Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1982 (19.10.1962)
- Date
- 1962-10-19
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/9616703-9612947-9613522--2408-9613530- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
8 — Viernes, 19 de Octubre de 1962 SEMANA ISRAELITA Frauen auf Ministersesseln^ Año XXIII. — No. 1982 Nicht nur in Israel ist ein hohes Ministeramt weiblichen Händen anvertraut. Kürzlich haben die Vereinten Nationen einen Bericht über die Beschäftigung von Frauen im Staatsdienst der Weltöffentlichkeit iiberge ben, aus dem hervorgeht, dass die Mitarbeit der Frauen in den Regierungen der einzelnen Länder der Erde immer noch sehr gering ist, dass aber dort, wo Frauen auf Ministerplätzen sassen oder sitzen, sie die in sie gesetzten Erwartungen nicht enttäuscht haben. Die erste Frau in Europa und der Welt, die als ordent liches Mitglied einer Regie rung offiziell einen Minister. Posten innehatte, war ,.the right honorable“ Miss Margaret Bondfield, die kurz nach dem Ersten Weltkrieg unter der britischen Labourregierung MacDonald mit dem Arbeitsministerium be traut wurde. Ihr Hauptar. beitsgebiet, auf welchem sie Hervorragendes und noch heute Gültiges leistete, war die Arbeitsgesetzgebung. Als nach dem Zweiten Weltkrieg wiederum eine Labourregierung an die Macht kam, diesmal unter Attlee. gehör te eine Frau dieser Regierung als Minister an: Dr. Edith Summerskieid stand für eine Amtsperiode dem Gesundheitsministerium vor. Auch das kleine Dänemark hatte in den zwanziger Jahren bereits einen weiblichen Minister: die mit randlosem Zwicker und Stehkragen recht würdig und ener gisch aussehende Nina Bang wurde im Jahre 1924 als 58- Jährige dänischer Erziehungsminister. Gegenwärtig wird in Dänemark das Kir chenministerium von einer Frau geleitet. Seit 1953 schon verwaltet Frau Bodil Koch dieses Amt zur vollen Zufriedenheit der Dänen, die sie im letzten Jahr, beinahe noch zur ersten ,.Bisehofin“ gemacht hätten. Die jetzt 57jährige Theologin ist mit einem Universitätsprofessor verheiratet, hat selbst vier Kinder und erregt immer dann berechtigtes Aufsehen, wenn sie bei hochoffiziellen Staatsempfängen dicke Zigarren raucht oder mit dem Fahrrad ihre Familieneinkäufe tätigt. Es scheint, dass gerade die skandinavischen Staa ten mit ihren weiblichen Mi nistern die besten Erfahrungen gemacht haben. So ist zum Beispiel Schwedens populärster Minister seit über sechs Jahren die 51jährige Sozialistin Gunilla Lindström, die das Familienministerium leitet. Das Bild dieser aktiven Blondine ging durch die Weltpresse, als sie sich ihrer demo kratischen Ueberzeugung gemäss weigerte, vor der englischen Königin einen IIo£- knicks zu machen. ln Norwegen sitzt eben falls eine blonde Frau auf dem Sessel des Familienministers: Es ist Frau Aase Bjerkholt, eine 48jährige, j mit einem Rechtsanwalt j verheiratete Mutter von vier | Kindern. Wie eine Löwin kämpft sie um Fragen der Lebenskosten und Preisbildung. Niemand weiss besser als sie, was eine mehrköpfige Familie bedeutet, was sie braucht, was sie kostet. Das seit drei Generationen von Königinnen regierte Holj land hat seit 1956 einen I weiblichen Minister für | Volksfürsorge. Die 49jährigc I ehemalige Mathematiklehre- I rin gehört ausserdem als j einzige Frau unter 78 Man j nern der Spitze der Montan Union an, was ihr den Bei namen ..Oberin von Strassburg“ eingetragen hat. In den Vereinigten Staaten von Amerika wird das verantwortungsvolle Am; des Schatzkanzlers von einer Frau verwaltet. Frankreich hat zwar keinen offiziellen weiblichen Minister, aber im Kabinett de Gaulle sitzt die einflussreiche Staatssekretärin des Arbeitsministeriums, die 49jährige Mohammedanerin Sid Cara Nafissa. Sie war die Frau, die mit fanatischem Einfluss ihrer Persönlichkeit die mohammedanischen Frauen Al geriens aus jahrhundertelanger Rechtlosigkeit erlöste Sie wird die erste Frau sein, so prophezeien die Franzosen, der man als Politikerin ein Denkmal setzen wird. Wie sieht es im kommunistischen Teil der Welt mit der fraulichen Mitregierung aus? Auch hier klaffen zwischen den schönen Theorien der Parteiprogramme und der Wirklichkeit grosse Lükken. In der Sowjetunion bezeichnete man Frau Jekatarina Furzewa als mächtigste Frau. Die 51jährige Funktionärin gehört schon seit 1950 dem Obersten Sowjet an und gilt als vertraute Mitarbeiterin Krutschews, der sie bislang gerne als Aushängeschild des ,.neuen Sowjetmenschen“ im westlichen Ausland benützte. So war Frau Furzewa als Kulturminister während der letzten Jahre jeweils vielbestaunter Gast zahlreicher westlicher Filmfestspiele. wobei die Parteifunktionärin immer in modernsten pariser Kleidern auftrat. Frau Furzewa scheint jedoch seit dem jüngsten 22. Moskauer Parteikongress an Einfluss verloren zu haben: sie wurde in das Parteipräsidium nicht wiedergewählt. Im kommunistischen Teil Deutschlands gibt es die mehr berüchtigte als berühmte. jetzt 60jährige Justizministerin Hilde Benja min. Diese fanatische Kom Dentite Theater BUENOS AIRES BLICK ZURÜCK IM ZORN Schauspiel in 3 Akten von JOHN 0SB0RNE Regie: HELGE SCHUPP PREMIERE: DIENSTAG, 23. OKTOBER, UM 19.30 UHR t im TEATRO ODEON, Esmeralda 367, TE. 45.3591 J Mitwirkende: Lilly Wiehert — Delia Wiedt — Karl Ewald — Wolf Schlammin. ger — Helge Schupp Kartenverkauf werktäglich ausser Samstag von 10 bis 12 und 14 bis 19 Uhr. — Vorverkauf für Nordstrecke: $ „CUCARE“, Äv. Lib. Gral. San Martin 15335, Acassuso, T. E. 743-7663. 1 IwWMWWMVWMWWWMWMMMMWVWMMi Wir gehen zum Kadi Wie oft benützt man gedankenlos den Ausdruck: ,,Wegen dieser Sache wer den wir nicht zum Kadi gehen.“ Dabei ist der Kadi kein gewöhnlicher Richter, sondern der religiöse Richter der Mohammedaner, der für sie im Land die gleichen Funktionen hat wie die Rabbinatsgeriehte für die jüdische Bevölkerung. Im Staat Israel gibt es nur drei Kadis, je einen in Jaffa, in Akko und in Taibe. Wohl wenige Juden sind ihnen begegnet, und auch wir wären kaum zu einem Besuch bei dem freundlichen Kadi von Taibe gekom men, wenn es nicht Schulamit Katznelson, die Leiterin des Ulpan Akiba gäbe, die uns zu ihm brachte. Sie ha: sich im Rahmen ihrer hebräischen Sprachkurse die besondere Aufgabe gesetzt, die Beziehungen zwischen ihren Schülern in Natania und arabischen Familien im benachbarten ..Kleinen Dreieck“ zu pflegen. Auch aus dieser Gegend kommen Schüler in den Ulpan, und gerade kürzlich haben 10 rei zende arabische junge Mädchen nach Absolvierung der Mittelschule im Ulpankurs in Natania ihre hebräischen Sprachkenntnisse vervollkommnet. Sie werden nun mehr im Krankenhaus ,.Meir“ in Kfar Saba einen eineinhalbjährigen Schwesternkurs durchmachen um dann in ihren Heimatdörfern Taibe und Tira praktisch zu arbeiten. Zwei Tage nach ihrer Abschlussfeier hatten sie ihre Mitschüler aus dem Ulpan in ihre Heimatdörfer und in ihre Familien eingeladen. Ein Höhepunkt dieses Freundschaftsbesuches war der Empfang beim Kadi. Aber vorher konnten die Ulpan Schüler während eines ganzen Tages an vielen Stellen ernsthafte Einblicke in das Leben der arabischen Dörfer bekommen. Der Bürgermeister von Tira und der neue Bezirksobmann des munistin hat dieses Amt seit 1953 inne und gilt ohne Zweifel als bestgehasste Frau der deutschen Sowjetzone. Sie ist zwar von brillanter Intelligenz, aber ohne Gnade und Barmherzigkeit, wenn es um die Durchpeitschung der Parteiziele geht. „Die rote Guillotine“ nennt man in der Zone die massige Gestalt mit der unschuldsvollen Gretchenfrisur. Im fernöstlichen kommu nistischen China wurde kürzlich die Schwester von Frau Tschiang Kai-chek, Frau Soong Ching Ling zum stellvertretenden Präsidenten der riesigen Volksrepu blik ernannt. In den kommunistischen Volksrepubliken Osteuropas von Polen bis nach Albanien gibt es seit den Zeiten des rumänischen Aussenmini sters Anna Pauker keine weiblichen Minister. Die erfolgreichste Laufbahn aller ..politischen Frauen“ hat, zumindest was die Amtsstellung anbetrifft, eine Witwe im fernöstlichen Cey Ion gemacht. Frau Sirimavo Bandaranaike wurde der erste weibliche Ministerpräsident der Welt. Solange ihr Gatte Regierungschef war hielt sie sich vollkommen im Hintergrund. Als jedoch ihr Mann 1959 ermordet wurde, führte die Witwe den Wahlkampf für die „Freiheitspartei“ erfolgreich zum Siege. Sie sprach täglich auf 15 Versammlungen und ge wann für ihre Partei so vie le Parlamentssitze, dass man ihr das höchste Staatsamt übertrug. Ausser Regierungschef ist Frau Bandaranaike noch Aussenmini ster und... der erste und einzige Verteidigungsminister der Erde. von Dr. FRITZ BERGER Dreiecks erzählten ihnen [ denten de Gaulle, nach den von den Problemen der öf- | Namen der grossen Städte, fentlichen Verwaltung, wie nach dem höchsten Berg in den letzten Jahren die Angleichung an der. höheren Lebensstandard der jüdischen Umwelt durchgeführt wurde, wie man gute Strassen baute, elektrisches Licht, Wasserelitungen in die Häuser legte, die der, zwar romantischen, aber beschwerlichen Weg zum Brun nen überflüssig machten, von besserem Häuserbau, guten Schulen, Volksschulen wie Gymnasien. Der Ort Tria mit seinen 5.000 Einwohnern hat nicht weniger als 1.400 Schüler. Er hat jin Gesundheitszen trum mit Geburtsklinik und anschliessender Beratung der jungen Mütter durch die Aerzte und Krankenschwestern der „Tipat Chalaw“, sowie schulärztliche Betreuung der älteren Kinder. Tiras Bevölkerung besteht in der Hauptsache aus Bauern, die 9.000 Dunam Land be wirtschaften. Aber das Bürgermeisteramt mit seiner modernen Einrichtung ist nicht von dem elegantesten Amt einer grösseren Stadt zu unterscheiden. Besonders reizvoll war die Begegnung der erwachsenen Ulpansehüler mit den jungen arabischen Schülern in dem neuerrichteten grossen Schulgebäude von Taibe. Jeder Klasse wurde ein Gruppe Besucher des Ulpan zugeteilt. und im Rahmen des Unterrichts näherten sich die beiden scheinbar so fernen Welten in lebendigem Gespräch. Der gewandte arabische Geographielehrer erklärte z. B. seinen Zöglin gen, wie in den Ulpan aus etwa 30 Ländern Menschen gekommen seien, um das Land Israel und seine Sprache zu studieren. Und nun fragten die frischen und temperamentvollen Jungen der 8. Klasse ihre Gäste an Hand des Globus über ihre Länder aus. Der christliche Theologo aus dem Ulpan erzählte ihnen von seiner Stadt Richmond. Sie hörten über Algier oder Marokko, wieviel Araber dort lebten, wie hoch das Atlasgebirge sei und was sonst die 13- bis 14-Jährigen interessierte. Sie hörten von Alaska, Washington oder Boston, und ein Raunen in der ganzen Klasse zeigte, dass von allen amerikanischen Namen auch hier der der Stadt Hollywood den Kindern am meisten bekannt war. Den Gast aus Frankreich, auf arabisch Faranza, fragt ein Junge nach dem Präsi- Montblanc. Alle sind sehr zutraulich, nur der kleine Jussup in seinem blauen Sweater schweigt verschämt und traut sich keine Frage zu stellen. Aber dann geht der leben dige Geographieunterricht weiter, und die Ulpanschiiler erzählen von ihren Herkunftsländern auf die vielen Fragep der Kinder, dass *s Gold in Südafrika, Oel in Algier gibt, wie es in der Schweiz, in Holland, in Por tugal, Tunis oder Uruguay aussieht und dass Rumänien Oelfelder besitzt. Besonders strahlen die Gesichter der Kinder, wenn die Ulpan Schülerin aus Irak ihnen in ihx-er eigenen Sprache Auskunft gibt. Es war eine für alle Beteiligten interessante Schulstunde, und beim Hinausgehen sagt das Ulpan-Mädehen, das die Eltern im Konzentrationslager ver lor: „So unbeschwert kann man nur sein, wenn keine böse Vergangenheit hinter einem liegt.“ FREUNDSCHAFTS¬ BESUCH IN TAIBE In dem grossen Dorf Taibe waren überall in Familien Gruppen von Ulpanschü lern zu Gast. Die Emanzipierung der Frauen hat hier enorme Fortschritte ge macht. Während vor Jahren die Frauen völlig im Hintergrund blieben, nehmen sie jetzt mit den Gästen den Kontakt auf. Nicht nur die angehenden Krankenschwestern haben Berührung mit der Aussen- und Umwelt gehabt, es gibt auch junge Lehrerinnen, die hebräisch, französisch und englisch sprechen und auswärfts in Schulen unterrichtet haben. Es gibt einen älteren Landwirt, der sein perfektes Hebräisch damit erklärt, dass er schon vor Jahren auf der jüdischen Landwirtsschaftsschule in Mikwe Israel gelernt hat, einen arabischen Bankdirektor, der zu den er sten Schülern des Uipans ,,Akoba“ gehörte, arabische Histadrut Sekretäre, die perfekt hebräisch sprechen, kurzum die sprachliche Verständigung ist überall gut möglich und ebenso der menschliche Kontakt, der durch diesen Ulpankurs in guter Weise gepflegt wird. Fast jeder der Schüler und Lehrer hat persönliche Freunde im arabischen Bezirk, so bemerkt die Leiterin mit Zufriedenheit. Und dass dies eigentlich natürlich und selbstverständlich sein müsste, kommt in der schönen Ansprache des Kadi zum Ausdruck. Er wiederholt Dinge, di« er kürzlich in einen» Treffen in Jerusalem gesagt hat, das den freundschaftlichen Beziehungen der verschiedenen religiösen Gruppen im Lande dienen sollte und in dem er selbst zusam men mit Mosche Sharett und christlichen Geistlichen auftrat. Der Kadi steht vor uns in seinem schwarzen Talar mit der schmalen weissen Borte am Hals, dem weiss-roten Turban, mit der Misbacha genannten Gebetskette aus Bernsteinkugeln in der Hand. Er erzählt vom Islam, zu dessen Propheten ebenso Moses wie Jesus und Mo hammed gehören. Und es klingt so schlicht und selbstverständlich. wenn er sagt: Wir sind alle Menschen und alle Brüder. „Haben wir nicht einen Vater?“, zitiert er aus dem jüdischen Prophetenbueh. Synagoge ausgegraben Cambridge (Mass.) —Die archäologische Expedition der Harvard CorneJI-Universität, die in Sardi in der Westtürkei Ausgrabungen durchführt, hat eine Synagoge gefunden, die anscheinend aus dem 3. Jahrhundert d. g. Z. stammt. Der Fund wurde zufällig bei der Freilegung einer Säule einer römischen Schule für Lei besübungen gemacht. Die Archäologen stiessen auf eine Marmortafel, die eine Menora, einen Baum und ein Schofar zeigt. Das nunmehr freigelegte Gebäude besitzt eine Breite von ca. 20 Metern, während) seine Tiefe 40 Meter beträgt. Die Mauern sind mit Marmor belegt, und der Fussboden ist aus Mosaik. Eine Wand trennt das Gotteshaus von einer Reihe von Geschäften, deren Inhaber Jacob. Sabbatios und Theo kistos hiessen. Hier fand man Gefässe, bronzene Amphoren und einige Goldmünzen mit dem Bild des Kaisers Theodosius II. (ITA) Haeftlingskartei gefunden Die polnischen Behörden haben vor kurzem die Häftlingskartei des ehemaligen Konzentrationslagers Stutthof bei Danzig aufgefunden. Wie offiziell mitgeteilt wurde, werde es dadurch möglich sein, den Tod von fast 100.000 Häftlingen zu bestätigen. Die Kartei ist inzwischen dem polnischen Roten Kreuz übergeben worden. Die Arbeit der ORT Das jetzt von der ORT Weltunion angenommene Budget für 1962 beträgt 8* Millionen Dollar. Damit soll 40.000 Jugendlichen, vor allem in Israel. Nordafrika, Europa und Persien, geholfen werden. Im Hinblick auf die grosse Emigration aus Frankreich, deren Ausweitung noch zu erwarten ist, wird die ORT-Arbeit in Marseillee, Paris, Lyon und Strassburg eine Ausdehnung erfahren. n" a Die BARMIZWAH unseres Sohnes ' RÜBEN findet s. G. w. am Schabbat Bereschit, den 27. Oktober, um 8 Uhr 30 in Bet Israel, Conde 1345, statt. SIEGFRIED DE I.EVIE und Frau ILSE geb. LENKIEWICZ -^fempfang am Sonntag, den 28. Oktober, von 17—19 Uhr in Blanco Encalada 2650. Die BARMIZWA unseres Sohnes ROBERTO ESTEBAN findet s. G. w. am Samstag, den 27. Oktober, um 9 Uhr in der Synagoge Lamroth Hakol, Caseros 1450, Florida, statt. BERND und TRAUTE MAY geb. SCHARFF Empfang anschliessend im Salon der Synagoge. ISRAEL - BRIEFMARKEN j Adt WIEDERVERKAEUFER _ ALLE NEUAÜSGAl BEN ZUM OFFIZIELLEN PREIS Agencia Filatélica oficial del Estado de Israel, VIAMONTE 550, I/B — Bueno? Airea, Rep. Argentina