menschen nicht einer Schachpartie glich, sondern einer Lotterie.“ In dieser Lotterie hat Ehrenburg das bessere Los gezogen. Fast alle seine Freunde wurden vernichtet. Er lebte weiter, geachtet und geehrt. Nicht glücklich, wie er heute durchblickeil lässt, und man kann es ihm wohl glauben. Man kann ihm auch glauben, dass er ehrlich bemüht ist. das Andenken seiner umgebraehten Freunde — wenn auch verspätet — wüeder zu ehren. Er tut das gleiche wie das Zentralkomite der Partei, das Tag um Tag neue Namen rehabilitiert, weitere Verbrechen Stalins an seihen Freunden aufdeckt. Falsch, verzweifelt irre führend jedoch ist die Schlussfolgerung, die Ehrenburg — wieder mit dem Zentralcomite — aus der Geschichte zu ziehen versucht. Die Idee und die Partei seien so stark, dass sie nach Ueberwindung der Stalinära, wieder frisch und munter weitermachen könnten. Sie hätten alles überwunden und seien fähig, zu führen, zu begeistern, eine glückliche Zukunft aufzubauen. Er der alte parteilose Schriftsteller Ehrenburg, wisse, die Idee habe keinen vernichtenden Schlag erhalten. Einen Schlag hätten nur die Menschen seiner Epoche er litten. Glaubt Ehrenburg, was er schreibt? Ein Mann mordete. folterte, versetzte ein ganzes Volk mehr als zwei Jahrzehnte lang in Angst und Schrecken, und die Partei sah nicht nur zu. sie gab ihm die Macht dazu, er tat es in ihrem Namen, mit Hilfe ihrer Idee. Und nun soll wie durch einen Federstrich das alles vergessen sein? Nichts, aber auch gar nichts von den Verbrechen an ihr haftenbleiben? Nein, der schlaue Fuchs Ehrenburg kann das nicht im Ernst glauben. Er tut was er immer tat: er ver sucht zu glauben, was er glauben möchte. Vorläufig, bis zum nächsten Band seiner Erinnerungen, der vielleicht in einer der Wahrheit noch günstigeren Zeit veröflentlioht wird. Schon eine solche zweckgebundene „Ak tualilät“ zeugt davon, wie tet die revolutionäre Idee in Ehrenburg und seinesgleicte£1' „/.TV ■ tuziau- NEUE BUECHER vielen unserer Leser in Er innerung geblieben sein dürfte. Auch in der Folge brachten wir immer wieder interessante Beiträge von Grosshut, der nun eine Arbeit zeitgeschichtlicher und doch allgemein-menschlicher Thematik vorlegt. Grosshut hat sieh in den letzten Jahren viel mit den Fragen der Staatsnot. vor allem aber des Rechtes und seiner Beziehung zur Gewalt beschäftigt. Er hat vor allem über diese Problematik in verschiedener Gestalt in so bedeutenden Zeitschriften wie „Die deutsche Rundschau" wiederholt geschrieben, gedacht, geforscht. Nun liegt offensichtlich als Er gebnis seiner Studien diese grössere, immerhin mehr als 300 Seiten umfassende Arbeit vor. die nicht nur das Interesse der Fachwelt verdient. Da sich Grosshut mit der gleichen Thematik schon am Anfang seiner wissenschaftlichen Arbeit in seiner Dissertation beschäftigte, darf man von einer Arbeit sprechen, in der sich das Le ben einer Generation, wenn man so will, das Leben der ganzen Menschheit in den letzten Jahrzehnten widerspiegelt. „Recht und Gewalt“. in dem Wechselspiel, in dem Kampf zwischen diesen beiden Polen bewegt sich die staatliche und menschliche Existenz. Des wegen ist das Buch Grosshuts nicht nur ein wissenschaftliches Werk, das die Fachleute interessiert, sondern ein Werk, das alle ansprich! und sich an alle wendet. <H. Sw.) — — :o: — Hans Rudolf Hilty: Farzifai (Roman), erschienen bei Kindler, München 1S32. — Dieser gut geschriebene, merkwürdige Roman ist die Geschichte eines Menschen, der mit vierzig Jahren ein anderer wird, aber letztlich doch ein Sonderling bleibt. Es ist ein spannend geschriebener, unterhaltender Roman, der den Weg aus der Verborgenheit, der Lo iiertheit in die grosse lärmende Welt zeigt. (A.)— Hebraeischer Unterricht nasn j * T t (w) "nteÖ'ä* wan» ,rtepte nV?9B ¡ ,*rtei tniöD 'Bpa ,nin ' ,Extera treten D'yaaxa nöpintf trete 20,000-e Di"? .Trrrn newin >rrn ,niDtei -»an -)DC>rr‘rm nieten ■nfo» *7® inte-te atete1? ■»rnno p^n .maarini ■qtein osnna n^ana 1t ninan T * “ : t : Vron nlrrr1? natf is - TT * : DteSte (Dpi1? te^O .ntetepa rntpan1? ja tenx rfriiis nirnnxn Dter'a V V “ T * T “wsn ‘te anpa dj naunn rainal te'te^-x'Vn o-p r¡*?Trn nanx1? nnix /?ar) pa DiPEip np'xppi (n-aVis rms ma rasmia) •T *| * “▼ { 7 rñmPtrá nax rrrntea D;n *?57 rrärppsn »Pznan - nDTi nttenn traan *?sn t •* * TT * : “ “; *‘nitaa/rn pari ,atex_1?pi Dopten nrtrn Ptf -ratín DE?n) ’’piapía Extera oa# npfrp Vwiif ^aiap'a (moiann - teñapi í^íí niste 4,8oo nssn tennttin »D^iea nteax ira erste! t t T“: ” : üvaarrnteax) a-naxa nsa^p! p^te ara p^sa .pp^aspi )r ari Dipsa ornntf rr ntfon a^rysn Dopten rrpn D^nx nixp,Vanan masra DrrVrpE* D'irp^ cnpnpi -rm Vxair ■»Vn trppiina -pnV bnpitei nx o-a!apr Dp raíala pnn G ' A M B U R I (Columna derecha) En la falda de una de las pendientes del Carmel que tienen la vista sobre e: mar y sobre la ruta principal Haifa—Te< Aviv, fue organizado el octavo G'amburi del movimiento de los Boyscouts en Israel. En el G'amburi (el nombre significa reunión) participaron esta vez 4800 muchachos y muchachas de 11 continentes del mundo, desde los EE.-UU. hasta Cey Ion, de Inglaterra y Francia hasta Grecia y Cypros. En los 5 días de estadía en el lugar, los jóvenes levantaron en los bosques del Carmel cientas tíe carpas e instalaciones provisorias sobre las que flameaban la banderas de Israel y de los pueblos que mandaron sus representantes para participar en el G’amburi. Ellos organizaron fColumna izquierda) obras de Scoutismo. de levantamiento de campamentos, competencias, presentaciones deportivas, etc. El movimiento de los Boyscouts en Israel fundado hace unos 40 años, comprende casi 20.000 muchachos y muchachas y es la única agrupación que desarrolla rión y Cultura. Una parte de los educancon el permiso del Ministerio de Educación y Cultura. Una parte de los educados de este movimiento, llegados a la edad de 18 años, se dejan movilizar en unidades de Najal (= juventud jalutziana combátante) y luego se van a Hajshara (preparación) en los kibutzim. En los últimos años, el movimiento actúa también entre las minorías no judías y las educa para la fraternidad, el amor al prójimo y la aspiración a la paz futre los pueblos del mundo. G ’ A M R U R I (Rechte Spalte) Am Abhang eines der Karmel-Ausläufe. die die Aussicht zum Meer und zur Hauptchaussee Haifa—Tel Aviv haben, Tand das echte ..G'amburi“ der BoyscouL Bewegung in Israel statt. Am G'amburi 'der Name G\ ist der Sprache des 'Zuhistammes entnommen und bedeutet: Zusammenkunft! nehmen dieses Mal 4.800 Jungen und Mädchen aus 11 Ländern in der Weit teil, von USA bis Ceylon, und von England und Frankreich bis Griechenland und Zypern. Während der 5 Tage ihres Aufenthaltes am Ort errichitten die Jungen in den Karmclwäldern Hunderte von Zelten und provisorische Einrichtungen. über denen die Fahnen Israels und der Völker wehten, die ihre Vertreter zur Teilnahme am G’amburi ge schickt hatten. Sie organisierten (Linke Spalte) BoyseoutWerk. Lagerbau. Wettbewerbe, sportliche Vorführungen, etc. Die Boyscout-Bewegung in Israel, die vor ea. 40 Jahren gegründet wurde, umfasst heute gegen 20.000 Jungen und Mädchen und ist die einzige Organisation, die in den staatlichen Schulen mit Genehmigung des Erziehungs- und Kultur-Ministeriums wirkt. Ein Teil der Zöglinge dieser Bewegung lassen sieh — mit erreichtem 18. Lebensjahr — zu Sondergruppen der Nalial (= kämpferische Chaluz Jugend) mobilisieren und gehen dann zur Hachsehara (Schulung) in Kibbuzim. In den letzten Jahren arbeitet die Bewegung auch unter den nichtjüdisehen Minderheiten und erzi.ht sie zur Brüderlichkeit. Nächstenliebe und Friedenswunsch unter den Völkern des Erden- 3 unds. --