Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 23 (1962)
- Issue
- 1981 (13.10.1962)
- Date
- 1962-10-13
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/9616703-9612947-9613509--2390-9613512- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Sábado. 13 ele Octubre de 1962 SEMANA ISRAELITA Año XXIII. No. mi — » ..Ich schwöre bei Allah, dass ich allen denen die Kl p.e abschlagen lasse, die während meL.er Abwesen heit den Frieden gestört und das Gesetz Gottes verletz’ haben. Einige von ihnen werden gemäss dem Willen Allahs und seines Propheten enthauptet, anderen werden erst die Ilande und dann die Beine abgeschlagen werden wie es das Gesetz befiehlt das uns Mohammed offen hart hat.“ — Diese Warte sprach der vor kurzem verstorbene König und Imam des Yemen dess;n Sohn vor wenigen Tagen ermordet worden ist, als er 1959 von einer Italien reise in sein Land zurückkehrte. In der Abwesenheit dieses Königs mit dem langen Namen Achmed ibn Yahia ibn Mohammed Hamid el-Din hatten schon damals unzufriedene Elemente einen Umsturzversuch unternommen, der aber ergebnislos verlaufen war. Es war der vierte seit dem letzten Welc. krieg. Imam Achmed drohte furchtbar, aber er zögerte nicht, seine Drohungen wahrzumachen. Wer nicht rechtzeitig geflohen war, fiel einem furchtbaren Blutgericht zum Opfer. In Anwesenheit einer „zehntausend- Haksnkreuze am Konsulatsgebaeuda Kopenhagen. — Hakenkreuze wurden kürzlich an einem Gebäude in Aarhus gefunden, in dem das belgische Konsulat untergebracht ist. Drei junge Leute wurden zur Tatzeit in der Nähe des Konsulats beobachtet. Die Kriminalpolizeit ist der Auffassung, dass die Hakenkreuzschmierereien offensichtlich als Protest gegen die belgische Kongo- Politik gedacht waren. — (AWZ) Jetzt auch bügelfreie Anzüge und dis gesamte Beklei dungslinie für Frühjahr und Sommer in Stabiloform-Verarbeitung, wie Strassenanziige, Sportanzüge, Geseüschaftsanzüge, lOOOGr ammanziige Tropicalanzüge, Alpacaanziige, Leinenanzüge, Sportsaccos, Sommersaccos, Wochenendkleidung, ..Topper“, der ital. Sommersacco, Flanellhosen, Leinenhosen. Stabiloformhose (bügelfrei), Regenmäntel in Lang- und Kurzform, weisse Smokingsaccos und vieles mehr. Und wenn Sie Masskleidung wünschen, erst recht zu CARLTOM. Grösstes Stofflager Anfertigung auch aus mit gebrachten Stoffen. Ständige Passformkontrolle. Individuelle Beratung und Bedienung. Ständige” Kundendienst! &*\£ica Ernst Koppel Herrenbekleidung Maipú 484 I. TE. 31-7845 Herrenausstattung Maipú 982 TE. 31-0357 von a. it köpfigen Menge“ wurden die Todesurteils in Ta:z. der Hauptstadt des Yemen. durch den Scharfrichter de-, Königs vollstreckt. Die ab geschlagenen Köpfe wurden auf Pfähle gespiesst unO im Triumphzug durch die Strassen getragen. Yemen, noch weniger zu gänglieh als Saudi Arabien ist ein Land des Rückschritts, ein Land, in wei ehern das Niveau de, Bevölkerung einem Status ent spricht, der etwa der frühmittelalterlichen Feudalherr schaft nahe kommt. Nur dass dieser Feudalismus weit über die Former, jeder Art europäischer Feudalherrschaft hinausgeht und den Untertan des Königs zu einem Gegenstand herab drückt, über den der Herrscher ein unbeschränktes Verfugungs - Recht besitzt. Auch über Saudi Arabien wurde noch vor kurzer Zeit berichtet, dass das Abschlagen von Gliedmassen. da» Abschlagen der Hände etwa, hei Dieben, in öffentlichen Akten vollzogen werde. Die Revolutionen werden natürlich nicht von der brei ten Volksmasse durchgeführt. sondern von Mitglie dern der oberen Zehntausend. die selbst gern an die" Macht gelangen möchten. Im Jahre 1948 wurde der damals herrschende König Yahia und zwei seiner scch zehn Söhne ermordet. Führer dieser Verschwörung war ein anderer Sohn des Königs, der sich Chef der ,,Nationalen Befreiungsbe wegung“ nannte und sich nicht scheute, seinen Vater zu ermorden. Dass di« Bevölkerung in einem solchen Lande unzufrieden sein muss, dürfte oh ne weiteres klar sein. Auch wenn die Bevölkerung noch SAMUEL so hermetisch von der allgemeinen Entwicklung der Na tionen abgeschlossen ist, so lernen sie durch das iippigp Leben der h urschenden Schicht die Wohltaten einer Zivilisation kennen, an der sie nur als Zaungäste Anteil haben. Ausserdem haben in der Zeit des Radio, dos Kinos, der drahtlosen Telegra phie alle chinesischen und anderen Mauern ihe Bedeutung verloren oder nicht Versprechen der Sischoefe Rio de Janeiro. — Kardinal Dom August Da Silva. der Erzbischof von Bahia, teille der jüdischen Gemeinde Brasi liens mit, dass er ..alle edlen und gerech'fertigten Ersuchen der jüdischen Gemeinschaft“ auf dem gegenwärtigen Kirchenkonzil, das im diesem Monat in Rom zusammengetreten ist, zu unterstützen beabsichtige. Er versprach, für das dem Konzil unterbreitete Verlangen nach Entfernung aller gegen die Juden gerichteten Ausdriikke aus den liturgischen Texten einzutreten. Hiermit hat die Föderation jüdischer Gemeinden Brasiliens die vierte Zusage von den vier Erz bischöfen des Landes erhalten. (ITA) mehr die Funktion von einst, alles Fremde von der Be völkerung fernzuhalten. Ein Regime von dieser Grausamkeit und einer unverantwortlichen Ausbeutungspolitik gegenüber der eigenen Bevölkerung ist wei Teppichhaus - M. Hochberg * UNERREICHTE AUSWAHL AN HANDGEKÎ’UPFTEN J TEPPICHEN IN ERSTKLASSIGEN QUALITÄTEN 4 VUER JEDES GEMUETLICHE HEIM. $ Eigene Fabrikation — Unverbindliche Vorführung Auf Wunsch Zahlungserleichterungen * MASCHINENTEPPICHE IN ALLEN FARBEN UND GROESSEN. AUSLEGEN VON APPARTEMENTS MIT REIN WOLLENEM VELOUR. Verkauf an Private nur Samstag und Sonntag von 9—19 Uhr im Ausstellungshaus CalJe ANDONAEGUI 2083 4 Quader vo- Station Urquiza >«%WW*WV\*%*VWY**V\VWIWW%V**VW*WWWVWIW WclLpTitloiuv Mûmes ¡I MODERNE WOHN- UND SCHLAFZIMMER- 5 EINRICHTUNGEN — SESSELGARNITUREN * 4* SARMIENTO!> PAMPA 4979 esq. Tiiunvirato <; T. E. 51.9561 •VVWVWVWYW**W«VW\WW\VWWWV\WVVWVWWVVv 114 7 - CABILDO 2614 T. E. 701-1519 <‘t»«e«»e»>w>w|iieiieufee» AUTO - REPARATUR . WERKSTATt! „BEÑO” | BEÑO HUTSCHNECKER | Avda. CONSTITUYENTES 4902 j T. E. 51 - 2205 | (Ecke Monroe)! mg geeignet, in der Weltpo litik ein Wort mitsprechen zu dürfen. Dennoch kann der Yemen überall milieden, ohne dass ihm auch nur das Unzeitgemässe seiner eigenen Führung vorgehaltec: werden würde. Die Könige und Imame des Yemen sind von allen Staatsoberhäup tern. mit. deijen sie m Kon takt kommen, selbstverständlich mit allen Ehren aufgenommen worden, mar. hat ihre blutbeflecklen Hän de gedrückt und schätzte sich solcher Besucher glücklich . . Niemand bringt den Mut auf, solche Elemente aus der Weltpolitk und aus der Familie der Nationen (UN) auszuschalten, bis auch der Yemen, Saudi Ara bien oder sonstweiche Mitglieder solcher Kategorie ihre Staaten auf ein „halbwegs normales“ Niveau gebracht haben. Diese Länder sind die Feinde Israels. Niemand braucht sich hierüber zu wundern. Denn die Kultur ist der natürlich? Feind je der Barbarei Wie beschämend ist es für die westliche Welt, ruhig zuzusehen, wie solche Länder wie Yemen. u. a. sich erlauben dürfen, „Anklagen“ gegen Israel zu richten. Es ist nicht überraschend, dass unter der unterdrück ten Bevölkerung des Yemen und anderer arabischer Länder in gleicher Position die nasseristische Propaganda Erfolge hat. Nasser wird dort .zum Idol, denn er lässt durch seine grossen Werbefeldzüge, durch Radio und Presse verkünden, dass er ein Apostel der arabischen Freiheit wäre, dass er die Feudalherrschaft abschaffe i und die Betrieb? nationale sieren werde. Das ist eine wohltuende Zukunftsmusik für alle, die bis heute versklavt sind. Natürlich wissen sie nicht, dass Un Zufriedenheit in Aeg3?pten herrscht, dass Nasser seine Versprechungen nicht eingehalten hat und der arme Mann in Aegypten darbt, nicht weniger als anderswo! Dennoch braucht man kei nen Zweifel daran zu haben dass die Propaganda Nas sers und seine Parolen die bestehende Unruhe vergrö ssern und ihm unter der Bevölkerung schon deshalb Anhänger verschaffen, weil die Massen in dumpfer Hoffnungslosigkeit dahinvegetie ren. Im übrigen dürfte Nasser seine yemenitisch? Stunde für gekommen erachten. Angeblich soll er Truppen in den Yemen entsenden. Zwei feindliche Gruppen stehen sich ohnehin gegenüber, die sich gegeneinander beschimpfen und Rebellen nennen. Der Krieg in der Wüste nimmt Formen an Saudi Arabien schaltet sich ein. Aegypten und Saudi Arabien werden die Waffen im Yemen kreuzen. Sicherlich wird dieser unheilige Krieg von beiden Seiten hei lig gesprochen werden. Deila chende Dritte wird wieder der Kommunismus sein, dem einmal mehr eine reife Frucht kampflos in den Schoss fallen wird. Diesesmal heisst sein Prophet Nasser. LA SEMANA ISRAELITA BISEMA-NARIO INDEPENDIENTE a*. Air** - PUEYRREDOW 2190, 1* — I E. 83-26) 15. Tischri 5723 13. Oktober 1962 Jüüische Ferienkolonien Genf. — Ueber 23.000 bedürftige jüdische Kincer besuchten in diesem Jahr Ferienkolonien, welche in 15 Ländern Europas, Nordafrikas und des Mittelostens mit der Hilfe des Joint organisiert wurden, wie de: Gene raldirektor dieser Institution ) Charles Jordan in einem : Bericht mitteilte. Allein in j Frankreich wurden 9.000 jii-j dische Kinder in solche Ko-, lonien geschickt während | es im Vorjahr nur 6.000 Kin-! der waren. Diese Erhöhung j ist durch die grosse Zahl! Zuchthaus für Husseini London. — Das Militärgericht für Staatssicherheit in Damaskus verurteilte General Husseini und sechs weitere Angeklagte wegen Verschwörung gegen Syrien zu jlebenslänglichem Zuchthaus.! 13 andere Angeklagte er- : hielten Gefängnisstrafen von | drei bis fünf Jahren i General Husseini hatte bei | der Offiziersrevolte vom 28. . September des vergangenen Jahres, durch die Syrien j seine Union mit Aegypten löste, eine wichtige Rolle gs-! spielt. Ihm wurde nun vor geworfen, er habe mit transjordanischer Unterstützung die Schaffung eines „Grosssyrischen Reiches" angestrebt. v oii Algerien Flüchtlingen zu erklären. Auch viele Kinder, deren Eltern noch in Algier geblieben sind, konnten die Ferienheime besuchen. Das zweite grosse Pi > gramm wurde nach -Jordans Aussagen in Polen durchgeiührt. Dort handelte es sich um 3.000 Kinder, deren Verschickung. wie es in dem Bericht heisst, eine besondere Bedeutung habe, weil die Kinder in Polen, ebenso wie in Jugoslawien, während d?s ganzen Jahres nur wenig Kontakt mit dem jüdischen Leben haben. Eine ganz neue Erfahrung beinhaltete das Ferisnprogramm c’es Joint in Oest rreicli. wo ausser 350 Kindern auch 146 Erwachsenen in diesem Jahr ein Fer’enaufcmhalt geboten werden k-e.v?. Jordan fügte hinzu, dass in Schweden ausser Kindern aus den übrigen skamdi mvisehen I,ändern auch viele bedürftige jüdische Kinder aus anderen europäischen Ländern aufgenommen wurden. Weitere Länder in Europa. in deren diese Kolonien veransla1'?’ wurden, sind Belgien, W-stdeu’sehland, Griechenland Italien, Portugal und Smnrin. Des weiteren unterhiel' der Joint Ferienheime in 'V'riralien. Iran. Marokko und Tunis. — (ITA) naj^,1 Äa 4tos2SJ 4 K0 0 0 TONttADAS AIRE AC0Ü8ÍCI0NA00 TOTAL 4fl Erhoehimg der Mieten Jerusalem. — Die Erhöhung der Mieten, die von der Regierung im vergangenen Jahr angeordnet wurde. trat jetzt in Kraft. Im Falle von bestimmten Wohnungen, die Privatpersonen oder der Regierung gehören, betragen die Erhöhungen bis zu 140 Prozent. Die gesteigerten hohen Mieten für Regierungs-Eigentum gelten nach dem Dekret nur bis zum April 1963. (ITA) /Í1 DE OCTUBRE - 5 DE AUGUS 13 DE NOVIEMBRE - 27 DEI . lIS BOA, BARCELONA - -CANNES GEMOVA - NAPOLIÎ CONSULTE A SU AGENCIA PBEF'ÉBIOA Ö «ITA LM AR” FLORIDA Y CORDOBA