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Jüdische Wochenschau · 1962-09-28 · 1979 (28.9.1962) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
23 (1962)
Issue
1979 (28.9.1962)
Date
1962-09-28
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German, Spanish
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tiliche Fortschritte lisiem, die heilige Stadt *lat v«a j,v 1Uagskraft S ,PubWen„H a|e Stait sten wollen sie sogar erlerkel‘5ioiieii nen und sich an den Darbieen Mautm tungen beteiligen. Um dies Ier Juden ¿r zu ermöglichen, werden je- ,animedarief de Woche volkstümliche ’ ’““ ' Abende im jerusalemer von A. FELBER sten 1961 W; nach lsr¡ ires« Praebende ZjJ Künstlerhaus veranstaltet, wo verschiedene Ensembles und Tänzern nan aWu von Sängern te des israelischen Lebens beantworten. Wenn es sich um besondere Gruppen handelt, z. B. nichtjüdische Pilger, werden speziell auf die Interessen dieser Gruppen zugeschnittene Abende veranstaltet. Touristen haben auch oft ld« Jahr 165® m \vFast * n "e;t darauf, 1 -Israels zul». schä(zt ijs. ‘Wiebe Tor, ■W® betragej r*®dk ist dtim reitgrösste Dt. ng;nd« ffirt. Landes - le steht dies Jahre mb jj. sfen 30 jjiii*. ¡lieh der Beia>d nach ¡US. PNC titkg;t die Ha up;- mdes, daher er Regierung, dt, und viele Institute sind rt. Es hat sante Gebäudiurell hochferung. Die d die Struikenwg sind ¡s es bisher igslokaie in :e Entwich ik hat auf aufmerkit dem ErvjeJ getan en Mangel den Totiri- 5 und Zerin. ucher aus iteressieren sehe Volks- Die mü SCHOENES ISRAEL: Reiseziel eines ständig wachsenden Touristenstromes. (Unser Bild zeigt die Quelle von Ejn Gedi, fruchtbare Oase rn der Oede am Toten Meer). auftreten und die Besucher auffordern mitzutun. Ebenso grossen Zuspruch hat das fast Jede Woche stattfindende Forum, ah dem Filme gezeigt werden und eine Reihe von Fachleuten ver7 schiedener Regierungsstel-. len Fragen über alle Aspekden Wunsch geäussert, mit Israelis privat zusammenzukommen. Um diesem Wunsch zu entsprechen, wurde ein besonderer Dienst für diese Art des . Zusam- . menseins organisiert, sodass jetzt zahlreiche jerusalemer Familien Touristen zwang reslauer in Tel Aviv Besondere der Verbandsleitung heraust wurde der gegebene Mitteilungsblatt aes Altersliefen seit der letzten Vernaligc Bres- Sammlung etwa 1500 Postsavoa denea chen ein. laturgemäss Rechtsanwalt Dr. Grzebicte™ Alter nasch richtete herzliche ,s Altersheim Worte des Dankes an Dr. längere Zeit Frey ha n und würdigte seine eile Auf«e«- Verdienste um den Verband rlich, die bisin treffenden und verständig Teil aUS nisvollen Worten. Er regte icht nur aus an, der Frage nahezutreten, n auch aui ob man nicht auch in Jeruüber die gansalem und in Haifa ein Aleuten ehemaj tersheim für Breslauer, im r aufgebraci* Anschluss an die vom Womeris Social Service zu bau- Suchdiens' enden Heime errichten kön- ’'den er » ne. | ¡rn Jahr11 Die folgenden zwei Vorvon 18®e; li’äge standen auf hohem Ni- Verbands-Vi:'’ vean und waren höchst infaltet, leiste5 struktiv und lebendig. Es sprach Benno Cohn, dereinst ,,cjii Jugendführer in Breslau, Un° «it sPt*ter in Berlin, Vorsifzender der des Zionistischen Büros in v der in Deutschland in den dreissiger Jahren, jetzt Abge- 1 „jcheiordneter der Knesset, der als A'{ «... in humorvoller Weise über f W“a 'p Pflichten und Arbeit eines er o r« % Knesset - Abgeordneten beaul richtete. Er gab eine UeberianD- Wa: s’chl über die gesetzgeberin *** tithü st‘he Arbeit in Israel überiohn. * yj. haupt und liess ein wenig andlca such in das Spiel hinter den sich h?7'¿ff Kulissen blicken. Er vermitm eine sehr, interessante " w-i-P' ^hilderung der Arbeitsmethoden, welche ner nige Durchschnittsbiirger Í ver, „ Vff ^>er dickes Thema wertvoll •iefiifhf” . ergänzten. lurch iil die Kenntnis Als zweiter Redner machte Professor Plessner von der Hebräisehtn Universität weit ausholende,, umfassende und gründliche Ausführungen über die Entwicklung der Jugendbewegung „Blauweis“ anlässlich ihres fünfzigjährigen Jubiläums. Professor Plessner gab am Schluss seiner Ausführungen der Meinung Ausdruck, dass es in Israel keine eigentliche Jugendbewegung gebe, sondern nur Jugendorganisationen. Denn die Initiative zur Begründung von Jugendbünden ginge nicht von der Jugend selbst aus, sondern von den Erwachsenen, insbesondere von den Parteien. die sich auf diese Weise ihren Bestand zu sichern suchen. Die in Israel übliche Koedukation beurteilte Professor Plessner skeptisch. Die Befreiung von den Organisationen stelle die Voraussetzung für das Entstehen öiner neuen wirklichen Jugendbewegung dar. Die Darlegungen beider Redner machten auf die Versammelten einen tiefen Eindruck, und sie dankten den Rednern durch herzlichen Beifall. In der Versammlung sahen sich viele Menschen wieder, welche sich seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hatten. Es lag ein Ton von behaglichem, aber ernstem Zusammenhängen der Herzen über der Veranstaltung. los in ihrem Heim empfangen und unterhalten. Eine Besonderheit Jerusalems sind die Synagogenrundfahrten am Freitag Abend. Hunderte von Touristen beteiligen sich an diesen Besichtigungen, deren Programm ständig verbessert wird. Das israelische Symphonieorchester gibt jährlich zwölf bis vierzehn Konzerte in Jerusalem, das Kol Israel * (Rundfunk) - Orchester veranstaltet allwöchentlich öffentliche Konzerte, und fast, jede Woche finden ein bis zwei Theatervorstellungen statt. HISTORISCHE STAETTEN Es gibt viele interessante archäologische und religiöse Stätten in Jerusalem. Auf dem Berg Zion befinden sich d e Gräber des Hauses David und darüber das Coenaculum, das die Stätte des ieizten Abendmahls sein soll. Andere historische Stätten sind u. a. Ramat Rachel, das von der Antike bis heute ein strategischer Befesl.gungspunkt zwischen Jerusalem und Bethlehem ist, die Familiengräber der 71 Mitglieder des Synhedrion in Sanhedria, das Familiengrab des Herodes, ein vor kurzem entdecktes Hasmonüergrab. Alle diese Stätten wurden instandgesetzt und werden ständigt verschönert. Verschiedene Aussichtspunkte gewähren einen grorsartigen Blick über die judäische Landschaft. Vor - allem ist das Gebiet des Berges Zion gesäubert und mit Gartenanlagen versehen worden. Zufahrtsstrassen und Treppen wurden gebaut, um den Zugang zu den Gebäuden auf dem Gipfel des H'igels zu erleichtern. Ein weiterer Anziehungspunkt ist der Herzl-Berg, die letzte Ruhestätte des Sehers des Judenstaates. Dort wurde ein Gelände von 200 Dunam in einen Nationalpark verwandelt, der einen würdigen Rahmen für das Grab und das Herzl-Museum bildet. Zur Zeit wird das nationa-, le Versammlungsgebäude (Binjanei Ha’uma) vollendet, womit die Stadt ein für die Abhaltung internationaler Treffen und Feste geeignetes Gebäude erhält. In wenigen Jahren wird auch das neue Museum vollendet sein, das das Archäologische Museum, den Schrein der Toten Meer-Rollen und das Bezalel Museum beherbergen wird. Ein wichtiges Ereignis für die Entwicklung der Touristik in Jerusalem wird die Errichtung einer Abfahrtsstelle für den Zubringerdienst zum Flugplatz sein. Verhandlungen sind bereits im Gange, und man hofft, dass in zwei bis drei Jahren Jerusalem das erste, speziell für diesen Zweck errichtete Gebäude in Israel besitzen wird. UNTERBRINGUNG DER TOURISTEN Das Problem ausreichender und angenehmer Hotelunlerbringung beschäftigt seit langem die zuständigen Stellen. Zur Zeit gibt es fünf Hotels der „A“ Klasse und einige Hotels der ,,B‘’-Klasse. Sie haben alle einen hohen Standard und verfügen zusammen über etwa 800 Zimmer. Bis zum Jahre 1965 soll die Zahl der Hotelzimmer auf 1.500 vergrüssert werden, einschliesslich 300 guter ..C”-Klassen-Zimmer für bescheidenere Ansprü- * , - .ei*S*f+5$V.-J ¡ÉfM mm *■ * . ■ » - iíSsiisÉ; ¡Sagi» ¿.yvW' ■mm tefes’ mm; Akko, die malerische Stadt >,n K°rden des Landes NACHRICHTEN AUS ISRAEL WOHNHAEUSER IN ARAD Der Bau von Wohnhäu sern, Betriebsstätten und öffentlichen Gebäuden wird mit Volldampf betrieben. Das Wohnbau-Ministerium hat durch eine Investition von 5 Millionen IL zur Errichtung von weiteren 300 Wohneinheiten beigetragen, die zu dei. bereits fertiggestellten und bewohnten treten werden. Die Vorbereitung für den Häuserbau, die Legung der Kanalisation und Wasserleitung, sowie der Bau des städtischen Strassennetzes, schreiten rasch vorwärts. Gleichzeitig mit dem Bau von Wohnungen werden auch eine Schule, ein Kulturhaus sowie Geschäfte errichtet werden. ERSTE SIEDLERFAMILIE Ein junger Ingenieur, ein Einwanderer aus den USA, kam vor kurzem mit Frau und Tochter nach Arad, um sich dort niederzulassen. che und weitere 75 in Jugendherbergen. Herr J. G. Bridges, der Generaldirektor der British Travel and Holidays Association, sagte vor kurzem, dass Jerusalem im Sommer das beste Klima von allen ihm bekannten Orten der Welt habe. Da die Regierung Israels ständig die Förderung der Touristik im Augen behält, hat die Hauptstadt des Landes die besten Aussichten, die Zahl der Touristen, die ihre einzigartige Schönheit bewundern wollen, zu vergrössern. Diese Familie kann ais die erste Siedlerfamilie in dieser Stadt angesehen werden. Im Oktober werden Dutzende Einwandererfamilien kommen und in den jetzt in Arad in Bau begrifienen Häusern Unterkunft finden. Ferner haben sich einige Dutzende Familien von Israelis bereit erklärt, sich in Arad anzusiedeln. VERSTAERKTE BAUTAETIGKEiT In Korasim ist de Bautätigkeit in vollem Schwünge. Im ersten Stadium wird in diesem Gebiet hauptsächlich Landwirtschaft für den Export betrieben werden. Später wird man auch Industrie einführen, die die wirtschaftliche Basis der Siedler bilden soll. INDUSTRIE¬ UNTERNEHMEN In der Stadt Basor plant man die Errichtung von drei grossen Industriebetrieben, die zusammen etwa 1.500 Arbeiter beschäftigen soll. Eine grosse Textilindustrie- Anlage wird der” Appretur, Färberei und Gewebe Drukkerei dienen. Ferner soll eine Weberei eröffnet werden. Der zweite Betrieb i$t eine kombinierte Anlage zur Erzeugung ven Gemüsekonserven, Obstsäften, sowie Zitrusmarmeladen und Konzentraten, die das lokal,produzierte Gemüsse und Obst verarbeiten soll. Er wird 250 Arbeiter beschäftigen.' Der dritte Betrieb, mit einer Belegschaft von 80 Arbeitern, ist eine Anlage zur Erzeugung von Trockengemüse, die 50 Tonnen Gemüse im Tag verarbeiten kann. Sofort nach Vollendung der Plän-e und der Bestätigung der notwendigen Budgets wird mit dem Bau der Anlagen begonnen werden. Man beabsichtigt, die Einwohnerzahl von Basor bis auf 50.000 Seelen zu bringen. ERWEITERUNG EINES LilBBUZ Vor kurzem haben sich 30. Jungen und Mädchen dem vor dreieinhalb Jahren an. der libanesischen Grenze von Zöglingen res Haschcmer Hazair errichteten Kibbuz Idmit angeschlossen. Sie sind aus Italien, Frankreich und der Schweiz eingewandert. wo Je zionistischen Jugendbewegungen aHgehörten. REKORDERNTEN Im Hulegebiet wurden Rekordernten von Sommerweizen erzielt. Der Weizen wurde auf 4.000 Dunam ve>n Torf und anderen Böden gesät. Obwohl keine künstliche Bewässerung erfolgte, war die Ernte so reichlich. Ausserdem wurden auf den durch Trockenlegung des Hulesees gewonnenen Böden 6.000 Dunam Sor Thum, 7.000 Dunam Mais, 5.300 Dunam’ Baumwolle und 3.000 Dunam Erdnüsse angebaut. LANDWIRTSCHAFTLICHE PRODUKTION 1961 war für, die israelische Landwirtschaft ein gesegnetes Jahr, denn es war eine Zunahme der landwirtschaftlichen Produktion um 13 Prozent zu verzeichnen. ML Saluda Cordialmente á la colectividad) judía de la Argentina, con motivo del nuevo año 5723, y expresa sa1 deseo de contar a Usted como huésped 'de uno de sus modernos jets, en los que será siempre bienvenido y agasajado. CONSULTE A SU AGENTE DE VIAJES O Ai fSRAEL AIRLfNfS OFICINA PARA AMERICA LATINA» JULIO A. ROCA 550 . 1er. PISO OF. e y 9 - T. E. 30-3757/8318 - BUENOS AIRES nnnriLoi roita

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